Mr. Monster

von Dan Wells 
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Mr. Monster
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sandra123s avatar

John und Mr. Monster geben nach und nach ein immer besseres Team ab! Dating und Dämonenjagd bravourös gemeistert.

Kritisch (10):
Blutmaedchens avatar

Ich habe gestern mit dem lesen begonnen, einfach weil das erste Buch "Ich bin kein Serienkiller" fantastisch war und die Inhaltsangabe sehr ...

Alle 321 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mr. Monster"

Mein Name ist John Cleaver. Ich bin sechzehn Jahre alt. Ich mag Lesen, Kochen und ein Mädchen namens Brooke. Ich möchte das Richtige tun. Ich möchte ein guter Mensch sein. Doch das ist nur die eine Hälfte von mir. Mein Name ist Mr. Monster. Ich weise alle Eigenschaften eines Serienkillers auf. Ich phantasiere über Feuer, Gewalt und Tod. Ich habe einen Dämon besiegt. Aber es gibt viele Dämonen da draußen. Zu viele. Und jeden Tag verspüre ich den Drang, erneut zu töten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492271851
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.05.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.09.2010 bei Tantor Media Inc erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 6 Monaten
    Monster versus Monster

    Die „John Cleaver“-Reihe von Dan Wells ist eine richtig schöne SuB-Altlast meines Bücherregals. Es ist mindestens 6 Jahre her, dass ich den ersten Band „Ich bin kein Serienkiller“ las. Dafür hält sich der Inhalt erstaunlich frisch in meinem Gedächtnis. Ich erinnere mich, dass ich damals von der übernatürlichen Wendung des Auftakts nicht allzu angetan war. Trotz dessen wollte ich die Reihe weiterverfolgen, weil mich der Protagonist, ein potentieller Serienmörder, der mit seiner antisozialen Persönlichkeitsstörung kämpft, fasziniert. Nach langen Jahren auf der Ersatzbank wurde es nun also Zeit, noch einmal in Johns Kopf zu schauen und den zweiten Band „Mr. Monster“ hervorzukramen.


    John Cleaver ist ein Held. Allein überwältigte der 16-Jährige seinen dämonischen Nachbarn Mr. Crowley, tötete ihn und beendete die Mordserie, die seine Heimatstadt Clayton in Angst und Schrecken versetzte. Nur weiß das niemand. Schließlich kann John schlecht herumerzählen, dass er einen harmlosen alten Mann umbrachte und die Wahrheit würde ihn erst recht in Schwierigkeiten bringen. Zusätzliche Aufmerksamkeit kann er absolut nicht gebrauchen, denn der Preis für seinen Heldenmut war hoch: seine dunkle Seite, die von Mord, Blut, Feuer und Tod träumt und erschreckend viele Anzeichen eines soziopathischen Serienmörders zeigt, ist erwacht. Er nennt sie Mr. Monster. Seit dieser verhängnisvollen Nacht rüttelt Mr. Monster an den Gittern des Käfigs aus Regeln und Verhaltensweisen, den John selbst entwarf, um sich zu kontrollieren. Der Drang, erneut zu töten, wächst Tag für Tag. Als wieder brutal zugerichtete Leichen in Clayton auftauchen, vermutet John schnell, dass ein neuer Dämon seine Stadt heimsucht. Darf er Mr. Monster ein weiteres Mal von der Leine lassen? Und was noch viel wichtiger ist: wird er ihn wieder einsperren können?


