Dan Wells Sarg niemals nie

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Sarg niemals nie“ von Dan Wells

Der verrückteste Horror, den man für Geld kaufen kann: England, im Jahr 1817. Oliver Beard sitzt wegen seiner Gaunereien im Gefängnis. Als die Gelegenheit günstig ist, fädelt er seine Flucht ein und lässt sich nach draußen schaffen – im Sarg. Auf dem nahe gelegenen Friedhof steigt er wieder aus dem Grab. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass er ab sofort eine Schar Vampire am, nun ja, Hals hat, die ihn für ihren auferstandenen Anführer halten – und zu allem Überfluss ist der wahre Gebieter der Vampire auch schon unterwegs, um seine Ansprüche geltend zu machen …

Ich habe es in einem durchgelesen. Es war mal eine etwas andere Vampirgeschichte. Ich habe viel gelacht.

— Jademond289
Jademond289

Leichte Lektüre für Zwischendurch. Witzig gemacht.

— laurilein24
laurilein24

Stil überhaupt nicht mein Ding. Genervt von sich wiederholenden Dauer-Dialogen. Letztes Drittel übersprungen und nur noch Ende gelesen.

— SarahMehn
SarahMehn

Vampire wider Willen :D

— Tintenfee
Tintenfee

Urkomisch und gleichzeitg gruslig, empfehlenswert.

— zickzack
zickzack

Urkomisch! Einfach zu empfehlen.

— michelle_loves_books
michelle_loves_books

So viel gelacht habe ich schon lange nicht mehr..Einfach genial <3

— DarkSunAngel
DarkSunAngel

Kurios und Chaotisch aber echt witzig!

— Skye084
Skye084

Toll!

— MrsFoxx
MrsFoxx

Nach 2/3 abgebrochen und aussortiert.... Zeitverschwendung :-(

— ShangriLadj
ShangriLadj

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Untot und sehr komisch.

    Sarg niemals nie
    Tintenfee

    Tintenfee

    18. April 2016 um 00:55

    Von Dan Wells kannte ich bisher nur "Mr Monster" und war von diesem Buch hellauf begeistert. Vom Optischen war der Einband von "SaRg niemals nie" genau gleich, dicke, stabile unterschiedlich breite Seiten und ein tolles Cover. Ich rechnete mit einem Horrorbuch, weil ich den Einband nicht las und das Buch nur des Covers wegen gekauft hatte ^^ Trotzdem gefiel es mir sehr! Es ist kurzweilig und voller schräger, sehr witziger Szenen, bei denen man sich lachend die Hand vor den Kopf schlägt und sich fragt, wie blöd man sein kann. Teilweise hatte ich einen richtigen Film vor Augen und musste öfter Prusten. Auch die Dialoge sind so verwirrend und zugleich urkomisch, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte. Der Plan, sich Aufgrund des Ablebens eines Mannes, dessen Erbe von Neunzigtausend Pfund unter den Nagel zu reißen ist gespickt voller sehr amüsanter Augenblicke und eine leichte, kurzweilige Unterhaltung. Auf jeden Fall empfehlenswert! Man darf hier nur wirklich keine tiefschürfenden Gespräche oder Handlungsstränge erwarten! 

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  • Großartig absurd und göttlich komisch!

