Dana Graham Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

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Inhaltsangabe zu „Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin“ von Dana Graham

Kann man zu einem mächtigen Krieger werden, obwohl man von der Göttin gezeichnet wurde? Kann man sein Herz an einen Fremden verlieren, obwohl man dem Tempel seine Treue schwor? Der junge Raven wurde als Prinz geboren, aber statt auf edlen Pferden durch Wälder zu jagen und in Schlachten zu kämpfen, schuftet er in einer Silbermine. Sein einziger Freund ist ein Rabe und von seiner Abstammung ahnt er nichts. Die junge Kara hat sich für ein Leben im Tempel entschieden, weit weg von allem, was sie einst binden sollte. Nie hätte sie gedacht, dass sie sich dort verlieben würde – und noch viel weniger, dass jener Fremde mit dem Raben in Wahrheit ein Prinz ist und eine mächtige Prophezeiung ihre beiden Schicksale miteinander verwoben hat …

Eine schöne Geschichte <3

— Pingu1988

Wunderschöne Geschichte.

— TabeaWelsh

Nicht so berauschend. :-(

— Redrose91

Eine wirklich wundervolle Geschichte. Keinen Augenblick langweilig. Leider viel zu schnell zu Ende.

— Ansira

Mit diesem Buch muss man mitfiebern, weil so viel in nur 260 Seiten passiert !

— mafla

Es wurde mit der Schrift ein wunderbares Bild gemalt, und das Titelbild wird einem klar wenn man es gelesen hat :-) Volle Punktezahl

— Seelensplitter

Einfach nur schön! *seufz*

— ChattysBuecherblog

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Einfach nur zauberhaft. Das Buch gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights 💕

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caruso

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  • Einfach nur hinreißend

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    AnnRoseStyle

    07. June 2017 um 12:19

    Inhalt: Kann man zu einem mächtigen Krieger werden, obwohl man von der Göttin gezeichnet wurde? Kann man sein Herz an einen Fremden verlieren, obwohl man dem Tempel seine Treue schwor? Der junge Raven wurde als Prinz geboren, aber statt auf edlen Pferden durch Wälder zu jagen und in Schlachten zu kämpfen, schuftet er in einer Silbermine. Sein einziger Freund ist ein Rabe und von seiner Abstammung ahnt er nichts. Die junge Kara hat sich für ein Leben im Tempel entschieden, weit weg von allem, was sie einst binden sollte. Nie hätte sie gedacht, dass sie sich dort verlieben würde – und noch viel weniger, dass jener Fremde mit dem Raben in Wahrheit ein Prinz ist und eine mächtige Prophezeiung ihre beiden Schicksale miteinander verwoben hat…   Meine Meinung: Durch die Preisaktion, die der im.press Verlag zu diesem und zwei anderen Büchern gestartet hat, habe ich mich entschlossen, das Buch von meiner Wunschliste zu erlösen und zu kaufen. Und ich bereue es nicht. Das Cover ist relativ schlicht gehalten und dadurch sehr schön. Meiner Meinung nach passen Cover und Titel sehr gut zusammen, und auch wenn der Titel im ersten Augenblick etwas verwirrend ist, merkt man im späteren Verlauf des Buches wie der Titel entstanden ist. Das Cover und der Titel sind auf jeden Fall Hingucker und sind genauso schön wie die anderen im.press Cover. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Ich war sofort in der Geschichte drin und wusste sofort was passiert, wo ich bin und fand mich somit sehr gut in der Geschichte zurecht. Ich konnte mir auch insgesamt alles Beschriebene sehr gut vorstellen. Die Charaktere fand ich alle sehr gut gelungen. Die beiden Protagonisten Kara und Raven habe ich sehr schnell lieb gewonnen. Raven weiß zu Anfang nicht wirklich, wer er ist und erfährt im Verlauf des Buches von seiner Herkunft. Er ist sehr darauf bedacht das Richtige zu tun und kennt nicht die Prophezeiung oder seine Rolle in ihr. Kara, die zweite Protagonistin, ist die Seherin des Tempels, in den Raven geschickt wird. Sie ist hilfsbereit und mutig und durch ihre fröhliche Art habe ich sie sehr schnell in mein Herz geschlossen. Ich finde die beiden Protagonisten sehr authentisch und sympathisch. Auch den Begleiter von Raven – seine Raben – finde ich sehr gut gelungen und habe ihn in mein Herz geschlossen. Die Nebenfiguren sind sehr gut dargestellt, und bleiben meistens im Hintergrund der Geschichte, was meistens auch gut ist, aber über Ravens Mutter zum Beispiel hätte ich gerne sehr viel mehr erfahren. Aber so bleibt natürlich mehr Platz zum überlegen. Die Entwicklung der beiden Protagonisten zueinander und insgesamt verläuft nicht zu schnell, aber auch nicht elend langsam. Sie lernen sich langsam zu vertrauen und zu schätzen. Ansonsten finde ich, dass das Buch sehr spannend geschrieben ist. Die Handlung ist sehr spannend und hat mich fasziniert. Die Idee hinter dem Buch finde ich sehr schön und auch gut nachvollziehbar. In diesem Buch konnte ich nur sehr wenig der Handlung vorhersehen, aber viele Dinge haben mich doch noch sehr überrascht. Der Schreibstil von Dana Graham ist sehr flüssig zu lesen, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Art wie die Liebesgeschichte verläuft, entsteht und sich entwickelt finde ich einfach nur wunderbar. Sie nimmt einen Großteil der Handlung ein, aber nimmt nicht überhand. Die Welt die Dana Graham geschaffen hat ist faszinierend und überzeugend. Obwohl ich keine historischen Bücher mag, (eigentlich sogar hasse) fand ich das Buch wirklich gut. Alles in allen ist das Ende des Buches einfach nur perfekt und passt sehr schön zu der Handlung des Buches. Es rundet das Buch perfekt ab und macht das Buch noch wundervoller. Mein Fazit: Das Buch ist einfach nur hinreißend. Ich habe es keine Sekunde lang bereut das Buch gekauft zu haben und wünschte es wäre noch nicht vorbei. Ich gebe dem Buch alle 5 Rosen. 

