Daniel Depp Nächte in Babylon

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Inhaltsangabe zu „Nächte in Babylon“ von Daniel Depp

Der perfekte Fall für David Spandau: eine Hollywood-Schauspielerin, deren Karriere einen deutlichen Knick hat, wird von einem Wahnsinnigen verfolgt - und sie denkt sich, dass ein gewaltsamer Tod vielleicht ein guter Abgang wäre. Ihre Schwester sieht das anders, sie heuert Spandau an, der auf sie aufpassen soll. Dummerweise ist sie aber Jurymitglied beim Cannes Filmfestival. Spandau fährt zwar mit, doch seine Lizenz gilt nur in Kalifornien, so dass auch ein französischen Bodyguard zum Einsatz kommt. Hollywood und Cannes bieten die Kulisse für eine rasante Handlung.
"Cool und mit richtig viel Witz und Tempo erzählt", sagte Antje Deistler über Daniel Depps "Die Stadt der Verlierer". Feinste Spannung, beste Unterhaltung auch bei seinem zweiten Streich. Daniel Depp liefert mit "Nächte in Babylon" einen weiteren Thriller der Extraklasse ab.

er ist zurück Daniel Depp mit David Spandau und das genial

— RichardTrain

Skurrile Personen und derber Humor!

— Arun

Pulp Fiction at it's best.

— bateman23

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  • Spandau Naiv und Blind

    Nächte in Babylon

    RichardTrain

    21. September 2017 um 17:52

    hier Zeigt Spandau wieder Gefühle, sogar naiv und Blind stampft er in die Gefahr, er bleibt sich treu aber dennoch sieht er das Risiko nicht mehr so klar kommen wie im ersten band. ihr sind zwar auch wieder Gangster dabei doch nehmen sie nicht mehr soviel raum ein wie in dem vorlänger und im nächsten band.. mag zwar schade sein, doch auf die Spannung nimmt es kein Einfluss. schön erzählt von Depp...

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  • Rezension zu "Nächte in Babylon" von Daniel Depp

    Nächte in Babylon

    michael_lehmann-pape

    09. September 2011 um 11:52

    Hollywood, Cowboys und Skorpione Hätte Clint Eastwood zu seinen besten Zeiten ein Pendant besessen, wäre dessen Name David Spandau gewesen. Knochentrocken. Hart. Verletzlich. Auf der Suche und doch schon ziemlich gescheitert. Ohne Aussicht, seine zerbrochene Ehe noch einmal zu kitten, obwohl er auf seine unfertige Art in zwischenmenschlichen Dingen alles daransetzt. Und natürlich alles noch verschlimmert. David Spandau, ein Cowboy in Los Angeles, ehemaliger Stuntman, nun Privatdetektiv, wird gegen seinen Willen auf den Weg der persönlichen Rettung in privat aussichtsloser Lage geschickt von seinem Chef-Freund Walter (der ebenfalls nicht allerbester Dinge ist und keine Gelegenheit auslässt, möglichst große, starke Fremde dahingehend zu provozieren, ihm verdienten Schmerz zuzufügen). Ein Weg, der David Spandau nach Cannes führt, mitten hinein in das Gewusel des Filmfestivals. Sein Auftrag: Schutz für den langsam alternden und aus dem Rampenlicht gleitenden Filmstar Anna Mayhew, die von Vincent Perec, einem durchdrehenden Friseur (mit überaus scharfem Rasiermesser versehen) anonym bedroht wird. Ein Friseur, der eher durch Zufall sich erstens seiner Mutter entledigen wird und zweitens den Zuhälter Special um 150.000 Dollar erleichtern wird. Geld, dass jener nur für einen Botengang in seinem Besitz hatte. Und das dieser nun doch dringend wieder benötigt. Figuren, die nun gesetzt sind und sich alle an jenem sagenumwobenem Ort der Dekadenz an der Südküste Frankreichs versammeln werden für ein intensives Katz und Maus Spiel. Anna als Katze jagt David, den einzigen Mann, den sie bisher kennenlernte, der nicht umgehend versucht, über sie herzufallen. Anna ist die Maus, die von der Katze Perec gejagt wird (und er ist näher, als alle vermuten). Perec, die Maus, die von den Katern David, Special und Vincent (dem französischen Leibwächter Annas) gejagt wird. Ein bunter Reigen gegenseitiger Verflechtungen, Verwirrungen, Antipathien und neu beginnender Freundschaften (ein absoluter Höhepunkt unter vielen des Romans ist die „Befriedung“ zwischen David und Vincent in einem Hinterhof in Nizza. Selten wurde ein Faustkampf zweier Männer in dermaßen trockener, urkomischer und mitreißender Form dargestellt, wie es Depp hier gelingt). Ein Reigen, den Daniel Depp in knochentrockener Erzählmanier vorlegt. Mit Figuren, die, jede für sich, treffend und differenziert dargestellt werden, mit Dialogen, die ebenfalls mit trockenstem Humor daher fließen, ohne auch nur im Geringsten aufgesetzt zu wirken. Zudem langweilt das Buch auf keiner Seite und bietet in aller Verflechtung einen logischen roten Faden, den Depp konsequent weiter verfolgt. Mitsamt ein wenig französischer Kulturkunde, so ganz nebenbei. Locker, flüssig, sprachlich auf den Punkt, spannend mit überraschenden Wendungen, dem Halbbruder von Johnny Depp ist, wiederum nach „Stadt der Verlierer“, ein punktgenaues Portrait aus der Welt des „neuen Babylons“ gelungen, dass mit erfrischendem Sprachwitz, hervorragenden Dialogen, einer nicht kitschigen Liebesgeschichte und mit durchgängig gutem Tempo hervorragend zu unterhalten weiß. Was Wunder bei einem Autor, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Drehbuchautor um Timing, Logik und Figurenentwicklung bestens Bescheid weiß.

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