Daniel Annechino

 3.6 Sterne bei 124 Bewertungen
Autor von Leise stirbst du nie, Keine Gnade und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Daniel Annechino

Leise stirbst du nie

Leise stirbst du nie

 (87)
Erschienen am 11.03.2011
Keine Gnade

Keine Gnade

 (37)
Erschienen am 14.09.2012
Ich gelobe feierlich

Ich gelobe feierlich

 (0)
Erschienen am 10.09.2013

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Rezension zu "Keine Gnade" von Daniel Annechino

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen
nati51vor 3 Tagen

„Keine Gnade“ ist der zweite Band von Daniel Annechino um das Ermittlerduo Detective Inspektor Samantha Rizzo und ihrem Kollegen Alberto Diaz. Den ersten Band dieser Reihe habe ich nicht gelesen und konnte feststellen, dass dieses auch nicht erforderlich war.

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Der Kardiologe Julian hatte sich entschieden, den hippokratischen Eid zu brechen. Seine Fördermittel in Millionenhöhe wurden nicht bewilligt, da die Ergebnisse seiner Forschungen um das Vorhofflimmern am Herzen nicht als ausreichend angesehen wurden. Nun hatte er noch eine sechsmonatige Frist um seinen Antrag neu einzureichen. Er wollte seine Forschungen am Lebenden Subjekt abschließen. Doch wo kommen die Probanden her? In einer Bar flirtet er mit Genevieve und nimmt sie mit in seine Wohnung. Sie wird betäubt und er beginnt eine Operation am Herzen, die er mit der Kamera fest hält. Um eine sterile Umgebung braucht sich der Kardiologe keine Sorgen zu machen, denn keines seiner Studienobjekte wird überleben. Genevieve wird nicht sein einziges Opfer bleiben.

Detective Inspektor Samantha Rizzo hatte nach einem Mordanschlag ihre Arbeit im Morddezernat aufgegeben und wollte sich sozialen Aufgaben widmen. Aufgrund einiger Ereignisse ändert sie ihre Meinung und gleich wird ihr die Suche nach dem Serienmörder übertragen, da sie Erfahrung mit solchen Tätern hat.

Neben der Jagd nach dem Serienmörder haben die Detective Sami und Al noch mit ihren privaten Problemen zu kämpfen, dass macht beide Charaktere menschlicher und man kann mit ihnen mitfühlen.

Das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Beschreibungen der Operationen am Herzen werden sehr bildhaft geschildert, dass es mich doch etwas schauderte beim Lesen. Durch die Kapitelwechsel, einmal aus Sicht des Mörders und dann aus Sicht der Polizisten Sami Rizzo und Al Diaz wird Spannung aufgebaut. Hierdurch wurde bei mir immer wieder der Wunsch geweckt, sofort weiter zu lesen.

Ab der ersten Seite war ich von dem Buch gefesselt und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.

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Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

Wer es blutig mag, wird hier enttäuscht
Dyst0piavor 7 Monaten

Worum geht es?
Simon ist ein gottesfürchtiger Mann und hat einen Auftrag. Zumindest denkt er das. Er verschleppt Frauen in den Dreißigern zusammen mit ihren kleinen Kindern, hält sie in seinem Keller gefangen und kreuzigt die Sünderinnen nach drei Tagen. Den Kindern tut er nichts; sie sind nur sein Druckmittel damit die Mütter sich „benehmen“. Sami Rizzo ist Detektive beim Morddezernat und alleinerziehende Mutter einer süßen zweijährigen Tochter. Sie lernt den charmanten Simon bei einer Wohltätigkeitsaktion kennen und fühlt sich sehr zu ihm hingezogen. Allerdings bemerkt sie mit wachsenden Misstrauen, dass er in das Täterprofil des Serienmörders passt. Auch Simon fühlt sich zu ihr hingezogen, allerdings weniger aus romantischer Sicht. Für ihn ist Sami eine weitere Sünderin, sogar in zweifacher Art. Möchte sie ihn – und damit Gottes Willen – aufhalten.

