Ragdoll - Dein letzter Tag

von Daniel Cole 
4,0 Sterne bei360 Bewertungen
Ragdoll - Dein letzter Tag
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Positiv (272):
Vivian_Neumanns avatar

Spannender Auftagt einer neuen Reihe. Ich war begeistert.

Kritisch (28):
M

Strotzt nur so von Klischees. So viel Potenzial, leider verschenkt.

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Inhaltsangabe zu "Ragdoll - Dein letzter Tag"

Ein Killer versetzt die ganze Stadt in Angst. Dein Name steht auf seiner Liste. Mit dem Datum deines Todes. Dein letzter Tag ist nah. Und fliehen ist zwecklos.

Atemberaubender Stoff für Serien-Fans: der Auftakt zur Thriller-Reihe von Daniel Cole!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289199
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:27.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.03.2017 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor einem Monat
    Rasanter Blockbuster-Thriller à la David Finchers "Sieben"

    | kostenloses Rezensionsexemplar |

    Videorezension | wenn dir das Video gefällt, abonniere doch gerne meinen Kanal :) 
    http://youtube.com/melanieliest

    Inhalt:

    Nach einer Suspendierung wird Detective William Oliver Layton-Fawkes („Wolf“) vier Jahre später zu einem grausigen Fund in die Nachbarwohnung im Block gegenüber gerufen. An hunderten, beinahe unsichtbaren Fäden hängt eine Leiche mit dem Gesicht zum Fenster ausgerichtet mitten im Wohnzimmer. Was sofort auffällt: Die Leiche ist aus mehreren Menschenteilen zusammengeflickt worden, was vor allem dadurch ins Auge sticht, dass die Opfer unterschiedlicher Hautfarbe sind. Schnell steht fest, dass alle sechs Opfer nicht mehr am Leben sein können, weil ihnen posthum die Körperteile abgetrennt wurden. Und wäre der Anblick der Leiche nicht auch so schon schrecklich genug, wurde zusätzlich die Hand der „Ragdoll“ so ausgerichtet, dass sie auf etwas Bestimmtes zeigt: Und zwar auf die Wohnung von Detective Wolf. Das Gesicht der Leiche ist kein Unbekanntes. Er blickt in das Gesicht von Naguib Khalid. Der Mann, der vor vier Jahren in einem Mordprozess freigesprochen wurde und dem Wolf seine Suspendierung zu verdanken hatte. 
    Zusätzlich taucht kurze Zeit später eine mysteriöse Todesliste auf, auf der weitere sechs Personen und ihr zugehöriges Todesdatum stehen. 

    Warum jetzt noch weitere Menschen sterben sollen, wer die einzelnen Opfer der Ragdoll waren, wie diese Fälle miteinander verbunden sind und welche Rolle Detective Wolf dabei spielt - das müsst ihr unbedingt selbst nachlesen!

    Meine Meinung:

    Der Thriller beginnt sofort sehr rasant im Prolog. Auf die Geschehnisse möchte ich wegen Spoilergefahr nicht eingehen, denn sie treffen einen wie einen Hammerschlag. Vier Jahre später steigen wir im ersten Kapitel sofort mit dem Fund der Leiche ein – kein einleitendes Bla Bla, sondern die nüchterne Realität. Genauso wie der Schreibstil und die Ermittler, die wir kennenlernen. Trocken, derb, abgebrüht und knallhart ehrlich. Hin und wieder finden wir den ein oder anderen Wortwitz. 
    Es geht mit rasantem Tempo voran. Der Killer handelt wohlüberlegt. Er geht nämlich eher passiv vor. Er stellt sich nicht mit einer Pistole oder einem Messer vor sie, sondern plant die Morde heimtückisch und mit perfekter Genialität. Genau wie ich es mir von einem spannenden Thriller wünsche. 

    Die letzten 100 Seiten bekam ich allerdings immer mehr das Gefühl, dass der Autor zu viel gewollt bzw. sich zu viel vorgenommen hat für seinen Debut Roman. Ein bisschen weniger Verwirrung hätte nicht geschadet. Man muss als Leser wirklich dauerhaft am Ball bleiben und mitüberlegen, was natürlich einerseits toll ist selbst auf Rätselsuche zu gehen, durch den ein oder anderen Logikfehler wurde allerdings der Lesefluss und der Denkprozess etwas gestört. Sehr schade, v. a. weil die Story an sich und die Idee dahinter einfach bombastisch sind!

