Dan Wells Nur über deine Leiche

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Inhaltsangabe zu „Nur über deine Leiche“ von Dan Wells

Der neue Bestseller von Dan Wells: Mein Name ist John Cleaver. Ich bin geheilt. Ich habe keine dunklen Gedanken mehr. Keinen Drang, zu töten. Kein Verlangen, die Menschen auszulöschen, die ich liebe. Wirklich, ihr könnt mir glauben. Mein Name ist John Cleaver, und ich bin geheilt ... John Cleaver arbeitet für das FBI, doch er ist nicht einfach ein Ermittler. Er ist achtzehn Jahre alt, kann Dämonen sehen und er ist ein Killer ... Längst weiß die Regierung, dass uralte dämonische Mächte unter uns weilen. Ein Spezialteam des FBI hat die Aufgabe, die dunklen Feinde zu vernichten. Immer wieder gelang es John und seinem Team bislang, die Dämonen zur Strecke zu bringen. Doch diesmal ist alles anders - denn der grausame Mörder verfügt über ungeahnte Kräfte und kommt John gefährlich nahe ...

wieder sehr spannend. freu mich sehr auf den 6ten und letzten Teil :D

— Paradox
Paradox

Wieder super und fesselnd geschrieben. Allerdings nicht so spannend wie die vorherigen Teile.

— Melchen
Melchen

Wie erwartet ein super Buch, aber anders ...

— DreamingYvi
DreamingYvi

Superspannend, teilweise echt gruselig und wieder ein überraschendes Ende.

— angeltearz
angeltearz

Immer noch gut, aber etwas schwächer als seine Vorgänger, da erst gegen Ende wirklich Spannung aufkommt.

— Betsy
Betsy

Fazit: Die Dämonenjagd geht in die 5. Runde … unterhaltsam und wendungsreich erzählt.

— Bellexr
Bellexr

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  • [Rezension] Dan Wells: Nur über deine Leiche

    Nur über deine Leiche
    Alondria

    Alondria

    26. August 2017 um 13:08

    Das Buch "A."Ich hob den Kopf und hielt mich an der Ladeklappe des Lastwagens fest, auf dem wir über den Highway rumpelten.John Cleaver arbeitet für das FBI, doch er ist nicht einfach ein Ermittler. Er ist achtzehn Jahre alt, kann Dämonen sehen und er ist ein Killer ... Längst weiß die Regierung, dass uralte dämonische Mächte unter uns weilen. Ein Spezialteam des FBI hat die Aufgabe, die dunklen Feinde zu vernichten. Immer wieder gelang es John und seinem Team bislang, die Dämonen zur Strecke zu bringen. Doch diesmal ist alles anders - denn der grausame Mörder verfügt über ungeahnte Kräfte und kommt John gefährlich nahe ... Meine Meinung Damals hatte mich die Trilogie um John Cleaver total gepackt und umso erfreuter war ich, dass Dan Wells an der Geschichte weiterschrieb und es einen vierten Teil geben sollte. Der hatte mich jedoch vollkommen enttäuscht, also ging ich sehr kritisch an diesen fünften Teil heran. Aber Dan Wells ist zu alter Höchstform aufgelaufen und hat einen typischen John Cleaver-Fall geschrieben, der beim Lesen einfach nur Spaß bereitet.Die Story ist gut aufgebaut und von Anfang an spannend. Als Leser ist es so gut wie unmöglich, nicht mitzurätseln, wenn es um die Verwelkten und ihre Fähigkeiten geht.Die Protagonisten sind absolut natürlich dargestellt, wie aus dem echten Leben gegriffen. Vor allem Johns Gedankengänge bringen einen immer wieder zum Lachen. Alte Bekannte wecken in einem die Freude des Wiedersehens und als Leser findet man sehr schnell Zugang zu allen wichtigen Personen und der Geschichte im Gesamten. Fazit Wenn ihr ebenfalls die ersten vier Bücher gelesen habt und vom 4. Teil so enttäuscht wart, dass ihr nicht zum fünften greifen wollt, kann ich euch beruhigen: Es lohnt sich auf jeden Fall! Für diejenigen, die John Cleaver noch nicht kennen: Fangt beim ersten Buch an (Ich bin kein Serienkiller), sonst ergibt vieles einfach keinen Sinn.

