Danela Pietrek Die brennende Frau

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Inhaltsangabe zu „Die brennende Frau“ von Danela Pietrek

Dreißig Jahre hat Richard in Brasilien auf diesen Moment gewartet. Jetzt ist der Mord, der ihm angelastet wurde, verjährt. Ein Mord, den er nicht begangen hat. Richard will endlich die Wahrheit ans Licht bringen und zurück in die Öffentlichkeit treten. Denn in Gedanken war er immer bei ihnen: Bei den Menschen, die ihn beschuldigten. Bei den Menschen, die er liebte. Bei Helene, der brennenden Frau.

Spannend, wenn man sich auf die Geschichte einlassen kann.

— Kaoskoch

Kein Krimi, aber ein emotionaler und interessanter Roman.

— TrollMutti

Roman über Schuld und Schweigen.

— milapferd

Kein Krimi im herkömmlichen Sinn, abersehr spannend geschrieben und zum Miträtseln. Außergewöhnliches und doch Gewohntes sind hier vereinigt

— Sick

Anfangs verwirrend doch dann lichtet sich der Nebel und ein klares Bild entseht. Wirklich lesenswert!

— claude20

Für mich kein Krimi, aber ein guter Blick hinter die Charaktere, die alle ein Geheimnis herumtragen. Interessanter Roman um Lügen und Liebe.

— Marlene-Menzel-Autorin

Verwirrend, verzwickt - einfach nicht meine Welt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Fand ich spannend bis zur letzten Seite.

— Brauseelfe

Konnte mich nicht überzeugen

— Nadine1307

klasse geschrieben, bis zum Ende spannend und sogar darüber hinaus

— Booky-72

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  • Manchmal ist Reden eben doch Gold...

    Die brennende Frau

    Sick

    Seit dreißig Jahren hat Richard diesem Tag entgegen gefiebert: Er darf endlich wieder nach Hause, nach Deutschland, ohne Angst vor einer Strafverfolgung haben zu müssen. Denn in der Nacht, in der er sein Haus angezündet hat und nach Brasilien geflohen ist, ist jemand gestorben. Aber was werden nur seine Liebsten sagen, die er zurück gelassen hat? Vor allem seine Tochter Stella, die von da an bei seinem Bruder Michel und dessen Frau Dolores aufgewachsen ist? Aber auch Tosca, die Frau, die ihn verstanden hat wie keine andere zuvor? Werden sie ihn verstehen? Und was ist in der Zwischenzeit alles passiert? Die Geschichte wird abwechselnd aus Richards Sicht und aus der der Menschen, die ihm nahe standen, erzählt. Dabei ist es sehr interessant, die unterschiedlichen Wahrnehmungen jener verhängnisvollen Nacht zu erfahren. Jeder verdächtigt jemand anderen, die Finger beim Brand drin gehabt zu haben und niemand spielt wirklich mit offenen Karten. Kaum hat man sich ein Urteil über eine Person gebildet, muss man dieses auch schon wieder revidieren, weil sich mit einem Mal alles ganz anders darstellt. Mich hat es erstaunt, wie sehr die eigene Meinung von dieser subjektiven Art des Erzählens beeinflusst wird. Die Charaktere reflektieren ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle und werden so sehr vielschichtig. Manche konnte ich gut leiden, bei anderen wollte ich einfach nur hingehen und sie mal kräftig durchrütteln ob ihrer Entscheidungen. Auch musste ich über die ganzen unausgesprochenen Gefühle und Vorwürfe den Kopf schütteln, aber das ist genau das, was das Buch ausmacht. Es zeigt eindrucksvoll auf, wie wichtig Kommunikation ist. Das Ende ist überraschend, aber ich habe nicht auf Anhieb alle Zusammenhänge verstanden. Man muss schon sehr aufmerksam lesen um am Schluss nicht verwirrt zurück zu bleiben. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen, denn durch die tolle Schreibweise konnte ich mich gut in die jeweilige Welt der beteiligten Personen einfinden. „Die brennende Frau“ ist kein Krimi im herkömmlichen Sinn, aber trotzdem sehr spannend geschrieben und auch zum Miträtseln. Denn durch die verschiedenen Perspektiven erfährt man immer etwas Neues und natürlich machen sich auch die Figuren ihre Gedanken. Wer Lust auf etwas Außergewöhnliches und doch Gewohntes hat, der ist hier genau richtig! Weitere Bücher von Danela Pietrek bei books2read: Kleine Geheimnisse (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Danela-Pietrek/Kleine-Geheimnisse-143541040-w/rezension/1097330369/) Die Wahrheit spricht der Tod (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Danela-Pietrek/Die-Wahrheit-spricht-der-Tod-1108933083-w/rezension/1109984143/)

