Daniel Defoe

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Daniel Defoe

Lebenslauf von Daniel Defoe

Daniel Defoe wurde etwa 1660, als Daniel Foe, geboren. Sein Vater war Fleischer und er selbst sollte nach einer guten Schulausbildung Geistlicher werden. Er entschied sich aber dagegen und wurde Kaufmann. Er scheiterte allerdings, da er lieber seine Bibliothek vergrößerte und selbst Geschichten schrieb als seinen Import- und Exporthandel zu betreiben. Durch seine Heirat mit Mary Tuffler konnte er sich selbstständig machen. Er brachte mehrere Zeitschriften heraus, um das Leben seiner Mitmenschen zu verbessern. Er veröffentlichte einige sehr kritische Schriften, vor allem der Kirche gegenüber, weswegen er für längere Zeit ins Gefängnis musste und an den Pranger gestellt wurde, wo ihm die Menschen zujubelten. Mit 59 Jahren schrieb er seinen ersten Roman - Robinson Crusoe, der auf einer wahren Begebenheit beruht und als erster Roman den Reporterstil enthielt. Defoe hatte 8 Kinder und vermachte schon sehr früh zu Lebzeiten seinem ältesten Sohn sein vermögen. Dieser hielt sich jedoch nicht an die Abmachungen und ließ seinem Vater keine Rente zukommen. Deswegen musste Defoe bis zu seinem Tod am 26. April 1731 schreiben, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

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Der Consolidator
Neu erschienen am 01.11.2018 als Hardcover bei AB - Die Andere Bibliothek.
Robinson Crusoe
 (513)
Neu erschienen am 15.09.2018 als Taschenbuch bei Hase und Igel Verlag.
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Neu erschienen am 31.08.2018 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

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Daniel DefoeRobinson Crusoe
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Robinson Crusoe
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 (513)
Erschienen am 15.09.2018
Daniel DefoeDie Pest zu London
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Die Pest zu London
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 (6)
Erschienen am 01.01.1976
Daniel DefoeRobinson Crusoe. Erster und zweiter Teil.
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Robinson Crusoe. Erster und zweiter Teil.
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 (4)
Erschienen am 01.01.1973
Daniel DefoeRobinson Cruseo: Vollständige Ausgabe
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Robinson Cruseo: Vollständige Ausgabe
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 (2)
Erschienen am 14.04.2015
Daniel DefoeDie seltsamen und erstaunlichen Abenteuer des Robinson Crusoe. [Neubearb. von Peter Korn]. Mit zahlr. Ill. von Heiner Rothfuchs
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Die seltsamen und erstaunlichen Abenteuer des Robinson Crusoe. [Neubearb. von Peter Korn]. Mit zahlr. Ill. von Heiner Rothfuchs
Daniel DefoeRobinson Crusoes Fahrten und Abenteuer
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Robinson Crusoes Fahrten und Abenteuer
Robinson Crusoes Fahrten und Abenteuer
 (2)
Erschienen am 01.01.1936
Daniel DefoeRobinson Crusoe
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Robinson Crusoe
Robinson Crusoe
 (2)
Erschienen am 01.03.2017
Daniel DefoeRobinson Crusoe
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Robinson Crusoe
Robinson Crusoe
 (2)
Erschienen am 28.02.2013

Neue Rezensionen zu Daniel Defoe

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K

Rezension zu "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe

Robinson als Kinderbuch
Kiki77vor 3 Monaten

Wer kennt nicht den Klassiker „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe? Diesen Roman gibt es auch in der Kinderversion von Wolfgang Knape. Für Kinder in großer Schrift, vor allem für Leseanfänger. In einfachen Worten wird das Buch dem Klassiker nacherzählt. Allerdings musste ich meiner Tochter viele Worte einfacher erklären, damit das Verständnis klar wurde.

Robinson stammt aus einer erfolgreichen Kaufmannsfamilie – wollte aber immer schon zur See fahren. Mit seiner Abenteuerlust unternahm er viele Schiffsreisen und geriet unter anderem in Gefangenschaft. Nachdem ihm die Flucht gelungen war, kehrte er nach England zurück. In Brasilien befasste er sich mit dem Anbau von Tabak und Zuckerrohr bevor er wieder in See stach. Dann geriet das Schiff in Not und Robinson landet allein auf seiner Insel. Er baute sich eine Unterkunft, hielt Ziegen, baute Getreide an und lernte töpfern.  Viele Jahre später rettete er Freitag, seinen Gefährten und Freund, vor den Kannibalen. Weitere Jahre später wurden beide von einem Schiff gerettet und nahmen Kurs auf England. Robinson verbrachte 28 Jahre, 2 Monate und 19 Tage auf der einsamen Insel.

Illustriert wurde die Geschichte mit erzählenden, bunten Bildern von Ute Thönissen, was die Geschichte von Robinson leichter machte.

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NiWas avatar

Robinson Crusoe berichtet über seine Reisen, sein Leben und seine Abenteuer - wobei wohl die größte Herausforderung seine Landung auf der berühmt-berüchtigten einsamen Insel ist.

