Daniel Clowes Patience

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Inhaltsangabe zu „Patience“ von Daniel Clowes

Patience und Jack sind ein Außenseiterpaar, beide von der Welt enttäuscht, aber fest entschlossen, eine Familie zu gründen und miteinander glücklich zu werden. Doch das fragile Glück endet jäh, als die schwangere Patience ermordet wird. Fortan widmet Jack sein Leben der besessenen Suche nach dem Mörder, die lange erfolglos bleibt – bis er sich im Jahr 2029, fast 20 Jahre nach der Tat, einen Teleporter beschafft, um den Mord zu verhindern...

Der neue Comic von Daniel Clowes ist ein hypnotisches Leseerlebnis: eine psychedelische Science-Fiction-Lovestory und ein Buch über die ganz großen Fragen: über Leben und Tod, Familie, Liebe, Rache und das Wesen von Raum und Zeit.

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    Patience

    liberiarium

    20. July 2017 um 14:43

    PLOTJack und Patience könnten glücklich sein: wenn die Familie nicht wäre, wenn die Jobs nicht wären, wenn die Welt nicht so verdammt ungerecht wäre! Aber einen Lichtstreifen am Horizont sieht das junge Paar dann doch, als sie bemerken, dass Patience schwanger ist. Doch kaum greift das Glück nach ihrer Hand, wird Patience ermordet. Jack ist tiefbetrübt und kann es nicht fassen. Wer hat seine Frau umgebracht? Siebzehn Jahre lang macht er sich auf die Suche nach dem Mörder seiner Frau und widmet seine ganze Aufmerksamkeit der Rache. Als Jack die Chance erhält, in der Zeit zurück zu reisen, geht er Patiences Leben auf den Grund.MEINUNGIch habe Patience das erste Mal im Verlagsprogramm von Reprodukt entdeckt. Alleine schon das quietschbunte Cover weckte mein Interesse – dazu dann auch noch die Zeitreisen-Thematik! Der Titel war außerdem mein erster Daniel Clowes Comic, weshalb ich umso gespannter auf die Geschichte war. Als ich die ersten Seiten des Titels aufschlug, war ich erst einmal ziemlich überwältigt. Der Comic liest sich durch die szenische Aufmachung wie ein Kinofilm, sodass sich die Bilder beim Lesen in meinem Kopf auch genauso anfühlten. Wirklich dynamisch habe ich die Geschichte allerdings nicht empfunden. Teilweise gab es so viel Text zu lesen, dass ich mich irgendwann sogar erwischte, nicht mehr richtig die Bilder anzusehen und ich fragte mich, ob die Geschichte nicht vielleicht als Roman sogar besser funktioniert hätte. Wie auch das Cover sind die einzelnen Panels sehr bunt und schrill illustriert. Der Zeichenstil besticht mit einer simplen Strichführung, obwohl die Figuren auf mich sehr realistisch wirkten (und das trotz der grellen Farbpracht). Die Atmosphäre war für mich trotz der starken Gefühle, wie Liebe und Rache, größtenteils eher unterkühlt. Ich konnte mich nicht so richtig mit den Figuren identifizieren und nicht mit ihnen warm werden, was mutmaßend auch nicht Ziel des Comics ist, und ich konnte auch nicht immer jede Handlung der Charaktere nachvollziehen. Darüber hinaus war die Sprache sehr hart und griff oft eine nicht jugendfreie Wortwahl auf, was meiner Meinung nicht immer passte oder mich unwohl fühlen ließ. Jack ist ein ziemlich leidenschaftlicher Protagonist, der alles dafür tut, um den Mord an seiner geliebten Patience aufzuklären. Er opfert wirklich alles auf – nämlich sein eigenes Leben. Man spürt, dass er seine Frau wirklich liebt, doch eine Verbindung konnte ich nicht zu ihm aufbauen.Patience wird anfänglich eher blass dargestellt. Erst zu einem späteren Zeitpunkt, erfährt man mehr darüber, wer sie war. Das führt zwar dazu, dass man sie nach und nach besser kennenlernt, aber auch bei ihr entwickelte ich nicht wirklich große Sympathie, was ich schade fand.Oft lamentieren die Charaktere, wie schlecht es ihnen ergeht. Die Situationen sind verständlich, doch für den Leser etwas ermüdend. Mir waren die häufigen Wiederholungen darüber, wie sehr die Figuren leiden und wie furchtbar elendig die Welt ist, einfach zu viel. Die inneren Monologe überwiegen irgendwann die Handlung und spätestens dann fragte ich mich manchmal, wie viele Seiten wohl noch vor mir lagen. Der Comic wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der von Jack und teilweise aus der von Patience. Das liegt insbesondere an der Zeitreise-Thematik, die ich grundsätzlich für schwierig halte. Zwar wird im Comic angesprochen, dass schon bei der kleinsten Veränderung der Vergangenheit sich die Zukunft ändern kann, aber meiner Meinung werden ebendiese Auswirkungen kaum thematisiert. Jack stolpert nur so durch das frühere Leben seiner Frau und ändert willkürlich, wie es ihm gerade passt, die Dinge, obwohl er weiß, was er damit anrichten könnte. Man kann es gar nicht anders sagen, der Comic hat eine ziemlich psychedelische Atmosphäre. Das Zusammenspiel der bunten Farben mit dem Zeitreise-Aspekt macht den Titel in jedem Fall einzigartig – aber dadurch auch nicht für jeden Geschmack zugänglich. Ich mochte vor allem die bunte und chaotische Mischung der Themen. Patience wird dazu zu einem schrillen Sci-Fi-Romance-Psycho-Drama. FAZITMit dem um die 180 Seiten langen Titel war ich zwischenzeitlich durch den zähen Handlungsfortschritt und die ständigen Monologe nicht pausenlos gut unterhalten, sondern manchmal sogar etwas gelangweilt. Dabei mochte ich die schräge Story und auch die Zusammenmischung der verschiedenen Genres. Zudem war es mal etwas anderes, einen so bunten und grell illustrierten Comic zu lesen. Die Figuren konnten mich allerdings nicht überzeugen, was ich sehr schade fand. Ich vergebe daher drei von fünf möglichen Lesebrillen an Patience von Daniel Clowes.

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