Daniel Annechino Leise stirbst du nie

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Inhaltsangabe zu „Leise stirbst du nie“ von Daniel Annechino

Du hast gesündigt. Dafür wirst du sterben. Ich weine nicht länger. So also werde ich sterben. Er wird den kalten Stahl benutzen. Ich schließe meine Augen und beginne zu beten.

solider krimi aus amerika, spannend, obwohl der täter von anfang an bekannt ist.

— Buecherspiegel

War okay, jedoch nicht sonderlich spannend.

— kathy125

Wirklich spannendes Buch! Empfehlenswert!

— daisydee

Dieses Buch kann sich ja mal locker mit Titeln wie "Der Augensammler" oder "Dein Wille geschehe" messen. Absolut Spannung pur.

— LaDragonia

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RubyKairo

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  • Leise -töne

    Leise stirbst du nie

    harakiri

    27. June 2015 um 06:09

    Leider konnte das Buch nicht ganz halten, was die Leseprobe versprach. Spannend beginnt das Buch und wir lernen mit Sami ne toughe Polizistin kennen. Allerdings flacht die Spannung relativ schnell ab durch viele unnötige Zwischenhandlungen, die mit dem Verlauf der Story sehr wenig zu tun haben. Dass man den Mörder gleich kennenlernt hat mich jetzt - im Gegensatz zu meinen Vorschreibern hier - nicht gestört, aber die Art wie naiv Sami mit ihrem Wissen umgeht und blauäugig in Gefahr gerät - das hätte man anders lösen können und sollen ohne die Spannung aufzugeben. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, der Schreibstil gut lesbar und stellenweise war das Buch auch wirklich sehr gelungen und spannend.

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  • Leise stirbst Du nie

    Leise stirbst du nie

    HK1951

    01. May 2015 um 09:20

    Ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen nach der doch spannend beginnenden Leseprobe, aber leider hat Daniel Annechino es nicht geschafft, die Geschichte um die entführten Frauen samt ihrer Kinder und deren Tod bzw. Rückbringung fesselnd zu erzählen... Der Verlag hat sich Mühe mit dem Einband gemacht, das Lesebändchen ist durchaus positiv aufgefallen, aber die Geschichte kommt leider einfach nicht in Fahrt. Detective Samantha "Sami" Rizzo und ihr Partner Alberto Diaz wirken mir zu hölzern. Es ist Vieles vorhersehbar und leider ist auch die Geschichte um einen religiösen Täter nichts Neues. Auch der Wechsel der Erzählperspektive - sonst ein Garant für spannende Lesestunden - konnte mich nicht mehr überzeugen. Man hätte aus der Geschichte einfach mehr machen können...

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  • "Du hast gesündigt"

    Leise stirbst du nie

    carpe

    28. February 2014 um 15:13

    In Kürze: Detective Sami Rizzo wird einer Task Force zugeteilt, die Serienmorde in San Diego untersucht. Simon, der hochintelligente, verschlagene und charmante Bösewicht, definiert die Tiefen des menschlichen Bösen nue. Er glaubt, Gott hat ihn absolute Autorität, seine unheilige Opfer durch ein Ritual, das in einem grausamen Kreuzigung endet, zu reinigen. Angetrieben von verzerrten religiösen Überzeugungen und geleitet von seiner toten Mutter, sehr lebendig in seinem Unterbewusstsein, entführt Simon »Auserwählte« und hält sie in einem Raum der Erlösung gefangen. Dort warten die Opfer hilflos auf ihre Kreuzigung. Detective Rizzo sehnt sich danach, den Fall zu lösen und nach dem Respekt ihrer männlichen Kollegen. Aber ihre Besessenheit, den Mörder auf eigene Faust zu fassen, trübt ihr Denken. Sie wird Simons nächstes Opfer. Um sich zu retten, muss sie all ihre Ressourcen einsetzen, sowohl physisch als auch geistig-, um den Bösewicht mit seinen eigenen Waffen zu überlisten. Die Handlung des Buches ist nicht neu. Detective trifft sich mit Mörder auf eigene Faust, wird gefangen gehalten ... Eigentlich wusste man was passieren wird, das ganze Buch ist komplett vorhersehbar. Aber dennoch ist es gut geschrieben und der Wechsel der Perspektiven ist gut umgesetzt. Der Leser bekommt Einblicke in das Motiv des Täters und in die Vorgehensweise der Ermittler. Auch wenn ich als Leser eigentlich schon weiß, was als nächstes passieren wird, ist das Buch spannend und schwer aus der Hand zu legen. Fazit: Ein gut geschriebener Thriller mit altbekanntem Stoff. Durchaus empfehlenswert für jeden Thriller-/Krimileser. Auch wenn der geübte Leser den Ausgang bereits zu Beginn kennen wird.