    Sarg niemals nie
    TrollMutti

    TrollMutti

    14. August 2015 um 21:40

    http://trollmuttis-buecherwelt.blogspot.de/2015/08/rezension-dan-wells-sarg-niemals-nie.html England, im Jahr 1817. Oliver Beard sitzt im Gefängnis und möchte da schnell wieder raus um seinen Plan an jede Menge Geld zu kommen, zu verwirklichen. Wie der Zufall es will, kann er als scheinbar tot ausbrechen. Als er jedoch aus seinem Sarg steigt, um fröhlich weiter zu leben, geschieht eine perfide Verwechslung. Die Vampire der Gegend halten ihn für ihren Auserwählten. Und damit beginnt erst der absurde Wettlauf gegen die Zeit genau wie der Kampf um ergaunertes Vermögen. Als absoluter Fan des Autors und seines Humors, war das Buch eine Pflicht-Lektüre. Nach vielen recht negativen Stimmen, waren meine Erwartungen ziemlich gering. Aber die Story entpuppte sich als ein großartiger und unverwechselbarer Lesegenuss. Die Geschichte beginnt recht merkwürdig und skurril. Anfangs fragte ich mich immer wieder wohin das Ganze führen soll. Irgendwann stellte ich keine Fragen und genoss einfach die unglaublich absurde und geniale Geschichte. Denn die Story ist wirklich einfach nur abgedreht und ergibt teils nicht viel Sinn. Aber genau das macht den Charme des Buches aus. Der Autor nimmt sich und die Geschichte nicht so ernst und so sprüht das Werk regelrecht vor Witz und grandiosen Einfällen. Immer wieder erinnerte mich die Geschichte an die Werke von Monty Python oder Mel Brooks. Dieser ganz eigene und sehr abgedrehte Humor macht einen Großteil dieser Geschichte aus. Wem diese Art fremd oder unverständlich ist, wird vieles nicht verstehen oder sehr wenig zu lachen haben. Ich habe immer wieder Tränen gelacht und regelrechte Lachanfälle bekommen. Das hat bisher noch nie ein Buch bei mir geschafft. Der Schreibstil ist einerseits typisch für Dan Wells, andererseits zeigt es auch eine neue Seite von ihm. Die Story ist leicht und sehr flüssig zu lesen und die Seiten fliegen mit vielen Lachsalven dahin. Der Leser stock lediglich um die Lachtränen weg zu wischen.  Insgesamt ist das Buch für mich eine großartige und grandiose Leistung. Wenn man skurrilen, absurden und abgedrehten Humor mag, ist das Buch absolut Pflicht. Fans von Monty Python und Mel Brooks werden sich über neue Dauer-Witze freuen. Wichtig ist, die Geschichte nicht so ernst zu nehmen, dann ist es ein absolut gigantisches Leseerlebnis. Man merkt schon, wie ich schwärme - LESEN! Ich werde es immer wieder tun.

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  • Herrliche Satire mit schwarzem, englischen Humor

    Sarg niemals nie
    bieberbruda

    bieberbruda

    21. January 2015 um 21:29

    Dan Wells kenne ich von der Serienkiller-Reihe, die mir sehr gut gefallen hat. Als ich gesehen habe, dass er einen lustigen Vampir-Roman geschrieben hat, musste ich natürlich zugreifen! Die Story: England im Jahre 1817: Frederick Whithers sitzt wegen einem missglückten Betrugsversuch im Gefängnis. Als sein Zellengenosse an Tuberkolose stirbt, wittert er seine Chance. Er besticht den Bestatter und lässt sich im Sarg aus dem Gefängnis schmuggeln. Als er sich auf dem Friedhof aus dem Sarg befreit, stehen plötzlich eine Handvoll Vampire vor ihm. Doch statt sein Blut zu saugen, sehen die etwas treudoofen Vampire in Frederick ihren prophezeiten "Erhabenen": Ein besonders mächtiger Vampir mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Frederick flüchtet vor den Vampiren und reist nach London um das Geld seines Betrugsversuchs einzutreiben. Dabei lernt er den etwas verwirrten Dichter John Keats kennen, der ihn auf seiner Reise begleitet. Doch auch die Vampire weichen ihm nicht von der Seite und plötzlich denken tatsächlich alle, dass Freddy ein Vampir ist... Meine Meinung: Das Buch ist herrlich absurd und hat mich an die schönen alten Monty Python-Filme erinnert. Eine haarsträubende Situation oder Verwechslung jagt die andere und die Dialoge ist oft vollkommen absurd. Vor allem die Diskussionen, in denen Frederick vergeblich zu erklären versucht, dass er kein Vampir ist. Oder John, der gerne in Reimen spricht. Es ist flüssig geschrieben und lässt sich schnell lesen. Der Buchschnitt (Rough cut) ist wie bei den Serienkiller-Romanen "zerfleddert" und sieht cool aus. Nette Idee: Im Buch tauchen zusätzlich ein paar alte Bekannte auf ;-) Ähnlich wie die angesprochenen Filme muss man einen solchen Humor aber auch mögen, deshalb wird das Buch sicherlich nicht jedem so gut gefallen. Fazit: Eine herrliche Satire mit schwarzem, englischen Humor. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, weil die Vampire eher am Rande vorkommen.