    Das Ende ist definitiv kein 08/15-Thriller-Ende. Das verwirrt den Leser vielleicht erstmal, weil er aus seiner Komfortzone gerissen wird, passt aber meiner Meinung nach zu dem Wesen der beteiligten Personen. Auch die Fortsetzung der Reihe wird hoffentlich auch nicht in klassischer Weise passieren, so wie man es sonst von einer Ermittler-Reihe kennt.
    Insgesamt v.a. für ein Erstlingswerk ein sehr gelungener Thriller mit viel Spannung, hohem Tempo und raffinierten Morden. Trotz der immer wieder auftauchenden Logik Fehler ein durchaus empfehlenswertes Buch für alle Actionliebhaber und Leser, die trockenen Ermittlerhumor gepaart mit einer Filmatmosphäre a la „Sieben“ mögen.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor einem Monat
    Kurzmeinung: das Buch hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen
    einfach nur packend

    Ragdoll beginnt mit einer Gerichtsverhandlung, die wohl nicht so läuft, wie sie eigentlich soll.

    Dann taucht eine Liste auf, mit Namen die zum Tode verurteilt sind. Was machst du, wenn du mit auf dieser Liste stehst?

    Ein spannender Plott, der mich überzeugt hat, das Buch zu kaufen und ich habe es nicht bereut. Es hat mich wahrlich in seinen Bann gezogen, dass ich nur noch dran denken konnte, weiter zu lesen.

    Außerdem ist mir auch das Cover im Laden einfach ins Auge gesprungen. Es ist mal was anderes.

    Nachdem die Ragdoll gefunden wurde, soll sich der Ermittler Wolf auf den Fall stürzen, der gerade erst wieder seinen Dienst angetreten hat. Man kann nicht unbedingt sagen, dass er sympathisch oder unsympathisch ist, er ist einfach anders, etwas skurril mit seinen eigenen Methoden.

    Baxter als seine Kollegin unterstützt das Ganze, doch auch sie hat so ihre Geheimnisse.

    Mir hat es auch sehr gefallen, dass die Ermittler nicht so stino waren, sondern einfach mal anders. Die Mischung von dem ganzen Team hat einfach gepasst und jeder hat seinen Beitrag geleistet.

    Durch die Todesliste fiebert man die ganze Zeit mit, ob die Menschen gerettet werden können.

    Der Roman hält viele Überraschungen bereit, einige Wendungen und lässt bis zum Schluss alles im Dunkeln. Man wird einfach gepackt und nicht mehr los gelassen.

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    martina_turbanischs avatar
    martina_turbanischvor einem Monat
    Kurzmeinung: Es gibt Wendungen, Täuschungen, Knalleffekte und grausige Details - alles was mich ein Buch nicht mehr weglegen lässt.
    Wenn nichts ist, wie es scheint ...

    Detective Sergeant William-Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, hat seinen ersten Arbeitstag nach einem längeren Aufenthalt in der Psychiatrie - und der beginnt spektakulär. Eine aus Leichenteilen von 6 verschiedenen Mordopfern zusammengesetzte Marionette oder “Lumpenpuppe” baumelt in einer Wohnung, die direkt gegenüber von Wolfs Wohnung. Der Kopf der “Lumpenpuppe” gehörte ursprünglich zu dem Mann, der der Anlass für Wolfs Psychiatrieaufenthalt war und Wolfs Exfrau bekommt eine Liste zugeschickt, mit den Namen weiterer Opfer sowie deren Todesdatum und der letzte auf der Liste lautet William-Oliver Layton-Fawkes. natürlich versucht die Polizei alles, die Menschen auf der Liste zu schützen - aber ohne Erfolg und die Ihr tickt erbarmungslos weiter runter.

    Samantha Boyd duckte sich unter dem flatternden Absperrband durch und blickte zur Statue der Justitia oben auf der Kuppel von Old Bailey hinauf, dem berühmten Londoner Gerichtsgebäude. Inzwischen betrachtete Samantha das vermeintliche Symbol für Stärke und Unbestechlichkeit als das, was es wirklich war: das Abbild einer enttäuschten und verzweifelten Frau, die im Begriff war, sich vom Dach zu stürzen. Ragdoll, Prolog

    Mein Eindruck:

    Wenn nichts ist, wie es scheint ...

    Brutaler Einstieg

    Der Fund der bizarren “Lumpenpuppe” gleich zu Beginn des Buches stellt von vornherein klar, dass Ragdoll nichts für allzu empfindliche Leser ist :-) Gleichzeitig wird schnell klar, dass Wolf keinen besonders guten Stand mehr bei der Polizei hat. Nach und nach wird deutlich, warum das so ist und man erfährt, was seinerzeit passiert ist und warum Wolf in der Klinik war.