    Wisst ihr, was das Problem mit einem soziopathischen Protagonisten ist? Er ist obsessiv. Damit meine ich nicht die in der YA so häufig auftretende ungesunde Abhängigkeitsliebelei, nein, ich meine echte Obsession in Großbuchstaben. John steigert sich in alles hinein, er versinkt im Alltäglichen, ritualisiert, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist und richtet sein gesamtes Handeln auf das Ziel seiner Obsession aus. In „Mr. Monster“ beschäftigen ihn vor allem zwei Themen: die Dämonenjagd und sein Kampf mit Mr. Monster selbst. Dadurch ist dieser zweite Band in Bezug auf seine Diagnose zwar realistisch, da Besessenheit ein Teil seines Krankheitsbildes ist, aber leider auch etwas abwechslungsarm. Dan Wells befand sich wohl in einem klassischen Dilemma. Wäre er von Johns Ich-Perspektive abgewichen, hätte er womöglich mehr Variation hineinbringen können, hätte so allerdings von den tiefen Einblicken in Johns Psyche, die ein integraler Bestandteil der Geschichte sind, abgelenkt. Das wäre sehr schade gewesen, also bin ich bereit, mich mit ein bisschen Langeweile zu arrangieren, weil Wells‘ herausragende Darstellung von Johns antisozialer Persönlichkeitsstörung das allemal wert ist. Es imponiert mir unheimlich, wie ausgewogen er diese psychische Krankheit schildert. Er konzentriert sich nicht ausschließlich auf Johns Neigung zu Gewalt und Grausamkeit, er erklärt ebenfalls, welche Schwierigkeiten er hat, Mimik zu interpretieren, beschreibt seine Unfähigkeit zur Empathie und beleuchtet die daraus resultierenden Hürden im Alltag. Er verdeutlicht, dass es sich um einen Defekt handelt, eine Dysfunktion, mit deren Einschränkungen John erbittert kämpft, um ein sozial angepasstes Leben zu führen und niemanden zu verletzen. Seine Bereitschaft, sich selbst zu kontrollieren, erschien mir manchmal beinahe übermenschlich. Er strengt sich mehr an, als sich irgendjemand vorstellen kann und beweist, dass er kein triebgesteuertes Tier ist. Seine Kontrollmechanismen führen hin und wieder zu unabsichtlich witzigen Situationen, die durch Wells‘ nüchternen Erzählstil, der wunderbar zu Johns pragmatischer Art passt, amüsant hervorgehoben werden. Nichtsdestotrotz macht John Fehler. Sein durchaus verständlicher Impuls, Mr. Monster mental von sich abzuspalten, ist eine gefährliche Strategie. Er verkennt und beschönigt die Realität. Die Trennung erlaubt ihm, die Verantwortung für seine Taten von sich zu schieben. Als ein neuer Dämon auftaucht, kann er deshalb sogar rechtfertigen, Mr. Monster einzusetzen, um diesen aufzuspüren, obwohl er weiß, dass das keine gute Idee ist. Es kommt, wie es kommen muss: Mr. Monster übernimmt, was sehr deutlich anhand der Veränderung in Johns Ausstrahlung zu spüren war. Es gibt nur einen Weg, Mr. Monster wieder „einzufangen“ – er muss ihn als Teil seiner selbst akzeptieren.


    „Mr. Monster“ überzeugte mich bezüglich des Protagonisten uneingeschränkt, während ich es inhaltlich etwas eintönig und irritierend fand. Mit der Dämonenthematik fühle ich mich noch immer unwohl. Ich verstehe, dass Dan Wells John provozieren muss, damit er von seinen Regeln abweicht und sich der Kampf in seinem Inneren verschärft. Ich begreife auch, dass es dafür einen triftigen, drastischen Grund braucht. Doch für mich passt diese übernatürliche Ebene nicht richtig in die Geschichte. Es wirkt ein bisschen, als wollte Wells dem äußerst realitätsnahen Bild seines Protagonisten etwas Surrealistisches entgegensetzen. Letztendlich werde ich mich damit jedoch abfinden müssen, denn dieses Motiv wird auch die Folgebände prägen, die ich trotz dessen auf jeden Fall lesen werde. Die Reihe „John Cleaver“ ist anders als das übliche Thrillergewäsch und sie ist nicht mit durchschnittlichen Young Adult – Romanen vergleichbar. Diese Originalität, gepaart mit der glaubhaften, gewissenhaften psychologischen Ausarbeitung des Hauptcharakters, tröstet mich über jede Trägheit der Geschichte und die übernatürlichen Eskapaden hinweg. Ein dämonenjagender Held, der von Blut und Tod fantasiert – noch weiter kann man sich vom Klischee wohl kaum entfernen.