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  • Der Ghul von Barth

    Sarg niemals nie
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    England 1817: um an das zur damaligen Zeit gigantische Erbe eines verstorbenen Geschäftsmannes zu kommen, fälscht Banker Oliver Beard nicht nur Unterlagen um sich als dessen Neffe auszugeben, er legt sich nach seiner Verurteilung wegen Urkundenfälschung sogar in einen Sarg um dem Gefängnis zu entfliehen. Als Oliver schließlich ausgerechnet zu Mitternacht auf einem Friedhof aus dem Sarg steigt, hält ihn eine Gruppe Vampire  für ihren Auserwählten. Was der wahre Gebieter wiederum so gar nicht lustig findet... Ein flotter, kurzweiliger Kriminalroman mit einer großen Portion britischem Humor. Der Autor erzählt die verworrene Geschichte um Oliver Beard und seinen Erbschaftsbetrug in einem herrlich flüssigen Stil. Und beim lesen dieses Buches musste ich mich wirklich oft zurückhalten um nicht laut loszulachen, selbst in der schier ausweglosesten Situation des Hauptprotagonisten hat Dan Wells noch einen Lacher für seine Leser parat. Auch wenn der Anfang ein ganz klein wenig holpert, die Figur Oliver hat man spätestens dann ins Herz geschlossen wenn der Betrüger betrogen wird und der Dichter John Keats seinen Auftritt hat. Von da an stolpert man mit Freude gemeinsam mit den Beiden von einem Drama ins nächste. Dank der durchweg hohen Spannungskurve hat man das Buch in kurzer Zeit verschlungen, was für mich auch der einzige "negativ"-Punkt war: es war leider zu schnell vorbei ;) Wenn die anderen Bücher Dan Wells in einem ähnlichen Stil verfasst sind, wird dieses hier sicher nicht das letzte gewesen sein, das ich von ihm gelesen habe. Fazit: Ein etwas untypischer Vampirroman voller schwarzem Humor. Ich will mehr davon! Absolute Leseempfehlung von mir!

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    • 2
  • Rezension zu "Sarg niemals nie" von Dan Wells

    Sarg niemals nie
    Toschi3

    Toschi3

    Bath, 1817: Der Bankangestellte Freddy entwickelt einen sicheren Plan, um sich eine Erbschaft zu erschleichen. Doch bevor er zur Tat schreiten kann, sitzt er auch schon im Kerker. Der plötzliche Tod seines Zellengenossen und ein bezahlter Totengräber verhelfen ihm zur Flucht. Als er auf dem Friedhof aus seinem "Fluchtsarg" klettern will, wird Freddy von 5 Vampiren überrascht, die ihn glatt für ihren neuen Anführer halten. Doch das findet der echte Anführer gar nicht lustig, und bald ist Freddy vor der halben Welt auf der Flucht. Der Auftakt ist furios und lustig. Die Figuren sind von Dan Wells sehr stark mit Emotionen belegt, schnell sind sie in "sympathisch" oder "unsympathisch" eingruppiert. Die Wells'schen Vampire sind keine klassischen. Sie sind einfältig und schwach und leben von dem gruseligen Mythos, dass die Menschen mit ihnen verbinden. Die Hauptpersonen sind witzig überzeichnet und jeder Figur scheint es zuzukommen, die Handlung immer mehr zu verwirren. Ja, für mal eben ab und zu zwischendurch 5 Minuten zu lesen ist das Buch nicht geeignet. Aber wer sich von der Handlung einfangen lässt, legt das Buch - so wie ich - sowieso nicht mehr aus der Hand, bis nicht der letzte Tropfen Blut geflossen und der letzte Penny der Erbschaft verteilt ist. Sicher wird dieser skurile dunkelschwarze Humor nicht jedermanns Geschmack sein. Und Vampirfanatiker à la Twilight werden bestimmt enttäuscht sein. Aber wer sich von diesem Humor anstecken lässt, der sollte gewarnt sein: lautes Kichern in der Öffentlichkeit löst nicht immer Verständnis aus :-) Von mir bekommt dieses Buch aber auf jeden Fal eine Topbewertung! Vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung?!