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  • Eine unerwartet gute Geschichte

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    Saphier

    03. July 2015 um 13:36

    Anfangs war ich unsicher ob ich mir dieses preisgesenkte E-Book überhaupt zulegen soll. Bisher habe ich entweder nur gute Erfahrungen, was mit 5 Sternen gleichgesetzt wird, oder aber eher schlechte Geschichten lesen dürfen. Eine Mitte gab es bei Impress für mich bisher noch nicht. So war ich auch skeptisch. Es hätte sowieso nur so weit gehen können, dass ich eine Enttäuschung geboten bekomme und wagte den Schritt. Entsprechend war ich völlig erstaunt über diese Geschichte, die erneut keine Mitte bot. Dana Graham schreibt in diesem historischen E-Book über zwei junge Menschen, deren Geschichte mich unverhofft fesseln konnte. Raven wurde zwar als Sohn eines Fürsten geboren, sein Vater erkannte ihn aber nie als sein eigenes Fleisch und Blut an. Eher war er der Überzeugung das Baby mit gelähmtem Arm und Bein habe den Tod verdient. Seine Blutlinie würde keine missgebildeten Kinder zeugen. Ich habe das jetzt umschrieben, aber die Worte von Wegon waren viel unerbittlicher. Seine Gemahlin Mana war nicht bereit ihren Sohn aufzugeben und entschied sich lieber für ein Leben außerhalb der Burg. Sie wurde verbannt und seit diesem Tag als Ehebrecherin bezeichnet. Jahre vergingen und Mana erzählte Raven, soweit sie konnte, von ihrer Vergangenheit als Gemahlin. Dennoch verriet sie ihm nie wer sein Vater war. Bereits der Prolog hat mich in den Bann gezogen. Die einzelnen Kapiteln rissen mich dann nur noch tiefer ins Geschehen. Erwartet hatte ich so etwas gutes zwar nicht, aber kann das E-Book nur weiterempfehlen. Mich konnte Raven und Karas Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Und das obwohl historische Romane nicht zu meinen Lieblingen gehören. Wobei es sich hierbei nicht um einen reinen historischen Roman handelt. Fantasyelemente sind ebenfalls mit von der Partie. Auch wenn Raven nicht wusste wer er wirklich ist und mich seine Herkunft nicht weiter überrascht hat, war es bei Kara genau das Gegenteil. Die Autorin hat es geschickt hinbekommen keine Andeutungen über Kara zu machen, die den Leser auf den richtigen Weg bringen. Somit war meine Überraschung groß, als mehr über die junge Frau preisgegeben wurde. In dieser Geschichte ist alles vorhanden, was ein gutes Buch ausmacht. Ich fragte mich eins ums andere mal wie es weitergehen wird und wollte wissen, was noch auf Raven und Kara zukommt. Vor allem ob sie es schaffen werden letztendlich miteinander glücklich zu werden. Entsprechend war die Handlung spannend und konnte fesseln. Mehr kann von guter Unterhaltung nicht verlangt werden. Fazit: Für mich kann es gerne so weitergehen, was E-Books von Impress anbelangt. Gerne würde ich immer wieder aufs neue fünf Sterne vergeben wollen. Die Autorin hat es schnell geschafft mich zu fesseln und ich könnte mir in Zukunft vorstellen, mehr von ihr zu lesen. Was ich als einen großen Schritt ansehe, weil ich historische Geschichten nicht unbedingt bevorzuge. Nur, wenn jeder so gut schreiben würde, dann kann sich auch daran etwas ändern.

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  • Unterhaltung!

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    mafla

    16. May 2014 um 16:01

    Ein Romantasy-Buch das keine langen Beschreibungen hat. Raven ist am linken Arm und Bein gelähmt und wird als Bastard des Fürsten geboren. Dadurch wird er mit seiner Mutter verstossen und wächst abseits des Fürsten auf. Nach einem Unfall an seinem Arbeitsort wird er vom 2. geborenen Sohn des Fürsten entlohnt und hat einen Wunsch frei. Er möchte gern ein Krieger trotz seiner Lähmung werden. Damit er in die Garde aufgenommen wird muss er den Tempel, welcher auf feindlichem Gebiet steht, ausspionieren und den Sohn des Fürsten darüber in Kenntnis setzten, wie gut die heilige Städte von den Gegnern bewacht wird. An diesem Ort lernt er was Freundschaft und Liebe bedeutet und gerät in eine furchtbar missliche Lage. Das Buch ist durchaus lesenswert. Es passiert unglaublich viel, sodass das Buch immer spannend bleibt. Die zwei Hauptfiguren Raven und Kara sind total liebenswert und manchmal so naiv, man wünscht sich einfach, dass die beiden zusammen kommen. Die Charakteren machen viele Fehler, die ihnen dann "plötzlich" in den unpassendsten Momenten bewusst werden, dass hat mich zum Teil gestört. Aber abgesehen von den vielen Missverständnissen unter den Hauptfiguren ist das Buch absolut spannend, mitreissend, romantisch und einfach eine fantastische Unterhaltung für zwischendurch. Achtung! Dieses Buch gibt es nur als E-Book.

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  • Leserunde zu "Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin" von Dana Graham

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    katja78

    Heute möchte ich euch All Age Fantasy präsentieren! Dana Graham hat ihr Buch Rabenfeuer - Die Flammen der Göttin bei Impress rausgebracht Carlsens neues digitales Label steht für gefühlvolle und mitreißende Geschichten für Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Schwerpunkt auf den beliebten Genres Romantasy und Paranormal Romance. Kann man zu einem mächtigen Krieger werden, obwohl man von der Göttin gezeichnet wurde? Kann man sein Herz an einen Fremden verlieren, obwohl man dem Tempel seine Treue schwor? Der junge Raven wurde als Prinz geboren, aber statt auf edlen Pferden durch Wälder zu jagen und in Schlachten zu kämpfen, schuftet er in einer Silbermine. Sein einziger Freund ist ein Rabe und von seiner Abstammung ahnt er nichts. Die junge Kara hat sich für ein Leben im Tempel entschieden, weit weg von allem, was sie einst binden sollte. Nie hätte sie gedacht, dass sie sich dort verlieben würde – und noch viel weniger, dass jener Fremde mit dem Raben in Wahrheit ein Prinz ist und eine mächtige Prophezeiung ihre beiden Schicksale miteinander verwoben hat … Leseprobe Zur Autorin Dana Graham, Jahrgang 1975, studierte Pädagogik und unterrichtet an Grund- und Förderschulen. Seit ihrer Kindheit denkt sie sich gerne spannende Geschichten aus, zum Schreiben ist sie jedoch erst gekommen, seit sie selbst Kinder hat. Die Autorin veröffentlichte bereits mehrere Romane und lebt mit Mann und zwei Töchtern in der Nähe von Frankfurt am Main. Viele Informationen findet man auch in der Carlsen Fan Lounge oder hier bei Facebook. Ausserdem ist jeder Fan und diese die es werden wollen, Willkommen! Wir suchen nun 15 Leser, die das Buch gerne in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren möchten. Das Buch gibt es nur als E-Book im mobi oder ePub Format. Nach Möglichkeit sollte das Buch anschließend auch bei Amazon oder einer ähnlichen Verkaufsplattform rezensiert werden. Wir freuen uns nun auf eure Bewebungen! Viel Glück wünschen Euch Dana & Katja