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas schwächer als der erste Band, da das Ende viel zu schnell abgearbeitet wird, aber dennoch wieder eine tolle Geschichte!
    Das Monster steckt in ihm ...

    Schreibstil


    Nachdem ich euch vor ein paar Tagen "Bluescreen" von Dan Wells vorgestellt habe, geht es nun direkt mit "Mr. Monster" weiter. Beide Bücher habe ich zur selben Zeit gelesen, obwohl ich sagen muss, dass gerade beim Schreibstil Welten zwischen beiden Geschichten liegen.


    Die "Ich-Perspektive" hat mir hier schon im ersten Teil gefallen, denn sie schafft jene Nähe, die bei "Bluescreen" leider komplett gefehlt hat. Als Autor weiß ich, wie schwer die "Ich-Perspektive" ist, weswegen ich Dan Wells Schreibstil hier absolut brilliant fand. Er hat es geschafft, einen Jungen, der eine dunkle, ja gar böse Seite besitzt, sehr sympathisch erscheinen zu lassen. Als Leser freunden wir uns mit John Wayne Cleaver an, nehmen an seiner recht vertörenden Gedankenwelt teil und können dennoch Verständnis für ihn aufbringen!


    Charaktere


    John Wayne Cleaver


    Hach, habe ich in meiner letzten Rezension schon erwähnt, wie interessant ich John finde? Er ist kein normaler Junge, denn in ihm schlummert eine dunkle Seite, die er aber um jeden Preis verdrängen will. John Wayne möchte nämlich noch immer kein Serienkiller sein!


    Toll an diesem Band fand ich, dass er merkt, dass er auch dazugehören kann. Da ist zum Beispiel Brooke, die er ja schon im ersten Teil recht anziehend findet. In dieser Geschichte kommt er ihr näher und es ist spannend zu sehen, dass er sich teilweise auch wie ein "normaler" Jugendlicher fühlen kann. Er schafft es, das Monster in ihm, im Zaum zu halten.


    Meine Meinung


    Nachdem der erste Teil durch die Mischung von Thriller und Paranormalen für mich bereits ein echtes Highlight war, musste ich auch direkt den zweiten Teil lesen. Die Geschichte spielt direkt nach den Geschehnissen des ersten Teils. Der "Clayton-Killer" ist verschwunden, auch wenn John natürlich weiß, was wirklich mit ihm passiert ist.


    John Wayne versucht erst einmal, normal zu sein. Das ist aber schwerer als gedacht. Seine Mutter möchte mit ihm über die Vorkommnisse nicht sprechen und hat klare Regeln aufgestellt, die verhindern sollen, dass John die Kontrolle verliert. Lauren, Johns Schwester, bringt einen neuen Kerl mit zu einem Familienessen, was sich als harte Probe entpuppt. Curt ist nämlich nicht unbedingt der Freund, den sich eine Mutter für ihre Tochter wünscht ...


    Johns Famillienleben ist also mal wieder recht kompliziert, hinzu kommt, dass sich Brooke scheinbar für John interessiert und so kommt es zu einem Date zwischen den beiden. Dies fand ich besonders interessant, da John hier zeigt, wie stark er ist. Er will niemanden verletzten, obwohl der Drang in ihm immer stärker wird.


    Natürlich taucht auch wieder ein Serienmörder in Clayton auf. Es werden mehrere Leichen gefunden, doch John kommt dieses Mal nicht dazu, echte Nachforschungen anzustellen, denn der "Killer" scheint es wieder auf ihn abgesehen zu haben. Für meinen Geschmack ging alles hier etwas zu schnell, auch wenn ich die Auflösung, was die Identität des Mörders betrifft, wieder einmal absolut überraschend fand. Ich hätte mit einer ganz anderen Person gerechnet.


