Dana Horáková 101 Top Dogs

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Inhaltsangabe zu „101 Top Dogs“ von Dana Horáková

Wussten Sie, dass Charles Schulz’ weltberühmter Peanuts-Hund Snoopy ein ganz reales Vorbild hatte? Dass Mozart, wenn er auf Konzertreisen weilte, seinem daheimgebliebenen Foxterrier „Bimberl“ schriftlich Grüße ausrichten ließ? Dass ein kleiner Hund fast Isaac Newtons Karriere ruiniert hätte und Pablo Picasso seinen Dackel Lump geradezu vergötterte? Dieses unterhaltsame Buch stellt – augenzwinkernd! – 101 Hunde vor, die zwar nicht die Welt, aber ganz sicher ihre Menschen veränderten und deren Verdienste um die Entstehung der Erfindungen, Heldentaten, Kunstwerke ihrer „Halter“ immer noch verkannt werden. Einige dieser genügsamen Bodyguards unserer Seelen kennt man bereits, die meisten jedoch sind bislang anonym geblieben.

Eigentlich ein sehr interessantes Buch, dass aber leider unglaublich viele Fehler enthält...

— Aglaya
Aglaya

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    101 Top Dogs
    Aglaya

    Aglaya

    16. May 2017 um 20:16

    "101 Top Dogs" ist ein Lexikon über 101 berühmte Hunde (oder Hunde berühmter Menschen). Alphabetisch nach Hundenamen sortiert begegnet der Leser nicht nur "Promis" wie Rin Tin Tin oder Snoopy, sondern erfährt auch Hintergründe über Politiker, Schauspieler oder Musiker, die mit Hunden leb(t)en. Pro Hund/Herrchen werden jeweils zwischen zwei und vier Seiten erzählt, illustriert mit schwarz/weiss-Fotos. Dabei werden zunächst stichwortartig die wichtigsten Daten zu Hund und Herrchen/Frauchen aufgezählt, danach kommt der erklärende Fliesstext.Da das Buch im Grunde ein Nachschlagewerk ist, eignet es sich weniger zum stundenlangen Schmökern, sondern mehr zur Lektüre von jeweils nur einem oder wenigen Abschnitten aufs Mal. Nicht nur der Aufbau, sondern auch der Druck hielt mich vom langen Lesen ab, die Schrift ist nämlich sehr klein gehalten und bietet mit grau auf weiss nur wenig Kontrast, sodass die längere Lektüre, vor allem bei schlechter Beleuchtung, sehr anstrengend wurde.Während mich die Idee eines "Promi-Hunde-Lexikons" an sich sowie die Auswahl der Hunde durchaus überzeugte, so enttäuschte mich die Umsetzung doch stark. Damit meine ich nicht den Inhalt der verfassten Texte, sondern die rein technische Umsetzung. Selten ist mir ein Buch begegnet, dass so vor Fehlern strotzt, wie dieses hier. Nicht nur einige Tippfehler sind enthalten (über die man ja noch grosszügig hinwegsehen könnte), sondern vor allem inhaltliche Fehler. So liegt bei der Stichwortsammlung zu den Hunden mehrfach das Geburtsdatum nach dem Sterbedatum, Hunde werden regelmässig als schwarz (oder auch weiss) bezeichnet, obschon auf dem abgebildeten Foto klar ersichtlich ist, dass das Tier eine andere Fellfarbe hat oder werden mit einer Rasse bezeichnet, die so nicht stimmen kann. Ob die in den Stichworten genannten Geburts- und Sterbedaten mit den im Text genannten übereinstimmen, scheint wohl mehr zufällig zu sein. Etwas weniger störend, aber doch im Lesefluss bremsend ist das zeitliche hin- und herspringen der Autorin in ihren Texten, anstatt sich an eine schlichte chronologische Reihenfolge zu halten.Nachdem ich die Lektüre mit Freude begonnen hatte, musste ich mich schon nach kurzer Zeit mehr durch die Seiten quälen, weil mich die vielen Fehler so geärgert haben. Schade, hier hätte ein zuverlässiger Lektor noch sehr viel retten können. Mein FazitInteressanter Inhalt, aber die vielen Fehler torpedieren den Lesespass.