    Interessante Protagonisten

    Überhaupt ist Wolf ein überaus interessanter Protagonist, wenn auch nicht so wirklich sympathisch. Ich konnte seine Beweggründe einerseits verstehen, finde aber schon auch, dass jemand, der seine Impulse nicht unter Kontrolle hat, nicht in den Polizeidienst gehört. Ebenso geht es mir mit seiner Kollegin Emily Baxter, die zwar mit Leib und Seele Polizistin ist, aber ein ziemliches Alkoholproblem hat. Wäre da nicht der clevere Neuzugang Detective Constable Edmunds, mit seinen manchmal etwas unorthodoxen Ermittlungsansätzen, könnte man an der britischen Polizei durchaus zweifeln :-)

    Yellow Press

    Nicht zweifeln kann man aber an der berüchtigten, britischen  Yellow Press, die dieses Mal in Gestalt eines Fernsehsenders und Wolfs Ex-Frau alle Klischees bedient. Sie ist karrieregeil und für einen reißerischen Fernsehbericht mit entsprechender Einschaltquote setzt sie sich über alle moralischen Zweifel hinweg - auch wenn die Zweifel ohnehin nur in Ansätzen vorhanden sind. Mit ihr ist auf jeden Fall der negativen Posten des Plots sowas von besetzt, da bleibt kaum noch Platz und alle anderen sehen nur noch halb so unsympathisch aus :-)

    Nichts ist wie es scheint

    Zur Handlung kann ich gar nicht so viel sagen, ohne zu spoilern. Am Ende ist einfach nichts so, wie es zu Beginn scheint und es gibt sehr viele Wendungen innerhalb der Geschichte. Die Motive des Täters, genau wie seine Person, bleiben wirklich lange im unklaren und so bietet Ragdoll jede Menge Möglichkeiten zu raten und zu spekulieren. Dadurch bleibt die Geschichte auf jeden Fall spannend und kleinere Längen, die sich durchaus auch einschleichen, fallen kaum auf. Ich konnte das Hörbuch jedenfalls irgendwann nicht mehr abschalten und lief dann mehr oder weniger ferngesteuert, mit Kopfhörern auf den Ohren, durch meinen Alltag :-)

    Mein Eindruck:

    Ragdoll ist für mich ein waschechter Thriller mit wachsendem Suchteffekt. Es gibt Wendungen, Täuschungen, Knalleffekte und grausige Details - alles was mich ein Buch nicht mehr weglegen lässt. Wer es gerne spannend, blutig und verwirrend mag, der sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.

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    BlackQueen01s avatar
    BlackQueen01vor 3 Monaten
    Ragdoll- Dein letzter Tag

    Inhalt:
    Ein Killer versetzt die ganze Stadt in Angst. Dein Name steht auf seiner Liste. Mit dem Datum deines Todes. Dein letzter Tag ist nah. Und fliehen ist zwecklos.

    Meinung:
    Hmm.. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht genau, wie ich zu diesem Buch stehen soll..

    Letztendlich war es nicht unbedingt scheiße, aber auch nicht unbedingt gut.. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich einige Zeit an diesem Buch las doch letztendlich hat es mich nicht packen können..

    Die Schreibweise ist tatsächlich gut und potential ist auch vorhanden, jedoch ist's ein gewöhnliches Buch.. Die Beschreibung des Buches klingt an für sich mega spanned und es hat was Gruseliges an sich, doch am Ende habe ich mir wahrscheinlich zu viel versprochen..

    Den Folgeband werde ich dennoch lesen, aber eine Leseempfehlung kann ich jetzt nicht unbedingt aussprechen..
    Schade eigentlich!

    Fazit: 2von5 Sternen

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    Tynesvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ragdoll
    Ragdoll

    Daniel Cole - Ragdoll - dein letzter Tag

    eBook - 481 Seiten

     

    Auf dieses Buch hier war ich wirklich sehr gespannt, wo man doch sehr gespaltene Meinungen liest.

    Das Cover und den Klappentext fand ich schon mal sehr vielversprechend, genau meine Kragenweite sozusagen.

    Der Schreibstil des Autors hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, ließ sich leicht und flüssig lesen.

    Die Geschichte startet mit einer Rückblende in die wohl dunkelste Stunde unseres Protagonisten Wolf.

    Diese Rückblende ist quasi der Einstieg in den Ragdoll-Fall und zeigt gleich zu Beginn auf, dass wir es mit keinem einfachen oder gar ausgeglichenen Detective zu tun haben - vielmehr wird dem Leser ziemlich schnell klar, dass hier die Grenze zwischen Professionalität und Fanatismus verdammt schmal ist.

    Der Autor schafft es, von den ersten Seiten an Spannung aufzubauen und diese auch bis zum Ende aufrecht zu erhalten.

    Damit kommen wir aber auch schon zu meinem einzigen Kritikpunkt - das Ende.

    In meinen Augen war es im Gegensatz zu dem zuvor Erlebten einfach haarsträubend und unrealistisch.

    Irgendwo kurz vor Ende hat die gesamte Ermittlung plötzlich an Glaubwürdigkeit verloren.

    Mit einem authentischeren Ende wären es 5 Sterne geworden, so muss ich dafür leider einen abziehen.

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    MeisterYodavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Strotzt nur so von Klischees. So viel Potenzial, leider verschenkt.
    Darf es noch ein Klischee sein?

    Ein Klischee nach dem anderen. So viel Potenzial, leider verschenkt.

