Daniel Arasse

 4.4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Guck doch mal hin!, Bildnisse des Teufels und weiteren Büchern.

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Daniel ArasseLeonardo da Vinci
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Leonardo da Vinci
Leonardo da Vinci
 (2)
Erschienen am 24.10.2005
Daniel ArasseBildnisse des Teufels
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Bildnisse des Teufels
Bildnisse des Teufels
 (2)
Erschienen am 01.08.2012
Daniel ArasseMeine Begegnungen mit Leonardo, Raffael & Co.
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Meine Begegnungen mit Leonardo, Raffael & Co.
Daniel ArasseGrosse Monographie
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Grosse Monographie
Grosse Monographie
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Erschienen am 01.09.2001
Daniel ArasseGuck doch mal hin!
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Guck doch mal hin!
Daniel ArasseDie Guillotine
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Die Guillotine
Die Guillotine
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Erschienen am 01.08.1995
Daniel ArasseVermeer
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Vermeer
Vermeer
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Erschienen am 30.09.1996
Daniel ArasseAnselm Kiefer: Die große Monographie
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Anselm Kiefer: Die große Monographie
Anselm Kiefer: Die große Monographie
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Erschienen am 01.03.2015

Neue Rezensionen zu Daniel Arasse

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Rezension zu "Bildnisse des Teufels" von Daniel Arasse

Rezension zu "Bildnisse des Teufels" von Daniel Arasse
WinfriedStanzickvor 6 Jahren

Der 2003 verstorbene Daniel Arasse war einer der berühmtesten Kunsthistoriker Frankreichs. Im Gegensatz zu anderen profilierten Kunstgeschichtlern kam bei Arasse immer noch eine seltene stilistische Brillanz hinzu, die zu seinem außerordentlichen Ruf beitrug.

Diese Brillanz ist auch spürbar in dem hier vorliegenden Essay, der zunächst als Beitrag zu einer Tagung im Jahr 1989 gedacht war. In diesem Essay beschäftigt er sich am Bespiel der „Bildnisse des Teufels“, welchen Veränderungen im Laufe der Kunstgeschichte die Darstellung des Bösen in der Kunst unterworfen ist.

Waren all die Bilder der Teufel, Dämonen, Hexen und Höllenbewohner in der Frühzeit lediglich theologische Figuren mit einer mnemonischen Funktion, so entwickelten sich die Darstellungen des Teufels im Laufe der Jahrhunderte immer deutlicher zu Bildern des „Teufels mit menschlichem Antlitz“.

Arasse verfolgt in seinem mit vielen Verweisen gespickten Essay diese vor allem im 15. und 16. Jahrhundert erfolgte Umformung und sucht nach Gründen für diese Veränderung.

Die Herausgeber dieses Buches haben dem Essay Arasses noch einen kurzen themenverwandten Essay des Philosophen Georges Batailles mit dem Titel „Masken“ hinzugefügt, in dem er die Maske „das fleischgewordene Chaos“ nennt.

Die Entwicklung zur Vermenschlichung des Teufels in der Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts hat mich als Theologe besonders interessiert. Angesichts nicht von der Hand zu weisender Emanationen des Bösen in der Gegenwart halte ich eine Beschäftigung mit dessen Darstellungen und Beschreibungen für sinnvoll.

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HeikeGs avatar

Rezension zu "Leonardo da Vinci" von Daniel Arasse

Rezension zu "Leonardo da Vinci" von Daniel Arasse
HeikeGvor 11 Jahren

Ein Versuch der Entmystifizierung

Ein gewichtiges Werk hält man in den Händen, wenn man dieses Buch aufschlägt.
Einerseits schwer im wahrsten Sinne des Wortes, denn mit seinen Abmaßen und vielen Seiten wiegt es schon "ein paar Gramm", andererseits weil es ein wahrhaft großartiges Buch über dieses geniale Allround-Genie Leonardo da Vinci ist.
Tja und noch etwas kommt hinzu. Gute Bildbände sind meistens furchtbar teuer und leider oft sehr fachbezogen. Und das trifft bei diesem Werk wirklich nicht zu. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich.

Es ist ein opulentes Werk, das weder unbezahlbar noch trocken zu lesen ist. Ein sehr lesenswertes, reich bebildertes Buch über Leben und Werk von Leonardo da Vinci.

Daniel Arasse erzählt jedoch nicht nur Anekdoten aus dem Leben dieses Universalgenies bzw. würdigt seine Gemälde und Skizzen, sondern auch die kuriosen und unheimlichen Aspekte seiner Persönlichkeit werden schonungslos beleuchtet.

Unmengen von Literatur zu Einzelaspekten von Leonardos Leben gibt es, selten jedoch Darstellungen, die dieses Phänomen in seiner Gesamtheit zu "begreifen" suchen.
Daniel Arasse unternimmt diesen Versuch. Mit interessanten Thesen versucht der renommierte französische Kunsthistoriker, sich dem Menschen Leonardo anzunähern.

Im ersten Teil verfolgt er ein "Porträt des Künstlers als Philosophen". Hier analysiert er die "Kultur" Leonardos, sein Denken und seine Weltsicht. Danach berichtet Arasse in einer modernen Erzählweise über Leonardo als Hofkünstler, über seine städtebaulichen Projekte, seine Maschinen, seine vergänglichen Installationen für Feste und das Theater.
Der zweite Teil des Bandes ist ausführlich dem künstlerischen Werk gewidmet.
Gezeigt werden alle Gemälde und eine Vielzahl der Zeichnungen und Konstruktionsskizzen des Künstlers. Man findet Abbildungen, die sogar versteckte Details ins rechte Licht rücken, Einzelheiten, die man sonst höchstens vor dem Original im Museum wahrnehmen würde. Oder aber man gerät über seine faszinierenden Skizzen nicht nur zur menschlichen Anatomie ins Staunen.

Fazit:
Dieses Buch ist gleichzeitig eine wissenschaftliche Analyse, eine philosophische Betrachtung und ein erstklassiger Bild-Kunst-Band, der nicht nur das Genie Leonardo zeigt: unterhaltsam und kompetent!
Ich blättere immer wieder gern darin - ein Buch zum Verlieben!

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