Daniel Abraham

 3.9 Sterne bei 80 Bewertungen
Autor von Sommer der Zwietracht, Winter des Verrats und weiteren Büchern.
Daniel Abraham

Lebenslauf von Daniel Abraham

Daniel Abraham wurde 1969 in den USA geboren. Er studierte an der University of New Mexico und ist Autor für Romane und Comicbücher, sowie Drehbuchautor und Fernsehproduzent. Für seine Kurzgeschichten erhielt er mehrere Auszeichnungen. Zusammen mit Ty Franck verfasste Abraham unter dem Pseudonym James S. A. Corey die Science-Fiction-Reihe "The Expanse", die außerdem als Serie produziert wurde. Heute lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter in Albuquerque.

Alle Bücher von Daniel Abraham

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Sommer der Zwietracht

Sommer der Zwietracht

 (38)
Erschienen am 09.07.2007
Winter des Verrats

Winter des Verrats

 (17)
Erschienen am 11.02.2008
Herbst der Kriege

Herbst der Kriege

 (10)
Erschienen am 09.02.2009
Frühling der Vergeltung

Frühling der Vergeltung

 (8)
Erschienen am 01.05.2010
A Betrayal in Winter

A Betrayal in Winter

 (2)
Erschienen am 01.07.2008
A Shadow in Summer

A Shadow in Summer

 (2)
Erschienen am 07.03.2006
An Autumn War

An Autumn War

 (2)
Erschienen am 30.06.2009
The Price of Spring

The Price of Spring

 (1)
Erschienen am 21.07.2009

Neue Rezensionen zu Daniel Abraham

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zwergundelfs avatar

Rezension zu "Sommer der Zwietracht" von Daniel Abraham

Intelligenz schlägt Spannung
zwergundelfvor 3 Monaten

Daniel Abrahams ebenso poetische wie sperrige Tetralogie vor fernöstlich angehauchtem Bühnenbild verdient allein schon wegen ihres philosophischen Mehrwerts einen ewigen Platz in der Fantasy-Bestenliste. Das Thema: Ideen, die eine willensbegabte, menschenähnliche Gestalt annehmen und ob ihrer besonderen Fähigkeiten festgesetzt und als wirtschaftspolitische Machtinstrumente missbraucht werden. Wahnsinn. Hinzu kommt, dass der synonymverliebte Vater des Gedanken (siehe Daniel Hanover, James Corey usw.) Sätze ebenso filigran konstruiert wie Figuren und Geschichten – auch wenn letztere eher durch Intelligenz als durch Spannung glänzen. Wären "Die magischen Städte" hier und da etwas weniger um die Ecke gedacht, dann wäre es ein noch größeres Vergnügen, sie zu lesen.

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JeyeLs avatar

Rezension zu "Sommer der Zwietracht" von Daniel Abraham

Nicht so originell
JeyeLvor 5 Jahren

Sommer der Zwietracht hat eine eigene Schreibweise die zunächst gewöhnungsbedürftig ist. Nach den Namen der Charaktere erscheint ein 
-cha oder -kvo. Leider wird nicht erklärt was dies bedeuten. Auch benutzt der Autor oft das Wort Gebärde, anfangs etwas anstrengend und zäh zu lesen.

Der Inhalt der Geschichte ist jedoch Spannend geschrieben, mein Eindruck nach liegt der Schwerpunkt der Geschichte in der Liebe & Intrigen und weniger um magische Städte dessen Untertitel das Buch trägt.