    Detective Oliver Layton-Fawkes, den alle nur Wolf nennen, ist der allerbeste Mordermittler der ganzen Welt. Er kann alles, weiß alles und hat schon alles gesehen. Denkt er. Bis er die Ragdoll sieht: Sechs Körperteile von sechs Opfern wurden zusammengenäht. Das nimmt ihn dann schon ein bisschen mit. Aber keine Zeit für schwache Nerven, schließlich muss er ermitteln! Und nachdem er gerade erst wieder nach einer Suspendierung (natürlich völlig zu Unrecht, er ist im Gerichtssaal zwar ausgetickt und auf den Angeklagten losgegangen, aber hallo? Er ist der klügste Detective der Welt?) in den aktiven Polizeidienst zurückgekehrt.

    Aber was wäre ein Detective ohne Vergangenheit? Denn die meldet sich in Form seiner Exfrau bei ihm. Wie es der Zufall so will, hat gerade sie eine Liste der nächsten Opfer zugespielt bekommen. Und oh Schreck, wer steht auch drauf? Mensch, was für eine Überraschung! So what, denkt sich Wolf und lässt sich nicht abschrecken. Schließlich hat er einen Mörder zu finden. Und er weiß auch schon ganz genau, wer das ist!

    So ein brillantes Köpfchen wie Wolf ist natürlich mit den normalen Polizeidienst totally unterfordert und um die anderen nicht zu überfordern mit seiner rasend schnellen Kombinationsgabe, muss er halt auch mal im Alleingang ermitteln. Da ist nichts mit Teamarbeit und so. Nö, warum auch? Die müssen dann halt ohne seine Hilfe zurechtkommen. So bleibt dann seinen Kollegen (in seinen Augen wohl eher Untergebene) neben Wolfs aufgeblasenem Ego auch etwas Raum in der Story. Und das ist auch gut so, denn Baxter und Edmunds sind gar nicht dumm! Mehr gibt’s über die beiden eigentlich nicht zu sagen, außer dass Edmunds total sympathisch ist und seine Frau gar nicht weiß, was sie an ihm hat. Und Emily Baxter, die eigentlich ziemlich intelligent ist, steht auf den falschen Mann.

    Was ich gar nicht mag: Klischees. Und davon werden hier alle bedient. Ja, jedes Einzelne. Und wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte diesen Absatz hier besser auslassen. Oder wer seine Illusion vom perfekten Detective Oliver Layton-Fawkes aufrechterhalten will, der besser auch. Er ist pessimistisch und nur sich selbst verpflichtet. Recht und Unecht definiert er selber, wer braucht schon Gesetze? Alkohol und Zigaretten (wenn ich mich recht entsinne) haben auch eine Rolle gespielt uuund natürlich kann er die Frauenherzen nicht mehr zählen, die ihm zufliegen. Schüsse, Faustkämpfe, Verfolgungsjagden und lange Mäntel...hab ich was vergessen? Ach ja, die Eifersucht, die kommt auch noch drin vor. Und die nicht vorhandene Teamfähigkeit. So.

    Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich finde es super gestaltet, und auch beim Klappentext war ein Profi am Werk. Aber aussen hui, innen pfui. Sprache und Schreibstil waren mal so gar nicht meins. Ich dachte zuerst, dass es vielleicht an der Übersetzung liegen könnte, aber Conny Lösch hat unter anderem auch Bücher von Ian Rankin übersetzt, und die habe ich immer gut gefunden. Scheint also wohl doch am Original zu liegen. Ich kann es nicht beschreiben, aber irgendwie konnte mich das Buch halt nicht in seinen Bann ziehen, ich fand die Schreibweise manchmal wirklich holprig und unausgereift.

    Okay, aber wenn die Story spannend ist, kann man drüber hinweg sehen und deshalb habe ich dann weitergelesen. Aber irgendwann kam der Punkt, wo ich so genervt von Wolf war, von seiner bloßen Anwesenheit. Er benimmt sich wie ein A.....Sorry, aber isso. Wäre Wolf etwas sympathischer (oder zumindest weniger klischeebehaftet) gewesen, hätte das wirklich was werden können.

    Ich durfte das Buch vorab lesen und habe sensationelle drei Monate gebraucht. Soooo spannend war das. Ich muss zugeben, ich hatte hohe Erwartungen, die enttäuscht wurden. Aber ich wäre auch so enttäuscht gewesen. Von mir gibt’s hier keine Leseempfehlung, es gibt bessere Bücher mit besseren Detectives. Schade eigentlich.