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  • 101 Top Dogs

    101 Top Dogs
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    30. April 2017 um 14:25

    Inhalt Wussten Sie, dass Charles Schulz’ weltberühmter Peanuts-Hund Snoopy ein ganz reales Vorbild hatte? Dass Mozart, wenn er auf Konzertreisen weilte, seinem daheimgebliebenen Foxterrier „Bimberl“ schriftlich Grüße ausrichten ließ? Dass ein kleiner Hund fast Isaac Newtons Karriere ruiniert hätte und Pablo Picasso seinen Dackel Lump geradezu vergötterte?Dieses unterhaltsame Buch stellt – augenzwinkernd! – 101 Hunde vor, die zwar nicht die Welt, aber ganz sicher ihre Menschen veränderten und deren Verdienste um die Entstehung der Erfindungen, Heldentaten, Kunstwerke ihrer „Halter“ immer noch verkannt werden. Einige dieser genügsamen Bodyguards unserer Seelen kennt man bereits, die meisten jedoch sind bislang anonym geblieben. „Ach, das wusste ich auch noch nicht!“-Effekt garantiert!(Quelle: Klappentext)Meine Meinung Zuerst möchte ich mich bei BloggDeinBuch und dem Kynos Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Das Buch beginnt mit der Geschichte „Am Anfang war das zarte Herz einer Frau“ und handelt von einer Grabentdeckung im Jahre 1954. Dort hat eine Frau gefunden, die zusammengerollt wie ein schlummernder Hund mit ihrer linken Hand einen etwa fünf Monate alten Welpen „gestreichelt“ / „beschützt“ hat. Der erste Hinweis auf die Hund-Mensch-Beziehung, die vor etwa 12.000 Jahren begonnen hat.Danach folgen „Pharaos persönlicher Begleiter ins Jenseits“ oder „Der Schutzpatron aller treuen Hunde“, die zeigen, wie wichtig den bekannten Persönlichkeiten ihre Hunde waren.Auch Schauspieler wie z.B. Reinz Rühmann mit seinem Dackel Lumpi, dem Drahthaarfoxterrier Herr Moser über den Pulirüden Arpad bis hin Dackel Anatol werden porträtiert. Sein Leben ist von Hunden geprägt, die er auch gerne in seine Filme einbaute. Oder Audrey Hepburn, die ihren Hund als Ersatzsohn ansah und sich mehr Sorgen um Famous als ihren Sohn machte.Außerdem wird ein Mythos um die Bernhardiner geklärt: Mit Schnaps am Hals oder doch eher ohne? Und man erfährt, warum Jack London „Der Ruf der Wildnis“ geschrieben hat. Walt Disney, Karl May und auch Isaac Newton werden erwähnt und was es mit ihren Vierbeinern auf sich hat. Auch viele amerikanische Präsidenten werden mit ihrer „Hundeaffinität“ vorgestellt. Oder warum ein Hund wegen Charlie Chaplin stirbt oder welche Hündin das kleinste Braveheart der US-Army war. Der Schreibstil war leider überhaupt nicht mein Fall, weil dieser unglaublich ermüdend war. Ich hatte das Gefühl ein Lexikon und keine kurzen Geschichten zu lesen, dazu kommt noch die kleine Schriftgröße, die auf Dauer mühsam zu lesen war.Was mir gut gefallen hat, waren die Vorstellung des Hundes / der Hündin und des Herrchens / des Frauchens ganz zu Beginn der einzelnen Kapitel – in Verbindung mit den Kapitelüberschriften und der Bebilderung wirklich gut gelungen. Insgesamt konnte mich „101 Top Dogs“ nicht wirklich überzeugen, weil ich mir eine andere Art der Lektüre erhofft hatte. Es las sich zu zähflüssig und viele Personen und Hunde waren für mich uninteressant, weil ich entweder noch nie etwas von der betreffenden Person gehört habe, oder die erzählte Geschichte einfach langweilig war, sodass ich einiges auch nur überflogen habe.Was mich aber am meisten gestört hat, waren die durcheinander gewürfelten Jahreszeiten – zu Beginn der Lektüre ging es noch, aber gegen Mitte des Buches wird zwischen älterer Vergangenheit und jüngerer Vergangenheit wahllos hin und her gesprungen, was mir nicht gefallen hat. Wäre es nicht möglich gewesen es alles chronologisch zu ordnen – so hätte man es einfach einfacher lesen können.Zumindest ich. Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.  Sterne

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