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    • 2

    dieFlo

    22. September 2014 um 12:59
  • Die brennende Frau

    Die brennende Frau

    CanYouSeeMe

    'Die brennende Frau' von Danela Pietrek ist ein fesselnder Roman mit hervorragendem Spannungsbogen. Obwohl ich zu Beginn nicht recht wusste, was ich mit den gegebenen Informationen anfangen soll und sich mir tausend Fragen stellten, konnte ich es schon bald nicht mehr aus den Händen legen und verfolgte die Handlung gespannt. Da verschiedene Perspektiven dargelegt werden, wird dem Leser  jede einzelne Figur des Buches näher gebracht. So erfährt man viel über die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander. Schnell wird klar, dass es in der Familie viele Geheimnisse und unausgesprochene Worte gibt, wodurch es zu schwerwiegenden Missverständnissen kommt. Mit viel Gefühl und etwas Dramatik werden dem Leser nach und nach die wahren Hergänge geschildert. Eine Lektüre, die zum Nachdenken anregt - dieses Buch sorgt für Hochspannung!

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    • 2

    Floh

    04. August 2014 um 03:56
  • Leserunde zu "Die brennende Frau" von Danela Pietrek

    Die brennende Frau

    DanelaPietrek

    Liebe LovelybookerInnen! Ich möchte Euch ganz herzlich gemeinsam mit dem books2read Verlag zu meiner Leserunde meines Romans "Die brennende Frau" einladen. Bitte bewerbt Euch bis Montag, den 30.6. für eines von 20 Leseexemplaren (EPUB oder MOBI) und gebt doch gleich bei Eurer Bewerbung das benötigte Format an. Worum geht's? Um einen Mord, der keiner war. Richard will endlich die Wahrheit ans Licht bringen. Der Mord, der ihm angelastet wurde, ist nach dreißig Jahren verjährt. Er will zurück zu den Menschen, die ihn beschuldigten und die er liebte. In Gedanken war er immer bei ihnen und bei Helene, der brennenden Frau. Obwohl sich in der Nacht, als sie in Flammen aufging, in seinem Leben alles änderte. Leseprobe Du möchtest "Die brennende Frau" lesen? Dann bewirb dich jetzt für eines der 20 Exemplare im E-Book-Format. Ich bin gespannt auf Dich, Deine Fragen und Leseeindrücke und freue mich, wenn Du Deine Rezension dann auch auf Amazon und auf books2read teilst. Viel Glück und ein spannendes Leseerlebnis wünscht Dir Deine Danela Pietrek

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    • 241
  • Krimi mal anders.