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    Ambermoonvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Thriller mit altbekannten Thriller/Krimi-Klischees, jedoch mit spannendem Plot und atmosphärischem Setting.
    Lasset das Spiel beginnen

    Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer „Ragdoll“.
    Gleichzeitig erhält Wolfs Ex-Frau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes…
    (Klappentext)

    ♞♞♞♞♞♞♞♞♞♞

    „Der zunächst schwache, aber vertraute Geruch wurde immer stärker, je mehr Wolf sich der geöffneten Tür am Ende des Ganges näherte. Es war der unverwechselbare Gestand des Todes.“ (S. 24)

    Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, tritt nach seiner Suspendierung und einem Aufenthalt in einer Psychiatrie wieder den Dienst an. Wolf griff bei einer Gerichtsverhandlung den freigesprochenen Angeklagten an, der aufgrund des Freispruchs paar Wochen danach wieder mordete. Dadurch ging seine Ehe in die Brüche und er hat noch immer anständig daran zu knabbern (oha – 1. Klischee). Nun wütet wieder ein Serienkiller in London. Dieser hat aus mehreren Leichenteilen eine Puppe „gebastelt“.
    Wie im Klappentext schon erwähnt bekommt Wolfs Ex, eine karrieregeile Reporterin, eine Liste mit zukünftiger Opfer, darunter auch Wolf selbst.
    Ein labiler Detectiv darf hier also in einem Fall der ihn selbst betrifft ermitteln (na da schau‘ her – 2. Klischee)

    „Simmon’s Ansicht nach wog das Risiko, einen psychisch labilen Detective auf die Straße zu lassen, deutlich weniger schwer als die Bedrohung durch den Serienkiller.“
    (S. 259 …na dann)

    Zusammen mit seinem Team versucht er nun zu eruieren zu wem diese Leichenteile der Ragdoll gehören, um so dem Serienkiller immer näher zu kommen und ihn dingfest zu machen.
    Zu diesem Team gehören, unter anderem, die Ermittlerin Baxter und Edmunds. Edmunds ist der Neue im Team und schien hier der Einzige zu sein, der wirklich hart an dem Fall arbeitet. Leicht hat er es als Neuer in diesem Team deswegen doch noch lange nicht.
    Baxter hingegen greift gern mal zur Flasche (ach, was ganz Neues – 3. Klischee). Des Weiteren scheint es zwischen Wolf und Baxter ordentlich zu funken und das nicht erst seit kurzem (war ja irgendwie klar, dass sowas auch noch kommen muss – 4. Klischee).

    Man liest abwechselnd aus diesen drei Perspektiven und trotz diverser Klischees, Logikfehler und Ungereimtheiten, liest sich dieser Thriller verdammt flott weg (ja, ich war selbst überrascht nach der Klischeeüberschwemmung).

    „Schnell ließ er es wieder in seiner Tasche verschwinden und hörte im selben Moment den dumpfen Knall der zuschlagenden Tür eines teuren Wagens.“
    (S. 124 – kann man denn aufgrund des Knalls einer Autotür erkennen wie teuer diese Karre ist?)

    Dieser Thriller ist das Debüt des Briten Daniel Cole und gleichzeitig Auftakt für eine neue Thriller-Reihe. Vom flüssigen Schreibstil her und vor allem aufgrund der so manchen atmosphärischen Settingbeschreibung, sieht man diesem Thriller keineswegs das Debüt an.

    „Der vollkommen intakte Kirchturm von St Dunstan-in-the-East ragte hoch über dem zerfallenen Mauerwerk auf. Mächtige, kraftstrotzende Bäume wuchsen durch ein nicht mehr vorhandenes Dach und langgestreckte Bogenfenster, während sich Kletterpflanzen an den Steinmauern hinaufrankten, nur um auf der anderen Seite kaskadenartig herabzustürzen und sonderbare Schatten in den abgeschiedenen Garten zu werfen.“ (S. 171)

    Also schreiben kann dieser Autor auf jeden Fall. Auch der Plot ist durchwegs spannend, enthält den typischen britischen schwarzen Humor und beinhaltet mehrere überraschende Wendungen, ist teilweise äußerst blutig und legt auch ein ziemliches Tempo an den Tag. Aufgrund dessen konnte ich über so manches altbekannte Thriller-Klischee und einige Logikfehler hinwegsehen.

    Die Aufmachung ist qualitativ hochwertig und das Cover ist schon ein ganz besonderer Blickfang.
    Weshalb sich da ein paar Rezensenten am Cover aufhängen, da es keinen Bezug zur Geschichte hat ist mir unverständlich. Immerhin kommt es bei einem Buch auf den Inhalt an, ob es einen packen und abholen kann. Und das sage ich als leicht beeinflussbare Cover-Käuferin…aber was weiß ich schon.

    Fazit:
    Trotz diverser Klischees und Logikfehler, konnte mich dieser Thriller packen und gut unterhalten, denn spannend ist dieser alle Mal. Ich konnte das Buch nahezu keine Sekunde aus der Hand legen.
    Da dies ein Debüt ist kann es ja nur besser werden und daher werde ich auch den 2. Teil dieser Thriller-Reihe lesen.

