Daniel Bettridge

 4.5 Sterne bei 8 Bewertungen

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Die Sieben Königslande von Westeros

Die Sieben Königslande von Westeros

 (8)
Erschienen am 01.03.2018

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Rezension zu "Die Sieben Königslande von Westeros" von Daniel Bettridge

Jeder Game of Thrones Fan wird begeistert sein
teabags_and_booksvor 3 Monaten

Daniel Bettridges Game of Thrones Reiseführer "Die sieben Königslande von Westeros" geht es im wesentlichen um alle sieben Königslande mit all ihren Highlights versehen mit Schlafmöglichkeiten, heimischen Speisen und Getränken sowie vielen weiteren Interessanten Informationen Rund um die Königslande.

Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen, weil ich auch Teile der Welt näher kennengelernt habe die in der Serie oder in den Teilen der Bücher die ich schon gelesen habe nicht so ausführlich beschrieben wurden.
Ist also alles in allem ein gutes Buch für Zwischendurch, was man ruhig gelesen haben kann als eingefleischter Game of Thrones Fan.

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Rezension zu "Die Sieben Königslande von Westeros" von Daniel Bettridge

Ein Reiseführer ohne Bilder und Karten und mit teils veralteten Informationen? Nicht mein Fall.
MalinaAnninganvor 2 Jahren

Kurzbeschreibung


Von der dornischen Wüste bis zur Mauer im kalten Norden gibt es einiges zu entdecken in den sieben Königslanden. Fans der Serie “Game of Thrones” sollen mithilfe dieses Reiseführers ihr geliebtes Westeros erkunden können und erhalten neben Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten, kulinarische Spezialitäten und Übernachtungsmöglichkeiten auch denen einen oder anderen Einblick in die politischen Verhältnisse des vielseitigen Kontinents.



Gestaltung


Das Cover ist vielversprechend: Auf einem hellen grau-weißen Kartenhintergrund prangt ein roter Drachenkopf, der Titel ist ebenfalls rot schattiert. Es fällt nicht schwer in der Farbwahl Eis und Feuer zu erkennen, eine Symbolik, die Fans der Serie sicher zu schätzen wissen.

Schlägt man das Buch auf entdeckt man den Drachenkopf - nun in schwarz-weiß - zu Beginn eines jeden Kapitels, außerdem schmücken hin und wieder grau hinterlegte Kästchen die Seiten. Die einzelnen Kapitel sind am Rand gekennzeichnet. Und das wars auch schon, was die Gestaltung angeht. Keine Bilder, keine Grafiken, eine einzige, nicht sehr detaillierte Karte von Westeros über die letzten 4 Seiten gedruckt. Zur Sicherheit schaue ich nochmal auf den Titel: Ja, da steht wirklich “Reiseführer”. Darunter hatte ich mir etwas anderes vorgestellt.



Meinung zum Inhalt


Kein Vorwort, kein Nachwort und somit keinerlei Informationen darüber, woher der Autor die “Informationen” hat, die er hier präsentiert. Stimmen die vorgestellten Orte überhaupt mit denen aus den Büchern und/oder der Serie überein oder entstammt einiges vielleicht der Fantasie des Verfassers? Schwer zu sagen. Die meisten Gasthäuser, Sehenswürdigkeiten und Landschaftsmerkmale, über die berichtet werden, sind mir entweder wohlbekannt, oder sagen mir überhaupt nichts. Möglicherweise handelt es sich um ein sprachliches Problem, denn da ich Game Of Thrones auf Englisch schaue, kann es schon mal vorkommen, dass ich eine Übersetzung nicht gleich erkenne. Da keine Karten vorhanden sind und die Ortsbeschreibungen auch oft schwammig formuliert sind, kann ich die fraglichen Wegpunkte aber auch nicht näher untersuchen. Natürlich könnte ich google und meine Sammlung detaillierten Kartenmaterials zu Rate ziehen, aber wozu habe ich dann diesen “Reiseführer” wenn ich auf Hilfe angewiesen bin um etwas mit ihm anfangen zu können?

Unklar ist für mich auch, ob ich mir als Leser jetzt vorstellen soll, ich würde ins tatsächliche Westeros aus Game Of Thrones reisen oder ob es mehr um eine theoretische Version des Kontinents geht und ich meine Fantasie gar nicht so sehr bemühen soll. Über Touristenströme in Winterfell wird berichtet, der Rote Bergfried in Königsmund zur Besichtigung empfohlen, als sei das ein unbewohnter Bereich, in den man einfach so hinein spazieren kann. Das ist nicht das Westeros, das ich kenne; das klingt für mich eher wie eine Attraktion in einem Freizeitpark.

Schon klar, dass es hier um eine fiktive Welt geht, in der nicht alles hundertprozentig stimmen muss. Aber was ist der Sinn eines solchen Buches, wenn ich mir mit dessen Hilfe eben nicht ausmalen kann, wie es wäre, wenn Westeros ECHT wäre?

