Daniel Annechino

 3.6 Sterne bei 123 Bewertungen
Autor von Leise stirbst du nie, Keine Gnade und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Daniel Annechino

Daniel AnnechinoLeise stirbst du nie
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Leise stirbst du nie
Leise stirbst du nie
 (87)
Erschienen am 11.03.2011
Daniel AnnechinoKeine Gnade
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Keine Gnade
Keine Gnade
 (36)
Erschienen am 14.09.2012
Daniel AnnechinoIch gelobe feierlich
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Erschienen am 10.09.2013

Neue Rezensionen zu Daniel Annechino

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Dyst0pias avatar

Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

Wer es blutig mag, wird hier enttäuscht
Dyst0piavor 4 Monaten

Worum geht es?
Simon ist ein gottesfürchtiger Mann und hat einen Auftrag. Zumindest denkt er das. Er verschleppt Frauen in den Dreißigern zusammen mit ihren kleinen Kindern, hält sie in seinem Keller gefangen und kreuzigt die Sünderinnen nach drei Tagen. Den Kindern tut er nichts; sie sind nur sein Druckmittel damit die Mütter sich „benehmen“. Sami Rizzo ist Detektive beim Morddezernat und alleinerziehende Mutter einer süßen zweijährigen Tochter. Sie lernt den charmanten Simon bei einer Wohltätigkeitsaktion kennen und fühlt sich sehr zu ihm hingezogen. Allerdings bemerkt sie mit wachsenden Misstrauen, dass er in das Täterprofil des Serienmörders passt. Auch Simon fühlt sich zu ihr hingezogen, allerdings weniger aus romantischer Sicht. Für ihn ist Sami eine weitere Sünderin, sogar in zweifacher Art. Möchte sie ihn – und damit Gottes Willen – aufhalten.

„Leise stirbst du nie“ ist ein guter Psychothriller, der unter die Haut geht.
Direkt zu Anfang weiß man, wer der Täter ist und somit fällt bereits das Rätseln „Wer könnte der Mörder sein?“ flach. Die Geschichte läuft eher auf eine Art Psycho-Duell, dass sich Sami Rizzo und Simon Kwosokowski liefern hinaus. Sami ahnt, dass es sich bei Simon um den gesuchten Frauenmörder handelt, teilt sich ihren Kollegen allerdings aus Sturheit nicht mit. Simon weiß, dass Sami auf ihn angesetzt ist, kann aber seinem inneren Drang sie zu läutern nicht widerstehen. Nach und nach erfährt man, warum Simon geworden ist, wie er ist und leider kommt hier das Klischee „streng gläubige Mutter quält ihren Sohn“ zum Tragen.

Überhaupt hat Simons Geschichte leichte Ansätze von Stephen Kings „Carrie“.
Der Charakter Sami Rizzo, entspricht dem einer alleinerziehenden Mutter, die sich in ihrem von Männern dominierten Beruf durchzusetzen versucht. Ihr zur Seite steht ihr Partner Al Diaz, mit dem sie über fast alles reden kann. Sie unterstützen sich jeweils in ihren schwersten Stunden.
Wer es gerne blutig mag, wird hier enttäuscht. Der Autor geht wenig ins Detail bei den Folterszenen. Hier und da ein paar Andeutungen, aber wenn Simon seine Blackouts hat, nimmt er uns mit und wir wissen nicht genau was passiert ist.

„Leise stirbst du nie“ ist das erste Segment der zweiteiligen „Sami Rizzo“-Reihe
Annechino hat mit „Leise stirbst du nie“ einen spannenden, wenn auch klischeebehafteten Roman geschrieben, der sich flüssig lesen ließ. Die einzigen Stellen, die mich zur Konzentration gezwungen haben, waren die, wo aus der Sicht des Mexikaners Al Diaz geschrieben wurde. Vielleicht liegt es an den Namen oder Orten, aber oft musste ich eine Szene mehr als einmal lesen.
Die Protagonisten waren allesamt unverkennbar beschrieben und ich hegte dieses Mal sogar Sympathien für die weibliche Schlüsselfigur. Das ist für mich schon sehr ungewöhnlich. Ich konnte allerdings nicht nachvollziehen, warum sie niemanden von ihrem Verdacht erzählt hat.

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yellowdogs avatar

Rezension zu "Keine Gnade" von Daniel Annechino

Routiniert
yellowdogvor 10 Monaten

Keine Gnade ist ein Psychopathen-Thriller, wie es viele gibt. Nicht besser oder schlechter als der Durchschnitt. Aber ich muss sagen, ich mag den Roman. Das liegt vor allen an den Hauptfiguren: Al, der in einem Mordfall ermittelt und Sami, eine ehemalige Polizistin, die nach einem traumatisierendem Erlebnis mit einem Mörder den Dienst aufgab.
Al und Sami leben zusammen, doch die Beziehung ist auch nicht ohne Probleme. Das wird glaubhaft geschildert. Sami hat eine 6jährige Tochter und eine kranke Mutter und muss sich klarwerden darüber, ob sie wieder zurück in den Polizeidienst will.
Al hingegen ist sich nicht sicher, ob er der Verantwortung der Beziehung gewachsen ist.
Das Privatleben spielt also eine große Rolle. An so einem Aspekt scheidet sich die Leserschaft in der Thrillergemeinde. Die einen wollen hauptsächlich den Fall und die Ermittlungen, andere Leser sind mehr an den beteiligten Menschen interessiert. Doch insgesamt gleicht sich das hier doch ganz gut aus.