    Die brennende Frau

    Kaoskoch

    25. July 2014 um 18:44

    Aus dem Verlagstext: „Dreißig Jahre hat Richard in Brasilien auf diesen Moment gewartet. Jetzt ist der Mord, der ihm angelastet wurde, verjährt. Ein Mord, den er nicht begangen hat. Richard will endlich die Wahrheit ans Licht bringen und zurück in die Öffentlichkeit treten. Denn in Gedanken war er immer bei ihnen: Bei den Menschen, die ihn beschuldigten. Bei den Menschen, die er liebte. Bei Helene, der brennenden Frau.“ Die in Hamburg lebende Autorin und TV-Produzentin (zum Beispiel der Kieler „Tatorte“) Danela Pietrek legt mit dem Buch „Die brennende Frau“ ihren zweiten bei books2read erschienen Krimi vor, den ich für Blogg dein Buch rezensieren durfte. Vielen Dank für diese Möglichkeit! Die Geschichte, die sich hinter dem Titel verbirgt, setzt sich wie ein Mosaik, wie ein Flickenteppich zusammen. Jeder aus Richards Umfeld trägt etwas aus seiner Perspektive dazu bei. Nur der Leser hat am Schluss ein Gesamtbild – vielleicht ... Das Ende ist jedenfalls überraschend. Wir begegnen Richard, seiner Frau Helene, die eine geradezu magische Verbindung zu Feuer hat, ihrer Tochter, seinem Bruder und dessen Frau mit ihrem Sohn, Richards Geliebter Tosca und ihrer italienischen Familie. Sie alle fällten vor Jahren Entscheidungen, die sie immer wieder einholen, die sie auf ihnen unbekannte Weise miteinander verbinden. Mord und Totschlag, Nervenkitzel und Gänsehaut wird die geneigte Leserin vergeblich in Pietreks Buch suchen. Für Spannung sorgt hier das Leben selbst: Welche Konsequenzen haben die Entscheidungen, die wir, manchmal in Sekundenbruchteilen treffen (müssen), für uns und unsere Mitmenschen? Ist es richtig, zu schweigen, um einen geliebten Menschen zu schützen? Oder ist schonungslose Offenheit die richtige Wahl?   Mit 12 Kapitel auf 145 Seiten ist „Die brennende Frau“ ein eher kurzer Krimi, bei dem die Handlung aber nicht zu kurz kommt. Pietrek weiß die Worte gut zu wählen und zu setzen, so dass das Lesen Spaß macht. Nach jedem Kapitel ergeben sich neue Möglichkeiten, wie der schicksalhafte Abend, der Richard zur Flucht nach Brasilien trieb, abgelaufen sein könnte. Wer sich auf eine Geschichten mit vielen Protagonisten einlassen kann, wer sich darauf einlassen kann, auch mal das Gefühl zu haben, den Faden verloren zu haben, wird am Ende mit einer melancholisch-dramatischen Geschichte belohnt – und der Erkenntnis, dass manchmal Schicksale enger miteinander verwoben sind, als es auf den ersten Blick scheint.

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  • Die brennende Frau

    Die brennende Frau

    milapferd

    25. July 2014 um 07:38

    Ich möchte hier jetzt gar nicht so viel über den Inhalt verraten, denn jedes Wort könnt schon zu viel verraten. Es geht um Verrat, Vertuschung und falsche Liebe. Der Autorin ist es gelungen eine Geschichte zu schreiben, die rasant an Fahrt aufnimmt. Die Irrungen und Wirrungen lassen den Leser bis zum Ende nicht erraten, was wirklich passiert ist. Der Roman ist wirklich sehr spannend, wobei ich ihn nicht als Krimi bezeichnen würde, da es keinen Ermittler gibt. Absolute Leseempfehlung für eine packende Geschichte.

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  • Die Vergangenheit holt dich ein...

    Die brennende Frau

    TrollMutti

    24. July 2014 um 20:18

    Verlag: books2read Seitenzahl: 145 beim Taschenbuch (als Ebook gelesen) Erstveröffentlichung: 15.06.2014 Ein Mann kehrt nach 30 Jahren in sein altes Leben, um die Lügen der Vergangenheit zu beseitigen und Frieden zu schließen. Eine Frau trauert um ihre Familie und rätselt gleichzeitig über diese. Was ist geschehen? Wurde tatsächlich ein Mord begangen? Und auf wem lastet die schwere Schuld? Schon das Cover machte mich sehr neugierig und die Kurzbeschreibung versprach Spannung und Emotionen. Zwar ist das Buch am Ende ganz anders, als ich erwartet habe, enttäusch bin ich jedoch nicht. Die Geschichte entwickelt sich in eine ganz andere Richtung, als ich es vermutet hätte. Es ist keine Krimigeschichte oder ein spannungsgeladener Roman. Das Buch würde ich fast als eine Familiengeschichte oder einen nachdenklichen Roman bezeichnen. Denn die Mordfrage stellt nur das Gerüst dar. Im Laufe des Buches lernt der Leser verschiedene Charaktere kennen, bei denen nach und nach die Verbindung hergestellt wird. Jeder Protagonist darf sich kurz vorstellen. So lernt man die Hauptcharaktere nicht nur aus der eigenen, sondern auch aus der sich der nahestehenden Menschen. Der Autorin ist es ganz gut gelungen, trotz der so entstandenen vielen Geschichten, den roten Faden nicht zu verlieren. Zwar hätte man sich einige Stellen sparen können, wie ich finde, aber wirklich störend fand ich es nicht. Die ganzen kleinen Schicksale fügen sich nach und nach zusammen und ergeben ein stimmiges Bild, das voll Trauer, Freude, Liebe und Wut ist – sehr emotional. Der Schreibstil ist sehr ruhig und fast schon melancholisch. Vor allem zu dem Hauptcharakter Richard, der neben der brennenden Frau den Mittelpunkt darstellt, sehr passend. Die Personen hatten für mich teils zu viele Gemeinsamkeiten – die Charaktereigenschaften und dadurch resultierende Handlungen waren mir teils zu ähnlich. Ein wenige mehr Individualität fände ich besser. Trotzdem hat jeder Protagonist doch seine eigene Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen, die auch auf den wenigen Seiten deutlich werden. Auch wenn ich viele Taten nicht nachvollziehbar fand, konnte ich mit den Charakteren mitfühlen. Insgesamt also ein durchaus lesenswertes gefühlsbetontes Buch. Eine interessante Geschichte und gelungene Charaktere mit dem bedachten Schreibstil erwecken die Neugierde, sodass man bis zum Schluss in der Geschichte versinkt. Und am Ende glaubt man fast an Schicksal. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei der Autorin, bloggdeinbuch.de und dem Verlag für die schöne Lesezeit und das Rezensionsexemplar bedanken!