„Leise stirbst du nie“ ist ein guter Psychothriller, der unter die Haut geht.
Direkt zu Anfang weiß man, wer der Täter ist und somit fällt bereits das Rätseln „Wer könnte der Mörder sein?“ flach. Die Geschichte läuft eher auf eine Art Psycho-Duell, dass sich Sami Rizzo und Simon Kwosokowski liefern hinaus. Sami ahnt, dass es sich bei Simon um den gesuchten Frauenmörder handelt, teilt sich ihren Kollegen allerdings aus Sturheit nicht mit. Simon weiß, dass Sami auf ihn angesetzt ist, kann aber seinem inneren Drang sie zu läutern nicht widerstehen. Nach und nach erfährt man, warum Simon geworden ist, wie er ist und leider kommt hier das Klischee „streng gläubige Mutter quält ihren Sohn“ zum Tragen.

Überhaupt hat Simons Geschichte leichte Ansätze von Stephen Kings „Carrie“.
Der Charakter Sami Rizzo, entspricht dem einer alleinerziehenden Mutter, die sich in ihrem von Männern dominierten Beruf durchzusetzen versucht. Ihr zur Seite steht ihr Partner Al Diaz, mit dem sie über fast alles reden kann. Sie unterstützen sich jeweils in ihren schwersten Stunden.
Wer es gerne blutig mag, wird hier enttäuscht. Der Autor geht wenig ins Detail bei den Folterszenen. Hier und da ein paar Andeutungen, aber wenn Simon seine Blackouts hat, nimmt er uns mit und wir wissen nicht genau was passiert ist.

„Leise stirbst du nie“ ist das erste Segment der zweiteiligen „Sami Rizzo“-Reihe
Annechino hat mit „Leise stirbst du nie“ einen spannenden, wenn auch klischeebehafteten Roman geschrieben, der sich flüssig lesen ließ. Die einzigen Stellen, die mich zur Konzentration gezwungen haben, waren die, wo aus der Sicht des Mexikaners Al Diaz geschrieben wurde. Vielleicht liegt es an den Namen oder Orten, aber oft musste ich eine Szene mehr als einmal lesen.
Die Protagonisten waren allesamt unverkennbar beschrieben und ich hegte dieses Mal sogar Sympathien für die weibliche Schlüsselfigur. Das ist für mich schon sehr ungewöhnlich. Ich konnte allerdings nicht nachvollziehen, warum sie niemanden von ihrem Verdacht erzählt hat.

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Rezension zu "Keine Gnade" von Daniel Annechino

Routiniert
yellowdogvor einem Jahr

Keine Gnade ist ein Psychopathen-Thriller, wie es viele gibt. Nicht besser oder schlechter als der Durchschnitt. Aber ich muss sagen, ich mag den Roman. Das liegt vor allen an den Hauptfiguren: Al, der in einem Mordfall ermittelt und Sami, eine ehemalige Polizistin, die nach einem traumatisierendem Erlebnis mit einem Mörder den Dienst aufgab.
Al und Sami leben zusammen, doch die Beziehung ist auch nicht ohne Probleme. Das wird glaubhaft geschildert. Sami hat eine 6jährige Tochter und eine kranke Mutter und muss sich klarwerden darüber, ob sie wieder zurück in den Polizeidienst will.
Al hingegen ist sich nicht sicher, ob er der Verantwortung der Beziehung gewachsen ist.
Das Privatleben spielt also eine große Rolle. An so einem Aspekt scheidet sich die Leserschaft in der Thrillergemeinde. Die einen wollen hauptsächlich den Fall und die Ermittlungen, andere Leser sind mehr an den beteiligten Menschen interessiert. Doch insgesamt gleicht sich das hier doch ganz gut aus.

Die Passagen mit dem Serienkiller Julian und seine Art zu denken, sagten mir zunächst weniger zu. Hier werden die üblichen Zutaten herangezogen. Doch immerhin ist seine fixe Idee mit den Experimenten bei Herzoperationen wenigstens ein Motiv. Er ist ein irrer Kardiologe mit einem Hass auf Frauen. Auch ist eine Entwicklung zu beobachten, er wird immer brutaler, hat sich weniger unter Kontrolle.
Die Mordszenen sind gnadenlos. Je besser man die Opfer in den Seiten davor kennen gelernt hat, umso schwerer sind sie für den Leser erträglich.

Die Frage ist jetzt, ob Sami und Al den Killer fassen können, obwohl sie so stark mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind. Wenigstens eine Frau könnte überleben.

Daniel Annechino hat einen  routinierten, gut lesbaren Thriller geschrieben.

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