Die Passagen mit dem Serienkiller Julian und seine Art zu denken, sagten mir zunächst weniger zu. Hier werden die üblichen Zutaten herangezogen. Doch immerhin ist seine fixe Idee mit den Experimenten bei Herzoperationen wenigstens ein Motiv. Er ist ein irrer Kardiologe mit einem Hass auf Frauen. Auch ist eine Entwicklung zu beobachten, er wird immer brutaler, hat sich weniger unter Kontrolle.
Die Mordszenen sind gnadenlos. Je besser man die Opfer in den Seiten davor kennen gelernt hat, umso schwerer sind sie für den Leser erträglich.

Die Frage ist jetzt, ob Sami und Al den Killer fassen können, obwohl sie so stark mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind. Wenigstens eine Frau könnte überleben.

Daniel Annechino hat einen  routinierten, gut lesbaren Thriller geschrieben.

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Bluesky_13s avatar

Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

Ich bin dein Erlöser
Bluesky_13vor einem Jahr

INHALT

Der Prolog in diesem Buch zeigt uns die Brutalität des Täters. Es geht schon sehr, sehr spannend los.


Simon ist hier in diesem Buch der Vollstrecker, wie er sich selbst nennt, doch im normalen Leben war er Physiotherapeut.

Wie konnte ein Mensch, der anderen bei schmerzen und Verletzungen half, so brutal sein.


Er stand auf dem Parkplatz von einem Supermarkt und er sah aus, als würde er auf seine Frau warten. Er wartete schon auf eine Frau, aber nicht wegen des Einkaufs. Er war schon leicht verärgert, denn heute war sie schon sehr spät dran. Doch als er schon dachte sie kommt nicht mehr, da sah er ihren goldenen BMW.

Für Simon waren all diese Frauen, die er tötete, Sünderinnen und er war ihr Erlöser.


Simon war kein Mensch, der etwas überstürzte, es bedurfte alles der korrekten Planung.

Und es musste alles zu seiner Zeit geschehen, nicht bei seinem tun durfte Hektik und Stress auslösen. Simon war sehr überlegt bei seinem tun.


Simon hatte für das, was er mit den jungen Frauen tat, in seinem Keller einen Erlöserraum eingerichtet. Nur dort wurden seine auserwählten Opfer gerichtet. Das allerschlimmste aber war, das diese Frauen alle kleine Kinder hatten und auch die nahm er mit.


Sami Rizzo war Ermittlerin in San Diego und sie hatte mit ihrem Partner Alberto Diaz den Fall.

Wieder hatte sie ein neues Opfer, das dritte und wieder war diese Frau gerichtet wie die anderen. Was genau mit ihnen geschah, das wussten die Ermittler noch nicht so genau. Was sie genau wussten war, dass den Opfern immer das Herz fehlte und man fand sie vor einer Kirche.

Es waren immer Mütter.


Sami und ihr Partner wurden ins Büro des Chefs gebeten und einer Profilerin vom FBI vorgestellt, Sally Whitman. Sie sollten mir einer Spezialeinheit zusammen arbeiten, damit der Serienkiller gefasst werden konnte. Sami war nicht ganz wohl, denn auch sie war Mutter, allein erziehend und ihr Kind war erst knapp 3 Jahre alt. Das heißt, auch sie könnte ein Opfer werden.



MEINE MEINUNG

Also, als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war ich auf den ersten beiden Seiten schon angenehm überrascht.

Wow, hat dieses Buch ein Tempo an Spannung.

Auf den ersten Seiten werden wir mit dem Täter bekannt gemacht.

Ich liebe solche Bücher, wo uns auf den ersten Seiten der Täter so quasi begrüßt.


Da kann man nur immer hoffen, das dass Buch die Spannung hält. Manchmal kann so ein Buch auch eine herbe Enttäuschung werden. In diesem Buch nimmt die Spannung auch noch zu, weil die Ermittlerin Sami, genau in dieses Schema von dem Psychopathen passt.


Als ich das gelesen habe, wollte ich das Buch schon gar nicht mehr weglegen, denn man will nun unbedingt wissen, gerät sie in seine Fänge oder nicht?


Dieser Psychopath ist an Brutalität nicht zu überbieten. Er nagelt die Frauen bei vollem Bewusstsein ans Kreuz und um sie willig zu machen, benutzt er ihre Kinder. Man kann sich so etwas kaum vorstellen, doch leider handeln Psychopathen meist sehr brutal und für uns leider nicht zu verstehen.

Auch dieser Psychopath führt sein Handeln und sein Tun auf seine Vergangenheit zurück.

Der Autor hat es geschafft, die Spannung dadurch aufrecht zu erhalten in dem er den Täter als Opfer seiner Kindheit darstellt. Das muss man dem Auto lasse, er hat unserer Hauptperson Simon, eine Kindheit verpasst, die schlimmer nicht sein könnte.


Wie er dann Sami auch noch in das Leben des Psychopathen mit einschleust ist schon genial. Dieses Buch ist so rasant und spannende zu lesen und deswegen kann ich es uneingeschränkt an alle Thriller Fans empfehlen.

Ich persönlich mag ja solche Bücher sehr gerne, in denen schon auf den ersten Seiten der Täter bekannt ist.

Doch leider verlieren solche Bücher häufig schnell die Spannung, nicht so bei diesem Autor. Er versteht es wirklich, die Spannung noch weiter aufzubauen und zu halten.

In diesem Buch ist Spannung bis zum Schluss garantiert. Dieses Buch ist es wirklich auf jeden Fall wert, gelesen zu werden.



Eure Bluesky_13

Rosi    

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