    Das Ende fand ich dann auf jeden Fall wieder sehr fesselnd, allerdings muss ich sagen, dass mir manche Dinge einfach zu schnell gingen. Gerade was den großen Showdown am Ende angelangt, hätte ich mir noch etwas mehr Spannung gewünscht. Meiner Meinung hätte die Geschichte hier noch gut 100 Seiten länge sein können! 


    Fazit


    Der zweite Band der Reihe rund um John Wayne Cleaver konnte mich auf jeden Fall wieder überzeugen. Die Mischung aus Thriller und Paranormalen finde ich absolut toll, nur hätte in "Mr. Monster" der große Showdown gerne etwas länger sein dürfen. Alles wirkt auf den letzten 100 Seiten recht schnell abgearbeitet! Dennoch kann ich das Buch empfehlen, auch wenn ich den ersten Teil etwas stärker fand!

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    Laudia89s avatar
    Laudia89vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Besser als der Erste!!!
    Besser als der Erste!!!

    Der zweite Teil um John Cleaver ist noch besser als der erste.

    John Cleaver versucht das Monster, welches er nach dem Mord an seinem Nachbarn geweckt hat  wieder unter Kontrolle zubekommen. Um ein normaler Teenager zu sein trifft er sich mit Brooke und genießt es. Bis ein Serienmörder die Stadt wieder in Atem hält.Was will er und warum legt er die Leichen  so auffällig ab?

    Das Cover von Mr. Monster ist wieder einfach, aber schaurig gestalten mit der blutenden Schrift. Dan Wells schafft es in der Fortsetzung wieder in 22 Kapiteln eine Spannung bis zum Schluss auf zubauen. Wer ein großer Fan von Thriller ist und einen kleinen Einblick in den Gedankengang eines Soziopath kommt mit diesem Buch voll auf seine Kosten.

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    benfis avatar
    benfivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Fortsetzung einer begeisternden Serie ... Serienkiller lauern überall!
    Zweiter Band der Serienkiller-Reihe

    KURZBESCHREIBUNG:
    Seit John Cleavers Duell mit dem Dämon sind einige Monate vergangen, als FBI-Agent Clarke Forman ihn abermals in sein Büro zitiert. Doch statt eines weiteren Verhörs offenbart er ihm einen weiteren Mord. Ein neuer Mörder ist in Clayton eingezogen und dieser scheint nicht nur den vorherigen Serienkiller zu kennen, sondern auch denjenigen, der diesen Dämon tötete. John spürt, dass er das Monster in sich kaum noch bändigen kann, da es wieder nach Blut schreit. Allerdings ahnt der sechzehnjährige Junge gar nicht, was für ein raffinierter Gegner auf ihn lauert...

    KOMMENTAR:
    Der Roman 'Mr. Monster' ist eine Fortsetzung des Erstlings um den Jungen John Cleaver; jedoch sind beide Bände in sich abgeschlossen. Es empfiehlt sich aber nicht nur der Historie wegen, zuerst 'Ich bin kein Serienkiller' zu lesen. Der Autor Dan Wells hat mit dieser Reihe schon außergewöhnliche Romane in die Buchhandlungen gebracht. Seine Hauptcharaktere ist ihm vorzüglich gelungen; dessen Denk- und Handlungsweisen im Umgang mit seinem teuflischen zweitem Ich fesseln Leser, welche gerne auch mal über den normalen Thriller-Tellerrand hinaus schauen und eine Schippe Phantastik willkommend annehmen. Denn dies ist schon ein Voraussetzung, wenn man Gefallen an Wells' Veröffentlichungen der 'Serienkiller'-Reihe haben will. Der zweite Band ist allerdings innerhalb der ersten beiden Drittel ein wenig wiederholungs-behaftet. Aus Sicht von John analysiert dieser immer noch die vergangenen Erlebnisse. Interessant sind allerdings seine 'normale' Weiterentwicklung sowie den schon erwähnten täglichen Kampf mit Mr. Monster beschrieben. Die neuen Morde rangierten im Vergleich zum vorherigen Roman etwas am Rande. Da klemmte sich der Junge John regelrecht in den Fall. Im letzten Drittel wendet sich das Blatt aber schlagartig und reißt den Leser hinein in die Lasterhöhle eines Serienmörders. Da wird der vorliegende Lesestoff hier und da auch schon mal etwas heftiger. Der Gegner, auf den ich natürlich gar nicht nähere eingehen möchte, birgt doch so manch überraschende Fähigkeiten und diese Mischung bringt beim Lesen das Mitfieber-Blut zur Wallung. Ich finde, dass der Autor zum rechten Zeitpunkt den Hebel umgelegt hat und auf ein rasantes Ende zusteuerte, was den Roman seinem Vorläufer fast ebenbürtig macht - aber jedoch nur fast...
    8,3 Sterne

