Daniel Dersch Imperium der Angst

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Inhaltsangabe zu „Imperium der Angst“ von Daniel Dersch

Die Kleinstadt Rockwell steht unmittelbar vor einer schrecklichen Katastrophe. Das leibhaftige Böse hat sich in der beschaulichen Ortschaft im Herzen von Maine eingenistet und gewinnt zusehends an Kraft. Dunkle Vorzeichen verdichten sich, ohne dass jemand etwas gegen das drohende Unheil unternimmt. Letzten Endes nehmen zwei kleine Jungen, Andy und Charlie, als Einzige den Kampf gegen das Böse auf. Dabei ahnen sie nicht, welche schrecklichen Opfer sie bringen müssen, um an ihr Ziel zu gelangen. Denn die ganze Welt scheint sich gegen sie verschworen zu haben und der Tod ist ihr ständiger Begleiter auf einer nervenaufreibenden Reise in das dunkle Herz der Finsternis.

sehr spannend von Beginn an bis zum bitteren Ende; Mann kann das Buch nicht aus der Hand legen - so spannend.

— Monika2005

20/16 Katastrophaler Schreibstil. Story gut aber so dermaßen Stephen King lastig. Nur eben in schlecht. ES, Cujo und Needful Things grüßen.

— HerrCharly

Soooo Hammer gut

— Paulinum

Abgrundtief böse... Hammer! Habe selten ein Buch gelesen, das mich von der ersten Seite an so in seinen Bann gezogen hat.

— kriegerin

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    Imperium der Angst

    Monika2005

    11. April 2016 um 13:25

    Vom Krimi bis zum Übernatürlichem ist alles vorhanden. Spannung Pur.

  • "Es wird ein wahres Imperium der Angst errichten und jeden töten, der sich ihm in den Weg stellt."

