Daniel Banulescu Ich küsse dir den Hintern, geliebter Führer!

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Inhaltsangabe zu „Ich küsse dir den Hintern, geliebter Führer!“ von Daniel Banulescu

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  • Rezension zu "Ich küsse dir den Hintern, geliebter Führer!" von Daniel Banulescu

    Ich küsse dir den Hintern, geliebter Führer!

    glowinggloom

    25. May 2009 um 13:26

    Der Autor Daniel Banulescu, ist im Rumänien der Ceaucescu-Diktatur aufgewachsen. Der Roman handelt in der letzten Phase dieses totalitären, kommunistischen Regimes in den 1980er Jahren, in dessen Hauptstadt Bukarest. Es wird von der Brutalität und Willkür der Herrschenden, sowie den Aktionen von Dissidenten und Kriminellen erzählt. Der Roman ist in einer extrem metaphorischen Sprache geschrieben, die mir oft unverständlich blieb. Den zynischen Ton, in dem von Gewalt gegen Personen erzählt wird, fand ich irritierend. Vermutlich gab es Übersetzungsprobleme, jedenfalls finden sich unglaublich viele orthographische Fehler in dem Buch. Das Vorwort ist in verständlicher Sprache geschrieben und man erfährt einiges über die unglaublichen Zustände, die damals in Rumänien herrschten. So hatte z.B. der Leiter der Bukarester Strafverfolgungsbehörde einen Vorrat an "Schuldigen", Leuten, die bereit waren für Geld ins Gefängnis zu gehen, wenn die Behörde den wahren Täter nicht umgehend ermitteln konnte und deshalb Gefahr lief beim Diktator in Ungnade zu fallen. Zwischen der schreibenden Zunft und der Zensurbehörde gab es Konflikte wegen der Verwendung von "Problemwörtern". Kam in einem Gedicht ein Huhn vor, wurde der Autor gezwungen das Wort Huhn zu entfernen, weil es am rumänischen Markt derzeit keine Hühner zu kaufen gab und man den Leser nicht darauf aufmerksam machen wollte. Dies sind allerdings harmlose Anekdoten aus einem menschenverachtenden, moralisch- wie wirtschaftlich ruinierten Staat, dessen Existenz so lächerlich absurd war, daß man hätte laut herauslachen wollen, wenn einem das Lachen nicht im Halse stecken geblieben wäre, angesichts der mörderischen Brutalität, mit der sich das Regime an der Macht hielt. Der Roman hat mir wegen des kryptischen Erzählstils gar nicht gefallen.

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