Dania Dicken Himmelsfeuer

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Inhaltsangabe zu „Himmelsfeuer“ von Dania Dicken

Die 18-jährige Caelidh führt ein Leben im Verborgenen: Sie gehört der Schwesternschaft der Klinge an, einer verbotenen Vereinigung von gelehrten Kriegerinnen. Ihr zurückgezogenes Leben im Exil findet ein jähes Ende, als sie von einem Überfall auf ihr Heimatdorf erfährt: Soldaten haben es verwüstet und ihre geliebte Schwester Fianna verschleppt, um sie dem König als Sklavin zu bringen. Einzig Fiannas verzweifelter Ehemann bringt den Mut auf, gemeinsam mit Caelidh das Unmögliche zu wagen: Sie wollen Fianna befreien. Doch das ist nur der Anfang eines beschwerlichen, gefahrvollen Weges ins Ungewisse...

Eine emotionale Geschichte....

— Danielabe
Danielabe

Ein Buch, welches mit einer spannenden Handlung und tollen Charakteren darauf wartet, DICH zu begeistern.

— Isbel
Isbel
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  • Eine gelungene Handlung...

    Himmelsfeuer
    Danielabe

    Danielabe

    16. July 2017 um 19:33

    Wow was für eine tolle Geschichte. Bin immer noch von der Handlung gefangen. Das Cover gefällt mir sehr gut, eine gute Farbgebung. Beim Übergang vom Prolog zum 1. Kapitel war ich erst etwas irritiert, aber das war schnell vorbei. Ab dem ersten Kapitel war ich voll drin, es war mega spannend. Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Der Schreibstil ist flüssig, verständlich und detailliert. Die Hauptcharaktere sind mir sehr sympathisch. Die Handlung ist überzeugend und nachvollziehbar. Ich war oft sehr emotional dabei, so dass ich mir oft einige Tränen verdrücken musste was mir nicht immer gelang. Das Ende ist sehr schön, aber auch offen gehalten was Gileond und Caelidh betrifft. Werde mir gleich noch den zweiten Teil holen, damit ich weiß was aus ihnen wird.

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  • fehlende Spannung, aber trotzdem interessante Welt