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    Thrillerlady

    16. December 2012 um 13:03

    - unterhaltsamer Thirller - Der 406-seitige Thriller erschien im Original unter dem Titel "They never die quietly". Es handelt sich um das fünfte Buch des Autors. Insgesamt hat mir dieser Thriller gut gefallen. Er fällt zwar nicht durch durchschlagende Spannung auf, jedoch fesselt die Geschichte auf ihre Art, so dass ich es gerne gelesen habe. Die Geschichte ist so verfasst, dass man schon recht früh weiß, wer der Täter ist, was allerdings kein Manko ist. Sie verliert trotzdem nicht ihren Reiz, im Gegenteil, es ist immer mal wieder etwas Anderes, wenn Thriller aus dieser Perspektive geschrieben sind. So bekommt man bessere Einblicke in die Denke des Täters. Zu beanstanden habe ich, das ich mir ein turbulenteres Ende gewünscht hätte. Die Anzeichen dafür sind gegeben, allerdings kommt das Finale dann zu schnell und geht ohne besondere Höhepunkte. Zudem hätte ich mir stellenweise doch etwas mehr Spannung gewünscht, einfach, das der Spannungsbogen etwas mehr zunimmt. Bezüglich des Motives hätte ich mir zum Ende hin noch etwas mehr Aufklärung gewünscht, einfach als guten Abschluss. Fazit: Ein gelungener Thriller, der mich auch ohne besondere Highlights überzeugt hat, auch wenn ich sie stellenweise doch gerne gehabt hätte. Besonders für Liebhaber von religiös angehauchten Thrillern. Note: 2

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    Micha_M

    11. October 2012 um 19:01

    "Leise stirbst du nie". In San Diego werden Frauen und Kinder entführt. Die Frauen werden gekreuzigt und vergewaltigt. An sich ist das Buch ein gelungener Thriller. ABER doch auch sehr klischeehaft. Detective Rizzo (die mit Al) an dem Fall dran ist, hat Interesse an dem Mörder (Simon) - den der Leser von Anfang an kennt. Ihr Verdacht, dass Simon der Täter ist, wächst immer weiter...und sie ermittelt auf eigene Faust. Hierfür geht ein Stern von der B-Note ab. Ansonsten ein lesenswertes Buch. An Spannung fehlt es wohl kaum.

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    MaryLouise

    20. May 2012 um 23:32

    >>> Du hast gesündigt. Dafür wirst du sterben. Ich weine nicht länger. So also werde ich sterben. Er wird den kalten Stahl benutzen. Ich schließe meine Augen und beginne zu beten... Sami Rizzo und ihr Partner Alberto Diaz müssen eine Reihe von Morden aufklären, bei denen Mütter mit ihren kleinen Kindern entführt werden, die toten Mütter dann mit Kreuzigungsmerkmalen, vergewaltigt und mit herausgeschnittenem Herz vor Kirchen abgelegt werden und die Kinder körperlich unversehrt hauptsächlich bei Supermärkten wieder auftauchen. Im Laufe der Geschichte begegnet Sami dem Mörder, Simon und begibt sich in Gefahr... <<< Das Cover hat mich total angesprochen! Bin sehr begeistert davon, denn ich mag solche geprägten Cover, wo man kleine Erhebungen spüren kann usw.. echt schön. Der Schreibstil lässt nichts zu meckern übrig, also super toll geschrieben, lässt sich auch flüssig lesen - man ist schnell durch damit. Soderle, zum Inhalt.. Ich werd versuchen es allgemein zu halten, denn ich möchte nicht unbedingt irgendwo Spoiler in die Überschrift setzen müssen. xD Die 'Beziehung' von Sami und Al scheint vielversprechend zu sein und am Ende des Buches kommt mir die Vermutung, dass aus 'Leise stirbst du nie' mal wieder eine Reihe werden könnte... naaa ja (man weiß ja aus meinem Wortgeflüster, wie ich zu Reihen stehe xD). Was aber alles nicht heißt, dass es nicht vielleicht lohnenswert wäre den nächsten Band zu holen, wenn es denn einen gibt (ich habe gerade mal recherchiert und gaaaar nichts gefunden.. mal sehen, was die Zukunft bringt.. xD). Kommen wir zu Simon.. ich hätte gerne mehr über seine Vergangenheit erfahren.. es wird alles nur sehr oberflächlich angekratzt und nichts WIRKLICHES gesagt, bzw geschrieben. Hätte mich schon interessiert was in seiner kindheit alles so geschehen ist - von dem Offensichtlichen Problem mit seiner Mutter mal abgesehen. Auch - wo wir schon einmal bei der Kindheit sind - hätte mich Samis Kindheit mehr interessiert. Die muss ja nicht gaanz so rosig gewesen sein. Es wird ja etwas erzählt, aber um mich wirklich in die Charaktere hineinversetzen zu können, war es mir zu wenig. Wobei ich mich in Al wieder gut hinein versetzen konnte. Mein Fazit ist, dass das Buch kein Fehlkauf war. Es war schön zu lesen und für mich, als blutfanatischen Thrillerliebhaber war genug dabei. Aber ich würde es nicht jedem empfehlen (ihr wisst ja, dass es einige Bücher gibt, die ich allen und jedem empfehlen kann) - wer auf solche Sachen wie Kreuzigung, Vergewaltigung, Blut und ein bisschen Ekel steht, der darf gerne lesen. hihi