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  • Spannung pur

    Die brennende Frau

    Booky-72

    Unterschiedliche Charaktere, außergewöhnliche Geschichte.

    Wer trägt die Schuld? Wer beschuldigt wen? Wen holt die Vergangenheit ein?Die Spannung bleibt von der ersten bis zur letzten Seite  erhalten.

    Einer der besten Krimis, die ich je gelesen habe. 5 Sterne plus - besonders empfehlenswert.

    • 2
  • Spannung mal anders

    Die brennende Frau

    nodi

    Richard kehrt nach 30 Jahren aus dem Ausland in seinen Heimatort zurück, denn jetzt ist der Mord der ihm angelastet wird, verjährt. Er macht sich auf den Weg zu seiner Tochter Stella und zu seinem Bruder. Sein Bruder und dessen Frau haben Stella damals bei sich aufgenommen, nachdem Richard angeblich beim Brand seines Hauses ums Leben gekommen ist. Alle denken auch heute noch, er wäre tot. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ich fand sie gleich schon zu Beginn spannend und interessant, dass hat sich für mich bis zum Ende auch gehalten. Ständig tauchen neue Fragen auf, die zwar in den nächsten Kapiteln aufgeklärt werden, aber schon sind wieder neue Fragen offen. Dieser Erzählstil hat mich das ganze Buch über gefesselt. Mal erhält der Leser Informationen aus der Vergangenheit der Protagonisten, dann sind wir wieder in der Gegenwart, jedes Kapitel ist unterschiedlichen Personen gewidmet. In kleinen Puzzleteilen erfährt  der Leser die Antworten  und langsam setzt sich alles zusammen. Für mich ist es zwar kein Krimi im klassischen Sinne, aber mal ein etwas anderes Buch, das mich fasziniert und sehr gut unterhalten hat. Ein gelungenes Buch, das aber auch zum Nachdenken anregt.

