Dan Wells Partials

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Inhaltsangabe zu „Partials“ von Dan Wells

The only hope for humanity isn’t human. In a world where people have been all but wiped out by a virus created by part-human cyborgs called ‘Partials’, and where no baby survives longer than three days, a teenage girl makes it her mission to find a cure, and save her best friend’s unborn child. But finding a cure means capturing a Partial… (Quelle:'E-Buch Text/29.03.2012')
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  • Partials - Dan Wells

    Partials
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    22. November 2014 um 17:38

    Kiras Welt ist eine, in der es schwierig ist, den Freund vom Fein zu unterscheiden. Fast hundert Prozent der Menschheit sind ausgerottet, nur wenige haben überlebt und sich in New York zusammengerottet. Ihr größter Feind sind die Partials. Künstliche Menschen, die nach außen genauso aussehen wie alle anderen, aber innerlich Maschinen sind. Bevor der Krieg ausbrach, waren die Partials Soldaten, heute sind sie die schlimmsten Gegner, denn sie haben RM entwickelt, ein Virus, das alle Neugeborenen binnen drei Tagen dahinrafft. Kiras Ziel ist es, ein Medikament gegen den Virus zu finden, das das Überleben der Menschheit sichert. Aber schon bald wird ihr klar, dass sie andere Wege einschlagen muss, wie alle Wissenschaftler vor ihr und beschließt, mit ihren Freunden zu versuchen eine Probe eines Partials zu erhalten, die ihr helfen kann, die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren. Mit ihrem Plan macht sie sich zum „Staatsfeind“ Nummer eines des Senats, aber sie sieht darin das einzig wahre Potential. Ihre Mission ist klar: Die einzige Hoffnung der Menschen ist nicht menschlich … Von Dan Wells ist man ja zum Großteil außergewöhnliche Ideen gewohnt, die einen zumeist schon nach den ersten paar Seiten begeistern. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht und durfte einen Blick in die Welt von Kira und ihren Freunden werfen, die aussieht, wie die in vielen Dystopien, aber doch wieder ganz andere Dinge zu bieten hat. Als 16-jährige hat sie ihr Talent für Naturwissenschaften schon gut ausgelotet und weiß genau, worauf sie ein Auge haben muss, aber trotzdem sie oft so erwachsen erscheint, riskiert sie regelmäßig ihr Leben. Natürlich nur für die Wissenschaft, aber tot bringt sie dieser leider wenig. Im Original wirkt alles sehr authentisch und überzeugend, die Spannung ist genau dort, wo man sie braucht. Was mir fehlte, war ein kleiner Nebensatz, in dem gesagt wurde, das RM genau heißt, so konnte ich mir zwar vorstellen, was es war und wusste, was es machte, aber einen „wissenschaftlichen“ Namen hatte es nicht. Das macht aber keinen großen Kritikpunkt, nur ein winzig kleines Manko. Besonders gut fand ich die Loyalität zwischen den Verbündeten dargestellt, die ihr Leben dafür riskierten, nur um Kira und ihre Freunde zu schützen, beispielsweise als Yoon sie beim Bootshaus sah und behauptete, niemand sei dort. Ich würde also auf jeden Fall behaupten, dass Partials ein gelungener Auftakt zu einer neuen Trilogie ist und definitiv genug Platz für eine spannende Fortsetzung lässt, die schon auf meinem Wunschzettel steht.

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  • Serienauftakt

    Partials
    JuliaO

    JuliaO

    08. September 2014 um 12:40

    Partials hat mir recht gute gefallen. Zwar sticjh es in meinem Augen nicht so weit aus dem Haufen der aktuell erhältlichen Dystopien heraus wie z.B. Panem, aber es hat mich durchaus gut unterhalten. Die Idee, das die Menschheit aussterben könnte, weil Babys einfach nicht überleben, in Kombination mit den Partials - technisch verbesserte Menschen, die als Super-Soldaten gedacht sind, hat man hier eine frische Mischung, bei der man nicht alle paar Seiten denken muss "kenn ich doch schon". Gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe!

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  • Rezension zu "Partials" von Dan Wells

    Partials
    readeralex

    readeralex

    19. May 2012 um 11:56

    The World in a post-apocalyptic future – Long Island is the last haven of mankind after a catastrophe eleven years ago. In the past, the United States created genetically improved semi-humans, the “Partials“ to fight for them in the Isolation war. Five years after winning the war, those supersoldiers turned on their creators and released RM, a lethal airborne virus, that wiped out all but about 40 000 humans within a few hours. The North American survivors who are immune to the virus took refuge on Long Island. Without any contact to possible survivors on other continents they came to believe that they were alone on this planet. After a while the Partials retreated for unknown reasons but mankind still seems to be doomed to become extinct because in the past eleven years the virus caused all newborns to die within a few days after birth. Now, the youngest human being on the planet is fourteen years old and there seems to be only one solution to save the human race: “The Hope Act“, a law, demanding that all women 18 years or older have to become pregnant as often as possible, hoping that some day science could find a way to find a cure against the virus. When rumors spread that the mandatory age for getting pregnant will be lowered to the age of 16, the remaining survivors are pushed to the brink of a civil war. The female protagonist of the book, Kira, a sixteen-year-old medic-in-training, learns that one of her friends is pregnant. She sees, that the problems with the newborns can’t be solved by a science that is only testing the same old things over and over again and tries to find a new way because she can’t stand to witness all those babies dying, anymore. With the help of some friends she sets off on an illegal and highly dangerous journey into enemy territory. Can she be the key to help mankind survive or is she in contrary the spark to set a new war loose? Partials is a great dystopia, not just for YA audience but also for adult readers. It is full of all aspects a fascinating thriller needs: an interesting plot, complex characters, an inscrutable governmental machinery and a lot of action and suspense with all those fights and street battles. Granted, in some parts the teenagers’ abilities in medical and military areas aren’t totally credible and Kira’s med talk is sometimes a bit over-the-top, but I really enjoyed the book. I can hardly wait till the next installment of this new series. By the way, those who are looking for a strong romance angle might be disappointed, but who knows what the author has in mind for Kira’s future?