    © Pink Anemone (Autoren-Info, Leseprobe und Bilder)

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    BookfantasyXYs avatar
    BookfantasyXYvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Toller erster Fall
    Puzzle aus mehreren Leichen

    London gerät in Aufruhr als bekannt wird, dass  in einer Londoner Wohnung eine sogenannte Ragdoll mitten im Raum hängt. Die Detectives William Oliver Layton-Fawkes und Emily Baxter bei der Londoner Polizei werden mit dem Fall beauftragt. William Fawkes - auch Wolf genannt – ist in den Polizeikreisen bekannt für seine außergewöhnlichen Methoden der Polizeiarbeit. Doch der aktuelle Fall geht ihm schon sehr nahe. Vor allem hängt diese Ragdoll genau gegenüber seiner Wohnung. Als Baxter und Wolf die Ragdoll genauer betrachten, stellen sie fest, dass die Ragdoll aus unterschiedlichen Gliedmaßen besteht. Erst nach und nach stellen die beiden fest, dass die Gliedmaßen unterschiedlichen Personen zugeordnet werden. Nun muss das Puzzle aufgedröselt werden, welche Gliedmaße zu welcher Person passt. Und des Weiteren stellt sich die Frage, ob diese Personen noch leben. Auf jeden Fall steht fest, dass die Gliedmaßen von männlichen Personen stammen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der unter dem Insider Namen „Feuerbestatter“ das Clanmitglied Naguib Khalid.  Bei der Aufklärung des Falles kommt die Ex-Frau von Wolf Andrea Hall in die Quere, weil sie exklusive von dem Fall berichten möchte. Als Wolf selbst in Visier des Mörders gerät, wir die Lage nicht nur für Wolf brenzlig.

    Daniel Cole startet mit dem ersten Band seiner Thriller Reihe den Auftakt mit einem Londoner Ermittlerteam, bei dem William Oliver Layton-Fawkes und Emily Baxter im Mittelpunkt stehen. Von der ersten Seite an gelingt es Cole mit seinem Schreibstil die Leserschaft in seinen Bann zu ziehen, und dabei den roten Faden nicht aus den Augen zu lassen. Eine Ragdoll klingt anhand der Vorstellung schon brutal, wenn man weiß, dass diese Ragdoll einmal aus einzelnen Gliedmaßen von verschiedenen Personen bestand. An diese Gliedmaßen muss man erst einmal heran kommen, und diese dann im Nachhinein zusammensetzen. Hier stellt man fest, dass Cole eine unblutige Beschreibung gelingt, aber trotzdem eine imaginäre Brutalität erzeugt. In der Personenkomplexität versucht Cole ein Gleichgewicht der Geschlechter zu bilden, indem hier nicht nur typische männliche Detectives aufgestellt werden, sondern auch weibliche Figuren als Kollegin, als Chefin und Opfer. Jede Figur hat ihre Stärken, Schwächen und Makel. Leider bleiben auch bei diesem Thriller die  Privatprobleme und der Hang zu Alkohol bei einzelnen Figuren nicht aus.

    Zunächst hatte ich den zweiten Band „Hangman – Das Spiel des Mörders“ begonnen zu lesen. Wobei ich dann feststellen musste, dass es Sinn machte, zunächst diesen ersten band zu lesen, weil die Ragdoll im zweiten Band eine Rolle am Rande spielt. Selten lese ich zwei Bände direkt hintereinander weg, aber hier war es ein spannendes Vergnügen, die Figuren in ihrer Entwicklung kennenzulernen. Der Schreibstil und die Handlungen haben mir gut gefallen. Manchmal liest sich zwischen den Zeilen ein unterschwelliger Humor, der hier gut hinein passt.

    Kommentare: 2
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    WinfriedStanzickvor 8 Monaten
    Die Geschichte nimmt viele überraschende und brutale Wendungen bis zum unerwarteten Ende



    „Ragdoll“ ist der fulminante Auftakt einer neuer Thriller-Reihe des britischen Schriftstellers Daniel Cole, der mittlerweile schon in drei Dutzend Ländern verkauft worden ist und für dessen Verfilmung die Vorbereitungen laufen.

    Eine der schillernden und absolut ungewöhnlichen Hauptpersonen des Ermittlerteams bei der Londoner Scotland Yard ist Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf. Die letzten Jahre waren hart für ihn. Er verbrachte eine lange Zeit in einer psychiatrischen Klinik, bevor er wieder in den Dienst zurückkehrt. Das kam so: Vor vier Jahren hat Wolf einen Serienkiller festnehmen, den man damals den „Feuerkiller“ nannte, weil er insgesamt siebenundzwanzig Prostituierte auf schauerliche Weise anzündete und tötete. Während des wochenlangen Prozesses ist Wolf jeden Tag anwesend, denn er ist von der Schuld des Pakistaners Naguib Khalid überzeugt. Die Geschworenen plädieren auf nicht schuldig, was Wolf noch im Gerichtssaal dazu bringt, auf den Täter loszugehen und ihn fast zu töten. Er wird festgenommen und kommt in eine Klinik.  Als später Khalid eine weitere Frau tötet, ist Wolf sozusagen rehabilitiert und wird unter harten Therapieauflagen nach Jahren wieder in das Team aufgenommen. Zu diesem Team zählen noch Emily Baxter, deren Beziehung zu Wolf kompliziert ist, und die erhebliche Alkoholproblem hat, ansonsten aber eine mutige und unerschrockene Polizistin ist und der aus dem Betrugsdezernat gekommene  Alex Edmunds, der durch seine Ermittlungen den neuen Fall wesentlich voranbringen wird.

