Daniel Defoe Moll Flanders

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Inhaltsangabe zu „Moll Flanders“ von Daniel Defoe

HarperCollins is proud to present its new range of best-loved, essential classics. (Quelle:'Flexibler Einband/19.10.2010')

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  • Rezension zu "Moll Flanders" von Daniel Defoe

    Moll Flanders
    Ferrante

    Ferrante

    04. August 2007 um 22:03

    Aus Neugier auf skandalös-galantes Treiben ähnlich dem der Landstörzerin Courage kaufte ich mir diesen Klassiker, war jedoch skeptisch, ob er wirklich Lesefreude wecken würde. Ich wurde sehr positiv überrascht. Mit der auf ihr Leben zurückblickenden Moll Flanders schuf Defoe eine sympathische, herzlich ironische und mit dem Tiefgang der Erfahrung ihre Handlungen erklärende Erzählerin, die auf ihr Glück wie auch auf ihre wenigen, aber innigen Freundschaften vertraut. Besonders während Molls Karriere als Diebin erreichte die Erzählung für mich durch die Lebensfreude, die dem Leben als gehetzter Verbrecher den Reiz eines verbotenen Spiels gibt, eine große Intensität. Überhaupt schafft es Defoe, große Gefühle der Freundschaft und Liebe, die Molls ganzes Leben bestimmen, authentisch darzustellen; ebenso authentisch werden die verschiedenen düsteren Milieus dargestellt, mit denen Moll in Kontakt kommt. Daneben ist Moll (eigentlich Betty), die schon als kleines Kind eine unabhängige Frau sein möchte, den Umständen entsprechend eine emanzipierte Frau. So erörtert sie auch an einer Stelle, dass die Frauen in der Ehe und im Flirten viel selbstbewusster auftreten sollten. Richtig skandalös wird es aber nie, man darf sich also keine falschen Hoffnungen machen ;o) ... Die Anmerkungen zum Text in der Ausgabe von Wordsworth Classics erläutern mittlerweile veraltete Ausdrücke und das Vorwort von R. T. Jones (wer auch immer das sein mag) von der University of York öffnet einem gekonnt und fundiert noch einmal die Augen für die Qualität und die Aussage des Textes. Wie bei Wordsworth Classics üblich gibt es das ganze schön gemacht zu einem minimalen Preis.

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