    Imperium der Angst

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    Rockwell im Bundesstaat Maine in den USA ist eine Kleinstadt, wie es viele gibt. Die Zeiten sind hart, der Sommer hat eine Hitzewelle gebracht, sodass die gesamten Ernten verloren gingen. In dieser Kleinstadt lebt der 12-jährige Andrew "Andy" Morgan zusammen mit seinem 7-jährigen Bruder Charles "Charlie" bei seinem Onkel Walt(her) Brown. Vor einem Jahr starben ihre Eltern bei einem tragischen Autounfall und Walt hat sie als nächster Angehöriger aufgenommen. Doch glücklich sind die Jungen nicht bei ihrem Onkel, denn dieser ist nicht nur alleinstehend mit nunmehr zwei Kindern, er ist auch extrem jähzornig, sodass es sich Andy zur Aufgabe gemacht hat, seinen kleinen Bruder vor ihm zu beschützen. Nicht immer ist es leicht für den Jungen, doch Aufgeben kommt nicht in Frage und er weiß, sobald er alt genug ist, wird er Rockwell verlassen, so wie seine Mutter, Walts Schwester, es vor so langer Zeit getan hat und er wird Charlie mitnehmen und ein neues Leben beginnen, aber bis dahin ist es seine Pflicht, auf seinen kleinen Bruder zu achten. Andy liebt seinen Bruder über alles und um ihn eine Freude zu machen, hat er sich bereit erklärt, den vollkommen verwilderten Garten seines Nachbarn Art Jenkins für 30 $ in Ordnung zu bringen und tatsächlich, trotz der Hitze, schafft er es und zieht damit, wie so oft, den Zorn seines Onkels auf sich, denn dessen Garten hätte es laut seiner Meinung ebenfalls nötig. Wirklich frei fühlen sich die beiden Brüder erst, wenn Walt auf der Arbeit ist. Was kaum zu glauben ist, er ist Polizist und nimmt es den Jungs mehr als übel, dass er nicht mehr seine heiß und innig geliebten Nachtschichten schieben kann, weil er sie jetzt am Hals hat. Charles Decker jedoch, der Sheriff von Rockwell und Chef von Walt, hat derweil ganz andere Sorgen. Eine junge Frau ist spurlos verschwunden. An sich nicht weiter bedrohlich, allerdings handelt es sich hierbei nachweislich um die vierte (!) junge Frau innerhalb eines Jahres, die übrigen tauchten nie wieder auf. Gibt es in Rockwell einen Serienkiller? Von der letzten Vermissten wurde nur ihr Wagen aufgefunden, von ihr selbst gibt es keine Spur. Das Rätsel um die Frauen beschäftigt ihn sehr, er will es lösen, bevor er in einem Jahr in den Ruhestand geht. Doch mit der Ruhe in Rockwell ist es vorbei, als Kardinal Francesco nach Rockwell kommt. Zwar reißt er inkognito, doch er hat eine Aufgabe im Gepäck. Es wird die Ankunft der Bestie erwartet, genau in diesem Ort, ihre Ankunft steht unmittelbar bevor und wenn er sie nicht beseitigt, könnte das Schicksal der Menschheit besiegelt sein. Eines Nachts scheint ein Komet auf die Erde niederzukommen. Andy und Charlie entdecken dieses Geschehen durch Zufall und folgen der Spur. Im Wald entdecken sie dann ein niedliches kleines Wesen, das anscheinend ihrer Hilfe bedarf. Da dieses Wesen ernsthaft in Gefahr zu sein scheint, immerhin ist irgendwer in dem Wald hinter ihm her, beschließen sie, es zu beschützen und auf es acht zu geben ... "Es wird ein wahres Imperium der Angst errichten und jeden töten, der sich ihm in den Weg stellt." Der Plot wurde ausgesprochen spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Was auch immer ich mir als Leser dachte, was als nächstes passieren würde, es kam anders, es war mir einfach unmöglich, den Plot vorherzusagen und ganz ehrlich, ich konnte es kaum erwarten, dass sich die Geschichte auflöste. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonders sind mir hier natürlich Andy und sein kleiner Bruder Charlie ans Herz gewachsen. Diese beiden (noch recht) kleinen Jungen, die bereits so viel Leid erleben mussten und dennoch ehrlich in ihrer geschwisterlichen Liebe füreinander und bereit sind, für den anderen alles zu tun und alles zu geben, ja, man darf durchaus behaupten, ich habe mich ein bisschen in die beiden Jungen verliebt und in die Art, wie sie miteinander umgehen. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd zu lesen, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte und es einfach am Stück (616 Seiten!!!) lesen musste.

