Mal ein Buch ohne typisches Happy End. Es macht neugierig und liest sich gut. Nachmachen und schauen ob es stimmt ist eine große Versuchung. Wir haben es nicht gewagt. Auch wenn wir nicht an solche Dinge glauben. Die Story hat mich gefesselt und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen bis ich fertig war. Danach habe ich alle Bücher dieser Reihe gelesen.
Dana Müller
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Dana Müller
LEGENDEN: 1- Das Fahrstuhlritual - Horror
Öffne nicht die Tür
Lea
Zlatans Erbe: Vampirroman
Der Geisterjunge
Dunkelbraut: Okkult Mystery
Traumbold
Zlatan: Fantasy/Vampir-Kurzgeschichte
Neue Rezensionen zu Dana Müller
Wenn aus Mystery zum großen Teil was anderes wird...
Im Grunde war das ganze ja noch interessant... besonders der Anfang... und das dann bis ca zur Hälfte hin... ab da an, fragt man sich eigentlich nur noch "was lese ich hier?"... denn es wird alles anders...
Wo am anfang noch schön Spannung herrscht und auch die Mystic stimmt, verwandelt sich die Story in einer Schnulze... und das wird auch nicht wirklich wieder besser... dazu kann man ab da an, alles vorher sagen... Spannung also gleich 0 auf einmal...
So verhält es sich dann auch mit dem Schreibstil... von spannend zu schnulzig zu oh man... im Grunde baut alles ab... was sehr schade und traurig war...
Es ist eine Kurzgeschichte mit beschränkter Seitenanzahl, trotzdem widmet sich der erste Absatz in großen Details dem Wetter und beschreibt die Sonne, wie sie mit einem letzten Aufschrei stirbt.
Danach spielt die Protagonistin die Tiefgründige und tut so, als würde sie über den Menschen stehen. Im ersten Moment dachte ich, sie wäre der Vampir, die Jahrhunderte Erfahrung von sich gibt. Aber es stellt sich heraus, dass sie bloß ein Opfer ist, das sich das Leben aus irgendeinem Grund nehmen möchte.
Natürlich taucht der Vampir auf. Er wird wie ein Sexgott beschrieben, der perfekter als Perfekt ist, bis sein rechtes Auge zuckt. Genau. Sein rechtes Auge zuckt: »Er rührt sich nicht, einzig sein rechtes Auge zuckt beim Klang meiner Worte.«
Ich habe noch nie erlebt, dass das Zucken eines einzelnen Auges irgendwie sexy sein kann. Allein bei der Vorstellung muss ich lachen. Hat sich die Autorin überhaupt keine Gedanken über ihren Vampir gemacht?
Er verhindert ihren Selbstmord, in dem er im letzten Moment ihren Arm packt und sie in der Luft baumelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendwie bequem sein kann. Wenn das jemand bei mir machen würde, ich bin mir sicher, meine Schulter würde sich verrenken und ich würde grausame Schmerzen haben. Aber hey, es ist halt ein Buch und da darf man sich ja einiges erlauben.
Danach springt er mit ihr auf dem Rücken hinunter, kommt auf dem Boden an und sie ist nicht darüber verwundert, dass gerade jemand so weit hinabgesprungen ist, ohne einen Kratzer abzubekommen. Ganz im Gegenteil: Das wird von der Protagonistin so normal aufgenommen, als hätte sie noch nie in ihrem Leben nachgedacht. Anschließend gehen sie auf eine Party und ihr wird es langsam unangenehm, weil die Leute sie komisch ansehen und ich denke mir: Hallo?
Sie wollte sich vor kurzem das Leben nehmen. Dafür ist sie in eine Baustelle eingedrungen und dann auf einen Kran geklettert. Das macht man nicht einfach so. Sobald der Vampir auftaucht, vergisst sie die ganze Palette an Gefühlen und sie benimmt sich ganz normal.
Ich habe keine Ahnung, was die Autorin beim Schreiben dieser Geschichte gedacht hat. Ich weiß nur, dass sie sich kaum Gedanken gemacht hat. Die beiden Figuren sind unglaubwürdig und so falsch, wie man nur sein kann, und die Autorin sollte sich schämen, so einen Müll überhaupt veröffentlicht zu haben.
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