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  • Eine weitere gute John Cleaver Geschichte

    Nur über deine Leiche
    books_are_proof

    books_are_proof

    03. August 2016 um 16:36

    Mein Name ist John Cleaver. Ich bin geheilt. Ich habe keine dunklen Gedanken mehr. Keinen Drang, zu töten. Kein Verlangen, die Menschen auszulöschen, die ich liebe. Wirklich, ihr könnt mir glauben. Mein Name ist John Cleaver, und ich bin geheilt ... John Cleaver arbeitet für das FBI, doch er ist nicht einfach ein Ermittler. Er ist achtzehn Jahre alt, kann Dämonen sehen und er ist ein Killer ... Längst weiß die Regierung, dass uralte dämonische Mächte unter uns weilen. Ein Spezialteam des FBI hat die Aufgabe, die dunklen Feinde zu vernichten. Immer wieder gelang es John und seinem Team bislang, die Dämonen zur Strecke zu bringen. Doch diesmal ist alles anders - denn der grausame Mörder verfügt über ungeahnte Kräfte und kommt John gefährlich nahe ...Wie beim vierten Teil hat sich der Anfang etwas gezogen, diesmal weil in den ersten paar Kapiteln nicht besonders viel passierte. Doch als es dann mit der Dan Wells Spannung in der neuen Kleinstadt losging, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und dann war es plötzlich zuende. Und mit plötzlich meine ich, dass am ende die Charaktere wirklich schnell getötet wurden (ich nehme das nicht wirklich als Spoiler an, da in seinen Büchern immer viele sterben). Da hätte ich mir schon gewünscht, dass sich der Autor dafür mehr Zeit genommen hätte,, denn es kam rüber wie ,,ich töte mal alle, damit ich wieder Platz für neue Charaktere hab‘‘.Aber von der Geschichte und dem Schreibstil her ist das ein typisches Dan Wells Buch, das heißt guter, fesselnder Schreibstil und logische, nicht zu verwirrende, aber spannende und nicht sofort erkennbare Geschichte.

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  • Wie erwartet ein super Buch, aber anders ...

    Nur über deine Leiche
    DreamingYvi

    DreamingYvi

    10. February 2016 um 15:38

    John geht weiter auf Dämonenjagd. Zusammen mit Broke ist er auf Reise quer durchs Land, spielt Buchstabenspiele und schlägt sich so durch. Leider passiert in den ersten paar Kapiteln nicht viel mehr und nach und nach fragte ich mich, wo hier eigentlich der eigentliche John Cleaver ist. Ich vermisste hier dieses Flair, wie es in den ersten drei Teilen in Clayton war. Es war ja schon im vierten Teil so sehr anders, aber das hier enttäuschte mich anfangs dann doch etwas. Irgendwann, so ab ca. Mitte des Buches, kamen sie dann in eine neue Kleinstadt, in der seit Jahren alles perfekt war. Das war schon merkwürdig, denn eigentlich sollte sich genau hier die Dämonin Attila aufhalten und DANN wurde es interessant, denn plötzlich passierten Morde und niemand wusste, warum, denn es ergab keinen Sinn. Und ehrlich? Das Ende war wohl kurz aber absolut unerwartet und ich war sogar etwas traurig, da nun alles vorbei ist und auch die Gestaltung vom Ende fügte seinen Teil bei. Sehr gut gelungen! Einerseits sage ich nun natürlich, dass ich von John gerne mehr lesen würde, aber wie heißt es so schön? Man soll aufhören, wenn es am besten wird und ich denke, dass es gut so ist, wie es ist. Immerhin sollte es hier nur eine Trilogie sein, welche wirklich unheimlich super geworden ist und abgesehen davon schaffte Dan Wells es, dass ich ihn zu einen meiner Lieblingsautoren "nominierte". Aber trotzdem las ich den 4. Teil bereits mit geteilter Meinung. Allerdings werde ich noch andere Bücher von ihm lesen, denn dieser Autor kann es einfach und hat einen super Stil drauf. Daumen hoch! Empfehlen tue ich das Buch natürlich jedem, der auf Thriller und Mystery steht.