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    • 2
    Floh

    Floh

    26. August 2014 um 07:24
  • Was lange währt ...

    Sarg niemals nie
    Marina10

    Marina10

    Zum Inhalt: Der verrückteste Horror, den man für Geld kaufen kann: England, im Jahr 1817. Oliver Beard sitzt wegen seiner Gaunereien im Gefängnis. Als die Gelegenheit günstig ist, fädelt er seine Flucht ein und lässt sich nach draußen schaffen – im Sarg. Auf dem nahe gelegenen Friedhof steigt er wieder aus dem Grab. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass er ab sofort eine Schar Vampire am, nun ja, Hals hat, die ihn für ihren auferstandenen Anführer halten – und zu allem Überfluss ist der wahre Gebieter der Vampire auch schon unterwegs, um seine Ansprüche geltend zu machen … Meine Meinung: Die erste Enttäuschung des Buches ist eigentlich schon die Kurzbeschreibung , die nicht im Mindesten den tatsächlichen Inhalt des Buches trifft. Des Weiteren erweckte der Klappentext mit seinem Versprechen "der wahre Gebieter der Vampire [sei] auch schon unterwegs" in mir die Erwartung, dass es sich um eine spannende Verfolgung und eine echte Vampirgeschichte handeln könnte. Beides erwies sich als vollkommen falsch. Die Vampire sind Flaschen, zwar manchmal ganz unterhaltsam, aber in ihrer Rolle als Blutsauger nahezu irrelevant. Fans von Vampirromanen kommen hier bestimmt nicht auf ihrer Kosten. Was das Buch tatsächlich ist, wird dagegen schnell klar. Mittelprächtiger Slapstick, lieblos zusammengeschrieben mit wenig Handlung und noch weniger Überraschungen. Den Großteil des Buches machen Dialoge voller Missverständnisse und Wortklaubereien aus. Ein paar Lichtblicke gab es durch recht makaberen, sehr schwarzen Humor oder etwas Situationskomik rund um das Thema Friedhof und Leichen und einige skurrile Charaktere. Handlung und Figuren wirkten einfach zu flach. Selbst das Finale war enttäuschend, Action oder Spannung gab leider kaum. Mein Fazit: Dieses Buch kann froh sein, dass ich es im Rahmen meiner Lesechallenge gelesen habe, denn sonst hätte ich es vermutlich abgebrochen. Ich kann leider nur zwei Sterne vergeben, denn ich bin absolut enttäuscht!