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Auch der zweite Band der "Serienkiller"-Reihe ist wieder super gelungen

    John Cleaver, der Junge, der denkt, dass er zum Serienkiller geboren ist, dies aber zu unterdrücken versucht, ist mittlerweile 16 Jahre alt, als eine neue Mordserie die Kleinstadt, in der seine Mutter und seine Tante ein Beerdigungsinstitut betreiben, erschüttert. John weiß mittlerweile, dass es sich bei dem Serienkiller um einen Dämon handeln könnte und so macht er sich erneut auf die Jagd...

    Wieder wird der Ich-Erzählermodus beibehalten und eignet sich wiederum gut, der Hauptfigur John auf seiner Jagd nach dem Dämon zu folgen. 

    Der Band ist noch brutaler als der erste, da musste ich bei einigen Schilderungen schon echt schlucken, da ich sonst nicht so heftige Thriller lese. 

    Insgesamt wieder ein sehr gelungener Thriller der Reihe und zu empfehlen!

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    PeWas avatar
    PeWavor 2 Jahren
    Besser als der erste Teil...

    Die Geschichte schließt direkt an den ersten Teil an und ist ohne dieses vorher gelesen zu haben, nicht zu empfehlen. Es handelt sich um eine Trilogie wie sie sein sollte, eine lange Geschichte, in drei in sich Abgeschlossene, aber miteinander verwobene Teile geteilt. Die Hauptcharaktere werden zwar noch mal Aufgegriffen und beschrieben, aber die Ereignisse aus dem ersten Teil werden nur noch mal angerissen und nicht näher drauf eingegangen.
    Wieder bekommt man die Geschichte als art Tagebuch von John Cleaver zu lesen. Bis auf die Handlung an sich hat sich nichts zum ersten Teil verändert, immer noch Kämpft John gegen sein inneres Ich -Mr. Monster- an und immer noch hat er ein Krankhaftes Interesse an Leichen und daran Menschen zu quälen. Um die Story voran zu Treiben taucht natürlich wieder ein neuer Dämon auf, auch diesmal wieder in Menschengestalt und völlig überraschend entlarvt. Nun muss John also gegen 2 Monster Kämpfen.
    Seine Gedanken und Gefühle wiederholen sich viel aus dem ersten Buch und selbst wenn ich nicht beide so kurz nach einander gelesen hätte würden mir die Teilweise identischen Sätze und Gefühlsregungen auffallen.
    Der 2.Teil schafft es jedoch, trotz großer Ähnlichkeit (vom Ablauf-Aufbau) zum 1.Teil, die Spannung wesentlich schneller aufzubauen und um einiges mehr Thriller durchscheinen zu lassen.
    Da dieses Thriller-Reihe auch Fantasy Elemente beinhaltet kann man nichts gegen die Unglaubwürdigkeit der Geschichte sagen, denn in der Welt der Fantasy sind uns nun mal keine Grenzen gesetzt und als Fantasy-Thriller finde ich die Geschichte bisher sehr gelungen. Zum Ende hin wird es ein bisschen absehbar worauf die Trilogie hinauslaufen wird, aber ich bin trotzdem gespannt wie all die offenen Fragen, die ich noch habe, in einem Buch beantwortet werden sollen.
    Von den Fantasy-Elementen, ist es zur Abwechslung auch mal echt interessant ein Buch aus der sicht eines Psychopathen zu lesen, die ständigen Monologe und Kämpfe gegen das eigene Ich sind zwar stellenweise langweilig, weil sie sich aus dem 1.Buch wiederholen, aber trotzdem immer wieder faszinierend, wie muss das wohl sein ein solches Buch zu schreiben...