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    Jetztkochtsie

    28. April 2012 um 20:11

    Spannend? Ja wo denn? Das Buch ist nicht spannend, nicht intelligent, nicht interessant, nicht mitreißend. Es ist schlicht und ergreifend von vorne bis hinten vorhersehbar, langweilig und ermüdend. Der Täter steht auf den ersten Seiten fest, der weitere Ablauf wird bereits zu Beginn selbst für den abgelenktesten Leser ersichtlich. Die Protagonisten eiern in ihren klischebehafteten Rollen durch die Handlung, daß man sie schlagen oder schütteln möchte. Die Ermittlerin, die nur deshalb ermittelt, weil ihr Vater dies von ihr verlangte, die Mutter, die ihrer Tochter Vorwürfe macht, weil sie eine schlechte Mutter ist, der Loser Ex der Ermittlerin, der Partner mit Alkoholproblem, der Chef der Druck auf die Ermittlungen ausübt, der religiös wahnhafte Täter... alles in den Mixer und bei vielen anderen guten Krimis/Thrillern abgeschaut... Sami Rizzo erinnert einen Tick zu viel an Jane Rizzoli, so daß der Vergleich mit diesen Büchern sich natürlich anbietete und da schneidet Sami Rizzo leider einfach nur schlecht ab. Keine Überraschungen eine fade erzählte Geschichte, die durch besondere Grausamkeit zu überzeugen sucht, aber auch das mißlingt leider total. Dazu kommen logische Fehler und Ermittlungsmöglichkeiten die den ziemlich thumben Ermittlern offenbar nicht einfallen oder anders dem Autor bei seiner nur sehr schlechten Recherche offenbar nicht bekannt waren. Ich habe es letztlich nur beendet, weil ich wissen wollte, ob es tatsächlich so sein kann, daß hier kein Überraschungsfaktor mehr auftaucht. Trotzdem war ich erstaunt gerade dies vorzufinden. Der Stil ist simpelst gestrickt, die Szenenwechsel geradzu platt und langweilig und die Figurenzeichnung einfach nur dilettantisch. Nein, das war das erste und letzte Buch von Annechino für mich.