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    • 2
    NiWa

    NiWa

    04. March 2014 um 07:46
  • Mel Brooks meets Christopher Moore

    Sarg niemals nie
    WortGestalt

    WortGestalt

    15. February 2014 um 11:17

    Nun, wenn man jetzt denkt, der Erfolgsautor Dan Wells will sich auch noch ein Stück vom Kuchen nehmen und an dem literarischen Hype der Vampirgeschichte teilhaben, so irrt man sich. Die vorliegende Horror-Komödie "Sarg niemals nie" ist kein weiterer Versuch, die blutsaugenden Gestalten neu zu erfinden, sondern vielmehr eine Ode an den klassischen Schauerroman. Und eine großartige Satire! Wir befinden uns im England des frühen 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1817 hat sich der liebenswerte Gauner Frederick Whithers in eine prekäre Lage gebracht. Er sitzt im Gefängnis. Ein Betrugsversuch brachte ihn hinter Gitter und ein weiterer Betrugsversuch soll ihn dort nun auch wieder hinausbefördern. Inspiriert durch den Tod eines Zellengenossen stirbt Frederick kurzerhand (und vorgetäuscht) an Tuberkulose und sichert sich so in einem Sarg ein Ticket in die Freiheit. Als er wenig später auf einem Friedhof dem Sarg wieder entsteigt, sichert er sich damit jedoch nur die Aufmerksamkeit und Bewunderung einiger Vampire, die ihn fortan für ihren lang erwarteten Anführer, den Erhabenen halten und ihm nicht mehr von der Seite weichen. Vor dem treu-doofen Vampirgefolge flüchtend und um seinen Coup nun doch noch durchzuziehen, macht sich Frederick auf nach London. Auf seinem Weg lernt er nicht nur noch völlig unbekannte, literarische Größen der englischen Romantik kennen, sondern erlebt eine skurrile Odyssee, die dem britischen Humor alle Ehre macht! Es sind nicht die großen Lacher, sondern es ist die feine Komik, die den Unterhaltungswert dieser Geschichte ausmacht. Hier trifft Mel Brooks auf Christopher Moore! Und wer den ganz eigenen Humor von Brooks Filmen und Moores Büchern mochte, kommt hier voll auf seine Kosten. Die gekonnte Mischung aus wunderlichen Figuren und gut positionierten Slapstick verleiht der Geschichte eine ganz eigene Dynamik, die sich immer noch ganz knapp vor der völligen Sinnlosigkeit zu retten vermag. Ich kann auch nur meinen beim Lesen entstandenen Eindruck wiederholen, Mel Brooks ist hier wirklich Programm. Wer mit dieser Art von Persiflage nichts anfangen kann, wird nur wenig Freude an "Sarg niemals nie" haben. Für alle anderen warten hier herrlich absurde Dialoge, die teilweise so schön unsinnig sind, dass es eine wahre Freude ist. Ich habe mich stellenweise, wie sagt man so schön, köstlich amüsiert und auch wenn man bei einigen Passagen den roten Faden erst suchen und wieder aufnehmen musste, blieb der Lesespaß allein schon durch die schöne Sprache erhalten. Denn auch außerhalb der Dialoge konnte mich Dan Wells mit seinen Worten zum Schmunzeln bringen, beschreibt er doch alles mit einer feinen Prise Ironie und gestaltet so eine einfach wirklich komische Geschichte! Fazit: Vom Autor der Erfolgstrilogie "Ich bin kein Serienkiller" kommt nun dieses kleine humoristische Glanzstück um die Ecke und hat mich, nachdem "Du stirbst zuerst" weniger begeistern konnte, wieder für Wells erwärmen können. Bitte mehr davon!! Bewertung: Für die gute Unterhaltung 4 Sterne! Rezension auch auf: http://wortgestalt-buchblog.blogspot.com

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Leider ein sehr enttäuschendes Buch

    Sarg niemals nie
    Aurora

    Aurora

    04. January 2014 um 13:45

    Ich hatte eigentlich einen Thriller erwartet und den für Dan Wells typischen  Schreibstil. Allerdings war es ein Fantasyroman mit einer winzigen Spur Krimi, in dem es in erster Linie um Vampire geht. Der Schreibstil war leider langweilig und die Charaktere flach, teilweise sogar naiv und regelrecht dumm. Daher hat mich dieses Buch leider maßlos enttäuscht. Das Einzige, was mir daran wirklich gut gefällt, ist mal wieder der Titel und die Aufmachung des Buches, aber damit war es das leider auch schon gewesen.

