Dana Carpenter

 3.9 Sterne bei 29 Bewertungen

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Dana CarpenterDie Schattenschrift
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Die Schattenschrift
Die Schattenschrift
 (29)
Erschienen am 08.08.2016

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Rezension zu "Die Schattenschrift" von Dana Carpenter

Engel oder Hexe?
annluvor 9 Monaten

*Engel oder Hexe oder einfach nur sonderbar, von adeliger Abstammung oder auch nicht. Gott hatte sie zu einem Soldaten erkoren, trotz allem, was Ottokar gesagt hatte.*


Böhmen im 13. Jahrhundert: Maus ist im Kloster aufgewachsen. Sie weiß nicht, woher sie stammt – nur, dass sie anders ist. Mit ungewöhnlichen Gaben versehen ist sie sicher, selbst keine Seele zu haben. Als das Schicksal den jungen König Ottokar an ihre Seite bringt, ändert sich Maus Leben grundlegend. Immer wieder muss sie sich die Frage stellen, wer sie eigentlich ist und ob Gutes oder Böses von ihr kommt.



Die Geschichte beschriebt den Weg der jungen Maus. Nach dem Klappentext hatte ich sie mir ganz anders vorgestellt. Sie kennt zwar ihre Fähigkeiten – seien es die natürlichen, als auch die weniger natürlichen – ist aber vor jugendlichem Zweifel nicht gefeit. Genauso wie ihre Abstammung liegt auch die Herkunft ihrer Gaben im Dunkeln. Die Tatsache, dass die Nonnen sie nicht in der kirchlichen Gemeinschaft aufgenommen habe, genauso wie das Auftauchen böser Schattenwesen gaben manchen Szenen einen Gruselfaktor, der mich Schlimmes für Maus Schicksal befürchten ließ. Auch Maus selbst wird immer wieder von ihren Fähigkeiten überrascht, meist allerdings im negativen Sinn.


Die Geschichte beginnt im Kloster. Dadurch, dass Maus dort aufgewachsen ist, aber auch dadurch, dass in dieser Zeit alle sehr gottesfürchtig sind, spielt der Glaube eine große Rolle im Buch – auch dann noch, als Maus zusammen mit dem jungen König nach Prag zieht. Die Stimmung des Buches ändert sich immer dann, wenn Ottokar auftaucht. Maus schließt ihn immer mehr ins Herz, sodass ihre Freude, Zeit mit ihm zu verbringen sich in der Erzählung widerspiegelt.


Ihre Reise bringt Maus nicht nur dem König näher. Sie muss auch mit den Schattengestalten ihrer Vergangenheit kämpfen und sich den Intrigen am Hof stellen. So wechseln sich spannende, düster-geheimnisvolle, aber auch emotionalere Handlungsstränge ab, die die Geschichte zu einer interessanten Mischung machen.


Fazit: Die Geschichte ist eine Mischung aus historischem Roman und Liebesgeschichte mit einem düster-mysteriösem Fantasyanteil, die mir gut gefallen hat – auch wenn nicht immer alles positiv ausgeht.

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Rezension zu "Die Schattenschrift" von Dana Carpenter

Ein Pageturner und das auch noch im Debütroman!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Zu dem Debütroman der Autorin Dana Carpenter kommt mir nur Gutes in den Sinn. Ein Buch, das mich auf eine sehr positive Weise überrascht hat und schnell zu dem Titel das beste Buch, dass ich in den letzten Jahre gelesen habe gestiegen ist. Angefangen mit dem Schreibstil bis hin zu der Geschichte und den Charakteren konnte mich dieses Buch für sich gewinnen und sich in mein Herz festankern.
Die sehr gut ausgearbeitete Geschichte und die tollen Figuren, die die Autorin gekonnt in die Geschehnisse einfügt und lebendig werden lässt, ist einfach mitreißend und dem Leser fällt es schwer eine Lesepause einzulegen. Dana Carpenter hat mit dem Buch einen sehr lesenswerten Roman geschrieben, welcher neben vielen wahren Fakten und historischen Begebenheiten, geschickt und erfolgreich Elemente der Genre Fantasy und Mistery mit ein fließen lässt. Die historischen Elemente sind hier sehr elegant und geschickt eingeflochten und bilden einen fantastischen Handlungsrahmen.
Die Schattenschrift bietet aber keine Geschichte wie man möglicherweise von einem historischen Roman erwartet, genau im Gegenteil der Leser findet ein Auf und Ab an Gefühlen wieder und eine nicht zu überbietende Spannung. Die Autorin stürzt den Leser von einem Ereignis in das Nächste. Der Roman nimmt sehr rasant Fahrt auf und man kann sich seinem fesselnden Bann nur sehr schwer entziehen. Besonders die außergewöhnlichen Gaben unserer Protagonistin steigern die Spannung ungemein.
Auch der historische Schreibstil ist der Autorin absolut gelungen. Bildhaft, eingängig, flüssig, ohne in irgendeiner Form aufgesetzt oder gestellt zu wirken. Auch die Geschenisse und allgemein das Setting an sich ist perfekt beschrieben, durch feine und geschickt eingesetzte Details, ohne auf irgendeine Art und Weise langweilig zu wirken. Dana Carpenter weißt wie sie Gefühle und Atmosphären dem Leser übermitteln sollte. So wie dieser Debütroman beweist. Die von Grund her sehr düstere Atmosphäre verdichtete die Autorin bis ins Beklemmende hin.
Eine sehr sympathische Protagonistin und glaubwürdige Nebencharaktere sorgen dafür, dass der Leser sich nur schwer von dem Buch entreißen kann. Intrigen, Glaube, ein bischen Liebe und beängstigende Gestalten sorgen für eine Abwechslung die wir so kaum in einem Buch wiederfinden.

Ein Pageturner und das auch noch im Debütroman! Ich würde es herzliche begrüßen, noch viele weitere Titeln der Autorin lesen zu dürfen. Von mir eine glasklare Leseempfehlug und ein Muss für jeden Literaturliebhaber, Fantasy-, Mistery- oder Historischen Lesefan.

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Lee-Lous avatar

Rezension zu "Die Schattenschrift" von Dana Carpenter

Griff ins Klo
Lee-Louvor 2 Jahren

Durch Outlander hoch motiviert, mich weiter an dieses Genre heranzuwagen, habe ich direkt nach diesem Roman und zugleich ins Klo gegriffen. 

Das Lesen beginnt und Dana Carpenter serviert einem am laufenden Band nur Personalpronomen. Bis sie diese dann doch irgendwann durch Namen ersetzt. Sowas ist mir wirklich noch nie untergekommen.

Ich dachte immer, einem Autor / einer Autorin ist es wichtig, dass die Leser schnell einen Bezug zu den Figuren finden, um sich dann auf die Geschichte zu konzentrieren.

Outlander wird in nächster Zeit wohl die einzige historische Geschichte bleiben, an die ich mich wagen werde. Aber das hier kann man (ich jedenfalls) echt nicht lesen. Tut mir leid.

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