Daniel Domscheit-Berg Inside WikiLeaks

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Inhaltsangabe zu „Inside WikiLeaks“ von Daniel Domscheit-Berg

Daniel Domscheit-Berg war Sprecher von WikiLeaks und neben Julian Assange das einzig bekannte Gesicht der Enthüllungsplattform. In seinem Insider-Report gewährt er tiefe Einblicke in diese verschwiegene Organisation, die weltweit die Mächtigen das Fürchten lehrt. Er erzählt die Geschichte von WikiLeaks, wie sie noch keiner gehört hat.

Stark subjektiv geprägt udn ohne erkennbare logische Reinfolge. Dennoch lesenswert und interessant, jedoch bleibt der Autor unsympathisch.

— Chizuka

Informativ, selbstkritisch, spannend. Ein Muss für jeden, der einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte.

— Estel90

Unterhaltsam geschrieben. Aber der Funke wollte bei mir nicht so wirklich überspringen.

— AlexDK81

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  • Rezension zu "Inside WikiLeaks" von Daniel Domscheit-Berg

    Inside WikiLeaks

    Dubhe

    17. November 2011 um 21:08

    In diesem Buch beschreibt der Autor seine Zeit bei WikiLeaks, einer Internetseite, auf der strenggeheime Dokumente veröffentlicht werden. Doch dieses Leben hat auch seine Schattenseiten, welche der Autor aus eigener Erfahrung schildert. . Da ich schon viel über das Leben eines Computerhackers weiß, kann man dieses Buch nicht mehr schocken. Gegenüber manch anderen Sachen erscheint dieses Leben sogar recht harmlos. Trotz allem möchte ich mit niemanden von WikiLeaks tauschen. Es hat einfach keine schockierende Wirkung auf mich, was der Leser in diesem Buch erfährt. Man merkt, dass der Autor kein Schriftsteller ist, denn der Stil ist teilweise katastrophal und zwischendurch sogar etwas langweilig. Doch wen das Thema interessiert, der sollte sich dieses Buch doch einmal anschauen.

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  • Rezension zu "Inside WikiLeaks" von Daniel Domscheit-Berg

    Inside WikiLeaks

    aaronmueller

    29. July 2011 um 11:50

    Ein sehr spannend geschriebenes Enthüllungsdrama von Daniel Domscheit-Berg -- dem zeitweise einzigen Komplizen von Julian Assange beim Projekt WikiLeaks. Dieses Buch beschreibt die erschreckend andern Erlebnisse von Domscheit-Berg bei Wikileaks mit seinem Gründer Julian A. Viele Details kommen mit diesem Buch ans Tageslicht, welches man nicht für möglich gehalten hätte wenn man WL nur von "aussen" kennt. Trotz der authentischen und komplett ehrlichen Beschreibung (so kommt es zummindest rüber) der Ereignisse ist es an manchen Stellen sehr subjektiv geschrieben. Verständlich, das Buch stammt von einem von WL suspendierter Aussteiger. (Geschrieben hat es übrigens Tina Klopp.) Trotzdessen hätte etwas objektivität bzw. die Sicht der Gegenpartei (also Julian A.) manchmal nicht geschadet.

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  • Rezension zu "Inside WikiLeaks" von Daniel Domscheit-Berg

    Inside WikiLeaks

    chiara

    07. May 2011 um 11:49

    Das Buch hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Auf der einen Seite gibt Daniel Domscheit-Berg einen interessanten Einblick in die internen Vorgänge von WikiLeaks. Bisher kannte ich die Plattform nur aus den Nachrichten und hatte keine Ahnung, was sich hinter WikiLeaks wirklich verbirgt. Trotz dieser eher bescheidenen Voraussetzung hatte ich am Ende einen recht guten Eindruck von der Enthüllungsplattform. Auch den Schreibstil kann ich nicht bemängeln. Das Buch lässt sich leicht lesen und ist streckenweise richtig spannend. Außerdem verzichtet Domscheit-Berg weitestgehend auf Fachwörter, so dass man auch als Nicht-EDV-Spezialist die Zusammenhänge versteht. Ebenfalls gelungen finde ich, dass man die Übersetzung der Originalzitate im Anhang nachschlagen kann. Besonders bei den ganzen Abkürzungen, die Assange verwendet, ist dies sehr hilfreich. Eigentlich hat das Buch einen guten Eindruck hinterlassen. Nachdem ich die zuerst die positiven Punkte aufgeführt habe, stellt sich natürlich die Frage: war da nicht etwas mit einem zwiespältigen Eindruck? Was mich an diesem Buch stört, ist die Art und Weise wie Daniel Domscheit-Berg am Ende seine Freundschaft bzw. Arbeitsbeziehung zu Julian Assange beschreibt. Der Leser kann mitverfolgen wie die anfängliche Bewunderung gegenüber Assange verschwindet und Domscheit-Berg die wahre Persönlichkeit des Gründers der Enthüllungsplattform kennenlernt. Dass sich Beziehungen über die Jahre verändern, ist an sich nichts ungewöhnliches. Doch in diesem Fall hatte ich am Ende das Gefühl den Streit eines älteren Ehepaares zu verfolgen, das sich besser schon vor einigen Jahren getrennt hätte. Beide beharren auf ihrer Position und nur ihre eigene Einstellung ist die Richtige. So kann ich nach dem Weglegen des Buches nicht verhindern, dass ich sich mir die Frage stellt: ist „Inside WikiLeaks“ nicht in gewisser Weise eine Abrechnung mit Julian Assange und weniger ein Insiderbericht? Der Einblick hinter die Kulissen ist sicher interessant. Ich werde auf jeden Fall noch ein Buch über WikiLeaks lesen, um mir eine unabhängigere Meinung bilden zu können.