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  • Ab der zweiten Hälfte wird er besser ...

    Nur über deine Leiche
    marion_gallus

    marion_gallus

    03. January 2016 um 21:30

    John Cleaver, 18 Jahre alt, kann Dämonen sehen. Zwischenzeitlich hat er auch bereits einige von Ihnen erfolgreich vernichtet. Inzwischen arbeitet er eigentlich für das FBI, das längst weiss, dass uralte böse Mächte unter den Menschen weilen und immer wieder morden. Doch nach dem Desaster vor Fort Bruce, bei dem John zwar erfolgreich, aber unter etwas widrigen und sehr extremen Umständen, den Dämonen Rack ausgeschaltet hat, befindet er sich auf der Flucht. Gemeinsam mit Brooke (und Niemand und den vielen tausend anderen Seelen, die ihr Körper beherbergt) ist er unterwegs, um weitere Verwelkte aufzuspüren und auszuschalten. Hilfreich sind hierbei die Erinnerungen der verstorbenen Mädchen in Brookes Körper. Hier finden sich immer wieder Hinweise oder zumindest Bruchstücke darauf, wo sie den nächsten Verwelkten aufspüren können. *** Ich bin oder war Fan der Serienkiller-Reihe von Dan Wells vom ersten Moment an. Dieser junge und eigentlich total irre und verkorkste Protagonist John war mir vom ersten Moment an ans Herz gewachsen. Jedoch war ich vom vierten Teil eher enttäuscht als erfreut. Der Schauplatz hat gewechselt von Clayton, dem kleinen Ort, wo John über dem Bestattungsinstitut seiner Mutter gelebt hat und was eigentlich für mich den besonderen Flair dieser Romane mit ausgemacht hat. Im vierten Teil war John dann bereits für das FBI tätig und die vielen Namen der Verwelkten und unendlichen Persönlichkeiten, die Brooke innewohnen, haben mich oft mehr genervt als begeistert. Dennoch war ich natürlich neugierig auf den fünften Teil der Reihe. Ob es nun der letzte ist, bleibt abzuwarten. Ich denke es eher nicht, auch wenn die Romane ursprünglich als Trilogie geplant waren. Die erste Hälfte des Buches gefiel mir erneut nicht so besonders gut. Das Roadmovie mit lustigen Buchstabensuchspielen und dem dauernd wechselnden Selbst von Brooke hat mich auch hier eher nicht begeistert. Ein bisschen rausgerissen hat es dann für mich, dass eine wichtige und bekannte Figur in Brookes Körper zum Vorschein kam und letztlich auch wieder zeitweise die Handlung aktiv bereichert hat. Ab der zweiten Hälfte des Buches gefiel es mir dann wieder viel besser und es kam sogar wieder an die drei sehr guten ersten Teile heran. Vielleicht lag es daran, dass die Handlung sich wieder auf einen kleinen Ort beschränkt hat, in dem ein Dämon sein Unwesen treibt und kaltblütig mordet. John befindet sich plötzlich in einem Umfeld ähnlich dem von Clayton wieder und die beiden kommen auch wieder mit Gleichaltrigen in Kontakt. Die Stimmung des verschlafenen Nestes, welches von Gräueltaten heimgesucht wird hat mir dann wieder sehr gut gefallen. Auch die Idee, nach welcher Art und Weise der Dämon handelt, hat mich überzeugt. Eine gute Idee – hier hat das Lesen mir wieder richtig Spaß gemacht. Alles in allem denke ich jedoch, dass man es bei der Trilogie hätte lassen sollen. Denn man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist und da ist schon was wahres dran. Ja, die Leser wollten natürlich mehr, ich selbst hatte mich ja auch gefreut, als ich hörte, dass es weitergeht. Aber Fortsetzungen sind nicht immer gut oder sinnvoll. Wie gesagt, ich denke schon es geht weiter um John Cleaver. Ob ich selbst noch einmal Lust auf einen weiteren Teil habe kann ich noch nicht sagen. Derzeit tendiere ich zu einem Nein. Optisch bleibt der Verlag seiner Linie treu und liefert den Roman wieder im ausgefallenen und optisch total ansprechenden Rough Cut. Das finde ich sehr gut, denn es kommt ja auch vor, dass Verlage selbst innerhalb einer Reihe einfach mal so das Design ändern. Mein Fazit: Der fünfte Teil der Serienkiller-Reihe hat sich für mich in der ersten Hälfte sehr gezogen und ab und an leider beinahe genervt. In der zweiten Hälfte konnte er mich wieder fesseln und hat zurückgefunden zur Stimmung der ersten drei Teile. © Buchwelten 2016