Dieser Klassiker bzw. Abenteuerroman ist erstmals 1719 erschienen und hat bestimmt schon etliche Generationen an Lesern fasziniert. Robinson Crusoe berichtet von seinem Leben. Der bürgerliche Engländer erzählt, wie er einst gegen den Willen seines Vaters aufbrach, um die Welt zu sehen. Er lässt den Leser an seiner ungeheuren Reiselust, seinem unstillbaren Hunger nach neuen Ländern sowie Kulturen teilhaben, und berichtet, welche Abenteuer er im Lauf seines Lebens bestehen musste.

Der Erzählstil ist sehr nüchtern und detailliert. Dieser Klassiker wird nicht umsonst als ‚Bericht‘ gehandhabt, sondern entspricht tatsächlich dieser Bezeichnung. Denn Robinson Crusoe berichtet in der Ich-Form, jedoch ohne wirklich Spannung oder Emotionen zu erzeugen. Er hakt die Ereignisse ein ums andere ab, geht sehr genau auf Umstände und Begebenheiten ein und kommt dabei vom Hundertsten ins Tausende - ohne dabei einen Spannungsbogen aufzubauen.

Das Buch ist dementsprechend in keine Kapitel unterteilt. Es geht von Anfang bis Ende durch als ob es in einer wahren Litanei geschrieben worden wäre.

Mit dieser Erzählweise hatte ich oft sehr zu kämpfen, weil es einiges an Konzentration abverlangt. Ohne großartige Höhen, Tiefen und Spannungsbogen fiel es mir schwer, bei der Stange zu bleiben und dem Geschehen zu folgen.

Die Handlung selbst hält Überraschungen bereit und bestärkt mich, weiterhin Klassiker zu lesen. Denn Hauptaugenmerk liegt gar nicht auf Robinson Crusoe und seiner Insel - was zumindest für mich eine Erkenntnis ist. Die einsame Insel nimmt nur einen kleinen Teil davon ein. Tatsächlich wird von vielen weiteren Reisen erzählt, weil das Buch fast das gesamte Leben des bürgerlichen Engländers beinhaltet.

Aufgefallen sind mir stark religiös geprägte Passagen und die gottesfürchtige Lebenseinstellung des Protagonisten. Robinson Crusoe ist ein gläubiger Mann, der dem Drang Neues zu entdecken trotz all seiner heimatlichen Pflichten nicht entgehen kann. Es treibt ihn raus in die Welt, wo es Abenteuer zu erleben gilt.

Zum Ende hin hatte ich mich schon sehr an Robinson Crusoe gewöhnt, weil mich das Buch recht lange begleitet hat. Es hat mich beim Abschied fast ein Tränchen gekostet. Die Worte sind behutsam und zur Abwechslung mal berührend gewählt und ich habe mit einem Seufzer das Buch geschlossen.

Obwohl ich mich durch diesen Klassiker kämpfen musste, habe ich es im Endeffekt nicht bereut, mit Robinson Crusoe die Weltmeere zu besegeln. Es ist faszinierend ein Werk zu lesen, dass vor 300 Jahren zu Papier gebracht wurde, und nun reihe ich mich - ein bisschen stolz - bei den Robinson-Crusoe-Lesern ein.

Wer Interesse an abenteuerlichen Geschichten hat, den geschäftsmäßigen Grundton tolerieren kann und sich mit religiösen Ansichten auseinandersetzen mag - dem kann ich diesen Klassiker ans Herz legen. 

Kommentare: 6
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butterflyintheskys avatar

Rezension zu "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe

Robinson Crusoe
butterflyintheskyvor einem Jahr

Zusammenfassung:
Crusoe (the family name corrupted from the German name "Kreutznaer") sets sail from the Queen's Dock in Hull on a sea voyage in August 1651, against the wishes of his parents, who want him to pursue a career, possibly in law. After a tumultuous journey where his ship is wrecked in a storm, his lust for the sea remains so strong that he sets out to sea again. This journey, too, ends in disaster, as the ship is taken over by Sale pirates (the Sale Rovers) and Crusoe is enslaved by a Moor. Two years later, he escapes in a boat with a boy named Xury; a captain of a Portuguese ship off the west coast of Africa rescues him. The ship is en route to Brazil. Crusoe sells Xury to the captain. With the captain's help, Crusoe procures a plantation.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch im 4. Kapitel (der ungekürzten Fassung) abgebrochen. Es hat mich fast zum Einschlafen gebracht. Wenn man denkt dass Tolkien und Martin immer alles ausschweifend erklären und erzählen müssen hat man bei Robinson Crusoe schon nach 10 Seiten die Schnauze voll. Kein Spannung, nix. Liest sich wie eine Einkaufsliste oder ein GANZ langweiliges Tagebuch.

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Gespräche aus der Community

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NiWas avatar
Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.

Die Leserunde beginnt am 20.01.2017.

Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.

!!! Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost !!!