Noch einmal lesen würde ich es nicht, dafür fesselte es mich zu wenig, dennoch bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

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Chrischans avatar

Rezension zu "Sommer der Zwietracht" von Daniel Abraham

Rezension zu "Sommer der Zwietracht" von Daniel Abraham
Chrischanvor 6 Jahren

Wer sich im Bereich literarischer Fantasy einen Namen machen will, muss einiges vorweisen. Die Welten, die Tolkien oder Pratchett geschaffen haben, stehen unverrückbar wie Felsen in der Literaturlandschaft des Fantasy-Genres. Gerade für neue Schreiberlinge gestaltet sich der Einstieg vorbei an diesen schriftstellerischen Klippen sehr schwierig. Ein junger Autor, der sich der Herausforderung stellen will ist Daniel Abraham.
Begonnen hat der Amerikaner mit Kurzgeschichten in einigen Anthologien. 2006 hat er dann seinen ersten eigenen Roman "Sommer der Zwietracht" veröffentlicht. Der gewählte Einstieg ist alles andere als einfach, denn Abraham setzt sein Debütwerk an den Anfang einer Tetralogie. Eine solche Saga gehaltvoll umzusetzen ist nicht leicht und Daniel Abraham scheitert an seinem Vorhaben.
Die Idee, die er für sein Werk hat, ist sehr interessant. Anders als das Gros der Fantasyerzählungen, die sich meist auf den nordischen bzw. keltischen Sagenkreis beziehen, greift Daniel Abraham auf die fernöstlichen Gesellschaftsstrukturen zurück. Dies zeigt sich nicht nur an den Namen seines Romans, sondern auch am Verhalten seiner Protagonisten und an den inhaltlichen Komponenten.
Der Prolog von "Sommer der Zwietracht" mutet dahingehend auch sehr vielversprechend an, hat man doch das Gefühl, dass es sich um eine Geschichte im Umfeld von Mönchen oder Samurai handelt. Man wird das Bild des Magister Ludi aus Hesses "Das Glasperlenspiel" nicht los. Die Darstellung der Charaktere im Prolog erinnert immer wieder an den Werdegang des Magister Ludi Josef Knecht ohne dabei wie ein Plagiat zu wirken. Ebenso gut ist die Gebärdensprache, die sich Abraham für sein Werk erdacht.
Leider schafft es der Autor nicht, das durch den Prolog geweckte Interesse des Lesers zu halten. Je weiter die Geschichte um die Hauptcharaktere fortschreitet, umso langwieriger, zäher und mitunter langweilig wird sie. Abraham verliert sich stellenweise in zu detaillierten Ausformulierungen, emotionalen Ergüssen und philosophischem Geplänkel, dass nur jene Leser am Faden bleiben, denen der "Ausgang" der Geschichte als solcher am Herzen liegt. Auch die sprachliche Ausgestaltung der Geschichte wirkt an zu vielen Stellen unausgereift und überhastet zu Papier gebracht. Holprig und unfertig wirkt das Ganze, sodass man schnell geneigt ist das Buch nach der Hälfte aus der Hand zu legen.
Sicher hat "Sommer der Zwietracht" seine literarisch lichten Momente. So ist die Gestalt des Andaten Samenlos charakterlich sehr gut gelungen. Dessen Widersprüchlichkeit ist es denn auch hauptsächlich, die den lesenden Fantasyfan am Ball oder besser an den Seiten bleiben lässt und auch die Wandlung der Figur Amat Kyaan hin zur unerbittlichen Detektivin und Rächerin zeugen vom Potential des Schreibers. Die überraschende Offenbarung um die Gestalt Itani lässt kurz Spannung aufblitzen um dann leider wieder in einem sprachlichen Geplätscher dahinzufließen. Mehr ist es leider auch nicht als eine nahezu belanglos dahinkriechende Geschichte. Den Figuren fehlt es - mit Ausnahme von Samenlos und Kyaan - an Tiefe, der Versuch mit Hilfe der Sprache Atmosphäre zu vermitteln, mißlingt vollends. Am Ende steht man vor einer nicht unerheblichen Verwirrung die aus diversen logischen Widersprüchen innerhalb der Geschichte resultiert. Schlussendlich setzt das nichtvorhandene Glossar zu vielen der verwendeten Begrifflichkeiten einen weiteren negativen Punkt. Letztlich überwiegen also die Mängel gegenüber den positiven Aspekten des Buches. Daniel Abraham bleibt also noch einiges zu tun um mit den Fortsetzungen die Fehler des Debüts auszubügeln.
(c) Christian Hesse 2007

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Daniel Abraham wurde am 14. November 1969 in Albuquerque, New Mexico (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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