Dana Grigorcea Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit

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Inhaltsangabe zu „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ von Dana Grigorcea

Eine Bank wird überfallen und in der Folge die
Angestellte Victoria vom Dienst beurlaubt, um
ihr traumatisches Erlebnis zu verarbeiten. Eben
erst in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, nutzt sie
die Zeit, um das Bukarest ihrer Kindheit, aber auch
der Gegenwart zu erkunden. Sie begegnet der alten
Näherin auf ihrem Podest, dem Bankräuber, ihrem
ehemaligen Liebhaber und dem Sohn der ermordeten
Nachbarn wieder, während sie im heißesten-
Sommer seit Jahren im Cabrio durch die Stadt fährt
mit ihrem gegenwärtigen Freund, der ihr einen
Heiratsantrag macht.

Roman der 3sat-Preisträgerin beim Bachmann-Wettbewerb 2015!

— MarinaB

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    Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit

    MarinaB

    16. October 2015 um 13:29

    Anfangs fand ich schwierig hinein in den Roman, gilt es doch schon sich auf eine andere Welt und den eigenen Erzählstil Grigorceas einzulassen, mit wachsender Freude las ich weiter und am Ende war ich vollkommen eingetaucht und traurig, dass es schon vorbei war. Grigorcea springt vom Heute in die Vergangenheit und zurück und erzeugt voller Fabulierfreude starke Stimmungsbilder. Ein wenig erinnert hat mich die Geschichte an Peter Nadas Parallelgeschichten (die natürlich in Budapest spielen, nicht in Bukarest: Im Roman verwechselt Michael Jackson die beiden Städtenamen, zur großen Enttäuschung seiner Fans!). Hauptfigur Victoria kehrt als Erwachsene in ihre Heimatstadt Bukarest zurück und an jeder Ecke lauern die Erinnerungen. Begleitet wird sie von ihrem Verlobten Flavian, der ihr gegen Ende des Buches einen Heiratsantrag machen wird. Zwischendrin erleben wir das heutige Bukarest und wie Victoria in die Zeit ihrer Kindheit während der Diktatur Ceausescus zurück versetzt wird. Sie begegnet Verwandten, Nachbarn, Geliebten, Freunden und Feinden von früher und mit allen sind Geschichten verbunden, witzige oder dramatische, von denen uns rasant berichtet wird: "...und dann besaß Rapineau eben auch einen der ersten Farbfernseher im Viertel, keinen solchen im eigentlichen Sinne, einen Fernseher immerhin, dessen Bildschirm mit einer dreifarbigen Folie beklebt war. Aber wen kümmerte es damals, was echt war und was nicht?" Grigorceas Roman trägt autobiografische Züge. Sie hat die politische Wende als Kind erlebt, wie ihre Protagonistin und doch wirkt die Sicht des Kindes erstaunlich abgeklärt.

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