Daniel Badraun Rheinfall

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Inhaltsangabe zu „Rheinfall“ von Daniel Badraun

Die erfolgreiche Schriftstellerin Marguerite Duval deckt unerschrocken Skandale auf, weist auf unlautere Geschäfte hin, bezieht Stellung. Und offenbar trifft sie immer wieder ins Schwarze: Ihre Bücher sind Bestseller, ihre Lesungen ausverkauft. Nur in Schaffhausen scheint es anders zu sein. Mit Morddrohungen will jemand verhindern, dass sie öffentlich auftritt. Ihr Geliebter und Manager Jean-Pierre Murat will sie schützen und beauftragt zwei Freunde, nach einer Doppelgängerin zu suchen. Margrittli Durrer ist schnell gefunden, die Ähnlichkeit frappant. Gleichzeitig jedoch gerät einiges durcheinander, und bei der Lesung im Stadttheater Schaffhausen kommt es zum Eklat mit überraschendem Ausgang. Daniel Badraun führt mit einem Augenzwinkern durch seine Geschichte voller Verwechslungen, Missverständnisse und Konkurrenzverhältnisse, die zum Teil in Graubünden und vor allem zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen spielt.

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  • Nette Boulevardkomödie

    Rheinfall
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2015 um 10:22

    Marguerite Duval ist in der Schweiz, und mittlerweile auch international, für kritische Sachbücher bekannt. Doch seit kurzem machen ihr Morddrohungen zu schaffen. Irgendwem tritt sie offenbar zu sehr auf die Füße. Ihr Manager und Liebhaber Jean-Pierre Murat weiß sich nicht anders zu helfen, als eine Doppelgängerin zu engagieren, die der bedrohten Schriftstellerin ein paar ruhigere Tage verschaffen soll. Außerdem soll die Doppelgängerin am besten noch die gefährdete Lesung in Schaffhausen übernehmen. Eine Doppelgängerin lässt sich auf die Schnelle mit Margrittli Durrer tatsächlich auftreiben, eine ungewöhnlich ähnliche noch dazu. Doch mit Margrittli sind die Probleme noch lange nicht behoben. Bis zur Lesung in Schaffhausen geht schief, was schief gehen kann. Die echte Autorin verschwindet nicht nur in einem sicheren Versteck, sondern gleich ganz. Margrittli merkt, dass etwas aus dem Ruder läuft und versucht, Murat ein bisschen in die Suppe zu spucken. Ein Freund von Margrittli will Margrittli helfen und setzt sich auf ihre Fersen, eine Journalistin setzt sich auf die Fersen von Murat und seiner doppelten Duval-Ausgabe, der Mobilfunkantennenbetreiber Multitel will das Manuskript der Lesung aus dem Verkehr ziehen, die "Entführer" suchen ihre Entführte und so manch ein Belteiligter ist nicht, wofür er sich ausgibt. Bei einigen Figuren bleibt fast bis zum Schluss offen, auf welcher Seite sie spielen. Badraun lässt seinen Verwirrzauber innerhalb ganz weniger Tage spielen. Es passiert so viel, dass man als Leser schnell vergisst, ob schon der nächste Tag angebrochen ist oder nicht. Die Handlung wird im Wesentlichen durch Dialoge vorangetrieben und jede Person oder Personengruppe bekommt nur kurze Episoden zugesteckt. Die Geschichte lebt also enorm von der Erzählgeschwindigkeit, weniger davon, dass Duval eigentlich aufdecken will, wie Multitel mit den lokalen Politikern mauschelt, bis diese Bebauungspläne zu Firmengunsten ändern und über andere Details gnädig hinwegsehen. Streng genommen spielt das Aufklärerische, das der Geschichte eigentlich den Startschuss gab, am Ende eine sehr untergeordnete Rolle, sodass schlussendlich eher eine Boulevardkomödie herauskommt. Keine schlechte zwar, aber ich hätte dem Ende mehr von der investigativen Duval-Figur gewünscht, um das ganze Durcheinander zu rechtfertigen. Der Rheinfall gibt kurzweilige Unterhaltung her, nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.

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  • Ein R(h)einfall

    Rheinfall
    Kattro

    Kattro

    30. August 2013 um 10:47

    Macht seinem Namen alle Ehre: ein R(h)einfall. Zu schräg, um real zu sein, aber nicht ironisch genug, um es sofort zu erkennen. Eher lahme Dialoge, simple, unrealistische story.

  • Rezension zu "Rheinfall" von Daniel Badraun

    Rheinfall
    Sonnenscheinchen

    Sonnenscheinchen

    05. May 2009 um 14:33

    Macht seinem Namen alle Ehre: ein R(h)einfall. Zu schräg, um real zu sein, aber nicht ironisch genug, um es sofort zu erkennen. Eher lahme Dialoge, simple, unrealistische story.