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    • 2
  • ~*~ Feurig ~*~

    Die brennende Frau

    mydanni

    16. July 2014 um 10:07

    Klappentext Dreißig Jahre hat Richard in Brasilien auf diesen Moment gewartet. Jetzt ist der Mord, der ihm angelastet wurde, verjährt. Ein Mord, den er nicht begangen hat. Richard will endlich die Wahrheit ans Licht bringen und zurück in die Öffentlichkeit treten. Denn in Gedanken war er immer bei ihnen: Bei den Menschen, die ihn beschuldigten. Bei den Menschen, die er liebte. Bei Helene, der brennenden Frau. Quelle: books2read Bewertung Als ich den Klappentext las, fand ich diesen wahnsinnig interessant und ich musste mich einfach auf dieses Buch bewerben. Die Geschichte beginnt mit Tosca, die Richard kennen gelernt hatte. Damals ging sie noch auf die Schule. Richard war um einiges Älter, doch zwischen den Beiden entwickelte sich was. Wenn ich es richtig raus gelesen hatte, war es für Tosca Liebe und für Richard eher platonisch. Tosca erzählte niemanden von Richard, weil es für sie was besonderes war. Bis Richard verschwand. In dem Buch lernt man viele Charaktere kennen, die mit Richard zu tun hatten. Da wäre Helene, die Richard eine kleine Tochter namens Stella schenkte, die aber einfach verschwand. Stella litt sehr da drunter, dass sie ohne Mutter aufwachsen musste. Selbst 30 Jahre nach dem vermeintlichen Tot ihre Vaters, leidet sich noch da drunter. Doch nach 30 Jahren ist der Mord, den Richard begangen haben soll verjährt und er will sich wieder zeigen, vor allem seinen Liebsten. Bloß wie wird seine Tochter darauf reagieren, dass ihr Vater gar nicht tot ist? 30 Jahre ließ er sie in dem Glauben? Ich hatte etwas Startschwierigkeiten, da mir die Schreibweise fremd war. Teilweise wurden Sätze formuliert, die ich so niemals schreiben oder sagen würde. Die Art und Weise des Schreibstils, machte mir einfach den Einstieg schwer. Die Geschichte an sich ist klasse geschrieben und ich finde es auch gut dargestellt, dass jeder Charakter etwas über sich und seine Verbindung zu Richard erzählt, da bekommt man die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven mit. Sehr gut gelungen. Fazit Das Buch bekommt von mir 4 Sterne, auch wenn ich etwas Schwierigkeiten mit den Start hatte, dafür gibt es auch einen Punkt Abzug. Die Geschichte ist wirklich klasse erzählt und ich empfehle euch das Buch gerne weiter.

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  • Was Schweigen anrichten kann

    Die brennende Frau

    claude20

    Vor dreißig Jahren ist Richard in seinem brennenden Haus gestorben. Vor dreißig Jahren haben die Personen die Richard nahe standen beschlossen über diese schreckliche Tat zu schweigen. Jetzt dreißig Jahre nach dieser Mordtat ist diese endgültig verjährt. Niemand kann mehr für Richards Tod belangt werden, einem Mord der niemals begangen wurde. Richard verharrte 30 Jahre in Brasilien, um den Mord den er begangen hat zu vertuschen. Jetzt will er zurückkehren zu den Menschen, die an seinen Tod glaubten und ihnen alles erklären. Diese Geschichte von Danela Pietrek war für mich anfangs sehr verwirrend. Zu Beginn konnte ich noch sehr schlecht erkennen wohin mich diese Erzählung führen würde. Doch nach und nach lichtete sich der Nebel, passten alle Puzzlestücke endlich zusammen, es erschien das vollständige und zudem alles erklärende Bild. Der Erzählstil der Autorin ist anders als bei anderen Geschichten. Etwas ungewöhnlich, aber trotzdem sehr gut gewählt, um den Leser lange bei der Stange zu halten und nur Häppchenweise eine wirklich ungeheuerliche Geschichte zu offenbaren. Nacheinander lässt die Autorin unterschiedlichste Personen aus Richards Vergangenheit und natürlich Richard selbst seine und auch ihre ungewöhnliche und auch traurige Geschichte erzählen. Sie erinnern sich an die schrecklichen Ereignisse vor dreißig Jahren, schildern diese aus ihrer ganz eigenen Sicht und fügen so die ganze Geschichte auf spannende und zusätzlich auch sehr unterhaltsame Weise stückchenweise und ganz gemächlich zusammen. Diese kurze und zudem auch knackige Erzählung hat mir ausgenommen gut gefallen. Spannend und überraschend bis zum Schluss. Nicht jeden wird diese Geschichte und deren Erzählstil wirklich überzeugen können, da es sich meiner Meinung nach nicht um eine klassische Kriminalgeschichte, wohl eher um einen spannenden Roman handelt. Aber Jeden der sich nicht scheut auch einmal etwas Neues auszuprobieren den möchte ich diese Geschichte aus der Feder von Danela Pietrek ans Herz legen. Gerne vergebe ich 8 von 10 Punkte und eine Leseempfehlung. © claude