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  • Nur über deine Leiche

    Nur über deine Leiche
    SuSa

    SuSa

    22. December 2015 um 13:50

    Ein kurzer Einblick John und Brooke sind die einzigen, die das Massaker in Fort Bruce überlebt haben. Seitdem haben sie sich vom FBI abgesetzt und trampen allein durchs Land, um die Verwelkten aufzuspüren und zu eliminieren. Das gelingt ihnen gut, auch wenn ihr Leben dadurch aus beständigem Geldzählen und Übernachten unter freiem Himmel besteht. Doch als die beiden auf ihrer Jagd in der Kleinstadt Dillon in Oklahoma eintreffen, passieren dort nach Jahrzehnten friedlichen Zusammenlebens der Kirchengemeinde erstmals rätselhafte und teilweise bestialische Morde. Hätten Sie diesen Ort lieber meiden sollen? Bewertung Die Optik des Buches entspricht wieder dem typischen Serienkiller-Stil und reiht sich somit perfekt neben den anderen Bänden ein. Sogar der deutsche Titel entspricht dieses Mal dem Original „Over your dead body“. Soviel zur Pflicht… Zur Kür ist zu sagen, dass anders als in „Du bist noch nicht tot“, wo eher die Verwelkten in den (psychologischen) Mittelpunkt gestellt wurden, hier jetzt ganz klar das Augenmerk auf John und Brooke ruht. Insbesondere die vielfältigen Persönlichkeiten der Mädchen, die Niemand im Laufe der Jahrhunderte eingenommen und getötet hat und nun durch Brooke agieren, kommen gut zur Geltung. Zudem tritt auch eine alte Bekannte von John wieder in Erscheinung, was mich persönlich sehr gefreut hat. Denn dadurch konnte auch von John wiederum eine andere Seite gezeigt werden. Die Entwicklung der beiden kommt klasse durch den Text zum Vorschein und man merkt gerade John an, dass er immer erwachsener wird. Auf seine Art und Weise… Mich hat vor allem die persönliche Einschätzung unserer alten Bekannten über John fasziniert und beeindruckt, weil es ihn in vortrefflicher Weise beschreibt: „Ich habe mich nicht mit dir getroffen, weil du gefährlich warst. Aber du warst der einzige Junge der Schule, der wusste, wie gefährlich er war. Und du hast aktiv etwas dagegen unternommen.“ (Seite 152) Das ist ein wunderbarer Bezug zur heutigen Zeit. Ich denke, jeder hat mal dunkle Gedanken oder spürt Gefühle, die totgeschwiegen werden, weil sie einfach nicht in die Gesellschaft gehören sollen und sich aus diesem Grund immer mehr aufstauen und irgendwann heraus wollen. Für mich ist John damit ein klasse Spiegelbild aller Menschen, der es geschafft hat, sich selbst zu beherrschen. Insgesamt geht es im Vergleich zu den Vorbänden viel ruhiger zu. Nichtsdestotrotz entwickelt sich die Geschichte überraschend und überaus wendungsreich. Der Leser erlebt zwar keine großen Schlachten und auch das Showdown in Dillon scheint man eher wie von weitem und sehr neutral zu betrachten. Aber genau das hat mir an diesem Band total gefallen. Es ist einfach das Gesamtpaket, das hier stimmt. Dass das Ende dann auch noch wieder einen gelungenen Abschluss zu diesem Band darstellt und gleichzeitig auch als offenes Ende fungiert, setzt dem Ganzen dann noch das i-Tüpfelchen auf. Fazit Dieses Mal liegt der Fokus nicht auf vielen Charakteren, sondern Brooke und John werden in den Mittelpunkt gerückt. Action gibt es nur gedämpft und recht neutral beschrieben, doch ist es gerade dieser Gegensatz zum letzten Band, der „Nur über deine Leiche“ so faszinierend macht. Ich danke dem Piper Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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  • Gelungene Fortsetzung!