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  • Rezension zu "Partials" von Dan Wells

    Partials
    sleepingbeauty

    sleepingbeauty

    Inhalt ................. . Nach dem verheerenden Krieg gegen die Partials - menschlich aussehende Lebewesen, die aber genetisch gezüchtet wurden - befindet sich die Menschheit kurz vor dem Aussterben. Der RM-Virus hatte den Krieg entschieden, nur wenige Menschen waren immun und konnten sich im Norden Amerikas in Long Island zurückziehen. Allerdings hat der Virus auch für die immunen Menschen einen tödlichen Nebeneffekt: seit dem Krieg hat kein Neugeborenes länger als wenige Tage gelebt. Die Ursache ist klar, doch von einer Heilung sind die Menschen noch weit entfernt. . Kira war fünf Jahre alt, als bei dem Krieg nahe zu alle Menschen durch den RM-Virus ausgelöscht wurden. Sie hat nur wenige Erinnerungen und hat es sich zum Ziel gesetzt eine medizinische Laufbahn anzustreben um ein Heilmittel zu finden. Bald stellt sie aber fest, dass nicht mehr getan wird als immer nur die toten Babys zu dokumentieren und auf das nächste zu hoffen. Als ihre Freundin schwanger wird, stellt sie sich gegen das System um ein Heilmittel zu finden. . Mein Eindruck ..................................... . Dan Wells liefert mit "Partials" einen umfassenden Weltentwurf. Das Geschehen spielt zwar in etwa ein Jahrzehnt nach dem Krieg, liefert aber auch einige Hintergrundinfos und Details zur Vergangenheit. Die Menschheit hat sich neu aufgebaut und wird von den Partials anscheinend toleriert. Anscheinend, weil sie seit dem Krieg keiner zu Gesicht bekommen hat. Das ist auch besser so, denn die Übelebenden sind mit ganz anderen Problemen beschäftigt. Zum einen mit "The Voice", der Widerstandsgruppe und zum anderen mit den sterbenden Säuglingen. . Um der Heilung näher zu kommen, wurde der "Hope Act" ins Leben gerufen. Man versucht durch eine hohe Anzahl von Geburten ein immunes Baby zu bekommen. Deshalb wurde gesetzlich ein Alter festgelegt, ab dem die Frauen so bald wie möglich schwanger werden müssen. Die Altersgrenze wird von Jahr zu Jahr heruntergesetzt, denn der momentan jüngste Mensch ist bereits 14 Jahre alt. . Der Autor zeigt eindrucksvoll auf, wie die Überlebenden gespalten sind. Es gibt die einen, die sich dem System beugen und ein Kind nach dem anderen gebären immer in der Hoffnung auf die Rettung. Und die anderen, die zweifeln, die den "Hope Act" als viel zu große Einschränkung und Bürde der Mütter sehen. Der Leser selbst gewinnt mehr und mehr Eindrücke, davon wie das System funktioniert und wo die Schwachstellen und Stärken liegen. . Kira ist ein starker Charakter: neugierig, wissbegierig und zielstrebig. Sie sagt ihre Meinung und verfolgt ihre Ideale ohne Rücksicht auf Verluste. Beeindruckend fand ich den Verlauf der Handlung und wie die Charaktere auf der Suche nach Heilung, auch feststellen, was heißt es nun menschlich zu sein? Die Partials sind eine sehr interessante Spezies, mit eigenen Gefühlen und Zielen. Abgehärtet durch die frühere Behandlung der Menschen und wie man später erfährt, durchaus geplagt mit eigenen Problemen. . Dan Wells gibt so viele Impulse und Eindrücke, es fällt mir sehr schwer alles in einer Rezension zu strukturieren. Ich finde die Mischung aus Informationen und Handlung ist gut ausgewogen, wenn es auch einige biologische Details gibt. Man muss sich darauf einstellen viel über den Virus und Kiras Forschungsarbeiten zu erfahren. Ich fand es unheimlich interessant, für den ein oder anderen könnte es zu viel des guten sein. Zu kritisieren habe ich die Austauschbarkeit der Nebencharaktere. Es gibt viele Helfer und Freunde, aber oft vergisst man einfach wer, wer war und welche Bedeutung genau dahintersteckt. Zur Mitte des Buches hing der Plot für mich etwas durch, doch danach war ich wieder bis zum Ende gefesselt. Es ist stellenweise abgeschlossen, stellenweise offen und lässt einen befriedigt auf die Fortsetzung warten. . Fazit ............. . Ich bin beeindruckt, von der Welt die Dan Wells geschaffen hat. Er hat glaubhaft aufgezeigt wozu Menschen am Rande des Aussterbens fähig sind und dass "Menschlichkeit" ein sehr dehnbarer Begriff ist. Der Leser wird von Beginn an mit einem gut strukturierten und actiongeladenen Plot gefesselt, gespickt mit vielen Hintergrundinfos und auch biologischen Details. Zwischendurch hat die fesselnde Erzählung etwas nachgelassen, die zahlreichen Nebencharaktere führen zu Verwechslungsgefahr, doch sonst gibt es nicht viel an "Partials" zu bemängeln. Ein empfehlenswerter Auftakt! 4,2 von 5!

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    sleepingbeauty

    sleepingbeauty

    18. May 2012 um 11:13