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    antjemue

    07. March 2012 um 12:13

    Verkorkster Gottesdiener Kürzlich bekam ich eine Einladung für das Amazon Vine Programm. Unter einer großen Auswahl durfte ich mir zwei Artikel zum Testen aussuchen. Überglücklich wählte ich zwei Bücher aus, die zu meinen Lieblingsgenres gehören. Darunter der Thriller „Leise stirbst Du nie“ von Daniel Annechino. Wieder ein Autor, von dem ich bislang noch nie etwas gelesen hatte. Auf der Seite des Ullstein-Verlages erfuhr ich dann, dass dieses Buch bereits der 5. Roman des in San Diego, Kalifornien, lebenden Schriftstellers ist. In den USA erschien es im Selbstverlag und entwickelte sich zum Internet-Bestseller. Schauen wir mal. Der Klappentext: „Du hast gesündigt. Dafür wirst du sterben. Ich weine nicht länger. So also werde ich sterben. Er wird den kalten Stahl benutzen. Ich schließe meine Augen und beginne zu beten...“ klang in jedem Fall schon mal interessant. Inhaltlich wird überhaupt nichts verraten und trotzdem liefen mir kalte Schauer über den Rücken. Das Cover mit der blutigen Hand versprach Grausiges. Obwohl ich im wahren Leben kaum einer Fliege was zuleide tun könnte, bin ich beim Lesen doch ganz schön blutrünstig. Manchmal denke ich, damit lebe ich meine dunkle Seite aus. Katz und Maus Hammerhart beginnt dann das Buch. Im Prolog erlebe ich, dass ein offensichtlich schwer gestörtes Monstrum eine Frau schlimmste Qualen erleiden lässt, die sie fast ohne erkennbare Gegenwehr über sich ergehen lässt. Sein wirkungsvolles Druckmittel – ihr Kind! Anschließend, lerne ich das Monster auch schon namentlich kennen und erfahre einiges über seine Vorgehensweise. Ein weiteres Opfer ist in seiner Gewalt, das nächste schon ausgespäht. In dem Moment ist mir klar, dass es für mich als Leser kein Rätselraten um den Täter geben wird. Es wird wohl eher auf ein Katz- und Mausspiel zwischen dem Täter und den Ermittlern Sami Rizzo und Alberto Diaz hinauslaufen. Fragt sich nur, wer dabei die Katz ist … Alle Klischees bedient Den Thriller „Leise stirbst Du nie“ habe ich in relativ kurzer Zeit durch geschmökert. Bei meiner Bewertung bin ich jetzt allerdings sehr zwiegespalten. Der Prolog aus der Perspektive des Opfers war ein guter Anfang. Ein Psychospielchen, denn grausige Details wurden nicht ausgeschlachtet sondern lediglich spannungsvoll angedeutet. Dass ich im Anschluss daran sofort den Täter kennenlernte, empfand ich auch nicht schlimm, denn in adäquatem Lesestoff aus dem Genre habe ich in der Vergangenheit schon erlebt, dass so etwas durchaus funktionieren kann. Doch schon die etwas ausführlichere Wiederholung der Szene aus dem Prolog, mit einer anderen Frau und deren Kind - in der inzwischen vom Autor gewählten Erzählperspektive - machte die vorherige Wirkung zunichte. Bei der danach folgenden Einführung der Ermittler wurde die Geschichte dann richtig vorhersehbar. Die Detektivin Sami Rizzo passte als Mutter einer zweijährigen Tochter perfekt in das Opferschema und es war nur eine Frage der Zeit, wann sie denn in der Erlösungskammer des Täters landen würde. Zur Überbrückung dieses Zeitraumes bediente sich der Autor zwar noch eines Nebenstranges, der aber letztendlich auch unspektakulär war und eben nur als Lückenfüller diente. Weiterhin wird die Geschichte mit so ziemlich allen gängigen Klischees behaftet, die man als Vielleser amerikanischer Thriller so kennt. Druck von Oben, Kompetenzgerangel, private Unzulänglichkeiten, Alleingänge und uneingestandene Gefühle auf Seiten der Ermittler, demgegenüber ein gut aussehender Täter mit perfekten Umgangsformen, verkorkst durch eine schlimme Kindheit, dem lediglich das Bauchgefühl der Ermittlerin auf die Spur kommt. Allerdings muss ich zugeben, dass es gerade die privaten Unzulänglichkeiten waren, die es geschafft haben, mir die Ermittler irgendwie sympathisch zu machen. Mit den Opfern und ihren Kindern hatte ich großes Mitgefühl – die Mutter in mir kann ich einfach nicht verleugnen. Auch einige Begebenheiten, die ich aus der Vergangenheit des Täters erfuhr, ließen mich nicht kalt. Und da sich das Buch trotzdem insgesamt sehr leicht lesen ließ, fieberte ich im Showdown doch ordentlich mit. Alles in allem ist aber alles so gekommen, wie ich es schon im dritten von insgesamt 26 Kapiteln vorher sah. Das nachfolgende Happy End empfand ich dann sogar fast ein bisschen zu dick aufgetragen und noch realitätsferner als die gesamte Ermittlungsarbeit. So hat dieser Thriller auch keinerlei nachhaltige Wirkung auf mich. Man kann ihn lesen, um ein paar Stunden seichte Unterhaltung zu haben, letztendlich ist aber alles schon einmal in spektakulärerer und stimmigerer Form dagewesen. Schade!