    Nur über deine Leiche
    bieberbruda

    bieberbruda

    10. December 2015 um 21:10

    John Cleaver ist zurück! Nach der Serienkiller-Trilogie findet Dan Wells mit "Nur über deine Leiche" zu alten Stärken zurück. Die Story: Nach den Ereignissen in Fort Bruce schlagen sich John und Brooke alleine durch. Mit Hilfe der Erinnerungen der Verwelkten "Niemand", die noch im Brooke's Körper lebt, setzen sie ihre Dämonenjagd fort: Per Anhalter verschlägt es sie dabei tief in die amerikanische Provinz. In einem Vorzeigestädchen häufen sich merkwürdige Ereignisse. Liegt die Ursache etwa in der Sekte, die immer mehr Bewohner in ihre Reihen aufnimmt? Und steckt hinter dem Sektenanführer Christoph tatsächlich der Verwelkte "Yashodh"? John stellt sich dem Kampf gehen dunkle Mächte, der Todessehnsucht von Brooke/Niemand und den herannahenden Verfolgern... Meine Meinung: Ich gebe es zu: Der Vorgänger (Du bist noch nicht tot) hat mich ziemlich enttäuscht und ich hatte beim mittlerweile fünften Band deshalb einige Bedenken. Doch ich wurde positiv überrascht! Das Buch startet eher gemächlich und nimmt aber im Laufe des Buches immer mehr an Fahrt auf. Dieses mal erlaubt der Autor viel Spielraum für die Charakterentwicklung des Soziopathen John, der immer mehr Gefühle zuzulassen scheint (beispielsweise beim Auftauchen der verstorbenen Marci). Besonders gut hat mir auch das Rätselraten bei den auftauchenden Verwelkten gefallen: Welches Geheimnis steckt hinter den Dämonen und welche Kräfte besitzen sie? Einen Stern ziehe ich ab, da die depressive Brooke mich mit ihrem Selbstmitleid und den wechselnden Persönlichkeiten ab und zu genervt hat. Quereinsteiger sollten lieber zuerst die Vorgänger lesen, da man sonst sicherlich Verständnisschwierigkeiten haben wird. Fazit: John geht wieder auf Dämonenjagd! Dieses mal geht es (zugunsten der Charakterentwicklung) ein wenig gemächlicher zu. Nichtsdestotrotz ist das Buch wieder sehr spannend, kurzweilig und unterhaltsam. Ich vergebe 4 Sterne.