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    • 304
  • Spannende Welt mit schwächelndem Protagonisten

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    SophiesLittleBookCorner

    08. December 2013 um 19:52

    Äußeres Erscheinungsbild: impress weiß halt wie man's macht. Auch dieses Cover ist wieder ein absoluter Hingucker und kann wunderbar mit dem Inhalt in Bezug gebracht werden. Auch Titel und Untertitel hätten es nicht weniger auf den Punkt bringen können. Klingt er am Anfang etwas wirr, so versteht man schon recht schnell seine Bedeutung. Eigene Meinung: Ich fand die Idee von Anfang an spannend. Diese Welt strahlt voller Intrigen und Kriegen, Göttern und sozialen Rängen. Ich fand den Prolog schon unheimlich spannend und gleichzeitig schockierend. Die geschaffene Welt ist einfach unheimlich spannend und ich habe sie sehr gerne erforscht. Die Handlung geht sehr rasant und spannend vonstatten und ich hatte kaum Zeit zum Luft holen. Ich habe so viele interessante Orte gesehen, egal ob den Tempel, die Mine, der Wald, ... Jeder Handlungsort konnte sich tief in mein Gedächtnis einbrennen. Es gibt jede Menge Wendungen in dem Buch, die ich jedoch alle irgendwie voraussehbar fand. Das hat der schönen Geschichte jedoch keinen Abbruch getan. Die Schreibweise ist sehr fesselnd und spannend und einfach nur wunderbar flüssig zu lesen. Die ersten Seiten flogen nur so dahin und ruckzuck war ich durch. Ich finde es toll, dass du mal eine andere Art von Protagonist gewählt hast; nicht die (fast) perfekte Art, sondern die (fast) unperfekte Art. Gleichzeitig finde ich ist Raven ein sehr interesannter Charakter. Er ist mutig und möchte eigentlich mehr von der Welt sehen, als er kann. Leider entwickelt er sich im Laufe des Buches nicht unbedingt zum Positiven. Er macht alles, was ihm gesagt wird ohne zu hinterfragen und vertraut blindlings. Das hat desn anfänglichen positiven EIndruck leider etwas zunichte gemacht. Danach fängt er zwar langsam an selbstständiger zu denken, aber so ganz wird er seine naive Art nicht los. Der Rabe ist ja wohl mal ein klasse Begleiter. Sehr außergewöhnlich, aber einfach nur faszinierend. Schnell wird klar, dass bei Gorik nicht alles so ist, wie es scheint. Ravens Stiefbruder ist ein richtiges Ekel und einfach nur widerlich. Ich mag auch Kara sehr. Sie ist ein liebes, süßes, lebenslustiges Mädchen, dass ihr "Gabe" sehr vorsichtig einsetzt und gut mit ihrem Schicksal umgeht. Ich denke aber auch, dass sie durch ihre offene Art sehr verletzlich für Ravens Lügen ist. Ich fand die erste Annäherung zwischen Kara und Raven sehr süß. Ich habe einfach etwas Besonderes zwischen den Beiden gesehen. Leider überschatteten Ravens Lügen diese junge Liebe doch sehr und ich habe teilweise sehr mit Kara gelitten. Leider ist das Vertrauen zwischen den Beiden die ganze Zeit noch so schwach, dass es immer wieder zu emotionalen Verletzungen zwischen den Beiden gekommen ist. Zum Ende hin kam ja nochmal ganz schön Fahrt auf. Die letzten Ungereimtheiten wurden jetzt endlich gelöst- Ich fand die Lösung des Konflikts zwar sehr schön, aber sie ist doch dann recht zackig passiert. Auch die Sache mit Kara ging ja sehr schnell vonstatten. Ich habe zwar damit gerechnet, dass sie es so nicht bleibt, aber ich fand es dennoch sehr schön, dass es nicht so geblieben ist. (Maaaan klingt das schwammig, aber anders kann ich es einfach nicht schreiben ohne zu viel zu spoilern.) Der Epilog war auch sehr süß und die Idee mit dem Raben fand ich auch sehr schön. Fazit: In diesem Buch wird man in eine spannende Welt voller Intrigen und Spannungen geworfen. Der leichte Schreibstil hat es möglich gemacht, die Zeit in Ravens Welt in vollen Zügen genießen zu können. Leider hat mir sein leicht naiver Charakterzug und die Irrungen/Wirrungen zwischen ihm und Kara etwas auf den Magen geschlagen. Auch die ein oder andere Wendung war vorraussehbar, aber das hat mich nich so gestört, habe ich die Lesezeit doch sehr genossen.

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  • Eine Prophezeihung erfüllt sich ...

