Daniel Cohn-Bendit 1968

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Inhaltsangabe zu „1968“ von Daniel Cohn-Bendit

Flower Power, freie Liebe, die Befreiung aus dem Muff von tausend Jahren war es für die einen, der Beginn von bleierner Zeit, Terror und Chaos für die anderen: 1968 ist mehr als nur ein bestimmtes Jahr. Die von den „68ern“ in Gang gesetzten Ereignisse markieren eine tiefe Zäsur in der Geschichte unseres Landes. Ihre Folgen sind bis heute spürbar: Ob Erziehung, Bildung und Sexualität, das Verhältnis der Bürger zum Staat, politische Beteiligung oder das spannungsreiche Verhältnis zwischen Sicherheit und Freiheit – all dies wurde durch die Debatten und Aktivitäten der 68er neu definiert.<br> Die Autoren dieses Bandes waren zum Teil maßgeblich an den Ereignissen beteiligt und bestimmten sie mit. Farbig und aus eigener Anschauung berichten sie, wie sie 1968 und die Folgejahre erlebten und wie sie auf das, was sie damals wollten, von heute aus zurückblicken.

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  • Rezension zu "1968" von Daniel Cohn-Bendit

    1968
    Maggi

    Maggi

    18. November 2008 um 21:57

    Gute Zusammenfassung der Ereignisse um das Jahr ´68, der die verschiedenen Ideen gut und kompakt, sowie ansprechend umgesetzt präsentiert. Es verdeutlicht, wie diese Revolte unser heutiges Denken nachhaltig beeinflusst und geprägt hat. Absolut empfehlenswert, jeder, der in Deutschland lebt sollte es gelesen haben, um unsere heutige Welt besser verstehen zu können. Außerdem handelt es sich hierbei um das am leichtesten zu lesende Buch, das ich zu dem Thema gelesen habe und das waren wegen der Uni einige. Durchaus auch schon für Jugendliche oder die Arbeit an Schulen gut geeignet.

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  • Rezension zu "1968" von Daniel Cohn-Bendit

    1968
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2008 um 08:53

    Eine sehr lesenswerte Aufsatzsammlung zu der Zeit, die heute schlagwortartig mit 1968 bezeichnet wird. Viele Menschen, die dabei waren aber auch andere berichten durchaus distanziert und mit kritischem Blick über diese Zeit. Die Aufsätze kann man gut lesen und wichtige Ereignisse und Personen werden kurz vorgestellt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

  • Rezension zu "1968" von Daniel Cohn-Bendit

    1968
    berka

    berka

    15. July 2008 um 15:16

    Welcher heute noch bekannte Schauspieler stand einst hinter dem Tresen einer Göttinger Studentenkneipe? Wo wurde "Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren" erstmals 'gelüftet'? Wie hoch war die Gage der in Woodstock auftretenden Künstler? Bei welchem Anlass entstand das berühmte Che-Foto? Solche Details klärt der vorliegende Band auch. 10 Autoren schildern in Beiträgen von 20-30 S. Länge die Ereignisse und Umbrüche im Zusammenhang mit der Zeit um 1968 aus ihrem Blickwinkel. Die Herausgeber steuern ein Vorwort und kurze Einblendungen bei, in denen wichtige Begriffe (vom Vietnamkrieg über Marcuse bis zu den Ostermärschen) erklärt werden. Die Themen sind so vielfältig wie die Bewegung die sie beschreiben: Internationale Zusammenhänge, die Besonderheiten der deutschen Nachkriegsgesellschaft (Einflüsse des Nationalsozialismus werden immer wieder aufgegriffen), die entstehende Frauenbewegung, psychologische Hintergründe werden beleuchtet, die Rolle der DDR in Bezug auf die RAF dargestellt. Vieles wiederholt sich zwangsläufig und es entstehen auch Längen. Spannend und greifbar wird es immer dann, wenn persönliche Erlebnisse dargestellt werden: z. B. die Ereignisse aus lokaler (Göttinger) Sicht oder die Entstehung der RAF am Beispiel von Astrid Proll, deren Bruder zur ersten RAF-Generation gehörte. Die meisten Autoren haben die Zeit selbst erlebt und sind publizierend tätig. Man findet nicht die ganz großen Namen aus jener Zeit, am bekanntesten vielleicht noch die Filmemacherin Helke Sander oder der Psychologe Wolfgang Schmidbauer. Bei der Fülle an Informationen und Sichtweisen wird jeder etwas mitnehmen. An einigen Stellen wünschte ich mir allerdings etwas mehr von der Buntheit die jene Zeit auszeichnete, und das nicht mal bei den verwendeten Abbildungen. Das im Titel verwendete Zitat stammt von Fritz Teufel, der sich mit der Bemerkung „Wenn's der Wahrheitsfindung dient“ nach Aufforderung des Richters während eines Verfahrens erhob. PS: als ich zum erstenmal mit den 68ern konfrontiert wurde... Ein Nachmittag im Herbst 1967 brachte für mich die erste Begegnung mit dem Thema dieses Buches: als Achtjähriger zeigte meine Berliner Tante meiner Oma und mir den Ku-Damm. Geplant war wohl ein Besuch im Cafe Kranzler, als sich plötzlich aus einiger Entfernung eine Demo näherte. Polizei war im Einsatz, an Wasserwerfer meine ich mich auch zu erinnern. Ich empfand die Situation vor allem als bedrohlich. Der Schauspieler war Claus-Theo Gärtner, auch bekannt als Matula. Er stand hinter dem Tresen des 'Audimin'. Der Talar-Spruch entstand am 9.11.67 anläßlich der Feier des 500jährigen Jubiläums der Uni Hamburg. Die in Woodstock auftretenden Bands und Solisten erhielten insgesamt (!) 200.000 $. Das Foto wurde 1960 während einer Trauerfeier (für die Opfer der Explosion eines mit Waffen beladenen Schiffs im Hafen von Havanna) von Alberto Korda aufgenommen.

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