    Himmelsfeuer
    Lyiane

    Lyiane

    28. January 2017 um 22:13

    In Himmelsfeuer entführt uns die Autorin Dania Dicken in eine mittelalterlich angehauchte Welt, in der der Leser die Protagonistin Caelidh auf die gefährliche Suche nach ihrer entführten Schwester begleitet. Die Geschichte beginnt aber erst mal friedlich, in dem wir Caelidh auf die Hochzeit ihrer Schwester Fianna begleiten. Geschildert wird alles in der Ich-Perspektive der jungen Frau, was für mich sowieso meistens ein großer Pluspunkt ist, da man somit einen viel besseren Einblick in die Gedanken und Gefühle der Figuren erhält. Durch diesen eher sanften Einstieg erfährt man auch schon viel über die Welt, in der das Ganze spielt. Wir befinden uns in einem Land, das von einem Tyrannen beherrscht wird, der einen Dämonenkult anführt. Der König hat außerdem die Schwesternschaft der Klinge verboten, der Caelidh angehört und die somit im Verborgenen leben muss.Fantasyelemente kommen zu Beginn, abgesehen von den Göttern, an die der Großteil der Bevölkerung glaubt, sehr wenige vor und dies zieht sich leider auch die ganze Handlung ziemlich durch. Zum Ende treten zwar doch zwei, ich nenne es mal, Fantasywesen auf, aber diese spielen nicht sehr lange eine Rolle. Diese Tatsache fand ich etwas schade, da ich mich auf einen Fantasyroman gefreut hätte.Durch den Schreibstil der Autorin, der sehr klar und einfach ist, war es leicht, der Geschichte zu folgen. Doch leider lag der Fokus viel mehr auf den alltäglichen Szenen und die Teile, die Spannung versprachen, wurden eher schnell abgehandelt. Es war zwar nicht so, dass ich mich den Rest der Handlung gelangweilt habe, doch ich hätte mir mehr Spannung gewünscht und Szenen, auf die ich hinfiebern kann. Etliche Tipp- und Rechtschreibfehler haben leider auch meinen Lesefluss etwas gebremst. Mit der Hauptprotagonisten Caelidh wurde ich recht schnell warm. Sie ist eine starke junge Frau, die sich in ihrer patriarchalischen Welt behauptet und mit ihrer Einstellung, auch andere Personen dazu anstößt, über die Zustände in ihrem Land nachzudenken. Von Fianna, ihrer Schwester hingegen war ich zunehmend genervt, wie sie mit ihrer eigenen Situation umging und sich gegenüber Caelidh verhalten hat. Die anderen Figuren blieben angesichts des Ich-Erzählers etwas im Dunkeln. Probleme hatte ich zwar mit der Liebesgeschichte, die sich entwickelt, da sie mir etwas zu vorhersehbar und typisch war. Trotzdem gefiel mir der Gedanke, welche Macht Liebe hat, in der Geschichte sehr gut. Die Geschichte endet nicht mit der Reise, sondern der Leser begleitet die Figuren auch noch dabei, wie sie die Geschehnisse verdauen und zur Ruhe kommen. Fazit:Himmelsfeuer verspricht eine abenteuerliche Reise, bietet aber dann doch eher eine Geschichte, die nicht unbedingt vor Spannung strotzt. Die Autorin legt den Fokus viel zu sehr auf ruhigere Szenen und erzählt die handlungstragenden Abschnitte viel zu schnell und ungenau.Trotzdem entwirft sie eine interessante Welt, die sich mit dem Thema Patriarchat stark auseinandersetzt. Ein paar mehr Fantasyelemente wären wünschenswert gewesen. 

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  • Grausamer König vs. tapfere junge Frau = Abenteuer und Spannung

    Himmelsfeuer
    Isbel

    Isbel

    27. November 2016 um 17:21

    Was mir zu Beginn direkt aufgefallen ist: alte Rechtschreibung. Da die 2.te Auflage nach 2006 erschienen ist, hat es mich schon stark gewundert, dass das "ß" noch überall benutzt wurde (z.B. wußte, daß). Auch fehlten manchmal Wörter in Sätzen bzw. es las sich ohne diese komisch (z.B. S. 51 ..., dann frühstückten im Sattel.) Da ich sowas aber nach einiger Zeit überlesen kann, störte es mich den Rest des Buches nicht weiter und ich konnte wunderbar in die Geschichte eintauchen. Die Geschichte wird aus der personalen Ich-Perspektive von Caelidh erzählt. Da sie die einzige Erzählerin ist, war ich erst etwas skeptisch. Ich mag ja die Ich-Perspektive nicht sonderlich, aber hier fand ich sie sehr gelungen. Ich hatte das Gefühl richtig in die Gedankenwelt von Caelidh einzudringen und ihre Beobachtungsgabe und ihre Menschenkenntnis sorgten dafür, dass ich auch die Beweggründe der anderen Personen gut verstand. Hierzu haben auch die ausführlichen Dialoge beigetragen. Ich mochte Caelidh richtig gerne und konnte ihre Entscheidungen und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Ihr Freiheitsdrang in einer solch starken patriarchalischen Gesellschaft und ihr Widerstand gegen Bevormundung gefielen mir sehr gut. Die Welt, in der die Geschichte spielt, wurde anschaulich beschrieben. Leider ist bei ebooks ja keine Karte dabei. Die hätte mir sicher besser geholfen, die Reiserouten nachzuvollziehen, aber auch so konnte ich es mir in etwa vorstellen. Caelith und ihre Schwester sind in einem Land aufgewachsen, in dem Frauen keinen Wert haben und dem Mann untertänig sind. Durch einen König, der einer kranken Sekte angehört, verschlimmert sich die Lage der Frauen zusehends. Und dann fällt Fianna in dessen Hände. Caelith zögert natürlich nicht lange und will ihre Schwester befreien, aber der Weg dahin ist risikoreich und selbst wenn sie schaffen sollte, würde die Jagd auf die beiden eröffnet werden. Denn niemand bestiehlt ungestraft den König. Caelidhs Abenteuer hat Höhen und Tiefen. Nach spannungsreichen Phasen, geht es auch mal ruhiger zu. Aber diese ruhigeren Phasen sind nicht langweilig, da dann, wie ich finde, viel an der Charakterentwicklung bzw. der Beziehung der Charaktere zueinander gearbeitet wird. Die Liebesgeschichte von Caelidh entwickelt sich auch sehr schön. Zudem hat die Autorin keine Probleme Dinge, wie Blutungen etc anzusprechen und in ihre Geschichte einzubauen. In den meisten Geschichten wird das ja totgeschwiegen, aber hier wird endlich mal gesagt, wie Frauen das in einer solch eher mittelalterlich angehauchten Welt auf Reisen bewerkstelligen. Obwohl es eine Fortsetzung gibt, endet Himmelsfeuer nicht mit einem Cliffhanger. Theoretisch könnte man den zweiten Teil ungelesen lassen, aber wenn man, so wie ich, wissen möchte, wie es mit Caelith Liebe und den Herrschaftsverhältnissen in ihrem Heimatland weitergeht, sollte man zu zweiten Teil greifen. Ich werde es jedensfalls tun. Fazit Ein Fantasyroman, der mit einer spannenden Handlung und tollen Charakteren auf den Leser wartet. Ich war schnell in dieser Welt gefangen und habe mit Caelidh gezittert und gehofft, aber auch die schönen Seiten ihres Lebens genoßen.Wegen der alten Rechschreibung und fehlenden Wörtern muss ich leider einen Stern abziehen.