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    Avirem

    14. November 2013 um 08:40

    Kurzbeschreibung Kann man zu einem mächtigen Krieger werden, obwohl man von der Göttin gezeichnet wurde? Kann man sein Herz an einen Fremden verlieren, obwohl man dem Tempel seine Treue schwor? Der junge Raven wurde als Prinz geboren, aber statt auf edlen Pferden durch Wälder zu jagen und in Schlachten zu kämpfen, schuftet er in einer Silbermine. Sein einziger Freund ist ein Rabe und von seiner Abstammung ahnt er nichts. Die junge Kara hat sich für ein Leben im Tempel entschieden, weit weg von allem, was sie einst binden sollte. Nie hätte sie gedacht, dass sie sich dort verlieben würde – und noch viel weniger, dass jener Fremde mit dem Raben in Wahrheit ein Prinz ist und eine mächtige Prophezeiung ihre beiden Schicksale miteinander verwoben hat … Inhalt Ein Kind, von der Göttin gezeichnet, vom Vater verleugnet und seines Erbes beraubt, wird wie ein Aussätziger behandet und wächst in Armut auf. Die Mutter ist seine Familie und sein Schutz, der Hütter des Waldes sein Lehrer und ein Rabe sein einziger Freund. Er ist lernbereit und wissbegierig, hat seinen Glauben an die Menschheit nicht verloren und möchte sich ein besseres Leben erarbeiten. Als sich ihm die Chance bietet greift er zu jedoch ist es ein langer Weg bis er die Wahrheit erfährt, seine Bestimmung wahrnimmt und seine Liebe findet. Meinung Raven ist ein sympathischer Protagonist. Als Aussenseiter körperlich beeinträchtigt stellt ihn das Leben vor viele Prüfungen. Er hat Ecken und Kanten, macht Fehler und entwickelt sich weiter. Kara mochte ich ebenso von Anfang an. Sie sieht und behandelt Raven als Mann der er ist, nicht als Behinderten wie die meisten anderen. Kara glaubt an das Gute im Menschen. Sie ist hilfsbereit und stark. Die weiteren Charaktere bleiben eher blass den das Hauptaugenmerk liegt auf den beiden Hauptprotagonisten. Ins Herz geschlossen habe ich auch den Raben Gorik, welcher Raven schon sein Leben lang begleitet. Man liest sich leicht in die Geschichte ein, den sie beginnt mit Ravens Geburt und wir besuchen ein paar Haltestellen in seinem Leben, so erhalten wir eine Vorstellung wie seine Kindheit verlaufen ist. Die Handlung wird langsam und logisch aufgebaut. Erzählt wird das Geschehen hauptsächlich aus Sicht von Raven, wofür die personale Erzählperspektive verwendet wird. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig, bildhaft und fantasievoll. Insgesamt ergibt die Geschichte ein rundes Bild mit einem Ende das gut zum Verlauf der Geschichte passt. Fazit: "Rabenfeuer - Die Flammen der Göttin" von Dana Graham ist ein Roman für Jugendliche und jung gebliebene, der Fantasyelemente enthält damit aber nicht überladen ist. Ein nettes Buch für zwischendurch das mir schöne Lesestunden beschert hat. Zitat "Die nächsten Jahre werden eine Zeit der Prüfungen sein, das will ich nicht leugnen. Doch ihr beide könnt sie bestehen, denn den ersten Schritt dafür hast du bereits getan."

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  • nette Geschichte mit einem Hauch von Magie

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    Aleena

    13. November 2013 um 08:13

    Eine Prophezeiung der Göttin besagt, dass der erstgeborene Sohn von König Wegon, die Macht haben wird, die Länder zu vereinen und Frieden zu bringen. Doch der erstgeborene Sohn wurde von der Göttin gezeichnet und ist in den Augen des Königs nicht sein Sohn. Er verbannt seine Frau und sie muss fortan im Exil leben. Raven wächst auf und wird Wasserträger, doch eigentlich möchte er Krieger werden. Inzwischen ist der König gestorben und sein Sohn Heron herrscht über das Land. Er will die Prophezeiung erneut gedeutet haben und schickt Raven zum Tempel der Göttin um zu spionieren, zur Not auch mit Gewalt. Raven freundet sich mit der Seherin an und als es zum Krieg kommt, flieht er mit ihr. Das erste was ich sah, war das wunderschöne Cover, es verspricht Spannung und Magie. Ich wollte es unbedingt lesen. Auch der Titel des Buches ist sehr gut gewählt, denn es passt gut zur Geschichte und könnte nicht besser gewählt worden sein. Die Geschichte versprüht auch ein Hauch von Magie und auch eine Romanze ist dabei. Genau mein Ding. Die Charaktere Raven, Kara und auch Gorik der Rabe, sind fein ausgearbeitet und wachsen einem beim Lesen immer mehr ans Herz. Nur dieses Unentschlossene hin und her der beiden, ging mir doch schon etwas auf die Nerven. Irgendwie hat es aber dazu beigetragen das diese doch sehr lebensnah ausgearbeitet worden sind. Es passt auch zur Geschichte, die beiden machen in kurzer Zeit eine große Veränderung durch. Auch die Blickwinkel aus denen die Geschichte zusammengesetzt wurde, wurden sehr gut gewählt. Man konnte Raven genauso gut folgen, wie Kara. Alles in allem ein sehr gutes ebook das sich locker und leicht lesen lässt und ich bin sehr zufrieden mit dem Gesamtwerk.

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  • Ich habe das Buch gerne gelesen !