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    Convallaria

    28. January 2012 um 00:54

    Simon ist ein gottergebener Mann und hat einen Auftrag. Zumindest denkt er das. Er verschleppt Frauen in den Dreißigern zusammen mit ihren kleinen Kindern, hält sie in seinem Keller gefangen und kreuzigt die Sünderinnen nach drei Tagen. Den Kindern tut er nichts; sie sind nur sein Druckmittel damit die Mütter sich „benehmen“. Sami Rizzo ist Detektive beim Morddezernat und alleinerziehende Mutter einer süßen zweijährigen Tochter. Sie lernt den charmanten Simon bei einer Wohltätigkeitsaktion kennen und fühlt sich sehr zu ihm hingezogen. Allerdings bemerkt sie auch mit wachsenden Misstrauen, dass er in das Täterprofil des Serienmörders passt. Auch Simon fühlt sich zu ihr hingezogen, allerdings weniger aus romantischer Sicht. Für ihn ist Sami eine weitere Sünderin, sogar in zweifacher Art. Möchte sie doch ihn - und damit Gottes Willen - aufhalten. „Leise stirbst du nie“ ist ein guter Psychothriller, der unter die Haut geht. Direkt zu Anfang weiß man, wer der Täter ist und somit fällt schon einmal die Frage „Wer könnte denn bloß der Mörder sein?“ flach. Die Geschichte konzentriert sich also eher auf eine Art Psycho-Duell, dass sich Sami Rizzo und Simon Kwosokowski liefern. Sami ahnt, dass es sich bei Simon um den gesuchten Frauenmörder handelt, teilt sich ihren Kollegen allerdings aus Sturheit nicht mit. Simon weiß, dass Sami auf ihn angesetzt ist, kann aber seinem inneren Drang sie läutern nicht widerstehen. Nach und nach erfährt man, warum Simon so geworden ist, wie er ist und leider springt hier wieder das Klischee „streng gläubige Mutter quält ihren Sohn“ an. Überhaupt hat Simons Geschichte leichte Ansätze von Stephen Kings „Carrie“. Der Charakter Sami Rizzo, entspricht dem einer alleinerziehenden Mutter, die sich in ihrem von Männern dominierten Beruf durchzusetzen versucht. Ihr zur Seite steht ihr Partner Al Diaz, mit dem sie über fast alles reden kann. Sie unterstützen sich jeweils in ihren schwersten Stunden. Wer es gerne allzu blutig mag, wird hier eher enttäuscht. Der Autor geht wenig ins Detail bei den Folterszenen. Hier und da ein paar Andeutungen, aber wenn Simon seine Blackouts hat, nimmt er uns mit und auch wir wissen nicht genau was passiert ist. Das Buch hat 26 Kapitel und eine angenehme Schriftgröße. Ich weiß jetzt nicht, wie es bei der kaufbaren Ausgabe ist, aber mein Rezensionsexemplar hat ein integriertes rotes Lesezeichen. Es war angenehm nach all den Fantasy und Mystery-Romanen mal wieder einen Thriller zu lesen. Annechino hat mit „Leise stirbst du nie“ einen spannenden, wenn auch sehr klischeebehafteten Roman geschrieben, der sich recht flüssig lesen ließ. Die einzigen Stellen, die mich zur Konzentration gezwungen haben, waren die, wo aus der Sicht des Mexikaners Al Diaz geschrieben wurde. Vielleicht liegt es an den Namen oder Orten, aber oft musste ich eine Szene mehr als einmal lesen. Die Protagonisten waren allesamt unverkennbar beschrieben und ich hegte dieses Mal sogar Sympathien für die weibliche Hauptfigur. Das ist für mich schon sehr ungewöhnlich. Ich konnte allerdings nicht nachvollziehen, warum sie niemanden von ihrem Verdacht erzählt hat. Oder zumindest einen Hinweis auf die Identität von Simon hinterlassen hat, der im Fall der Fälle, dass sie sich nicht irrt, zu dem Serienmörder führt. Ich habe es eindeutig nicht bereut, das Buch zu lesen!

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    Natalie77

    04. December 2011 um 22:42

    Inhalt: Er entführt Mütter mit ihren Kindern und kreuzigt sie. Widerstand gibt es wenig denn die Kinder sind sein Druckmittel. Er meint er handelt im Sinne Gottes, denn Sünder müssen bestraft werden. Kommissarin Sami Rizzo leitet die Task Force die den Täter schnappen soll. sie selber ist Mutter einer kleinen Tochter... Meine Meinung: Ich kam die letzte zeit nur wenig zum Lesen, verschiedenes war dafür verantwortlich, aber heute habe ich auch das Plätzchen backen sausen lassen weil ich gerne mal wieder so richtig eintauchen wollte in ein Buch. Da ich auch gerne meinen Wanderbuch SuB reduzieren möchte schnappte ich mir das nächste WB von der Liste Leise stirbst Du nie. Ein Thriller und genau das Richtige. Denn dieser Thriller zog mich in den Bann. Der Plot war interessant auch wenn ich sowas ähnliches schon mal gelesen habe, allerdings ist es ja klar das sich schon mal hier und da Sachen wiederholen. Ich fing heute mittag an und habe es eben beendet. Es war super spannend, erschreckend, schlüssig und brutal. All das was ich persönlich an einem Thriller mag. Der Täter ist teilweise sogar bemitleidenswert und ein Dr. Jekyll und Mr. Hide. Leise stirbst du nie hat mich vollkommen gefesselt. Die Protagonistin Kommissarin Sami Rizzo hat ihre privaten Probleme und ein wenig Liebe ist auch im Spiel, aber nie zu viel immer nur unterschwellig und unterhaltsam. Der Spannungsfaden riss nie ab und ich kann diesen Thriller nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    Claudias-Buecherregal

