Daniel Abraham

 3.9 Sterne bei 86 Bewertungen
Autor von Sommer der Zwietracht, Winter des Verrats und weiteren Büchern.
Autorenbild von Daniel Abraham (© Katherine Abraham/ Quelle: Random House)

Lebenslauf von Daniel Abraham

Daniel Abraham wurde 1969 in den USA geboren. Er studierte an der University of New Mexico und ist Autor für Romane und Comicbücher, sowie Drehbuchautor und Fernsehproduzent. Für seine Kurzgeschichten erhielt er mehrere Auszeichnungen. Zusammen mit Ty Franck verfasste Abraham unter dem Pseudonym James S. A. Corey die Science-Fiction-Reihe "The Expanse", die außerdem als Serie produziert wurde. Heute lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter in Albuquerque.

Alle Bücher von Daniel Abraham

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Cover des Buches Sommer der Zwietracht9783442244461

Sommer der Zwietracht

 (40)
Erschienen am 09.07.2007
Cover des Buches Winter des Verrats9783442244478

Winter des Verrats

 (19)
Erschienen am 11.02.2008
Cover des Buches Herbst der Kriege9783442244485

Herbst der Kriege

 (11)
Erschienen am 09.02.2009
Cover des Buches Frühling der Vergeltung9783442244492

Frühling der Vergeltung

 (9)
Erschienen am 01.05.2010
Cover des Buches An Autumn War9780765351890

An Autumn War

 (2)
Erschienen am 30.06.2009
Cover des Buches A Betrayal in Winter0765351889

A Betrayal in Winter

 (2)
Erschienen am 01.07.2008
Cover des Buches A Shadow in SummerB000ZJYD1I

A Shadow in Summer

 (2)
Erschienen am 07.03.2006
Cover des Buches The Price of Spring9780765313430

The Price of Spring

 (1)
Erschienen am 21.07.2009

Neue Rezensionen zu Daniel Abraham

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Rezension zu "Sommer der Zwietracht" von Daniel Abraham

Nicht so originell
JeyeLvor 6 Jahren

Sommer der Zwietracht hat eine eigene Schreibweise die zunächst gewöhnungsbedürftig ist. Nach den Namen der Charaktere erscheint ein 
-cha oder -kvo. Leider wird nicht erklärt was dies bedeuten. Auch benutzt der Autor oft das Wort Gebärde, anfangs etwas anstrengend und zäh zu lesen.

Der Inhalt der Geschichte ist jedoch Spannend geschrieben, mein Eindruck nach liegt der Schwerpunkt der Geschichte in der Liebe & Intrigen und weniger um magische Städte dessen Untertitel das Buch trägt.

Noch einmal lesen würde ich es nicht, dafür fesselte es mich zu wenig, dennoch bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

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Rezension zu "Sommer der Zwietracht" von Daniel Abraham

Rezension zu "Sommer der Zwietracht" von Daniel Abraham
Chrischanvor 8 Jahren

Wer sich im Bereich literarischer Fantasy einen Namen machen will, muss einiges vorweisen. Die Welten, die Tolkien oder Pratchett geschaffen haben, stehen unverrückbar wie Felsen in der Literaturlandschaft des Fantasy-Genres. Gerade für neue Schreiberlinge gestaltet sich der Einstieg vorbei an diesen schriftstellerischen Klippen sehr schwierig. Ein junger Autor, der sich der Herausforderung stellen will ist Daniel Abraham.
Begonnen hat der Amerikaner mit Kurzgeschichten in einigen Anthologien. 2006 hat er dann seinen ersten eigenen Roman "Sommer der Zwietracht" veröffentlicht. Der gewählte Einstieg ist alles andere als einfach, denn Abraham setzt sein Debütwerk an den Anfang einer Tetralogie. Eine solche Saga gehaltvoll umzusetzen ist nicht leicht und Daniel Abraham scheitert an seinem Vorhaben.
Die Idee, die er für sein Werk hat, ist sehr interessant. Anders als das Gros der Fantasyerzählungen, die sich meist auf den nordischen bzw. keltischen Sagenkreis beziehen, greift Daniel Abraham auf die fernöstlichen Gesellschaftsstrukturen zurück. Dies zeigt sich nicht nur an den Namen seines Romans, sondern auch am Verhalten seiner Protagonisten und an den inhaltlichen Komponenten.
Der Prolog von "Sommer der Zwietracht" mutet dahingehend auch sehr vielversprechend an, hat man doch das Gefühl, dass es sich um eine Geschichte im Umfeld von Mönchen oder Samurai handelt. Man wird das Bild des Magister Ludi aus Hesses "Das Glasperlenspiel" nicht los. Die Darstellung der Charaktere im Prolog erinnert immer wieder an den Werdegang des Magister Ludi Josef Knecht ohne dabei wie ein Plagiat zu wirken. Ebenso gut ist die Gebärdensprache, die sich Abraham für sein Werk erdacht.
Leider schafft es der Autor nicht, das durch den Prolog geweckte Interesse des Lesers zu halten. Je weiter die Geschichte um die Hauptcharaktere fortschreitet, umso langwieriger, zäher und mitunter langweilig wird sie. Abraham verliert sich stellenweise in zu detaillierten Ausformulierungen, emotionalen Ergüssen und philosophischem Geplänkel, dass nur jene Leser am Faden bleiben, denen der "Ausgang" der Geschichte als solcher am Herzen liegt. Auch die sprachliche Ausgestaltung der Geschichte wirkt an zu vielen Stellen unausgereift und überhastet zu Papier gebracht. Holprig und unfertig wirkt das Ganze, sodass man schnell geneigt ist das Buch nach der Hälfte aus der Hand zu legen.
Sicher hat "Sommer der Zwietracht" seine literarisch lichten Momente. So ist die Gestalt des Andaten Samenlos charakterlich sehr gut gelungen. Dessen Widersprüchlichkeit ist es denn auch hauptsächlich, die den lesenden Fantasyfan am Ball oder besser an den Seiten bleiben lässt und auch die Wandlung der Figur Amat Kyaan hin zur unerbittlichen Detektivin und Rächerin zeugen vom Potential des Schreibers. Die überraschende Offenbarung um die Gestalt Itani lässt kurz Spannung aufblitzen um dann leider wieder in einem sprachlichen Geplätscher dahinzufließen. Mehr ist es leider auch nicht als eine nahezu belanglos dahinkriechende Geschichte. Den Figuren fehlt es - mit Ausnahme von Samenlos und Kyaan - an Tiefe, der Versuch mit Hilfe der Sprache Atmosphäre zu vermitteln, mißlingt vollends. Am Ende steht man vor einer nicht unerheblichen Verwirrung die aus diversen logischen Widersprüchen innerhalb der Geschichte resultiert. Schlussendlich setzt das nichtvorhandene Glossar zu vielen der verwendeten Begrifflichkeiten einen weiteren negativen Punkt. Letztlich überwiegen also die Mängel gegenüber den positiven Aspekten des Buches. Daniel Abraham bleibt also noch einiges zu tun um mit den Fortsetzungen die Fehler des Debüts auszubügeln.
(c) Christian Hesse 2007

