Daniel Daub Der Keltenfürst

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Inhaltsangabe zu „Der Keltenfürst“ von Daniel Daub

Der Schriftsteller Thomas Staub, Verfasser keltischer Geschichten, zieht mit seiner Familie nach Wallburgen. Bald entdeckt er, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zu geht. Hinter der kleinbürgerlichen Fassade der Vollkommenheit lauern krankhafte Emotionen und beschädigte Seelen. Er lernt einen ominösen Buchhändler kennen, der geheimnisvolle Anspielungen macht, eine böse Kraft ginge in der verfluchten Stadt um. Es kommt zu Erlebnissen, die Thomas an seinem Verstand zweifeln lassen. Sind es am Ende doch nur Halluzinationen? In einer mittelalterlichen Chronik findet sich eine grauenerregende Geschichte, welche Thomas’ Vermutungen untermauert. Das Grab eines Keltenfürsten scheint im Mittelpunkt der sonderbaren Ereignisse zu stehen. Thomas gerät in einen Strudel unerquicklicher Verwicklungen. In der Nacht von Samhain, dem keltischen Totenfest, wird das Geschehen dramatisch.

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  • Rezension zu "Der Keltenfürst" von Daniel Daub

    Der Keltenfürst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2011 um 21:31

    Der Roman ist aus der Sicht des Schriftstellers Thomas Staub in der Ich-Erzählperspektive geschrieben. Dieser zieht mit seiner Familie aufs Land, um die Fortsetzung seiner Keltenromanserie zu schreiben. Er ist ein rational denkender Mensch, der in seinem neuen Umfeld Dinge erlebt, die für ihn nicht fassbar sind. Schnell lernt er den Buchladenbesitzer Ralf Fontanelli kennen. Dieser ist besessen von Verschwörungstheorien und beide führen gern und oft ausführliche Gespräche. Ralf ist im Dorf nicht sehr beliebt, und auch Thomas bekommt die Abneigung der Bewohner zu spüren. Ein weiterer wichtiger Protagonist ist der irische Anthropologe Dr. Ciaran Raven, der außerhalb des Ortes lebt. Sein Fachgebiet ist der Schamanismus. Zu dritt stellen sie sich den außergewöhnlichen und furchtbaren Ereignissen, die seit Jahrzehnten in der Ortschaft und ihrer Umgebung geschehen. Der Klappentext verspricht eine spannende Fantasystory – doch die Geschichte kann diese hohen Erwartungen leider nicht erfüllen. Vielmehr quält man sich seitenweise durch komplizierte und uninteressante Dialoge über wissenschaftliche und esoterische Themen, gepaart mit Verschwörungstheorien und Sozialkritik. Zwischendurch passiert auch hin und wieder etwas spannendes, doch viel zu schnell wird die Handlung wieder durch Endlosdialoge unterbrochen, die zu allem Überfluss auch sehr gestellt wirken. Das Buch zeigt gute Ansätze und der Autor hat ohne Frage fundiertes Hintergrundwissen über die Kelten. Auch die Handlung könnte spannend sein, es hapert nur an der Umsetzung. Weniger Dialoge und mehr Handlung, dazu besser ausgearbeitete Protagonisten – damit wäre bestimmt eine tolle Geschichte entstanden.

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  • Rezension zu "Der Keltenfürst" von Daniel Daub

    Der Keltenfürst
    Tanja Asmus

    Tanja Asmus

    10. January 2010 um 11:45

    Thomas kommt durch eine Erbschaft mit seiner Familie in das idyllische Waldburgen. Doch schon das Ankommen dort zeigt, dass die Idylle trügt. Ewiger Regen, kautzige Bewohner und eine Schreibblockade sind nur einige Dinge, die Thomas zu dem Wunsch bewegen, bald wieder in die Stadt zurück zu ziehen. Doch Waldburgen hat auch eine Attraktion zu bieten. Auf einem Hügel wurde ein Keltengrab gefunden, wo ein Fürst mit seinen Druiden begraben wurde. Staub beginnt sich zu interessieren, da er über die Kelten schreibt. Zeitgleich lernt er den mystischen Buchhändler Ralf kennen und schon bald zweifelt er an seinem Verstand. Dieses Buch passt hervorragend in die düstere Jahreszeit. Dunkel, regnerisch und mystisch. Ich las das Buch mit meiner Kuscheldecke und Schummerlicht und befand mich schon bald mitten im Geschehen. Anfangs musste ich mich auf den Stil des Autores einstellen, denn er hat eine sehr lebhafte und informative Sprache. Ich fragte mich oft, wie kann man so viel Info in nur einen Satz packen. Dies soll auf keinen Fall negativ aufgefasst werden, eher im Gegenteil, denn man wird dadurch praktisch in das Buch hineingezogen und sieht alles mit seinen eigenen Augen. Die Figuren sind tief gezeichnet und gerade weil diese gar nicht so perfekt sind, kann man sich schnell mit ihnen identifizieren. Besonders hervorheben möchte ich, dass dieser Roman in Deutschland spielt. Der Autor zeigt, dass auch Deutschland Mystik vorweisen kann ohne lächerlich zu wirken. Das Thema Kelten, Religion und ein Schuss Fantasy zeigt, das alles gut harmonieren kann. Allerdings muss man sich darauf einlassen können. Die Sichtweise vom Jenseits fand ich vom Autor einfach nur wunderschön beschrieben und kann ich mit meinem christlichen Glauben voll annehmen. So hatte ich nicht nur ein schönes Lesevergnügen sondern auch jede Menge neue Informationen, die neugierig machen. Neugierig wurde ich auf diesen Autor, und ich hoffe, das dies nicht sein letztes Werk ist.

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