    24. September 2011 um 10:34

    Sami Rizzo ist Ermittlerin in San Diego, Kalifornien, und hat es zurzeit mit einem brisanten Fall zu tun. Ein Serienkiller entführt Mütter mit ihren Kindern. Während die Kinder einige Tage später wohlbehalten zu ihren Vätern zurückkehren, werden die Leichen der Mütter an öffentlichen Plätzen aufgefunden. Ihre Verletzungen deuten darauf hin, dass alle von ihrem Mörder gekreuzigt wurden. Bisher gibt es keinerlei Anhaltspunkte, wer der Täter sein könnte. Es ist nur gewiss, dass der Serienkiller von alleine nicht aufhalten wird zu morden. Der Klappentext auf dem Buch verrät dem Leser kaum etwas, da dieser aus gerade einmal 30 Wörtern besteht. Trotzdem hat er mich neugierig gemacht und der blutige Handabdruck auf dem Cover tat sein übriges. Als ich das Buch dann in den Händen hielt, habe ich auf der ersten Seite eine Inhaltsangabe entdeckt und sie sofort gelesen, da ich wissen wollte, in welche Richtung das Buch geht. Leider hat diese Kurzbeschreibung bereits alles verraten und nach den ersten Seiten im Roman war klar, dass es sich bei einem Verdächtigen tatsächlich schon um den Mörder handelte. "Er zog aufs Land, wo sein nächster Nachbar mehr als einen Kilometer entfernt lebte, weit genug, um die hilflosen Schreie seiner Auserwählten zu hören. Sie sterben niemals leise." (Seite 16) Die Story und der Schreibstil sind ganz in Ordnung, auch wenn nicht alles schlüssig ist und die Charaktere etwas mehr Tiefe vertragen hätten. Einige Szenen aus der Sicht des Täters, z.B. wie er mit seinen Opfern "spielte", waren absolutes Thrillermaterial und sorgten für eine erhöhte Herzfrequenz beim Lesen. Ansonsten fehlte mir jegliche Spannung. Der Täter ist von Anfang an bekannt. Der Leser kennt seinen Namen, seinen Beruf und durch die Inhaltsangabe am Anfang weiß man bereits, wie Ermittlerin Rizzo und der Täter auf einander stoßen. Es geht also nur noch darum, wie viele Personen der Killer noch töten wird, ob der Täter für die Ermittlerin gefährlich wird (was ebenfalls sehr vorhersehbar war) und das Tatmotiv. Das reicht für mich aber nicht aus, um ein spannendes Buch zu erhalten. Der Autor bedient sich etlicher Klischees in seiner Geschichte. Die Ermittlerin muss sich in der Männerwelt der Polizei durchsetzen, ein weiterer Ermittler hat ein Alkoholproblem, der Täter hatte eine schwierige Kindheit, Religion spielt eine Rolle, usw. Es gab keinerlei Überraschungen in diesem Roman, alles war vorhersehbar und so war es natürlich auch klar, dass die Ermittlerin selbst allein erziehend mit einem Kind ist und somit hervorragend in das Beuteschema des Serienkillers passte. Das beste an dem Roman ist die Ausstattung. Der Titel ist geprägt, so dass dieser ertastbar ist und obwohl das Buch als Taschenbuchausgabe erschienen ist, besitzt es ein Lesebändchen, was mich total gefreut hat. Ansonsten hat mich das Buch leider ziemlich enttäuscht, da ich von Anfang an darauf hoffte, dass noch etwas unerwartetes kommen würde, etwas, dass eine Spannung entstehen lassen würde, aber die Hoffnung war leider unbegründet. Thriller bei denen von Anfang an bereits alles bekannt ist und es lediglich um die Ermittlungsarbeiten geht, deren Ausgang ebenfalls vorhersehbar ist, sind leider nichts für mich, da sie mich langweilen, was dieses Buch mal wieder bestätigt hat. Fazit: Ein Thriller bei dem von Anfang an alles bekannt ist und der daher keine Spannung aufkommen lässt. Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1.Auflage (11. März 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3548282628 ISBN-13: 978-3548282626