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  • Der Ghul von Barth

    Sarg niemals nie
    Bellexr

    Bellexr

    27. December 2013 um 18:11

    Barth im Jahr 1817: Der junge Frederick sitzt wegen kleinerer Betrügereien im Gefängnis. Als Bankangestellter hat er es so gedreht, dass er als Alleinerbe eines älteren Herrn eingesetzt wird. Als Harry Beard nun endlich stirbt, muss Frederick dringend raus aus dem Gefängnis. Die Gelegenheit ist günstig, als sein Zellenkumpel an der Schwindsucht stirbt. Also, nichts wie rein in den Sarg und sich aus dem Gefängnis tragen lassen. Blöd nur, dass er erst wieder auf dem Friedhof aufwacht und schon halb eingebuddelt ist. Als er aus dem ungewollten Grab heraussteigt, sind dummerweise eine Schar Vampire anwesend, die Frederick für ihren Anführer halten. Noch dummer, dass der wahre Erhabene bereits auf den Weg nach Barth ist. Frederick flüchtet erst einmal per Kutsche Richtung London, um seine Erbansprüche geltend zu machen. Doch irgendwie läuft alles vollkommen anders als geplant.   Wer von Dan Wells neuesten Roman eine ähnliche Geschichte wie bei der Serienkiller-Trilogie um John Cleaver erwartet, wird überrascht sein. Denn der Autor lässt in dieser schrägen Geschichte seinem schwarzen Humor absolut freien Lauf. Die Story entwickelt sich ziemlich skurril, morbid und ist versehen mit einigen wunderbar humoristischen Szenen. Ab und an driftet die Geschichte auch ein wenig ins Groteske ab, aber irgendwie passt dies auch.   Vampire spielen zwar eine zentrale Rolle, werden aber von Dan Wells ganz anders als erwartet dargestellt. Es wimmelt von Leichen, die verschwinden und wieder auftauchen, Mary Shelley geht im Verlauf der Story einigen ziemlich bizarren Neigungen nach und reichlich Untote pflastern zudem den mühsamen Weg von Frederick alias Oliver Beard in Richtung Erbe. Tatkräftige Unterstützung erhält der Kleinkriminelle von einem dichtenden Apotheker, der entsprechend der Geschichte ebenfalls ziemlich schräg drauf ist. Und dann ist da noch Fredericks Verlobte oder eher Ex-Verlobte, die ihn am liebsten tot sehen würde, um so die ganze Summe der Erbschaft einstreichen zu können. Dafür lässt die junge Dame sich auch so einige kuriose Sachen einfallen.   Die Story entwickelt sich jetzt nicht unbedingt sehr unvorhersehbar, früh kann man schon einschätzen, wie die Geschichte schlussendlich für Frederick und alle Beteiligten ausgehen wird, aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel und den Weg dahin erzählt Dan Wells fesselnd und äußerst unterhaltsam. Auch seine Charaktere, allen voran Frederick, der die Geschichte um die Erbschaft selbst erzählt, sind facettenreich beschrieben. Und London beziehungsweise Barth für den Schauplatz dieser Gruselgeschichte der etwas anderen Art zu nehmen, ist zudem perfekt gewählt.   Fazit: Skurrile, morbide und durchweg unterhaltsame Story.

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  • VAMPIRE UND MARY SHELLEY

    Sarg niemals nie
    Litis

    Litis

    22. August 2013 um 13:42

    Zum Inhalt:  Frederick flieht in einem Sarg aus dem Gefängnis, um die Erbschaft des reichen Harold Beard zu erschleichen. Der Coup glückt und er steigt auf dem Friedhof aus seinem Sarg. Leider wird er dabei von Vampiren beobachtet, die ihn von nun an für den "Erhabenen" halten.  Der Erbschaftsfall gestaltet sich auch schwieriger als gedacht, denn Harold Beard liegt nicht mehr in seinem Sarg... Als er dann auch noch den schrulligen Dichter John und die Totensammlerin Mary Shelley trifft, ist das Chaos komplett.  Meine Meinung:  Leider hatte ich mir von dem Buch etwas mehr erhofft, so dass ich leider "nur" 3 Sterne geben kann.  Humor ist vereinzelt vorhanden, doch mehr als ein leichtes Schmunzeln konnte mir der Autor leider nicht entlocken, obwohl er sicherlich anderes mit der Story bezweckte.  Wells verwendet viele Dialogsszenen und spart etwas an erläuterndem Text, so dass ich das ein oder andere Mal etwas verwirrt war und die Zusammenhänge nicht ganz greifen konnte. Nach und nach erschloss sich einem dann doch, was gemeint war, man konnte aber dadurch nicht sehr tief in die Geschichte eintauchen.  Schade, dabei klang der Klappentext so vielversprechend.

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  • Rezension zu "Sarg niemals nie" von Dan Wells