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  • Etwas langatmig

    Nur über deine Leiche
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    26. November 2015 um 11:52

    Etwas langatmig Es sind die „Verwelkte“, die John Cleaver zunehmend beschäftigen und durch die er zunehmend unter inneren und äußeren Druck gerät. Viel hat er schon verloren auf seinem Weg. Seine erste Liebe Marci allen voran an diesen Dämon, der sich „Niemand“ nannte und nun dutzende, vielleicht hunderte toter Mädchen im Körper von Brooke eingeschlossen hat. Jene Begleiterin, die als einzige für John noch übrig geblieben ist, nachdem so viele bereits getötet wurden, er selbst, statt, wie zu Beginn, für das FBI zu arbeiten nun von demselben landesweit gesucht wird. Eine grobe Liste, ein ungefähres Wissen von geographischen Orten treibt ihn voran. Orte, an denen „Verwelkte“ leben (soweit man das Leben nennen kann), Dämonen ihrem Werk nachgehen. Wie Yashodh, der sich „Christopher“ nennt und von der Anbetung und Liebe seiner „Sekte“ Lebenskraft gewinnt. Bis John auf ihn trifft. Nein, John ist kein „Serienkiller“ im üblichen Maßstab, auch wenn er (wie schon aus den Vorgängerbänden bekannt) diesen Antrieb, dieses dunklen Gedanken in sich findet und latent spürt (nur einen Menschen hat er bisher getötet). Der Tod selbst, dieser Übergang vom lebenden Wesen zum toten Ding, das ist, was ihn animiert, interessiert, seine Religion. Die er nun in klare Bahnen gelenkt hat. Aber ohne Heim, mit schwindenden materiellen Ressourcen, auf der Flucht und auf der Spur, immer achtsam, immer mit der Sorge der Gefahr durch Polizei, Dämonen und ganz normale Menschen. Wie sich zeigt, als John und Brooke in Dillon anlangen, dem kleinen Kaff. Und plötzlich aus den vielfachen, eingesperrten Personen in Brooke genau jene nach vorne tritt, die John am meisten aus der Bahn werfen kann. Und das gerade an dem Ort, an dem der Attina auf der Spur ist. Einer ominösen, gefährlichen Dämonin, über die kaum Informationen vorliegen, auf die John sich nicht wirklich vorbereiten kann. Vielfach und breit erzählt Dan Wells in diesem Band von Hintergründen. Von den persönlichen Entwicklungen zwischen John und Brooke, bzw. John und „Niemand“, die Brooke bewohnt. Jene Brooke, auf die John immer ein achtsames Auge zu halten hat, damit nicht eine depressive Anwandlung (und von denen hat Brooke viele), zum Unglück führen. Dialoge, Reflexionen, Erinnerungen, die einerseits den Hintergrund und das Wesens Johns deutlicher beleuchten, die aber andererseits (bis auf die Begegnung mit dem ersten Dämonen auf der Farm) lange Zeit nicht viel wirklich passieren lassen, bevor die Ereignisse dann doch im zweiten Teil des Bandes Fahrt aufnehmen und mit überraschenden Wendungen (was die Frage nach Freund und Feind einschließt) und gefahrvollen Momenten spannende Unterhaltung bieten. Mit einem ebenso überraschenden, anders als gedachten Ende.