Diesmal haben wir uns „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe vorgenommen.


Die Leserunde beginnt am 20. Jänner 2017 und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns „Robinson Crusoe“ lesen will.

Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben geben kann und die Einteilung von „Robinson Crusoe“ sehr schwierig ist, weil es keine Kapitel gibt. Allerdings ist es (zumindest mein Buch) in zwei Teile unterteilt, die ich jetzt für die Einteilung verwendet habe.

Falls jemand eine bessere Idee hat, bitte bei mir melden!

Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen!

• Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit die Leserunde übersichtlich bleibt.
• Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen!


Zur Einteilung der Leseabschnitte
------------------------------------------------

1. Leseabschnitt: Teil 1
2. Leseabschnitt: Teil 2
Zur Leserunde
Mina - Das Irrlichts avatar
Dies ist die Leserunde zum Thread "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur Monat für Monat" (http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-Klassiker-der-Weltliteratur-Monat-f%C3%BCr-Monat-643067688/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/ZmlsdGVyc29ydD1uZXUmc2VjdGlvbj1mb2xsb3dpbmc%3D&liste=modern).
Diesen Monat - Juli 2012 - lesen wir also "Robinson Cruso", der mit Abstand das letzte Voting in oben genanntem Thread gewann.

Zum Autor:
Daniel Defoe wurde geboren und Starb in London (1660 bis 1731). Er arbeitete als Kaufmann. Von seinem Schreiben konnte er nicht leben. Selbst der hier gemeinsam zu lesende Roman brachte ihm kaum Geld ein.

Er schrieb einige Werke und Essays. Neben Robinson waren Moll Flanders und Kapitän Singleton seine bekanntesten.

Alternative Kapitelaufteilung von Toschi3:
Danach ergibt sich folgende Einteilung für die Bücher mit 51 Kapiteln:
Kapitel 1-6 = Kapitel 1-15
Kapitel 6-10 = ab Kapitel 17
Kapitel 11-14 = ab Kapitel 28
Kapitel 12-17 = ab Kapitel 39
Kapitel 18-20 = ab Kapitel 48.

Favoles avatar
Letzter Beitrag von  Favolevor 6 Jahren
So hier auch meine Rezension: (leider kriege ich das mit dem Link einfach nicht hin...) Robinson Crusoe - ein Weltklassiker. Aber warum? Der Roman bietet meiner Ansicht nach nicht wirklich spannende Unterhaltung. Die Geschichte oder besser die Idee (Mann strandet auf verlassener Insel für viele Jahre) ist sehr interessant, aber die Umsetzung lässt doch sehr zu wünschen übrig. Die Einführung finde ich noch recht gelungen. der Leser erfährt, wer Robinson Crusoe ist und wie es dazu kommt, dass er auf der einsamen Insel strandet. Danach folgen Seiten über Seiten Schilderung, was er alles von seinem Schiff retten kann und wie er sich einrichtet. Hier wird vieles wiederholt und doppelt und dreifach erzählt. Zudem wir vieles durcheinander berichtet. Es wird zwischen den Jahren hin und hergesprungen und der Leser kann sich kaum orientieren, in welcher Phase er gerade ist. Er ist um die 20 Jahre auf der Insel, als eine Fußspur einen Wendepunkt markiert. Es dauert jedoch noch mehrere Jahre bis er dann Freitag als Sklaven bekommt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Geschichte fast schon rasend schnell bis zum Verlassen der Insel. Und einen Satz später ist er bereits wieder in England. Leider wird (im Gegensatz zu anderen Ausgaben) in meinem Buch nichts davon berichtet, wie er nach Hause gekommen ist und wie es ihm in England ergangen ist, was doch irgendwie frustrierend war. Zum für mich schlechten Stil (wahrscheinlich auch schlechte Übersetzung) kam hinzu, dass Robinson Crusoe ein sehr unsympathischer Charakter ist. Er hat sehr viel Glück beim Stranden (kann vieles vom Schiff retten) und ihm gelingt fast alles. Und selbst das endlose Probieren oder auch Scheitern an mancher Stelle war für mich als Leser nicht wirklich wahrnehmbar. Seine Verzweiflung, seine Wut und Frustration waren für mich nicht spürbar beim Lesen. Dazu kommen Ansichten, die zwar für damalige Verhältnisse wahrscheinlich typisch waren, mich aber zum Teil sehr abgestoßen haben (Sklaverei, Tierquälerei). Das Nachwort und auch Recherche zum Autor Daniel Defoe konnten zwar manches ins richtige Licht rücken, machten aber das Lesen nicht besser. Insgesamt sind nicht mehr als 2 von 5 Punkten drin. Und diese gibt es eigentlich nur für die gute Idee und dafür dass der Roman literarisch sehr vieles angestoßen hat.
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Zusätzliche Informationen

Daniel Defoe wurde am 01. Januar 1660 in London (Vereinigtes Königreich) geboren.

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auf 57 Wunschlisten

von 16 Lesern aktuell gelesen

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