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    hundertwasser

    12. September 2011 um 21:21

    Gut wird das nie! Schon die Tatsache, dass die Bücher von Daniel Annechino im Selbstverlag erschienen sind, müsste den geneigten Thrillerleser stutzig machen. Nachdem der Amerikaner so vier Bücher für den Eigengebrauch produzierte, entschloss sich Amazon aus mir unerfindlichen Gründen, dieses Buch in ihr Encore-Programm aufzunehmen und diesem so zu einem Erfolg zu verhelfen. Warum genau dieses Buch die Gunst des Buchriesens fand, erschließt sich mir, soviel gleich vorneweg, in keinster Weise. Doch zunächst zum Inhalt des Romans: In Kalifornien geht ein Serienkiller um, der junge Mütter kreuzigt und ihre Kinder merkwürdigerweise verschont. Die beiden Detectives Alberto und Sami werden auf den Fall angesetzt und finden sich schon bald höchst persönlich in die Jagd verwickelt. Mehr lässt sich über die dünne Handlung ohnehin nicht aussagen, da jeder, der nur ein oder zwei Serienkiller-Romane gelesen hat, schon recht bald weiß, wie der Hase läuft. Annechino gestaltet seine Hatz völlig linear und ohne große Überraschungen und jeder Kenner von Romanen dieser Couleur wird sich das Ende des Ganzen schnell ausmalen können. Schon nach wenigen dutzend Seiten wird die Chefermittlerin mit dem Täter konfrontiert. Es gibt keine Überraschung, keinen Twist, alles läuft so vorhersehbar wie unspektakulär ab. Schlägt beispielsweise Jeffry Deaver meines Empfindens immer ein paar Haken zu viel in seinen Lincoln/Rhyme-Thrillern, so hätte eine Überraschung dem monotonen Einerlei Annechinos gut getan und Belebung versprochen Munter bedient sich Daniel Annechino seines Setzkastens voll von Klischees, die man aus dutzend anderen Büchern so schon kennt. Diese absurde Lektüre beinhaltet auch wirklich alles, was die Serienkillerliteratur aus Übersee in den letzten Jahren so hervorgebracht hat [Spoilergefahr!] (Kreuzessymbolik, religiös verirrter Killer, Mutterfixierung, alkoholisierte und alleinerziehende Ermittler und so weiter und so fort). Besonders hat mich neben der einschläfernden Monotonie die Eindimensionalität der Charakter. Weder Ermittler noch Killer verleiht der Schriftsteller Tiefe und alle Charaktere bleiben blass. Die farblosen Schilderungen stellten für mich einen krassen Gegensatz zu der eigentlich herausragenden kalifornischen Landschaft dar und zeigten mir ganz deutlich, dass es auf dem weiten Feld der Spannungsliteratur mannigfaltige Alternativen zu Daniel Annechino gibt, die über einen spannenden Schreibstil verfügen und den Leser auch packen können. Am Ende bedankt sich Annechino noch bei Amazon, die das Konvolut einer breiten Masse zugänglich machten, wobei eher ökonomischer Erfolg denn literarische Qualität seitens des Buchriesens eine Rolle gespielt haben dürften. Der Autor tut dies mit den Worten, dass Amazon dass Potenzial seines Thriller unter den tausenden anderen erkannt habe". Leider geht mir die Fähigkeit zur Erkenntnis derselbigen völlig ab und ich muss für mich konstatieren: Fazit: Gewiss kein Buch, dass man gelesen haben muss, denn für spannende Lektürestunden gibt es weitaus spannendere Alternativen. Auch wenn Amazon das Buch gehypt hat, für mich muss ich Daniel Annechino gegenüber sagen Gut schreibst du nie" - höchstens einigermaßen befriedigend!

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    tweedledee

    07. September 2011 um 14:38

    ...und wieder treibt ein Serienkiller sein Unwesen, diesmal im sonnigen San Diego. Sami und ihr Kollege Al ermitteln in dem Fall und wie der Zufall es will, passt Sami genau ins "Beuteschema" des Täters..... Ein ganz klein wenig war ich vom Buch enttäuscht, nach der Leseprobe zu urteilen hätte ich etwas mehr erwartet. Mehr Spannung, mehr Originalität, mehr Überraschungen - doch leider ist dieser Thriller und seine Personen ziemlich austauschbar und hält keine Überraschungen bereit. Wieder mal ermittelt ein Ermittlerpaar, wieder mal ein Serienkiller der religiös motiviert ist, wieder mal ist die ach so böse Mutter die Hauptschuldige, die ihren Sohn zu diesen Taten treibt. Ich habe für mich festgestellt, dass es einen großen Teil der Spannung nimmt, wenn der Täter von vornherein feststeht und sich der Roman mehr oder weniger nur um die Ermittlungen dreht. Darüber kann auch die sehr sympathische Sami nicht hinwegtrösten, die ihre Ermittlungen ziemlich ernst nimmt und im entscheidenden Augenblick doch einen fatalen Fehler begeht. So wirklich konnte ich ihre Entscheidung, sich alleine mit ihrem Hautverdächtigen zu treffen, sowieso nicht nachvollziehen. So handelt eine unbedarfte Frau, aber keine erfahrene Ermittlerin. Jedenfalls gibt es noch einige Nebenhandlungen, die die Geschichte etwas interessanter machen, aber der eigentliche Plot ist recht vorhersehbar und wenig spektakulär. Im letzten Drittel kommt dann einigermaßen Spannung auf. Mein Fazit: liest sich ganz gut, bietet aber nicht wirklich etwas Neues. Es gibt viele ähnlich aufgebaute Thriller, die mir wesentlich besser gefallen haben. Deswegen kann ich maximal 3 Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    anyways