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  • Nur über deine Leiche

    Nur über deine Leiche
    angeltearz

    angeltearz

    Die Reihe ist so toll. Band 5 ist es mittlerweile schon und ich hoffe, dass es noch viele weitere Bände werden. Laut Wiki erscheint 2016 auf jeden Fall schon mal Band 6. *hibbel* Der Autor Dan Wells ist den meisten sicher eher bekannt durch die Partials-Triologie. Dass er aber auch eine weitere, geniale Reihe rausgebracht hat, ist oft selten bekannt. Ich finde Dan Wells toll. Gerade in der John Cleaver-Reihe schafft es bei jedem Buch, dass man einen Charakter als den Bösen im Visier hat, sich eigentlich ziemlich sicher ist, dass er das ist und dann kommt es doch wieder ganz anders. Die "John Cleaver"-Reihe ist diese besagte Reihe. John Cleaver ist ein Jugendlicher, der schon von Kindesbeinen an gerne tötet. Aber er will es gar nicht. Er will ein normaler Junge sein. Damit das funktioniert hat er sich Regeln auferlegt, die er konsequent verfolgt. Seine soziopathische Ader nutzt er dann lieber dazu Dämonen zu jagen. Eigentlich läuft die Reihe unter "Thriller", aber da Dämonen vorkommen hat es nun mal auch einen Fantasy-Touch. Meine beiden liebsten Genre in einem Buch vereint. Ich habe den in den 4 vorherigen Bänden aber auch schon den Hauptcharakter John lieben gelernt. Man hat soviel schon von ihm erfahren und seine Veränderungen miterlebt. Das finde ich bei Buchreihen ja immer besonders toll. John ist allerdings in den Bänden der einizige Charakter, der ein fester Bestandteil ist. Die anderen Nebencharaktere werden zwischendurch mal erwähnt. Deswegen finde ich, dass man die Reihe komplett lesen sollte. Zwischendurch einsteigen könnte etwas für Verwirrung sorgen. Das Cover ist einfach nur genial. Die Farben und die Erde. Haben eigentlich so gar nichts mit der Geschichte zu tun, aber zum Titel passt es perfekt! Sehr genial finde ich auch diesen Buchschnitt. Fazit:  Es vereint meine beiden liebsten Genre Thriller und Fantasy. Superspannend, teilweise echt gruselig und wieder ein überraschendes Ende. Dieses Buch oder eher die ganze Reihe bekommt von mir eine dicke Leseempfehlung!

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    • 2
  • Wenig neues, aber immer noch gut

    Nur über deine Leiche
    Betsy

    Betsy

    03. November 2015 um 15:03

    Achtung, für Quereinsteiger eher nicht geeignet, da schon sehr viel in den vorigen Bänden passiert und aufgearbeitet wurde! Das Abenteuer um John Cleaver den Serienkiller und seiner Mitstreiterin Brooke, die immer noch mit den Erinnerungen, der von der Verwelkten Niemand umgebrachten Mädchen kämpft, und sich immer wieder selbst verliert, geht in die 5. Runde. Nun auf der Flucht vor dem FBI und anderen Verwelkten nach dem Zwischenfall in Fort Bruce, versuchen sie aufgrund der Erinnerungen von Niemand, die Brooke, nachdem sie von dieser für kurze Zeit übernommen wurde, in sich trägt, weitere Verwelkte aufzustöbern und zu töten. Dabei kommen sie in eine Kleinstadt, wo es auf einmal zu Mordfällen kommt, wie John sie sich in seinen Gedanken ausgemalt hat. Leider reicht dieser 5. Band nicht so ganz an seine Vorgänger heran, obwohl die Handlung gegen Ende dann noch wirklich spannend und wieder spektakulär wurde. Davor allerdings auch sehr viel Selbstmitleid von Seiten Johns und die ewigen Selbmordanfälle von Brooke, die sich hier öfter als einem lieb sind, wiederholen. Auch Brookes Alphabetspiel mit dem sie sich während sie per Anhalter auf der Suche nach anderen Verwelkten sind, die Zeit vertreibt, nervt eher, weil es mehr Raum bekommt als eigentlich notwendig. Die Geschichte plätschert zu Beginn eher gemächlich dahin und man bekommt genügend Wissenswertes aus dem letzten Band wieder nebenbei eingeflößt, sodass man wirklich gut wieder einsteigen kann, auch wenn der Vorgängerband schon wieder einige Zeit her ist. Obwohl hier John und Brooke wieder alleine agieren, nachdem im letzten Band ihre Teamkollegen vom FBI alle ihr Leben lassen mussten, fehlte mir hier trotzdem der Funke aus den allerersten 3 Bänden, die diese Reihe so toll machte. John versinkt hier immer mehr in Zwischenmenschliches, wie die panische Sorge um Brooke und seine Gefühle für die verstorbene Marci, welche von Niemand getötet wurde. Ebenso wird hier die Jagd auf die Verwelkten, besonders zu Beginn, sehr an den Rand gedrängt und wirkt recht unspektakulär. Einzig die verschiedenen Charaktere, die in Brooke zum Vorschein kommen, bieten zu Beginn Abwechslung. Dafür wird es dann wirklich interessant, als die Morde passieren und man gemeinsam mit John darüber grübeln kann, was der Verwelkte tut, was er nicht tun muss, um ihn aufzustöbern und ihn letztendlich zu vernichten. Fazit: Leider wie es oftmals bei Reihen so ist, schwächelt dieser 5. Band mittlerweile etwas. Es dauert dieses Mal relativ lange bis Spannung aufkommt und auch die Charaktere John und Brooke bleiben diesmal etwas fade. Einiges wiederholt sich mittlerweile und obwohl Johns Gedankengänge immer noch faszinierend zum lesen sind, verkommt er hier teilweise als Brooks Kindermädchen, die er nicht aus den Augen lassen darf. Dafür wird in den letzten Kapiteln alles wieder rausgeholt was geht und man wird nicht enttäuscht. Das Ende gibt auch Hoffnung für den nächsten Band, denn dann ist die Ausgangslage wieder anders und ich bin schon gespannt, wie die Jagd auf die Verwelkten weitergeht.