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    • 5

    dicketilla

    15. July 2014 um 09:12
  • Sehr leise Spannung, super geschrieben!

    Die brennende Frau

    Marlene-Menzel-Autorin

    14. July 2014 um 16:54

    Einstieg: Es beginnt verwirrend, denn viele Fragen werden aufgeworfen, die die Geschichte aber interessant werden lassen. Man fragt sich schnell, was hinter Richards Geheimnis steckt und was genau vorgefallen ist. Hauptteil: Jeder verdächtigt jemand anderen, den Brand damals gelegt zu haben, was nochmals verwirrt und neugierig macht. Beinahe alle Kapitel sind hierbei auf die einzelnen Person aufgeteilt, so dass man erfährt, dass alle einander belügen und nicht alles in ihrem jeweiligen Leben glatt lief. Beinahe tragisch, würde ich diesen Teil und auch das Ende bezeichnen. Ende: Einen Showdown gibt es zwar, doch dieser kommt und geht so schnell, dass man beinahe enttäuscht ist. Die Stränge knöpfen sich zusammen und doch war ich nicht zufrieden, was aber vielleicht an meinem persönlichen Geschmack liegt. Personen: Richard, der angeblich in den Flammen umkam und nun zurückkehren will, war mir ansatzweise sympathisch. Ich mochte jedoch allgemein nicht so, dass wirklich niemand miteinander spricht und das Leben so nimmt, wie es kommt, ohne einmal einzulenken und seine Meinung zu äußern. Stattdessen rennt wirklich jeder in sein Unglück, scheint es und vegetiert so über 30 Jahre dahin. Schreibstil: Formulierungen und Schreibstil im Allgemeinen waren wirklich schön und fließend. Man hat sich dadurch schnell an die Geschichte und die Charaktere gewöhnt. Gesamtes Werk: Eindeutig kein Krimi, eher ein Suspense-Roman, wie mir die Autorin noch mitteilte, denn viel Spannung kam nicht auf. Stattdessen geleitet sie uns durch ein Familiendrama, das jedoch stets leise und gleichzeitig bedrohlich erscheint, was mir wiederum gefallen hat. Ich mag auch mal leise Töne, die Spannung verheißen, auch wenn oder gerade weil diese einem nicht direkt vor die Nase geklatscht werden. Meine Bewertung: 3,5 (also aufgerundet 4) von 5 Sternen! =)

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  • Super Spannend

    Die brennende Frau

    Simi159

    11. July 2014 um 19:48

    Inhalt: Mord verjährt nach 30 Jahren. Und genau diese sind jetzt um, und Richard kann zurück in seine Heimat. 30 Jahre hat er in Brasilien gewartet, gehofft und im Verborgenen gelebt. Nun will er zurück, zu seiner Tochter Stella, zu seinem Bruder und dessen Frau. In der Nacht als Richard geflohen ist, gab es ein Feuer in seinem Haus. Seine Frau Helene ist dabei gestorben. Richard liebte sie, wie er keine andere Frau hat je wieder geliebt hat. Und er hat, in seiner Zeit in Brasilien, auch immer an sie, die brennende Frau, denken müssen. Doch wie wird seine Familie reagieren? Und was ist in der Zeit seiner Abwesenheit geschehen? Fazit: Die brennende Frau von Danela Pietrek ist eine wirklich sehr spannende Geschichte. Nicht nur durch den Trick, das jedes Kapitel von einem anderen Protagonisten der Familie erzählt wird. Mit Rückblicken und durch die Unterschiedlichen Perspektiven bekommt der Leser ein fast vollständiges Bild. Und damit hat man nach fast jedem Kapitel mehr Fragen als Antworten und die Spannung bleibt bis zur aller letzten Seite erhalten. Ich habe die Lektüre der brennenden Frau sehr genossen, unter anderem weil ich nicht im Geringsten das Ende erwartet hätte…. Klar man hat ja immer einen Verdacht oder eine Idee, aber selten, muss man bei fast jedem Kapitel alles neu überdenken. Und genau das hat mir einen Riesenspaß gemacht. Von mir bekommt das Buch dafür 5 STERNE.

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  • Ein Krimi mal anders...

