Dana Sauernheimer Shadow Girls: Von Seelenzerfetzern, Depressionen und der Suche nach Leben

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Inhaltsangabe zu „Shadow Girls: Von Seelenzerfetzern, Depressionen und der Suche nach Leben“ von Dana Sauernheimer

“Offen, ehrlich und mit einem bewundernswertem Humor erzählt die Autorin ihre persönliche Geschichte als ‘Schattenmädchen’. Die Geschichte einer Jugend, die geprägt war von Mobbing, Ausgrenzung und Isolation. Verbissen und hartnäckig versucht Dana nun als junge Frau, ihren Weg zu finden, doch als sie nach einem schweren Unfall erneut aus dem Leben gerissen wird und sich in einem Loch aus Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Depression wiederfindet, muss sie sich ihrer kaputten Vergangenheit stellen.“ “Mit einem Schuss Selbstironie beschreibt Dana den Kampf mit ihrer posttraumatischen Belastungsstörung und gibt damit Mut und Hoffnung für Betroffene und Angehörige, niemals aufzugeben.” “Fesselnd, aufrichtig und emotionsvoll.”
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    Shadow Girls: Von Seelenzerfetzern, Depressionen und der Suche nach Leben

    Tialda

    18. November 2013 um 20:02

    Rezension: Auf “Shadow Girls: Von Seelenzerfetzern, Depressionen und der Suche nach Leben” von Dana Sauernheimer wurde ich durch Zufall aufmerksam. Liest man nur den Titel “Shadow Girls” klingt es nach einem eher mäßigen Fantasybuch – aber es ist etwas ganz anderes und einfach nur wundervoll. Normalerweise ist es mir wichtig, dass ein Buch Struktur hat – am besten chronologisch sortiert nach Ereignissen bzw. Unterthemen. Das hat “Shadow Girls” nicht, obwohl es 12 Kapitel + den Anhang gibt – aber es hat mich hier überhaupt nicht gestört, dass alles etwas durcheinander ist. Vielmehr erzählt Dana genau so, als würde sie dem Leser gegenübersitzen und ihre Geschichte erzählen. In so einem Fall erzählt man ja auch nicht chronologisch, sondern kommt vom Einen zum Anderen. Und genau das tut sie – dazu auf eine solch sympathische und natürliche Art und Weise, dass ich sie am liebsten immer wieder gedrückt hätte. Aber “Shadow Girls” ist nicht nur das Erzählen einer persönlichen Leidensgeschichte – der Umfang reicht viel weiter. Dana hat kleinere Absätze mit Sachtexten über ihre Krankheit eingebaut, die aber so kurz gehalten sind, dass sie den Leser nicht überanstrengen, hat ihr Umfeld befragt, wie es das Ganze damals erlebte, und fügt im Anhang noch eine Liste ihrer persönlichen “angenehmen Dinge” bei, in der man auch selbst Anregungen entdeckt, depressiven Phasen ein bisschen entgegenzuwirken. Unter anderem haben mich ihre Fotos vor und nach der Abnahme beeindruckt und die Tatsache, dass sie auch selbstbewusst Bilder zeigt, wie ihre Haut nach rund 50 Kilo weniger aussah. Aber ich fand es allgemein toll, wie offen sie in ihrem Buch mit ihrer Geschichte umgeht, vor allem da ich selbst weiß, wie schwer es sein kann, so ehrlich zu sich selbst zu sein. Das Ganze öffentlich zu machen, ist ja dann noch ein großer Schritt weiter. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der sich dafür interessiert, was in einem depressiven Menschen vorgeht und natürlich allen, die selbst betroffen sind – denn Dana macht Mut. Fazit: Die ehrliche, ungeschönte und informative Erzählung einer sehr sympathischen Autorin über die Auswirkungen von Mobbing, ein Leben mit Depressionen und darüber, dass das Leben trotzdem immer weiter geht und gut werden kann.

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