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    DasBuchmonster

    11. November 2013 um 21:19

    Eine Weissagung besagt, dass der erstgeborene Sohn König Wegons die Länder vereinen wird, er wird für Frieden sorgen und ein Held werden. Hocherfreut über diese Weissagung blickt der König der Geburt seines ersten Sohnes entgegen, doch alles kommt anders als er denkt. Denn er wird vor einer großen Prüfung gestellt: sein Erstgeborenen kann kein Held sein, er ist nämlich ein Krüppel. Kurz darauf verbannt der König seine Frau und den Sohn, denn ein Krüppel kann fürwahr nicht aus seinen Lenden entstehen. Der Verkrüppelte ist die Strafe dafür, dass seine Frau fremd gegangen ist, so denkt er zumindest und lässt sich von einer anderen einen anderen Erstgeborenen gebären ;-) Währenddessen der verkrüppelte Sohn, Raven, eine harte und entbehrungsreiche Kindheit hat mit niemandem als Freund ausser einem Waldläufer, wird der Charakter des königlichen Sohns, Heron, immer mehr und mehr vergiftet von Bosheit. Doch Raven ist stark und gescheit, er möchte trotz seines Handicaps ein Krieger werden, es ereignet sich, dass Raven Heron rettet in einer verschüttenden Silbermine. Raven bekommt die Chance: er soll den Flammentempel ausspionieren und wenn er das geschafft hat, darf er ein Krieger werden. Dabei merkt Raven nicht, dass Heron nur ein böses Spiel mit ihm treibt. Als er sich dann auch noch in Kara, die Seherin des Tempels, verliebt, ist das Chaos perfekt. Meinung: Das Cover sieht sehr schön aus, der Kopf auf Rabenschwingen ist eine sehr interessante Idee, obwohl ich nicht so wirklich weiß, wen er darstellen soll. Raven hat blondes Haar, Kara rotes...vielleicht den Götterboten Jorin, doch dafür sieht die Person auf dem Cover zu feminin aus. Der Titel passt absolut.Das Buch ist sehr spannend geschrieben, schon allein der Prolog ist super, man bekommt sofort ein Gefühl für die Charaktere. Vor allem Gorin finde ich sehr gelungen, aber auch Kara hab ich sofort ins Herz geschlossen. Das Buch und das Zwischenmenschliche befinden sich eher auf einer naiven Ebene, was von einer jungfräulich und klein gehaltenen Prinzessin und einem Minenarbeiter für mich auch erwartet wurde, somit sind die beiden authentisch. In dem Buch befinden sich oft mal ironische Ansätze zum mitdenken, das war sehr amüsant. Zum Beispiel beschuldigt Raven Kara sie sei zu vertrauensselig, dabei ist Raven gerade der Naivling, der hinters Licht geführt wird! Die Entwicklung der beiden gefällt mir ebenfalls, beide machen zwar Schritte in die richtige Richtung, aber auch nicht zu große Schritte, vor allem Raven mit seinem eher geringen Selbstbewusstsein kann dies auch nie ganz ablegen,am Ende wird dies kompensiert durch sein kluges Köpfchen. Insgesamt haben wir zwischenmenschlich in dem Buch sehr viele Irrungen und Wirrungen, die aber trotz dem nicht langweilig sind. Die eine oder andere Überraschung gibt es dann auch noch, man konnte so ab und zu zwar schon etwas ahnen, hat aber nie gewusst, wo das jetzt hingeht. Etwas schade finde ich, dass man nicht mehr über Ravens Mutter erfährt, der Aspekt, dass sie ihr königliches Leben geopfert hat für ihr verkrüppeltes Kind und noch dazu ihr Leben lang als Hure geächtet wurde, stimmt mich traurig, mir hätte es noch gefallen, wenn es noch ein Happy End für die Mutter gegeben hätte. Eine Klarstellung. Denn eins ist sicher: die größte Heldin, das ist sie! Noch dazu waren für mich am Ende ein paar Ungereimtheiten drin, Karas Rückkehr oder der Frieden mit Ylda sind mir zu einfach gewesen. Insgesamt ein spannendes Buch, welches leicht zu lesen ist und dennoch seine Spielereien hat. Der Abschluss ist nicht ganz rund, da es den Charakteren zu einfach gemacht wurde. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

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  • schönes Setting, super Geschichte

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    hexe2408

    10. November 2013 um 21:23

    Stark, unbesiegbar, voller Kraft und ohne Makel – so sollte sein, wer König werden will. Doch was kann ein Neugeborenes dafür, wenn es einem Prinzen nicht würdig ist? Hat der König das Recht zu entscheiden, welche Kinder er anerkennt? Raven ist von der Göttin gezeichnet und sein Schicksal damit besiegelt – er kann kein König werden und auch der Weg zum Krieger wird steinig und schwer. Kara hat sich gegen ihr vorbestimmtes Leben entschieden und sucht Frieden und Geborgenheit in den sicheren Hallen des Tempels. Noch ahnen Kara und Raven nicht, wie eng ihre Wege miteinander verbunden sein werden. Doch spannende und ereignisreiche Zeiten stehen bevor.   Raven verliert trotz seines Handicaps nie den Mut, was wirklich bewundernswert ist. Viele Menschen sollten sich an ihm ein Beispiel nehmen. Wenn man wirklich etwas will und dafür kämpft, dann kann man es auch erreichen, man darf nur nicht aufhören, daran zu glauben. Raven hat sich im Verlauf des Buches toll entwickelt. Er ist erwachsen geworden und trägt mehr Verantwortung für sein Handeln. Es gab hin und wieder Passagen, in denen er Fehler gemacht hat und ich hätte ihm zwischendurch auch gern mal in den Hintern getreten. Aber niemand ist perfekt uns insgesamt hat es ihn doch sehr sympathisch gemacht, dass er daraus gelernt hat.   Kara ist ein wundervoller Charakter. Wenn sie liebt, dann tut sie das mit Leib und Seele und ist auch bereit viel dafür zu opfern. Trotz ihrer Herkunft ist sie nicht abgehoben oder besitzergreifend. Sie ist mir während der Geschichte sehr ans Herz gewachsen und es ist schön zu verfolgen, wie sich für sie alles entwickelt.   Auch einige der anderen Charaktere habe ich während des Lesens lieb gewonnen. Sehr schön finde ich die bunte Mischung an Personen. Viele bringen ihre Eigenheiten mit ein und lockern die Handlung mit Späßen, Sprüchen oder Macken noch etwas auf. auch die Auswahl der Namen finde ich gelungen, sie sind nicht zu gewöhnlich und sehr einprägsam.   Der Schreibstil von Dana Graham hat mich sofort mitgerissen. Ich konnte super in die fremde Welt eintauchen und mich auf die Handlung einlassen. Die schönen Umgebungsbeschreibungen haben dabei eine Orientierung sehr leicht gemacht. Besonders gelungen finde ich das eher mittelalterliche Setting, in dem die Geschichte spielt. Die Figuren passen sehr schön in diese Zeit und es wirkt glaubhafter als wenn die Umgebung zu modern wäre. Familie, Freunde, Glück haben eine ganz andere Wertigkeit, als heutzutage. Es ist nicht wichtig, dass schnellste Auto, die größte Wohnung und das teuerste Handy zu haben. Hier zählen ganz andere, die viel wichtiger sind als viel zu besitzen. Immer wieder gab es interessante und für mich unerwartete Wendungen. Man konnte hoffen, bangen, sich freuen und leiden, nie war gewiss, wie die Geschichte wohl enden wird.   „Rabenfeuer“ ist eine wundervolle Fantasy-Geschichte, die mich vollkommen überzeugt hat. Der Aufbau der Welt, die Entwicklung der Charaktere und der Handlung sind sehr spannend gestaltet und nehmen den Leser mit auf eine faszinierende Reise.