    22. August 2011 um 19:44

    Er ist gerissen, er ist schlau, hat ein ansprechendes Äußeres und wirkt sympathisch. Aber er befindet sich auf einer göttlichen Mission, die das Leben junger Mütter fordert, das ihrer noch recht kleinen Kinder aber verschont. Die Ermittler Sami Rizzo und ihr PartnerAl Diaz stehen unter Ermittlungsdruck. Sie müssen diesen Wahnsinnigen stoppen! Den ersten Serientäter der nach 70 Jahren in San Diego sein Unwesen treibt. Dabei kommen gerade Sami des Öfteren Zweifel an ihrer jetzigen Tätigkeit. Sie ist zweifellos eine sehr gute Ermittlerin, aber ihr Wunsch war dies nie. Ihrem toten Vater zuliebe hat sie sich soweit hochgearbeitet. Sie lebt sozusagen den Traum ihres Vaters. Aber jetzt mit einer 2 jährigen Tochter kommen ihr doch Bedenken die sich noch verstärken, als der Vater ihrer Tochter ermordet aufgefunden wird. Aber nicht nur dies, hat sie doch auch der Serientäter schon im Fadenkreuz. Dieser Thriller vereint sämtliche Attribute, um ihn aus der Masse guter Thriller herauszuheben. Schon allein der Prolog lässt dem Leser kaum Zeit zum Luft holen. Obwohl man von Anfang an weiß, wer sich hinter der Maske des gerissenen Mörders verbirgt, versteht es Annechino den Leser über das gesamte Buch hinweg zu fesseln. Hilflos muss man mit ansehen wie spielend leicht der Täter an sein Opfer kommt. Ein flüssiger Schreibstil, der nicht aufgesetzt wirkt, sympathische und allzu authentische Ermittler, deren Alltagssorgen nachvollziehbar sind, hier insbesondere die ältere Mutter- Tochter Beziehung, und die fesselnde Spannung die sich in einem atemberaubenden Show-down steigert, machen aus diesem Buch ein gnadenlos guten Top-Thriller.

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  • Rezension zu "Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2011 um 10:45

    Sami Rizzo und Alberto Diaz, zwei Polizisten in San Diego suchen einen Serienmörder. Dieser entführt junge Mütter mit ihren Kindern, um die Mütter danach zu kreuzigen. Die Kinder lässt er meist unversehrt wieder laufen. Sie dienen lediglich als Druckmittel bei den Frauen. Soweit klingt eigentlich alles nach einem Thriller, wie man ihn schon tausendmal gelesen hat. Das Besondere an diesem ist allerdings, dass man den Täter schon von Beginn an kennt. Und zwar nicht nur den Namen, sondern auch einiges aus seinem Privatleben, sein Beruf, seine Welt. Und trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, gelingt es dem Autor eine immense Spannung aufzubauen. Immer wieder wechseln innerhalb der Kapitel die Erzählweisen, mal aus Sicht der Ermittler, mal aus Sicht des Mörders. Die Taten selbst werden zwar nur angedeutet, aber man kann sich die blutigen Details sehr genau ausmalen. Als Rizzo selbst, die als alleinerziehende Mutter genau ins Beuteschema von SImon passt, in die Fänge des Mörders kommt, spitzt sich die Handlung langsam zu. Die Story ist sehr realistisch geschrieben und wird glaubwürdig erzählt. Allein die Tatsache, dass sich die 2-jährige Tochter der Polizistin schon sehr erwachsen verhält, wirkt etwas an den Haaren herbeigezogen. Obwohl die Aufklärung am Schluss doch etwas zufällig herbeigeführt wird, ist der Thriller auf jeden Fall des Lesens wert. Und solche Zufälle gehören eben auch zum normalen Leben irgendwie dazu. Fazit: Ein sehr empfahlenswerter Thriller für Leute, die auch mal etwas Blut sehen (oder hier lesen) können.

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