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Mina - Das Irrlicht

vor 5 Jahren

Dies ist die Leserunde zum Thread "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur Monat für Monat" (http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-Klassiker-der-Weltliteratur-Monat-f%C3%BCr-Monat-643067688/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/ZmlsdGVyc29ydD1uZXUmc2VjdGlvbj1mb2xsb3dpbmc%3D&liste=modern).
Diesen Monat - Juli 2012 - lesen wir also "Robinson Cruso", der mit Abstand das letzte Voting in oben genanntem Thread gewann.

Zum Autor:
Daniel Defoe wurde geboren und Starb in London (1660 bis 1731). Er arbeitete als Kaufmann. Von seinem Schreiben konnte er nicht leben. Selbst der hier gemeinsam zu lesende Roman brachte ihm kaum Geld ein.

Er schrieb einige Werke und Essays. Neben Robinson waren Moll Flanders und Kapitän Singleton seine bekanntesten.

Alternative Kapitelaufteilung von Toschi3:
Danach ergibt sich folgende Einteilung für die Bücher mit 51 Kapiteln:
Kapitel 1-6 = Kapitel 1-15
Kapitel 6-10 = ab Kapitel 17
Kapitel 11-14 = ab Kapitel 28
Kapitel 12-17 = ab Kapitel 39
Kapitel 18-20 = ab Kapitel 48.

Autor: Daniel Defoe
Buch: Robinson Crusoe

Mina - Das Irrlicht

vor 5 Jahren

Eure Ausgabe und Erster Eindruck

Ich lese die kostenlose englische Kindle-Version.

Mina - Das Irrlicht

vor 5 Jahren

Plauderecke

Seit ich die Leserunde erstellt habe, muss ich ständig ob der Frisur Defoes lachen. Mir war gar nicht klar, dass jemand, der eine solche Perücke trug, so ein freies Abenteuerbuch schreiben kann...

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Madame Swann

vor 5 Jahren

The Ship Recovered - Fight between Friday and a Bear (Kapitel 18 bis 20)
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@NiniPuuh

Der Kampf zwischen Friday und dem Bären hat sich ebenfalls in den Pyrenäen ereignet, unmittelbar vor den Begegnungen mit den Wölfen.

Also ich habe das Ende so vestanden, dass eine neue Kolonie gegründet wurde, Robinson aber zumindest erstmal wieder nach England zurückkehren wollte und er hat den Engländern versprochen, ihnen von dort auch ein paar englische Frauen zu schicken.
Der letzte Absatz bei mir lautet dann:
"But all these things, with an account how 300 Caribees came and invaded them, and ruined their plantations, and how they fought with that whole number twice, and were at first defeated, and three of them killed; but at last, a storm destroying their enemies' canoes, they famished or destroyed almost all the rest, and renewed and recovered the possession of their plantation, and still lived upon the island. All these things, with some very surprising incidents in some new adventures of my own, for ten years more, I may perhaps give a farther account of hereafter."

Hat nicht auch irgendjemand hier mal erwähnt, dass es noch einen zweiten Teil des Buchs gibt???

suse9

vor 5 Jahren

Fazit und Hintergrund
@Madame Swann

Und du hast es zu Ende geschafft? Du Glückliche. Ich quäle mich noch. Auch mir gefallen diese ewigen Doppelungen nicht. Ich kann mir doch selbst merken, was ich ein paar Seiten vorher gelesen hatte. da muss nicht alles wiederholt werden. Die Sprache ist zu einfach, der Held ein Alleskönner und wenn er zugibt, dass ihm etwas nicht auf Anhieb gelingt, habe ich immer das Gefühl, dass er es so schildert, dass er dennoch dafür ein Lob erwartet. Der Mann ist einfach nur unsympathisch. "Robinson Crusoe" sollte ja bei mir eine 2. Chance bekommen. Aber, ob ich mich bis zum Ende zwingen werde durchzuhalten, ist fraglich.