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  • Sprechendes Feuer

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    fredhel

    08. November 2013 um 20:08

    Fürst Wegon von Sarwen verstößt seine Gemahlin Mana und seinen neugeborenen Sohn Raven, weil dieser von Geburt linksseitig gelähmt ist. Die beiden müssen in ein armseliges Haus der Bergbausiedlung ziehen und dem heranwachsenden Jungen bleibt nur eine Zukunft unter Tage mit den niedrigsten Arbeiten. Nirgendwo findet er Anschluss, sein einziger Begleiter ist der Rabe Corik. So erträumt er sich eine Zukunft als Krieger im Heer des Fürsten, denn seit Raven denken kann, hat Amartus, der Waldhüter, sich um ihn gekümmert und seine Fähigkeiten nach besten Kräften geschult. Tatsächlich erhält er die Chance sich zu beweisen, in dem er den Tempel des sprechenden Feuers auskundschaften soll, wo sich angeblich die Feinde Sarwens sammeln und verstecken. Dieser Tempel zeigt Raven eine andere Welt. Die Bewohner sind freundlich, achten nicht auf seine Behinderung oder seine Herkunft. Zum ersten Mal in seinem jungen Leben erfährt der Junge Freundschaft und Anerkennung, doch es dauert noch so manchen Kampf bis er seinen Platz in der Gesellschaft und auch zu seiner grossen Liebe findet. Die Geschichte ist spannend und anschaulich erzählt, man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Zwei Gesellschaften werden hier gegeneinander verglichen. Einerseits das autoritäre Sarwen, wo nur Herkunft und körperliche Kraft einen Platz im Leben sichern, zum anderen die von Güte geprägte Tempelgemeinschaft, die auf Menschlichkeit und Intellekt basiert. Ravens Weg ist beschwerlich und der Leser möchte ihn nur zu gern manches Mal wachrütteln, damit er sich nicht permanent falsch entscheidet. Letztendlich ist er doch das Produkt seiner Erziehung und muß erst noch charakterlich reifen. Der moralische Wegweiser erscheint dem Leser wenig subtil. Trotzdem ist Rabenfeuer eine unterhaltsame Lektüre, die in eine fremde magische Welt entführt.

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  • Rabenfrau und Feuermann

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    Seelensplitter

    08. November 2013 um 19:05

    so würde ich gerne das Cover zu erst bezeichnen, wenn man das Buch gelesen hat, weiß man relativ schnell warum ich zu diesem Bild komme. Wir haben einmal Raven, der von der Göttin gezeichnet wurde, anfangs als Fluch zum Schluß als Prüfung und Segen. Kara die Seherin. Beide lernen sich im Tempel auf seltsamen Wegen kennen. Das Buch zeigt definitiv eine fantasievolle wunderschöne Reise, die zeigt, nur weil man Behindert ist, ist man nicht behindert! Behindert machen einen die Menschen, nicht die Behinderung an sich, es kommt natürlich ein klein wenig darauf an, was für eine Behinderung man hat, doch in diesem Fall, ist diese Behinderung sogar Segen. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite wunderschön geschrieben, es zeigt wahre Liebe kann siegen. Die Autorin dieses wunderbaren Werkes hat mit diesem Roman wirklich etwas wunderschönes geschaffen. Ein kleines Mango hat das Buch, hin und wieder ein klein wenig Rechtschreibfehler, aber darüber kann man leicht hinweglesen. Es ist ein Fantsybuch für Mädels, würde ich sagen. Es ist aber auch für jedes Age :-) Lest es, genießt es, träumt euch in das Land, und zu Raven und Kara und grüßt mir den besonderen Raben :-)

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  • Trotz schwacher Charaktere spannende Fantasy!

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    ColourfulMind

    05. November 2013 um 17:42

    Inhalt: Raven hält sich als Bastard von der Göttin gezeichnet und leidet schwer unter dem Schicksal eines Krüppels. Doch dann erhält er durch einen glücklichen Zufall die Chance, sich zu beweisen und zu einem Krieger des Fürsten aufzusteigen. Nichtsahnend, dass er mitten in eine Intrige hineinsteuert, macht er sich auf den Weg in das Gebiet es Feindes. Meine Meinung: "Rabenfeuer" ist eine in einer vollkommen neuen Welt angesiedelte Geschichte und man müsste meinen, dass es seine Zeit benötigt, bis man sich in dieser neuen Welt zurecht findet. Doch im Gegenteil, auch ohne große Erklärungen oder Beschreibungen fühlt man sich als Leser sofort wohl in dieser High-Fantasy Welt und ich war sofort fasziniert von den vielen Legenden und spannenden Charakteren, denen man in "Rabenfeuer" begegnet. Über den Inhalt kann man eigentlich nicht zu viel erzählen, ohne zu spoilern und zu viel zu verraten. Denn der Roman lebt vor allem durch seine Spannung. Auf den vielen Seiten vermag die Geschichte rund um Raven und Kara nicht einmal zu langweilen und unterhält auch auf ruhigeren Strecken ausnahmslos. Obwohl ich die Geschichte als High-Fantasy einstufen würde, wirkt es zu keiner Zeit zu überladen an den fantastischen Elementen.  Viel mehr spielen sich diese hier in der Religion der Charaktere ab und wirkt somit in gewisser Weise immer noch glaubwürdig. Die vielen Legenden, Feuergöttinnen und Prophezeiungen sind spannend erzählt und passen so perfekt zusammen, dass sie ein gutes Gesamtbild ergeben und jederzeit unterhalten. Nun aber leider zum, für mich, großen Schwachpunkt der Geschichte. Und zwar die Charaktere. Diese sind irgendwie meist zu unausgereift und wenig authentisch. Zum Beispiel Kara, die junge Priesterin ist , um es in einem Wort auszudrücken: Perfekt. Sie sieht perfekt aus. Sie ist so perfekt, dass sie jeder mag. Und generell ist sie so perfekt liebenswert, dass unser Protagonist gar nicht anders kann, als sich natürlich unsterblich in sie zu verlieben. Das hat mich leider sehr gestört, da ich es sehr an Charakteren mag, wenn sie Ecken und Kanten haben, wenn sie nicht perfekt sind und ihre kleinen Fehlerchen haben. Das macht sie authentisch, greifbar und auch auf ihre eigene Art und Weise liebenswert. Hier fiel es mir jedoch sehr schwer, mich mit dem Everybodys-Darling anzufreunden. Die ganze Zeit habe ich nur darauf gewartet, dass sie einen Fehler macht oder über ihre eigenen Füße stolpert. Aber leider wurde ich enttäuscht. Wo unser Love-Interest Kara also durch und durch perfekt ist, steuert der eigentliche Protagonist der Geschichte, Raven, leider in die vollkommen entgegengesetzte Richtung. Dieser hat nämlich mehr als genug kleine Fehlerchen. Viel zu oft kam dieser mir viel zu rückgratlos, egoistisch und vor allem naiv und leichtgläubig daher. Seine Handlungen oder sein Denken konnte ich nie nachvollziehen und sympathisch war der Gute mir schon lange nicht mehr. Man sollte doch meinen, dass Jemand, der sein Leben lang mit dem schlechten im Menschen konfrontiert wird und nur gepeinigt wird, ein gewisses Misstrauen Anderen gegenüber entwickelt. Aber nein, Raven hüpft vertrauenswürdig wie ein Häschen durch die Welt, vertraut leichtgläubig alles und jedem und fällt immer wieder auf die Nase. Aber lernt er daraus? Nö. Warum auch, dann würde ja alles viel zu glatt laufen. So hab ich mich die meiste Zeit leider einfach über ihn geärgert, was sehr schade für das Gesamtbild der Geschichte war, da mir dieses eigentlich gefiel. Ich habe lange überlegt, soll ich dem Buch nun 3 Sterne geben, weil die Protagonisten mich öfters mal zur Weißglut trieben, oder sind 4 Sterne angebracht, wenn mich das Ganze doch mehr als unterhalten hat? Ich habe mich für 4 Sterne entschieden, denn trotz den schwachen Charakteren, ist "Rabenfeuer" eine Geschichte, die ich jederzeit weiter empfehlen werde und die ich gerne gelesen habe.