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  • Ein Abenteuer im Zeichen der Klinge

    Himmelsfeuer
    dia78

    dia78

    21. October 2016 um 00:09

    Das Fantasyabenteuer "Himmelfeuer" wurde bereits 2009 von Dania Dicken verfasst.Caelidh, welche der Schwesternschaft der Klinge angehört, bricht mit ihrem Schwager Iaroth auf, um ihre Schwester Fianna aus den Fängen von Fürst Elliut zu befreien. Nur zu zweit und  nicht gerade gut bewaffnet, stellen sich die zwei den dunklen Mächten entgegen und versuchen das schier unmögliche.Die Autorin entführt und wieder in eine ungemein detailreiche Fantasywelt. Sehr genau wird der Weg und die Gefahren beschrieben und man kann mit den Betroffenen wirklich mitfiebern,Die Hauptprotagonisten stehen vor vielen fast unlösbaren Problemen und man kann sie wirklich  sehr gut mit ihnen analysieren und teilweise auch lösen.Der Schreibstil von Dania ist wie in jedem Werk flüssig und ausgesprochen gut zu lesen. Auch durch Dialoge und die schon oben erwähnten sehr genauen Beschreibungen tragen ihr restliches dazu bei, um sich in den Büchern ausgesprochen wohl zu fühlen.Jeder Fan von Fantasygeschichten, sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen, denn wie es aussieht ist das letzte Wort in Fall von Caelidh noch nicht gesprochen. Der Nachfolgeband wird ein Muss auf meiner Wunschliste werden.100%ige Kaufempfehlung und 5 Sterne.

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  • Himmelsfeuer

    Himmelsfeuer
    SanNit

    SanNit

    13. April 2016 um 20:48

    Ich habe mir schon im ersten Drittel die Augen ausgeheult. Wunderbare, klare Schreibweise.
    Es geht um Familie, Freunschaft, Liebe und was man bereit ist für sie zu tun und auch zu ertragen. Und das alles schon im ersten Drittel.
    Es geht um das Frauenbild in der frühen Zeit und der Kampf um Gleichberechtigung
    Und auch ein Hauh Fantasy ist dabei :-)