    Der Fall beginnt  damit, dass Wolf, der glaubt eigentlich schon alles gesehen zu haben, zu einem grausigen Fund gerufen wird.  Sechs Körperteile von sechs verschiedenen Menschen sind von einem Täter zu einer Art Flickenpuppe zusammengenäht worden, die von Anfang an von  der Presse „Ragdoll“ genannt wird. Gleichzeitig erhält die Ex-Frau von Wolf, die Journalistin Andrea, die sich nach seinem Ausraster vor Gericht von ihm trennte, eine Liste zugespielt, auf der sechs weitere Morde angekündigt werden, mit jeweils genaues Todesdatum. Der letzte auf der Liste ist Detective William Oliver Layton-Fawkes selbst.

    Nun beginnt einen gnadenloser Wettlauf mit der Zeit. Die Ermittler stehen unter eine erheblichen öffentlichen Druck, den Andreas skrupellose Chef noch befeuert. Immer mehr Körperteile der Ragdoll können konkreten Menschen zugeordnet werden und es deuten sich Zusammenhänge an zum Fall des „Feuerbestatters“. Gleichzeitig scheitern die Versuche, die Personen auf der Todesliste zu schützen, denn der Täter ist den Ermittlern unverständlicherweise immer einen Schritt voraus. Das bringt vor allem Edmunds ins Nachdenken und er stürzt sich in nächtelanges Aktenstudium, die ihn irgendwann zu einem furchtbaren Verdacht bringen….

    Daniel Cole ist ein absolut überzeugendes und extrem spannendes Debüt gelungen mit drei Hauptfiguren, die er stark und menschlich eindrucksvoll zeichnet.
    Wolf ist ein innerlich zerrissener Mensch, ein Fanatiker, ein genialer Ermittler, der aber gleichwohl  nicht immer mit legalen Mitteln kämpft. Detective Sergeant Emily Baxter ist eine junge Frau, die ebenfalls kämpft mit Dämonen aus ihrer Vergangenheit, die sie nicht loslassen. Furchtlos und klug behauptet sie sich in einem Dezernat, in dem es nicht gerade kollegial zugeht.

    Die Geschichte nimmt viele überraschende und brutale Wendungen bis zum unerwarteten Ende. Man kann einfach nicht aufhören zu lesen, bis man an das Ende der 450 Seiten gekommen ist. Ich habe danach sofort den Folgeband „Hangman“ angefangen, der  so viel sei schon verraten, dem ersten Band in nichts nachsteht.







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    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gut durchdacht. Spannend. Ein paar logische Fehler, aber das kann man übersehen. Packend allemal. Sollte verfilmt werden. Klare Empfehlung.
    Ein Wolf im Schafspelz?

    Ein Debütroman steht immer zwischen einem himmelhoch jauchzend und zum Tode betrübt Gefühl. Natürlich hat es den Vorteil, dass es keine großartige Erwartungshaltung gibt und der Leser vorurteilsfrei den Roman zur Hand nimmt.

    „Ragdoll“ ist der Debütroman des Briten Daniel Cole. Der erste Teil einer geplanten Thriller-Reihe um die Ermittlungen bei dem altehrwürdigen Scotland Yard.

    Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt „Wolf“, bekommt bei einer Gerichtsverhandlung um einen verdächtigen Serienmörder einen gewaltsamen Wutanfall und verletzt den Angeklagten schwer. In psychologischer, stationärer Behandlung und sowieso vom Dienst suspendiert, dauert es ein wenig, bis er seinen Dienst wieder antreten kann. Seine Frau hat sich getrennt, sein Leben in Scherben. Sein nächster Fall wird sein persönlichster: Eine Leiche wird gefunden, bzw. sechs Körperteile von verschiedenen Personen, die aneinander genäht wurden....! Die Jagd beginnt – schnell begreifen die Beamten, dass sie es sind, die gejagt werden. Der Killer präsentiert eine Todesliste, darauf vermerkt: die Namen und das Datum ihres Todes....