    Sarg niemals nie
    gurke

    gurke

    13. March 2013 um 11:42

    Eigentlich können mich neue Bücher mit Vampiren so gar nicht mehr begeistern. Was ist aus den alten düsteren und blutrünstigen Geschichten über diese Wesen geworden? Mich konnte allerdings der dritte Band „Ich will dich nicht töten“ seiner Trilogie – mein persönlicher Erstling von Dan Wells - schon so begeistern (obwohl mir die ersten beiden Bücher der Reihe fehlten), dass ich hier einfach zuschlagen musste. So richtig viel habe ich allerdings nicht erwartet. Was soll bei einer Satire, wie ich den Klappentext aufgefasst habe, schon herauskommen. Schön ist erst einmal, dass der Verlag in der Gestaltung dem Autor treu geblieben ist. Der Buchschnitt nennt sich Rough Cut und den Titel kann man erfühlen. Dieser Schnitt gefällt wohl nicht jedem, macht für mich aber schon etwas her. Von der ersten Seite an konnte mich der Autor mit seiner ironischen Art an die Geschichte selbst fesseln. Die Charaktere waren urkomisch, Frederik – unser Held – möchte nur ein wenig hier und da kriminell und korrupt sein, dabei zieht er ein Missgeschick nach dem anderen an. Das hat Dan Wells zu einer spannenden Lachnummer gesponnen. Der Schreibstil selbst ist flüssig und die Seiten haben sich richtig schnell gelesen. Dan Wells trifft einfach immer wieder exakt meinen Lesenerv, selbst mit Büchern die ich vom Klappentext gar nicht so interessant finde. Aber seine Geschichten haben Charme, strotzen vor Ironie und schwarzem Humor und bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Das muss man erst einmal schaffen und gleichzeitig die rasante Spannung aufrechterhalten. Beide Daumen hoch für diese Leistung.

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  • Rezension zu "Sarg niemals nie" von Dan Wells

    Sarg niemals nie
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    14. October 2012 um 14:03

    England, im Jahr 1817. Oliver Beard sitzt wegen seiner Gaunereien im Gefängnis. Als die Gelegenheit günstig ist, fädelt er seine Flucht ein und lässt sich nach draußen schaffen – im Sarg. Auf dem nahe gelegenen Friedhof steigt er wieder aus dem Grab. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass er ab sofort eine Schar Vampire am, nun ja, Hals hat, die ihn für ihren auferstandenen Anführer halten – und zu allem Überfluss ist der wahre Gebieter der Vampire auch schon unterwegs, um seine Ansprüche geltend zu machen … Dieses Buch wird die Leserschaft sehr stark polarisieren, denn entweder mag man diese Art skurilen Humors oder man findet sie total albern. Die Handlung besteht aus einer Reihe abstruser Situationen, die so ziemlich jeden Vampirroman durch den Kakao ziehen, so sind zum Beispiel die Vampire dieses Buches dumm, devot und sehr hilflos:). Es gibt einen schönen Einblick in das historische England und ist kein Thriller o.ä sondern eine Verwechslungskomödie. Sehr niedlich und etwas worauf man sich einlassen können muß, dann macht das Buch richtig Spaß .

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  • Rezension zu "Sarg niemals nie" von Dan Wells

    Sarg niemals nie
    winter-chill

    winter-chill

    15. September 2012 um 21:40

    Fairerweise muss ich zugeben, dass ich das Buch nach ein bisschen mehr als der Hälfte abgebrochen habe. Mich hat die Geschichte und vor allem der Erzählstil überhaupt nicht überzeugen können und auch nicht gepackt. Ich dachte, es handelt sich bei dem Buch um einen humorvollen Vampirroman, vielleicht sogar um eine Vampirsatire. Allerdings war das Buch anstatt witzig und humorvoll einfach nur albern. Der „Humor“ des Buches besteht vor allem aus schlechtem Slapstick, den ich nicht mal zum schmunzeln fand. Die Handlung machen hauptsächlich verwirrende, unsinnige Dialoge und Wiederholungen aus. Von Spannung keine Spur. Auch mit Vampiren hat die Geschichte im Grunde nicht wirklich viel zu tun. Wie gesagt, das Buch war einfach nicht mein Fall. Vielleicht hab ich aber auch einfach nur den Humor nicht verstanden oder man müsste das Buch in der Originalsprache lesen, um den Wortwitz zu kapieren.

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  • Rezension zu "Sarg niemals nie" von Dan Wells

    Sarg niemals nie
    Emyralia

    Emyralia

    23. July 2012 um 21:18

    Ein sehr unterhaltsamer, etwas anderer Vampirroman mit typischem Dan Wells Humor, welcher aber leider gegen Ende etwas nachgelassen hat. Dennoch wirklich lesenswert wenn man abstruser Situationskomik etwas abgewöhnen kann.

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