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Rezension zu "A Shadow in Summer" von Daniel Abraham

Rezension zu "A Shadow in Summer (The Long Price Quartet)" von Daniel Abraham
Windflugvor 8 Jahren

Die Städte der Khaiem können sich aus einem besonderen Grund gegen die großen und vielfach militärisch stärkeren Länder der Welt behaupten: Sie haben die Andaten. Andaten sind personifizierte Gedanken, durch die Kraft der Poesie an einen Poeten gebunden und diesem Menschen zu Gehorsam verpflichtet. In Saraykeht ist Seedless der Andat, "Removing-the-part-that-continues" (das kann ich gerade echt schlecht übersetzen), der hier der Wirtschaft hilft, indem er die Samenkörner aus der Baumwolle entfernt.
Und hier in Saraykeht, rund um den Andaten herum, entwickelt sich eine politische Intrige, die nicht nur das Leben des jungen Poetenschülers Maati ändern wird, sondern auch das der älteren Amat und ihrer Schülerin Liat, die für ein ausländisches Handelshaus arbeiten, das von Liats Geliebtem Itani - und letztlich das der ganzen Stadt.

Der Roman ist der erste Band einer Quadrologie - oder wie heißt das? Jedenfalls sind es vier Bände, und die nächsten drei werde ich mir auf jeden Fall noch anschaffen. Es gibt auch eine Übersetzung davon, aber wie so oft sind die Bücher in der Originalsprache nicht nur billiger, sondern auch besser, nach dem, was ich beim Reinblättern bei Amazon gesehen habe. Die Übersetzung scheint nicht völlig schlecht zu sein, aber es geht doch einiges verloren.

Wie auch immer - die Geschichte hat mich jedenfalls völlig in ihren Bann gezogen. Eine Fantasy-Serie gänzlich abseits jeden Klischees, die nicht nur eine originelle Welt mit spannenden Voraussetzungen bietet, sondern auch großartige Charaktere - allein die Tatsache, dass eine der Hauptfiguren eine über fünfzigjährige Frau ist, hat mich schon sofort für den Autor eingenommen. Auch die anderen sind nicht außergewöhnlich schön oder besonders, es sind einfach Menschen, und man fiebert mit ihnen mit, nicht weil sie so toll sind, sondern weil sie mit all ihren Ecken und Kanten und ihrer Entwicklung sympathisch, glaubwürdig und interessant sind.
Seedless fällt natürlich nicht ganz in diese Kategorie - er ist nun mal kein Mensch, und das merkt man. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich ihn mögen soll oder nicht. Er handelt oftmals nicht gerade nett und ziemlich skrupellos, aber man versteht, warum er das tut, und in anderen Momenten ist er auch wieder liebenswert auf seine Art.

Dazu ist die Handlung total spannend - ich stehe ja auf Intrigen und Verschwörungen. Die Liebe wird auch nicht ausgelassen, aber es ist eine schwierige Geschichte, die nicht unbedingt vor Romantik sprüht und am Ende nicht alle glücklich zurücklässt. Aber sie steht auch überhaupt nicht im Vordergrund, sondern läuft mehr nebenbei mit.

Fazit: Absolut empfehlenswert, wenn man auf innovative Fantasy steht. Ich freue mich schon auf den nächsten Band - aber eine Pause habe ich gebraucht. Der Roman ist so dicht und so intensiv, dass ich nicht sofort weiterlesen wollte, sondern es erst mal verdauen musste. Langsam könnte ich aber wieder. :-)

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Zusätzliche Informationen

Daniel Abraham wurde am 14. November 1969 in Albuquerque, New Mexico (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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