    Wer sich im Genre Thriller auskennt, wird schnell feststellen, dass der Plot eigentlich nichts Neues ist. Doch es kommt darauf an, wie der Autor seine Handlung formt. Das ist Daniel Cole hervorragend gelungen. „Ragdoll“ ist spannend und legt ein hohes Tempo vor. Die Todesliste, sowie die Leichteile des „Ragdoll“ eine Flickenpuppe sind die Dreh- und Angelpunkte der gesamten Handlung. Ungewöhnlich ist, dass die Geschichte ohne Nebengeschichten, ohne Nebencharaktere auskommt. Das erhöht natürlich die Geschwindigkeit immens und fokussiert sich nur auf die Geschehnisse rund um den perfiden Plan des Killers. Dieser verhöhnt und provoziert, die Ermittler, die tatenlos mit ansehen müssen, dass die Zeit mit auch ihr größer Feind ist.
    Die Nebengeschichten sind die Beziehungsebenen der Figuren, und die sind mitunter reichlich kompliziert. „Wolfs“ Kollegin Baxter, ist sein nebeliges Spiegelbild, ebenfalls jähzornig und eigensinnig, verkompliziert sie alles, was sie anfasst oder wem sie begegnet. Wolf dagegen ist ein typischer Antiheld, zerbrochen, dadurch psychisch nicht unbedingt stabil, jähzornig, hart zu sich selbst und durchweg ein Einzelgänger.

    Die Handlung ist durchweg spannend, wenn auch manchmal im Ton leiser. Es gibt einige logische Fehler und die Handlungen der Protagonisten sind manchmal nicht nachvollziehbar. Doch trotz all dieser wenigen Kritikpunkte, gibt es große Stärken, die den Roman absolut empfehlenswert machen. Die Zwischentöne und die authentische Charakterisierung, die sich immer zwischen: Rache und Vergeltung, Schuld und Sühne und Hoffnung und Verzweiflung bewegt, sind es den Leser überzeugen.

    Wer blutig-grausame Szenen erwarten mag, die gibt es wenig und das ist gut. Ein Thriller muss nicht durch Brutalität überzeugen, sondern über eine stilistische Spannung, und das gelingt Daniel Cole hervorragend. Für die Charaktere empfindet, man wenig Mitgefühl, oder Sympathie, es gibt hier keine Person, die durchgängig mit positiv, eingestellten Heiligenschein emphatisch handelt.


    Fazit

    „Ragdoll“ ist für einen Debütroman sehr gut gelungen. Inhaltliche Schwächen, logische Fehler, und die Ausprägung der Charaktere müssen deutlich besser werden.

    Der Unterhaltungswert ist allerdings trotzdem sehr hoch, dadurch wird die Erwartungshaltung, für die kommende Fortsetzung hoch. Daniel Cole ist jedenfalls ein Autor, den man sich merken sollte, denn das Potenzial ist überaus hoch.

    Michael Sterzik



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Was, wenn das deine letzte Leserunde wäre ... 

    Achtung – Nichts für schwache Nerven! Wer sich auf "Ragdoll – Dein letzter Tag" von Debütautor Daniel Cole einlässt, sollte nicht empfindlich sein und einen starken Magen haben. Denn hier geht es so richtig zur Sache! Selbst der erfahrene Mordermittler Detective William Oliver Layton-Fawkes ist beim Anblick dieses ganz speziellen Tatorts schockiert: Sechs Körperteile von sechs verschiedenen Menschen wurde von einem Mörder zusammengenäht. Wer ist zu so einer grausamen Tat fähig? Und kann Detective William Oliver Layton-Fawkes weitere Morde verhindern, die der Mörder bereits angekündigt hat?

    Das erfahrt ihr in unserer schaurig-schönen Leserunde zu "Ragdoll – Dein letzter Tag" von Daniel Cole!
    Zusammen lesen wir "Ragdoll – Dein letzter Tag" innerhalb von zwei Wochen ab dem 08.04.2017. So können wir die Handlung quasi in Echtzeit genießen, denn Ragdoll erzählt die nervenzerreißenden Ereignisse von 14 spannenden Tagen. 

    Über das Buch:     
    Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Lumpenpuppe, einer »Ragdoll«. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes ...

    >> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

    Über den Autor:
             
    Daniel Cole wurde 1983 geboren. Er hat bisher als Sanitäter, Tierschützer und für die britische Seenotrettung gearbeitet. Sein Drang, Menschen zu retten, entspringt möglicherweise dem schlechten Gewissen wegen der großen Zahl der Figuren, die er beim Schreiben umbringt. Er lebt im sonnigen Bournemouth in Südengland und ist meist am Strand anzutreffen, obwohl er eigentlich an seinem nächsten Buch schreiben sollte.

    Mehr Infos zu Buch und Autor findet ihr hier. 

    Gemeinsam mit Ullstein vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "Ragdoll – Dein letzter Tag". Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 02.04. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   

    Was wäre, wenn dies wirklich deine letzte Leserunde wäre? Was würdest vorher noch unbedingt erledigen wollen, auf was würdest du besonders achten, damit deine letzten Worte in Erinnerung bleiben?

    Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch die Daumen!    

    Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.  
    Zur Leserunde
    killerprincesss avatar
    Wir haben beschlossen in der   INSIDER-Voting-Challenge   zusammen "Ragdoll - Dein letzter Tag" von Daniel Cole zu lesen.  

    Wir beginnen am  01.06.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.

    Spannende Lesestunden uns allen :)
    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

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