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    • 8

    NiWa

    28. November 2014 um 19:31
  • Das Böse passiert manchmal einfach...

    Imperium der Angst

    kriegerin

    19. July 2014 um 10:13

    Und zack, da war es wieder! Dieses seltene Gefühl, dass mich nur noch manchmal durchzuckt, wenn man ein Buch zu Ende gelesen hat und sich denkt, dass man nochmal locker 500 Seiten mehr davon hätte vertragen können... Zusammenfassung: Andy und Charlie, zwei Brüder, die nach einem Autounfall ihrer Eltern mit einem Schlag zu Vollwaisen wurden, leben derzeit bei ihrem Onkel Walt in Rockwell, einem Provinzkaff im Bundesstaat Maine in den USA. In der Kleinstadt hat sich jedoch heimlich, still und leise das wahrhaftig Böse eingenistet und gewinnt zusehends an Kraft. Trotz - oder gerade wegen - der vielen unheilvollen Vorzeichen unternimmt keiner etwas gegen das drohende Unheil. Der ortsansässige Sheriff ist vollkommen überfordert und so sind es die beiden Brüder, Andy und Charlie, die sich auf den ungleichen Kampf gegen das Böse einlassen... Meine Meinung: Selten hat mich ein Buch so aufgewühlt zurückgelassen wie dieses. Das liegt zum einen an der ganzen Atmosphäre des Buches: von Anfang an hat mich das Böse, dass sich in der Kleinstadt Rockwell eingenistet hat, in seinen Bann geschlagen. Irgendwie konnte ich mich dem Bann des Buches einfach nicht entziehen. Irgendetwas hat sich bei mir eingenistet und mir souffliert: "Jassssmin, du solltesssst diessssses Buch schleunigssssst zu Ende lessssssen!" Und das tat ich dann auch. Mehr dazu später. Der andere Grund liegt darin, dass ich mich von Beginn an in Rockwell wohl gefühlt habe. Trotz der widrigen Umstände, mit denen Charlie und Andy - was ihren Onkel Walt angeht - zu kämpfen haben. Kleine Info für alle Stephen-King Fans: es gibt ein "Wiedersehen mit CUJO" und in Art Jenkins, dem netten Nachbarn von nebenan, meine ich Leland Gaunt wiedererkannt zu haben (zumindest am Anfang, als ich noch nicht so recht wusste, was ich von diesem Art halten sollte). Das Buch war von Anfang an wie ein neuer, saubequemer Schuh für mich, den ich am liebsten gar nicht mehr ausziehen wollte. Zu den Figuren im Buch: Die Charaktere sind allesamt knapp beschrieben, aber dennoch ausführlich genug um sich seine Meinung über sie bilden zu können. Daniel Dersch hält sich nicht lange mit äußerlichen Merkmalen wie Körpergröße, Statur und Aussehen auf - worin er sich jedoch verliert sind die tiefen Einblicke in die Seelen und Gedanken der Protagonisten, die er nicht müde wird dem Leser zu servieren. Und das macht einen großen Teil der Sogwirkung aus. Man fiebert regelrecht mit den Guten mit und wünscht den Bösen, dass der Blitz sie beim Sch..... treffen möge. Aber mehr will ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Bei ca. 3/4 des Buches taucht das personifizierte Böse auf - nur allein die Erwähnung des Namens ließ mir alle Haare zu Berge stehen. Allerdings wurde diese Person so dermaßen geschickt und auch schlüssig in die Geschichte verwoben, dass ich zum Schluss beinahe selbst dran geglaubt hätte - so logisch wurde alles vor meinen Augen ausgebreitet. Sprachlich gesehen grenzt dieses Buch für mich schon fast an Kunst. Eine Metapher jagt die nächste und nicht selten nutzte ich auf dem kindle die "Markieren"-Funktion um mir ein paar besonders schöne Stellen für später zu "konservieren". Natürlich möchte ich euch einen meiner Lieblingssätze hier an dieser Stelle nicht vorenthalten: "... Das Donnern der Motoren klang dann ganz wie der Herzschlag einer riesigen Bestie, die mit einer Höllenwut im Bauch auf stählernen Sohlen durchs Land schritt..." Herrlich, oder? Die relativ knapp gehaltenen Kapitel laden den Leser dazu ein nur noch mal eben schnell noch ein Kapitelchen zu lesen... und noch eines... und noch eines... und ehe man sich versieht, kommt man sich vor, als ob man einem fahrenden Karussell zusieht: man braucht definitiv mehrere Runden um sich klar darüber zu werden, was hier gerade vor sich geht. Die Kapitel sind aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und diese wechseln sich immer wieder ab, was einen auch dazu "zwingt" noch ein paar Kapitel mehr zu lesen. Schließlich ist man ja nicht neugierig, man will ja nur wissen wie es weitergeht... Fazit: klare Leseempfehlung für alle (Endzeit-)Thriller-Fans, die wagemutig genug sind, dem Bösen in seinen Schlund zu starren. Definitiv eines der wenigen Bücher, das ich öfter lesen kann und auch will. Aufgrund persönlicher Erfahrung weiß ich, dass man das Böse niemals unterschätzen sollte. Es lauert hinter jeder Ecke und wartet nur darauf, dich eiskalt zu erwischen. In etwa genauso erging es mir mit dem Buch. "Das Böse passierte manchmal einfach, ganz egal, ob man es sich vorstellen konnte oder nicht."

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