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  • Das Alphabet-Spiel

    Nur über deine Leiche
    Bellexr

    Bellexr

    01. November 2015 um 18:53

    John Cleaver und Brooke sind im ganzen Land unterwegs und auf der Suche nach Dämonen. Deren Aufenthaltsorte erhalten sie dabei von Brooke, denn die Dämonin Niemand ist immer noch Teil ihrer verwirrten Persönlichkeit. In einem kleinen Ort beginnt kurz nach ihrer Ankunft eine Mordserie, doch die Identität der Verwelkten bereitet John ziemliche Probleme, denn hierfür kommen einige Bewohner des kleinen Ortes in Frage.   Brooke und John sind nach den Geschehnissen in Fort Bruce alleine unterwegs und sehr darauf bedacht, dass das FBI ihre Spur nicht aufnimmt. Per Anhalter reisen sie durchs Land und das Geld ist dabei äußerst knapp. Der verwirrte Geist von Brooke, deren Körper die Seelen abertausender ermordeter Mädchen beherbergt, bedeutet für John zudem noch Stress. Denn nie kann er voraussehen, wie lange Brooke’s Geist an der Oberfläche bleibt und welche Person sie wieder in den Hintergrund drückt. Zudem ist Brooke stark selbstmordgefährdet, sodass John sie praktisch nie aus den Augen lassen kann.   Die Geschichte entwickelt sich gewohnt eher ruhig, fast schon gemächlich und doch zieht die Story einen fast sofort wieder in ihren Bann. Man teilt mit John seine Gedanken, Sorgen, Überlegungen. Und so auch seine Skepsis über Brooke’s offenherziges Auftreten gegenüber den Einwohnern, von denen sich John aus Angst vor zu großer Aufmerksamkeit, lieber fernhalten würde. Aber auch seine Sorge über Brooke’s verwirrten Geist wie auch die Überlegungen über die Identität der Verwelkten verfolgt man im Verlauf der Story.   Kurz nach dem ersten Mord ereignet sich rasch der nächste und John hegt bald schon einen grausamen Verdacht, doch dieser hilft ihm in keiner Weise bei der Identität der Verwelkten weiter.   Die Geschichte entwickelt sich wendungsreich und überraschend und mit der Zeit zieht auch die Spannung im mittlerweile 5. Band der Reihe an. Und auch die Charaktere sind wieder durchweg facettenreich gezeichnet und überzeugen in ihren Handlungen.   Fazit: Die Dämonenjagd geht in die 5. Runde … unterhaltsam und wendungsreich erzählt.

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