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  • Eher ein historischer Abenteuer- und Liebesroman mit phantastischen Elementen.

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2013 um 15:11

    Raven wird als erster Sohn des Fürsten Wegon von Sarwen mit einer Lähmung geboren und soll deswegen getötet werden. Seine Mutter lässt dies nicht zu und wird somit mit dem kleinen Säugling verstoßen. Raven wächst in ärmlichen Verhältnissen auf, er weiß nichts von den dramatischen Ereignissen nach seiner Geburt und sein Traum ist es, ein Krieger des jungen Prinzen Heron zu werden, doch von allen Seiten schlägt ihm nur Spott und Hohn entgegen. Als er bei einem Minenunglück dem jungen Prinzen das Leben rettet, bekommt er seine Chance, doch zunächst muss er sich beweisen und tritt mit seinem Raben Gorik, der ihn schon seit seiner Geburt begleitet, eine Reise zum Tempel des sprechenden Feuers an. Dort lernt er die junge Priesterin Kara kennen und verliebt sich in sie. Raven ist hin- und hergerissen, schließlich will er ein Krieger Herons werden und hat einen klaren Auftrag, doch welche Absichten verfolgt der Prinz wirklich? Der Roman beginnt direkt dramatisch, als der Fürst seinen neugeborenen, behinderten Sohn töten will und die Fürstin mit dem Kind schließlich verstoßen wird, weil sie nicht bereit ist, das Leben ihres Sohnes wegen seiner Lähmungen zu opfern. Sie müssen fortan in einer ärmlichen Hütte im Dorf der Silberminen-Arbeiter wohnen und das berührt einen als Leser schon sehr. Raven wächst heran und wird von allen im Ort nur verspottet, doch da gibt es den Waldhüter Amartus, der ihn im Schwertkampf unterrichtet und so verfolgt Raven seinen Traum weiter, zu einem Krieger Herons zu werden. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Raven erzählt, denn um sein Schicksal dreht sich der ganze Roman. Eigentlich gefällt es mir, wenn eine männliche Figur die Hauptrolle spielt und wenn es nicht so viele Parallelen zu einem historischen Liebesroman der Autorin gäbe, hätte mir die Geschichte sicher viel besser gefallen. In Dana Grahams „Greystone Saga“ wird ebenfalls aus der Sicht des männlichen Protagonisten erzählt und auch diese Figur wird von seinem adligen Vater verstoßen und muss sich in einer Burg immer wieder beweisen um anerkannt zu werden und auch dort verliebt er sich und ist in seinem gesamten Charakter dem Raven aus diesem Roman hier unglaublich ähnlich. Das hat sicher ganz stark dazu beigetragen, dass mir Raven einfach nicht sympathisch werden wollte, weil er für mich keine neue, eigene Persönlichkeit hatte. Kara, die andere Figur, die eine große Rolle in dieser Geschichte spielt, mochte ich durchaus, obwohl sie als Charakter etwas flach blieb. Sehr gut gefallen hat mir wieder der Schreibstil der Autorin, der immer schön beschreibend ist und der Bilder in meinem Kopf entstehen lässt. Auch die Idee mit dem Tempel des sprechenden Feuers und die Prophezeiung haben mir gut gefallen. Für einen Fantasyroman gab es allerdings erst sehr spät in der Geschichte phantastische Elemente und ich hatte lange Zeit eher das Gefühl, einen historischen Liebes- und Abenteuerroman zu lesen. Das letzte Drittel des Buches hat mich dann aber doch etwas versöhnt, denn das Tempo wurde deutlich angezogen und es wurde auch endlich ein Fantasyroman. Leider muss ich auch erwähnen, dass in diesem eBook, in meiner Fassung vom Oktober 2013, viele Fehler enthalten waren. Fehlende Buchstaben, fehlende Worte, Rechtschreibfehler und davon einfach deutlich zu viele um es nicht zu erwähnen. Das sollte einem Verlag mit professionellem Lektorat in dieser Häufigkeit einfach nicht passieren. "Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin" von Dana Graham überzeugt durch eine gut durchdachte Handlung, die aber erst spät im Buch zu einem richtigen Fantasyroman wird. Der Charakter des Raven konnte mich leider nicht begeistern, dafür ist der Schreibstil der Autorin schön beschreibend und bildhaft. Insgesamt ist es eine schöne Geschichte, die mehr einem historischen Abenteuer- und Liebesroman mit Fantasyelementen gleicht und durch das jugendliche Alter der Protagonisten für LeserInnen ab 14 Jahren geeignet ist.

