Daniëlle Hermans Das Tulpenvirus

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Inhaltsangabe zu „Das Tulpenvirus“ von Daniëlle Hermans

Wieso hält Frank Schoeller in der Stunde seines Todes ein kostbares Buch mit Tulpenillustrationen in der Hand? Als Alec eigene Nachforschungen über den Tod seines Onkels anstellt, führen die Spuren zurück bis ins Jahr 1636. Damals kam mitten im holländischen Tulpenfieber ein Händler gewaltsam ums Leben. Doch was hat dieser Tod mit dem von Alecs Onkel zu tun? Und wieso kommt es bald darauf zu einem weiteren Mord, bei dem eine Tulpe aus Blut die Wand des Opfers ziert? Ein packender Thriller um Gier und Geld – und die teuerste Tulpe der Welt.

An sich eine gute Geschichte. Doch zu verwirrend! Verschiede Kapitel die durcheinander gewürfeld sind.

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  • Rezension zu "Das Tulpenvirus" von Daniëlle Hermans

    Das Tulpenvirus

    Anahid

    30. June 2010 um 19:11

    Frank Schoeller ist tot. Grausam gefoltert und tot wird er von seinen Adoptivsohn Alec gefunden. Kurz vor seinem Tode konnte Frank ihn noch anrufen und auch noch etwas zu ihm sagen. Der Tote selbst hatte ein altes Buch in der Hand und deutete auf eine Jahreszahl. Doch was hat das zu bedeutet? Handelte Frank mit Aktien? MIt Antiquitäten aus dem 1700 Jahrhundert. Alec gerät ins Zweifeln und nach der Beerdigung macht er sich auf, zusammen mit seinem Freund Damian und deren Frau Emma, den Mörder zu finden. Die Spur führt in das Jahr 1636. Damals brach das Tulpenfieber in ganz Holland aus. Auch damals geschah ein schrecklicher Mord, der für viele Menschen Armut bedeutete… Wie passen diese beide Morde zusammen? Ein Thriller über Tulpen? Nachdem ich aus der Verliebtheit durch das Cover aufgewacht war, war ich doch etwas skeptisch. Wäre das Thema nicht zu trocken? Wo würden Spannung und Dramatik bleiben? Aber meine Bedenken waren völlig haltlos. Gleich im ersten Kapitel tauchen wir ein in die Welt von Alkmaar im Jahre 1636. Ein schreckliche Mord passiert und sofort war ich hellwach. Warum wurde er umgebracht, wer war er? Die Kapitel, die in der Vergangenheit spielen, treiben die Geschichte jeweils in die richtige Richtung und den Leser ins Verderben. Denn nach diesem Kapitel hat man das Gefühl einen Schritt weiter zu sein, während die Ermittler und der Neffe in der Jetztzeit immer zwei Schritte zurück machen, wenn es um den Ermittlungsstand geht. Ich geriet förmlich in einen Tulpen-Sog! Die geschichtlichen Passagen sind gut in die Geschichte integriert und fallen dadurch nicht besonders heraus. Ich mag es nämlich nicht, wenn ich das Gefühl haben, mir wird etwas mit erhobenen Zeigefinger beigebracht. Und die Dinge, die man erfährt sind wirklich interessant. Da werden Preise genannt, die Tulpen Sorten erklärt oder die Herkunftsgeschichte erläutert. Wusstet ihr, dass die Tulpe aus Asien kommt? Dass die schönsten Tulpen mit Muster eigentlich an einer Krankheit leiden, die das Muster hervorruft? Ich wusste es nicht und bin nun schlauer und neugieriger auf die Tulpengeschichte. Später im Roman verdichten sich die Hinweise und eine neue Figur taucht auf: Tara. Leider ist Tara schuld, dass ich einen Buchpunkt meiner Bewertung abziehe! Sie sollte eine egoistische Ziege sein, aber leider sind ihre Beweggründe zu wenig ausgefeilt und ihr Charakter bleibt sehr flach. Schade, denn im Gegensatz dazu hat mir Alec sehr gut gefallen und auch alle anderen Charaktere waren gut. Wahrscheinlich hätte man aus dem Buch noch mehr raus holen können, wenn es 100 Seiten länger gewesen wäre. Alles in allem ein gut geschriebenes, historisch belegtes, spannendes Buch, dass mir Lust auf mehr Geschichte über die sagenumwobenen Tulpen gemacht hat. Aber damit keine Zweifel aufkommen, ich würde eher sagen es ist ein Krimi, kein Thriller. Die Ermittlung und auch die Beweise die Auftauchen sind eher eines Krimis würdig.

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  • Rezension zu "Das Tulpenvirus" von Daniëlle Hermans

    Das Tulpenvirus

    Bellexr

    25. May 2009 um 14:32

    Hintergrund des Thrillers ist zum einen die Tulpenmanie im 17. Jahrhundert und hier speziell die Hintergründe zum plötzlichen Zusammenbruch des Handels. Zum anderen gelten das 17./18. Jh. als Zeitalter der Aufklärung, des freien Denkens und Handelns, auch in Glaubensfragen und dies spielt eine nicht unerhebliche Rolle in dem Roman. Daniëlle Hermans hat es geschickt verstanden, um diese äußerst interessanten Themen einen rasanten Thriller zu stricken. .. Ihre Story spielt in 2 Zeitebenen. Einmal in der niederländischen Stadt Alkmaar im Jahr 1637 sowie im heutigen London und den Niederlanden. Die Geschichte aus dem 17. Jahrhundert hat eine Schlüsselrolle im Thriller und erklärt mehr oder weniger die Beweggründe bzw. das Motiv für die Morde. Allerdings bekommt der Leser diese Geschichte immer nur häppchenweise zur Verfügung gestellt und die Wechsel sind dramaturgisch clever gelegt, sodass die Spannung durchweg sehr hoch gehalten wird. .. Obwohl es anfangs ziemlich viele Wechsel bei den einzelnen Erzählsträngen gibt und die Kapitel durchgängig sehr kurz gehalten sind, ist man sehr schnell von der Geschichte gefangen, was auch dem schnörkellosen Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Die Story ist von Anfang an logisch umgesetzt und äußerst spannend und rasant inszeniert, sodass wirklich zu keinem Moment des Buches Längen aufkommen. .. Ihr Protagonist Alec Schoeller ist ein angesehener Maler, der völlig unbedarft in diese Geschichte hineingeraten ist. Seine anfängliche Hilflosigkeit und Trauer wegen seinem Onkel und der Zorn auf die Täter sowie seine Entschlossenheit, diese letztendlich zu schnappen und hinter das Geheimnis des Mordes zu kommen, stellt D. Hermans sehr realistisch und einfühlsam dar. So ist einem Alec Schoeller sofort sympathisch und man kann sich gut in ihn hineinfühlen. Auch bei den restlichen Akteuren des Thrillers schafft es Daniëlle Hermans mühelos, ihre Charaktere lebendig und facettenreich zu beschreiben. .. Alles in allem ein wirklich gelungenes Debüt, das alles hat, was ein guter, spannend erzählter Thriller haben muss. Eine klare Leseempfehlung.

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