    Die brennende Frau

    Brauseelfe

    "Dreißig Jahre hat Richard in Brasilien auf diesen Moment gewartet. Jetzt ist der Mord, der ihm angelastet wurde, verjährt. Ein Mord, den er nicht begangen hat. Richard will endlich die Wahrheit ans Licht bringen und zurück in die Öffentlichkeit treten. Denn in Gedanken war er immer bei ihnen: Bei den Menschen, die ihn beschuldigten. Bei den Menschen, die er liebte. Bei Helene, der brennenden Frau." Diese Inhaltsangabe verspricht schon eine gute Story. Auch wenn der Buchaufbau dann anders als erwartet war, gelang es der Autorin Danela Pietrek über alle Seiten die Spannung zu halten. Das besondere an diesem Buch ist, dass in jedem Kapitel unterschiedliche Personen rund um Richard zu Wort kommen und in Rückblicken und Erzählungen aus der Gegenwart ihre Geschichten und Vermutungen darlegen. Dabei kommen in jedem Kapitel neue Erkenntnisse und man kann wieder einen Verdacht von der Liste streichen. Das macht dieses Buch auch so gut und spannend und auch wenn es kein Krimi klassischer Art ist, sollte man diesem nachdenklich stimmenden Buch auf jeden Fall eine Chance geben. Das Ende fand ich sehr überraschend, es passt aber sehr gut zum Buch.  Insgesamt ein sehr flüssig zu lesendes Buch, dass mir sehr gut gefallen hat.

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    • 2

    disadeli

    11. July 2014 um 16:43
  • Nicht meine Welt

    Die brennende Frau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2014 um 16:12

    Die brennende Frau ist ein Thriller, in dem es um eine Familie geht, bei der ich mich frage, wie sie eben diese immer noch sein können.  Vor 30 Jahren ist Richard vermeintlich beim Brand seines eigenen Hauses ums Leben gekommen. In Wahrheit ist er nach Brasilien gegangen, hat seine Familie aber denken lassen er wäre tot. Daraufhin verdächtigen seine Angehörigen jeder einen anderen Angehörigen. Jeder könnte somit den Brand gelegt haben. Zudem haben Richards Verwandten auch ihre eigenen Geheimnisse, die sie vor dem Partner, Den Kindern und den Eltern geheim halten. Ihr merkt eine wirklich verzwickte Angelegenheit. Ich selbst muss sagen, dass das Buch für mich nicht immer schlüssig war. Ich habe selbst als ich es zu Ende hatte immer noch offene Fragen. Ich habe mich während des kompletten Buches gefragt, wie diese Familie sich Familie nennen kann, wenn doch jeder seine eigenen Leichen im Keller hat und jeder den anderen verdächtig jemanden ermordet zu haben.  Im großen und ganzen konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Vielleicht ist es einfach nicht mein Genre und es gibt Menschen, die hiervon begeistert sind, jedoch kann ich persönlich das Buch nicht weiterempfehlen. 

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  • Die Spannung lässt nicht nach

    Die brennende Frau

    jackdeck

    Geheimnisse wer hat sie nicht, manchmal verpuffen sie im Lauf der Zeit oder sie türmen sich zu einem gewärtigen Berg auf, der auch noch nach Jahren unbezwingbar scheint. Im Roman die brennende Frau von Danela Pietreck geht es genau um solche Geheimnisse. Manchmal sind es kleine Lügen, man traut sich einfach nicht dem Partner ehrlich die Wahrheit zu sagen und schon ist man mittendrin und verfängt sich im Gespinst der Unwahrheiten. Über allem lastet das große Rätsel was Richard seiner Familie aufgibt. Seit 30 Jahren totgeglaubt sogar von der eigenen Tochter lebt er zurückgezogen in Brasilien und will sich am Ende seiner Tage in die Heimat begeben um alles zu lüften… Nein natürlich verrate ich nicht was, dies sollte man schnell selbst lesen. Ich kann versprechen erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Tolle mitreissende Story mit einen genialen Spannungsaufbau, ich bin wirklich verblüfft wie viel Input die Autorin in eine relative kurze Geschichte packen kann (146 Seiten) , mich hat es überzeugt und ich kann es kaum erwarten bald wieder etwas von Daniela Pietreck zu lesen mir gefällt ihr Schreibstil ausgesprochen gut.

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    • 2

    Floh

    10. July 2014 um 06:29
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