Eines muss man Daniel Bettridge lassen: Er schreibt recht humorvoll und findet immer wieder Möglichkeiten, auf Ereignisse in der Serie anzuspielen oder quasi daraus zu zitieren. Dass er meinen Humor damit nicht trifft und ich die meisten Anspielungen überhaupt nicht lustig finde, ist wahrscheinlich einfach Pech. Mich stört es viel zu sehr, dass er einmal als Experte auftritt und einen harten Westerosi-Ton anschlägt, dann aber wieder ausweichende und vage Formulierungen benutzt, als wolle er sich nicht festlegen, welchen “Stand der Dinge” er denn nun präsentiert. Natürlich ist Aktualität in Westeros eine schwierige Sache; ständig sterben Leute und der eiserne Thron wird von einem König zum nächsten weitergereicht. Aber wenn man die Vorgeschichte der Serie im Auge behält, ist die politische Unbeständigkeit ein noch ziemlich neues Phänomen. Ich hätte es daher vorgezogen, wenn in diesem Reiseführer auf vermeintliche Aktualität verzichtet worden wäre oder man sich wenigstens auf einen konkreten Zeitpunkt festgelegt und Fakten statt Andeutungen präsentiert hätte. Oder - und das ist jetzt eine ganz verrückte Idee - man hätte mit der Veröffentlichung einfach warten können bis die Serie zu Ende ist und damit ein Werk geschaffen, dass auch nach der letzten Staffel noch “richtig” und aktuell ist.

Alles in allem sind einzelne Abschnitte durchaus gelungen, aber ohne jegliche Anschaulichkeit und bei unklarer Kompetenz des Autors hat es mir überhaupt keinen Spaß gemacht das Buch zu lesen.

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Rezension zu "Die Sieben Königslande von Westeros" von Daniel Bettridge

Der etwas andere Reiseführer
Aurea87vor 2 Jahren

Nanu, ein "Game of Thrones" Reiseführer? Ihr glaubt ja gar nicht, wie leicht man meine volle Aufmerksamkeit erwecken kann. Flugs landete das Buch dank der netten Menschen beim Piper Verlag in meinem Briefkasten, und ich konnte stöbern. Ein Reiseführer für Westeros... sicherlich eines der gewöhnungsbedürftigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Aber keinesfalls im schlechten Sinne. Wieso das so ist? Das erfahrt ihr weiter unten im Text.


Das steht drin


Faszinierende Landschaften, altehrwürdige Städte, längst vergessene Wunder, die nur darauf warten, entdeckt zu werden – die Sieben Königslande von Westeros sind zweifellos eines der angesagtesten Reiseziele. Kein Wunder, dass sich so viele Invasoren im Laufe der Jahrhunderte auf den Weg dorthin gemacht haben. Und klar, dass noch mehr Touristen ins Land strömen als je zuvor. Dieser Reiseführer führt alle »Game of Thrones«-Fans durch ein Land voller Reichtum an Kultur, atemberaubender Schönheit und Lannister-Gold. Gerade dort, wo sich die Landschaft so schnell ändern kann wie die politischen Machtverhältnisse, bietet der Band eine unverzichtbare Orientierungshilfe: einen Überblick über die Historie des faszinierenden Kontinents, die Top-Ten-Sehenswürdigkeiten von Westeros, praktische Tipps fürs Herumreisen, Essen und Übernachtungen sowie die »Dos and Don'ts« für sicheres Reisen – damit der Kopf möglichst lange auf den Schultern bleibt ...

Kritik


Um das gleich mal vorab zu klären: Nein, das Buch erzählt euch nicht, wo die Drehorte aus der Serie in unserer realen Welt zu finden sind. Tatsächlich handelt es sich um einen vollständig fiktiven Reisenführer für Westeros und Essos, die beiden Kontinente aus dem Lied von Eis und Feuer bzw. der Fernsehserie "Game of Thrones". Autor Daniel Bettridge scheint sich damit einen kleinen Traum erfüllt zu haben. Wer fleißig in der englischsprachigen Presse liest, der wird im New York Magazine, der Times oder auch dem Guardian sicher mal einen Text von ihm erwischt haben. Seine Art, gleichzeitig sachlich, aber auch Feuer und Flamme für das Subjekt zu schreiben, findet sich auch in diesem Buch. 

In seinem Reiseführer hält er sich dann auch strikt an den klassischen Aufbau jedes beliebigen anderen Reiseführers. Es gibt generelle Hinweise zum Land, zur Währung, zu besonderen kulinarischen Genüssen oder auch religiösen Aspekten. Das ganze kommt ohne Bilder aus, dies tut der Sache jedoch keinen Abbruch, man kann sich spätestens als Serienkenner die meisten Dinge lebhaft vorstellen. Eine Art Register am Buchrand macht es dem Leser einfach, zu bestimmten Kapiteln zu springen. Nacheinander stehen folgende Etappen auf dem vollgepackten Reiseplan: Der Norden, Die Flusslande, Die Eiseninseln, Die Weite, Das Grüne Tal von Arryn, Die Westlande, Die Kronlande, Die Sturmlande, Dorne und Jenseits der Meerenge. 

Zu den einzelnen Gebieten gibt es Tipps bezüglich der optimalen Reisezeit, Sehenswürdigkeiten, wichtige Persönlichkeiten und mein persönliches Highlight: Eine Art Gastronomie-Guide sowie Bewertungen für die verschiedenen Übernachungsmöglichkeiten, fein säuberlich sortiert nach der Schwere eures Geldbeutels. Hier und da blinzelt eine wohldosierte Prise Humor durch, die meiste Zeit über bleibt das Buch aber seinem Charakter treu. So wird die feine Gratwanderung zwischen informativem Begleitbuch und durchaus lustigem Lesevergnügen optimal gemeistert.

Fazit

 

"Die Sieben Königslande von Westeros" ist exakt der Reiseführer, nach dem niemand gefragt hat, den man aber unbedingt im Regal stehen haben sollte. Witzig, tiefgründig und vor allem extrem informativ hat Daniel Bettridge hier eine wahre Flut an Informationen sorgsam gegliedert und aufbereitet. Für eine Reise nach Westeros, und wenn sie nur in Gedanken stattfindet, ist man mit diesem Buch jedenfalls bestens vorbereitet.

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