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    books_are_proofs avatar
    books_are_proofvor 2 Jahren
    Mister Monster

    Mein Name ist John Cleaver. Ich bin 16 Jahre alt. Ich mag Lesen, Kochen und ein Mädchen namens Brooke. Ich möchte das Richtige tun. Ich möchte ein guter Mensch sein. Doch das ist nur die eine Hälfte von mir. Mein Name ist Mr. Monster. Ich weise alle Eigenschaften eines Serienkillers auf. Ich phantasiere über Feuer, Gewalt und Tod. Ich habe einen Dämon besiegt. Aber es gibt viele Dämonen da draußen. Zu viele. Und jeden Tag verspüre ich den Drang, erneut zu töten

    Dan Wells ist seinem Schreibstil treu geblieben, weshalb sich der zweite Teil genau so spannend und flüssig liest wie der erste.
    Zwar erwartet man natürlich, dass es sich bei dem Täter, den John jagt, um ein Monster handelt, doch es wurden einige Sachen (die ich wegen der Spoiler wegen nicht nennen will) so umgewandelt, dass man weiterhin überrascht wird und es keineswegs an Spannung verliert.

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    KayvanTees avatar
    KayvanTeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wirklich toller und spannender zweiter Teil. Mich hat er genauso begeistert wie der erste :)
    Spannend und Sympatisch!

    Wir begleiten John Clever auf eine weiter Jagt, nach einem neuen Serienkiller. Der in der beschaulichen Stadt Clayton County wütet. Noch grausamer geht der neue Killer ans Werk. Und John erkennt ein furchterregendes Muster hinter den Mordtaten. Aber nicht nur das macht ihn zu schaffen. Nach wie vor versucht John ein ganz normaler Junge zu sein. Doch die Dunkle Seite in ihm lässt sich nicht so einfach verdrängen. Als er dem Killer in die Quere kommt, ist nicht nur sein Leben gefährdet sondern auch das seiner Freundin Brooke.

    Ich fand es war eine tolle Vorsetzung dieser Reihe. Sogar etwas Actionreicher als der erste. Auch John entwickelt sich weiter und es ist interessant den Zwiespalt zwischen ihm und der Dunklen Seite in ihm zu beobachten und zu verfolgen. Auch das Verhältnis zu Brook war schön mit zu erleben.
    Durch den tollen bildlichen Schreibstil, war ich sehr am Hibbeln, bei der einen oder anderen Szene und musste hin und wieder etwas durchatmen. Die Seiten flogen wirklich nur so dahin. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit John und Mr. Monster weiter geht und auf was für einen dämonischen Serienkiller er dieses mal stößt.
    Das Cover fand ich sehr ansprechend und mit den geriffelten Seiten muss man es einfach in die Hand nehmen.

    Fazit:
    Ein toller und spannender zweiter Teil dieser Reihe, mit einem sympathischen jungen Mann. Der sehr viel Mut und Köpfchen beweist und mit sich selbst am kämpfen ist. Von mir gab es 4 von 5 Sternen.