Toschi3

vor 5 Jahren

The Ship Recovered - Fight between Friday and a Bear (Kapitel 18 bis 20)

Nach Eurem Austausch hier habe ich jetzt erst einmal festgestellt, dass mein Buch viel früher endet (habe mich schon gewundert, wo der Bär bleibt :-). Also mein Buch endet mit dem Verlassen der Insel. Dann werde ich mal schnell bei Projekt Gutenberg noch den Rest lesen, damit ich auch ein "ordentliches" Ende für das Buch habe.

Icequeen

vor 5 Jahren

Also ich muss mich den anderen anschließen. Es war teilweise sehr langatmig.
Hoffe, dass ich mit Frankenstein besser klar komme!

SomeBody

vor 5 Jahren

Fazit und Hintergrund

Ich habe den "Robinson" nun auch endlich rezensiert: http://www.lovelybooks.de/autor/Daniel-Defoe/Robinson-Crusoe-143653200-w/rezension-971265134/ ... sind aber nun nach dem zweiten Versuch auch nicht mehr als 3 Sterne geworden :/

Favole

vor 5 Jahren

The Ship Recovered - Fight between Friday and a Bear (Kapitel 18 bis 20)
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Hä? Also bei mir besteigt er mit den Engländern das Schiff und ein halbes Jahr später ist er daheim in England. Ende.
Nix mit Pyrenäen, Bären, Wölfen, Frau, Kindern oder Finanzwirtschaft. Wo ist der Rest meines Buches?
Da ich allerdings schon viel zu lange überzogen habe, werde ich wohl auch den Rest jetzt nicht mehr lesen. Irgendwie scheint es mir das auch nicht wert zu sein...

Favole

vor 5 Jahren

Fazit und Hintergrund

So hier auch meine Rezension: (leider kriege ich das mit dem Link einfach nicht hin...)
Robinson Crusoe - ein Weltklassiker. Aber warum? Der Roman bietet meiner Ansicht nach nicht wirklich spannende Unterhaltung. Die Geschichte oder besser die Idee (Mann strandet auf verlassener Insel für viele Jahre) ist sehr interessant, aber die Umsetzung lässt doch sehr zu wünschen übrig.
Die Einführung finde ich noch recht gelungen. der Leser erfährt, wer Robinson Crusoe ist und wie es dazu kommt, dass er auf der einsamen Insel strandet. Danach folgen Seiten über Seiten Schilderung, was er alles von seinem Schiff retten kann und wie er sich einrichtet. Hier wird vieles wiederholt und doppelt und dreifach erzählt. Zudem wir vieles durcheinander berichtet. Es wird zwischen den Jahren hin und hergesprungen und der Leser kann sich kaum orientieren, in welcher Phase er gerade ist. Er ist um die 20 Jahre auf der Insel, als eine Fußspur einen Wendepunkt markiert. Es dauert jedoch noch mehrere Jahre bis er dann Freitag als Sklaven bekommt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Geschichte fast schon rasend schnell bis zum Verlassen der Insel. Und einen Satz später ist er bereits wieder in England. Leider wird (im Gegensatz zu anderen Ausgaben) in meinem Buch nichts davon berichtet, wie er nach Hause gekommen ist und wie es ihm in England ergangen ist, was doch irgendwie frustrierend war.
Zum für mich schlechten Stil (wahrscheinlich auch schlechte Übersetzung) kam hinzu, dass Robinson Crusoe ein sehr unsympathischer Charakter ist. Er hat sehr viel Glück beim Stranden (kann vieles vom Schiff retten) und ihm gelingt fast alles. Und selbst das endlose Probieren oder auch Scheitern an mancher Stelle war für mich als Leser nicht wirklich wahrnehmbar. Seine Verzweiflung, seine Wut und Frustration waren für mich nicht spürbar beim Lesen. Dazu kommen Ansichten, die zwar für damalige Verhältnisse wahrscheinlich typisch waren, mich aber zum Teil sehr abgestoßen haben (Sklaverei, Tierquälerei). Das Nachwort und auch Recherche zum Autor Daniel Defoe konnten zwar manches ins richtige Licht rücken, machten aber das Lesen nicht besser.

Insgesamt sind nicht mehr als 2 von 5 Punkten drin. Und diese gibt es eigentlich nur für die gute Idee und dafür dass der Roman literarisch sehr vieles angestoßen hat.

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