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  • Rabenfeuer - oder "Der Rabenkrieger"

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    ChattysBuecherblog

    04. November 2013 um 09:30

    Zum Inhalt: Als Mana einen behinderten Sohn zur Welt bringt, ist ihr Mann Wegon, Fürst von Sarwen, außer sich. Ein "Krüppel" kann nicht in den Krieg ziehen und das Land verteidigen. Mana wird von der Burg verbannt. Jedoch nicht außer Landes sondern in die Bergwerksiedlung geschickt. Verzweifelt und mit einer aufgedrängten Lüge, macht sich Mana mit ihrer Hebamme auf den Weg. In ihrer Kate angekommen, treffen sie auf Amartus, den Waldhüter. Er spricht den Damen Mut zu und bietet seine Hilfe an. ************************** 16 Jahre später Aus dem Säugling ist nun ein Teenager geworden. Als eines Tages all seine Freunde zur Burg gehen, um dem 15jährigen Prinz Heron zum Geburtstag zu gratulieren und ein rauschendes Fest zu feiern, fasst Raven den Entschluß, entgegen dem Verbot seiner Mutter, dorthin zu gehen. Er wußte, dass seine Mutter fürher die Frau des Herrschers war. Jedoch hatte sie ihm nie verraten, wer sein Vater ist. Ach, wie beneidet er Heron darum, eine Ausbildung als Krieger beginnen zu dürfen. Aber mit seinen Gebrechen? Er würde wohl eher als Grubenmeister arbeiten. Jedoch zeitgt sich Heron Raven nicht wohlgesonnen, jagt und verletzt ihn. Raben überlebt schwer verletzt. ****************************** 5 weitere Jahre später Während einer Bergwerkbesichtigung trifft Heron auf Raven, der ihm dann auch das Leben retten. Ob die beiden sich nun annähern? Oder wird ein Krieg zwischen beiden ausbrechen?   Meine Meinung: Sehr einfühlsam beschreibt die Autorin die Geschichte der beiden Stiefbrüder. Stets das Gefühl, jede Sequenz selbst zu erleben oder zu beobachten, lassen den Leser dieses Buch zu einem Wohlgefühl werden. Die bildhafte Darstellung der Szenen, Örtlichkeiten und Personen lassen die Spannung und Unterhaltung nicht abbrechen. Für mich hätte dieses Buch einen Nachfolgerband verdient.  

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  • Das Buch verzaubert von der ersten bis zur letzten Seite!

    Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin

    merlin78

    04. November 2013 um 08:54

    Als Raven das Licht der Welt erblickt, weiß seine Mutter sofort, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Sein linker Arm und sein linkes Bein sind teilweise gelähmt und damit ist er ein Krüppel und nicht würdig. Zumindest glaubt das sein Vater, der Fürst Wegon. Wegon möchte Raven auf der Stelle töten, doch seine Mutter Mana rettet den Jungen und muss von nun an ein trostloses Leben als Näherin führen. Raven darf nie von seinem wahren Vater erfahren und bleibt für alle Welt ein Bastard. Mit diesem schweren Schicksal gezeichnet, hat es Raven nicht leicht in seinem Leben. Einzig ein Rabe ist stets an seiner Seite. Freunde hat der Junge keine. Als er 21 Jahre alt ist und als Wasserträger in den Silbermienen arbeitet, schafft er es durch Zufall die Gunst des neuen Fürsten Heron, Sohn von Wegon, zu erlangen. Kann das sein Leben verändern? Und kann er Heron trauen? Dieser schickt Raven auf eine gefährliche Mission, bei der er zum ersten Mal Kara begegnet, einer jungen Frau, die sein Herz schneller schlagen lässt. Eine dramatische und romantische Fantasy-Geschichte, die schon nach wenigen Seiten für atemlose Spannung sorgt. Mit genau den richtigen Worten erzeugt Autorin Dana Graham in ihrer fantasievollen Erzählung eine lebendige Atmosphäre, die zum Weiterlesen animiert. Raven ist ein großartiger Charakter, der mit viel Spott, Hohn und Missachtung hat leben müssen. Seine Gedanken sind dem Leser jederzeit präsent und seine Beweggründe nachvollziehbar und glaubwürdig. Seine Hoffnung, in anderen Menschen Freunde zu finden, die ihn so akzeptieren, wie er ist, wirkt traurig. Gleichzeitig vermittelt er so viel Vertrauen und Achtung, dass er insgesamt ein liebenswerter Mensch ist, der dieser Geschichte den nötigen Esprit vermittelt. Und auch Kara ist ein großartiger Charakter, der über die Mangel des Menschlichen hinweg sehen kann. Sie kennt Raven manchmal besser, als er selbst und wird zu einem wichtigen Part in seinem Leben. Die Handlung wird langsam und logisch aufgebaut und bietet genug Raum, sich zu entfalten. Außerdem sind viele Vorgänge nicht im Vorfeld zu erkennen und bergen ein paar überraschende Momente, die erst im Verlauf der Erzählung deutlich werden. Die Fantasy-Elemente wirken nicht überladen und integrieren sich wunderbar in den Ablauf der Geschichte. Auch für keine wahren Fantasy-Fans ist dieser Roman ein wunderbares Leseerlebnis, das schon nach wenigen Seiten an die Handlung bannt. Fazit: Selten hat ein Buch so viel vermittelt und gleichzeitig eine so bewegende Geschichte erzählt. Raven ist ein toller Charakter, der für das Gute im Menschen steht. Die Handlung ist eine Mischung aus Fantasy und Jugendroman, dennoch bietet es auch für den erwachsenen Leser großartige Unterhaltung. Und die weiteren Protagonisten sind vielfältig und stecken voller Überraschungen. Nichts ist so, wie es zu Beginn scheint! Von mir bekommt das Werk, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, 5 von 5 Sternen und eine große Empfehlung!

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