Daniel Boese Wir sind jung und brauchen die Welt

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Inhaltsangabe zu „Wir sind jung und brauchen die Welt“ von Daniel Boese

Sie nutzt die Macht der neuen Medien, ist weltweit aktiv und kennt in ihrem Enthusiasmus keine Grenzen: Die Generation Klima bricht mit jeder Erwartung, die wir bisher von der Jugend hatten. Sie weiß, was sie will. Ihr Ziel ist nichts weniger als eine Revolution, an deren Ende die Rettung des Planeten steht. Um den Klimawandel zu stoppen, macht die Jugend mobil und lässt die fossilen Eliten ganz alt aussehen: Mit Facebook, Twitter & Co. mobilisiert sie weit mehr Menschen, übt weit mehr Druck auf Politik und Wirtschaft aus als dies jede Partei, jede Umweltschutzorganisation vermag. Daniel Boese hat sich in diese neue Bewegung hineinbegeben und zieht ein begeisterndes Fazit: Wir dürfen hoffen, denn die Klimarevolutionäre sind wild entschlossen und sie haben mächtige Verbündete: Unternehmer mit Gewissen, die IT-Branche und manch verantwortungsvollen Promi.

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  • Rezension zu "Wir sind jung und brauchen die Welt" von Daniel Boese

    Wir sind jung und brauchen die Welt
    aichlinn

    aichlinn

    03. October 2011 um 13:43

    „Die Natur verhandelt nicht.“ (UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Weltklimakonferenz Kopenhagen 2009). Meldungen über schmelzendes Eis und globale Erwärmung werden inflationär abgehandelt. Sie sind fester Bestandteil der Nachrichten wie die Sportergebnisse und der Wetterbericht. Politik, Wirtschaft und Klimaschützer führen Phrasen-Schlachten und Glaubenskriege. Die Wissenschaft hingegen nennt Fakten und die besagen: Wenn die Industrienationen so weiterwirtschaften, steuern wir auf eine nicht umkehrbare Klimakatastrophe zu. Greenpeace & Co. stehen mit Kritik und Aktionen aber nicht mehr allein da. Die neue Klimabewegung wird von der Jugend getragen, „denn sie sind es ja, die noch eine Zukunft zu verlieren haben.“, schreibt Daniel Boese in seinem kürzlich erschienenen Buch „Wir sind jung und brauchen die Welt: wie die Generation Facebook den Planeten rettet“. Im Alltag vieler Jugendlichen spielen Internet und soziale Netzwerke eine große Rolle. Ausgerechnet die Nutzung von Technik soll die klimagebeutelte Welt retten? Die Revolutionsbewegungen in Nordafrika haben gezeigt, welche Macht haben kann, wer Internet-Communities zu nutzen weiß. Twitter, Skype, Youtube und GoogleDocs sind Werkzeuge, mit denen die Welt vernetzt ist. Sie ermöglichen kurze Kommunikationswege und bieten grenzenlosen Raum für kreativen Protest und organisiertes Engagement. Werkzeuge sind allerdings nutzlos, wenn sie nicht bedient werden können. Felix Finkbeiner aus Oberbayern hat vorgemacht, wie es funktionieren kann. Der damals Neunjährige sollte Anfang 2007 vor seiner Klasse einen Vortrag über die Klimakrise halten. Sein Referat beendete Felix mit dem Aufruf: „Wir Kinder sollten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen.“ Der erste Baum wurde am 28. März 2007 an seiner Schule gepflanzt. Die Initiative „Plant for the Planet“ war ins Leben gerufen. Mittlerweile stellte Felix seine Organisation in New York, Korea, Skandinavien, in der Schweiz, Österreich und Italien vor. Bis heute konnten dank der Initiative über 3,9 Millionen Bäume gepflanzt werden (Stand September 2011). „Plant for the Planet“ ist nur eines von vielen Projekten, die uns Daniel Boese vorstellt. Er beschreibt in seinem Buch eine entstehende politische Gegenbewegung, die wahrscheinlich globaler ist als alle bisher gewesenen Jugendkulturen. Rund um den Globus streiten Jugendliche in Indien, China, Afrika, Mittelamerika oder auf den Malediven für kohlenstofffreie Weltwirtschaft und ein intaktes Klima. Und doch verliert sich das Buch nicht in dieser Globalität, die für den Einzelnen oft weit weg erscheint. Die vorgestellten Akteure und Aktionen sind zum Teil sehr nah, die Netzwerke reichen bis zum heimischen Computer. Mit ein paar Mausklicks rettet niemand die Welt, aber ohne sie sähe unsere Zukunft wohl um einiges trüber aus.

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