Daniel Abraham A Shadow in Summer

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Inhaltsangabe zu „A Shadow in Summer“ von Daniel Abraham

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  • Rezension zu "A Shadow in Summer (The Long Price Quartet)" von Daniel Abraham

    A Shadow in Summer

    Windflug

    Die Städte der Khaiem können sich aus einem besonderen Grund gegen die großen und vielfach militärisch stärkeren Länder der Welt behaupten: Sie haben die Andaten. Andaten sind personifizierte Gedanken, durch die Kraft der Poesie an einen Poeten gebunden und diesem Menschen zu Gehorsam verpflichtet. In Saraykeht ist Seedless der Andat, "Removing-the-part-that-continues" (das kann ich gerade echt schlecht übersetzen), der hier der Wirtschaft hilft, indem er die Samenkörner aus der Baumwolle entfernt. Und hier in Saraykeht, rund um den Andaten herum, entwickelt sich eine politische Intrige, die nicht nur das Leben des jungen Poetenschülers Maati ändern wird, sondern auch das der älteren Amat und ihrer Schülerin Liat, die für ein ausländisches Handelshaus arbeiten, das von Liats Geliebtem Itani - und letztlich das der ganzen Stadt. Der Roman ist der erste Band einer Quadrologie - oder wie heißt das? Jedenfalls sind es vier Bände, und die nächsten drei werde ich mir auf jeden Fall noch anschaffen. Es gibt auch eine Übersetzung davon, aber wie so oft sind die Bücher in der Originalsprache nicht nur billiger, sondern auch besser, nach dem, was ich beim Reinblättern bei Amazon gesehen habe. Die Übersetzung scheint nicht völlig schlecht zu sein, aber es geht doch einiges verloren. Wie auch immer - die Geschichte hat mich jedenfalls völlig in ihren Bann gezogen. Eine Fantasy-Serie gänzlich abseits jeden Klischees, die nicht nur eine originelle Welt mit spannenden Voraussetzungen bietet, sondern auch großartige Charaktere - allein die Tatsache, dass eine der Hauptfiguren eine über fünfzigjährige Frau ist, hat mich schon sofort für den Autor eingenommen. Auch die anderen sind nicht außergewöhnlich schön oder besonders, es sind einfach Menschen, und man fiebert mit ihnen mit, nicht weil sie so toll sind, sondern weil sie mit all ihren Ecken und Kanten und ihrer Entwicklung sympathisch, glaubwürdig und interessant sind. Seedless fällt natürlich nicht ganz in diese Kategorie - er ist nun mal kein Mensch, und das merkt man. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich ihn mögen soll oder nicht. Er handelt oftmals nicht gerade nett und ziemlich skrupellos, aber man versteht, warum er das tut, und in anderen Momenten ist er auch wieder liebenswert auf seine Art. Dazu ist die Handlung total spannend - ich stehe ja auf Intrigen und Verschwörungen. Die Liebe wird auch nicht ausgelassen, aber es ist eine schwierige Geschichte, die nicht unbedingt vor Romantik sprüht und am Ende nicht alle glücklich zurücklässt. Aber sie steht auch überhaupt nicht im Vordergrund, sondern läuft mehr nebenbei mit. Fazit: Absolut empfehlenswert, wenn man auf innovative Fantasy steht. Ich freue mich schon auf den nächsten Band - aber eine Pause habe ich gebraucht. Der Roman ist so dicht und so intensiv, dass ich nicht sofort weiterlesen wollte, sondern es erst mal verdauen musste. Langsam könnte ich aber wieder. :-)

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