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    dowi333vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: würdige Fortsetzung
    Serienkiller 2.0

    Nachdem der nunmehr 16jährige John Cleaver im ersten Band der Reihe einen dämonischen Serienkiller zur Strecke gebracht hat, befürchtet er nun, seine „dunkle Seite“ entfesselt zu haben. Er nennt sie Mr. Monster.
    Nach einer Mordserie kehrt allmählich wieder Ruhe im Städtchen Clayton ein und John versucht das Monster in sich wieder „wegzusperren“. Dann kommt es erneut zu Todesfällen und John wird klar, dass es sich wieder um einen mordlustigen Dämon handelt; handeln muss. An dieser Stelle dachte ich: Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Kleinstadt wie Clayton in so kurzer Zeit von mehr als einem tötenden Dämonen heimgesucht werden?! Aber Dan Wells bleibt diese Antwort schließlich nicht schuldig, was mich schließlich versöhnlich stimmte.
    Außerdem sitzt John das FBI im Nacken. Weiß das FBI, was John getan hat?

    Die Fortsetzung von "Ich bin kein Serienkiller" bietet schließlich, was man von einem gutem Thriller erwartet: Action, Spannung, Schockermomente- und einfach eine abwechslungsreiche und überraschende Geschichte, die es schwer macht, das Buch zur Seite zu legen.

    Wie schon im ersten Band, sind die Figuren sehr plastisch dargestellt - insbesonders der empathielose John verliert trotz soziopathischer Tendenzen nie seine Faszination. Johns ständiger innerer Kampf zwischen dem "Normalsein" und seinem Alter Ego "Mr Monster" ist durchweg spannend.
    On top bietet die Story Einblicke in die aufkeimende Beziehung zu Brooke, die John mehr und mehr in Richtung "Mr Monster" drängt. Dazu die Darstellung seiner nüchternen, emotionslosen Betrachtungsweise machen das Buch zu einem echtem Lesevergnügen.

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    DreamingYvis avatar
    DreamingYvivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super Fortsetzung und wieder schön spannend
    Super Fortsetzung und wieder schön spannend

    John hat den Killer von Clayton töten können und eine kurze Zeit lebt die Stadt in Ruhe. Natürlich ändert sich das bald, als erneute Leichen auftauchen und so blüht John erneut auf. Da Johns Therapeut bekanntlich ebenfalls im 1. Teil gestorben ist, hat er natürlich niemanden mehr, mit dem er über sein Empfinden reden kann, also muss er damit irgendwie alleine klar kommen und hat die eine oder andere Methode entwickelt, um "innere Befriedigung" zu bekommen und niemanden töten zu müssen. John ist nämlich immer noch der Meinung, dass in ihm ein Serienkiller haust - diesen nennt er Mr. Monster. Seine zweite Persönlichkeit.
    Er hatte bereits im 1. Teil von seinen Regeln erzählt, auch diese bricht er, denn er ist verliebt und lernt, mit den neuen Gefühlen umzugehen. Klingt doch toll, oder?
    Dumm ist nur, dass sich irgendwann die Ereignisse überaschlagen und seine Faszination für Leichen, bzw. dem Tod zu seinem Verhängnis wird.

    Diesmal hat es etwas länger gedauert, bis mich das Buch voll bekommen hat und ich gebannt dem Ende entgegen lesen musste. Na ja, die Hälfte an einen Tag ist für mich eine Hochleistung. :) Aber als es dann dazu kam, dass endlich was passierte und die Spannung stieg, konnte ich es nicht mehr weglegen.
    Manchmal glaubte ich, zu ahnen, wer diesmal der Killer ist, aber ich wurde tatsächlich überrascht, denn was da am Ende rauskommt, hätte ich echt nicht geglaubt!

    Mir hat das Buch wirklich gefallen und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Wie im 1. Teil gefällt mir auch hier der Schreibstil und die Art des Schreibens sehr gut. Wie sollte es auch anders sein? ;)
    Ich würde Mr. Monster also auf jeden Fall weiter empfehlen und kann alle Daumen heben. Top Buch!

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