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  • Rezension zu "Inside WikiLeaks" von Daniel Domscheit-Berg

    Inside WikiLeaks

    Gertis_Buecherkiste

    02. May 2011 um 16:01

    Ob alles so stimmt, wie es in diesem Buch dargestellt wird, sei dahingestellt, aber vieles spricht dafür und man lernt hier eine ganz andere Seite von WikiLeaks kennen. Das Buch ist spannend geschrieben, dafür zeichnet übrigens Tina Klopp verantwortlich, die das Ganze zu Papier gebracht hat, und dürfte für jeden eine interessante Lektüre sein, der einen Blick hinter die Kulissen von Wikileaks werfen möchte. Wer die 300 Seiten beendet hat, wird Wikileaks mit anderen Augen sehen, auch wenn am eigentlichen System nicht gerüttelt wird. Lediglich die Umsetzung wirft einen Schatten auf „die gefährlichste Website der Welt“. Aber am besten ist es, sie machen sich selbst ein Bild davon.

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  • Rezension zu "Inside WikiLeaks" von Daniel Domscheit-Berg

    Inside WikiLeaks

    lovely_ann

    02. March 2011 um 15:12

    Ich habe dem Buch 3 Sterne gegeben, denn so recht, weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Auf der positiven Seiten: es ist leicht unterhaltend geschrieben, langweilt den Leser nicht mit zu viel technischen Details, sondern Domscheit-Berg erzählt was nötig ist, geht aber vielmehr auf die Beziehung zu Assange ein, als z.b. auf die Veröffentlichungen. Auf der negativen Seite: Er geht eben zu wenig auf die Veröffentlichungen ein und beschränkt sich zu sehr auf die Beziehung zu Assange - und das oft in einer Art, wie es ein bißchen an postpubertäre Abrechnung erinnert. Als Leser ist man am Anfang noch fasziniert von den Anekdoten und Insidergeschichtchen - aber irgendwann merkt man, worauf es hinausläuft und es wird langweilig. Ein Streit über ein offenes Fenster oder eine verstörte Katze... ist ja nett - aber ist es wirklich das, was man in einem Buch über die gefährlichste Website der Welt lesen möchte. Ist es wirklich so banal? Ja, vielleicht ist es das - so banal. Irgendwie ist es aber - selbst für mich als Nicht-Fan und Skeptiker in Bezug auf Wikileaks - entzaubernd. Es werden die Vorurteile, die man so über Hacker hat, aufs schönste bestätigt: alls weltfremde Gestalten ohne soziale Kompetenz. So schneidet Assange ab. Und irgendwie glaube ich das sogar, denn es passt zu dem Bild, was ich beim lesen und sehen von Interviews bekommen habe: es geht ihm vielmehr um sein Ego, als um die Sache... In diesem Punkt ist Domscheit - Berg sympathischer - denn man glaubt ihm schnell, dass es ihm um die Sache geht - und nicht ums Ego. Allerdings: ob es so ist oder die geschönte Selbstdarstellung - das bleibt offen. Man liest noch die anfängliche Bewunderung für Assange heraus - aber man liest auch die Enttäuschung und Verletzung heraus - und fragt sich dann schon, ob das nicht alles nur eine Abrechnung ist? Denn es bleibt die Frage: hat die "Sache" durch dieses Werk gewonnen oder nicht doch das Ego? Eine Sache fand ich auch ernüchternd und entzaubernd - aber bin froh, es mal so in Klarheit gelesen zu haben: die Annahme, dass bei Wikileaks alles öffentlich gemacht wird und es immer um Transparenz geht, im Gegensatz zum gemeinen Journalismus, muss man dann doch revidieren, wenn zu lesen ist, dass Material in der Inbox liegenbleibt, erst gesichtet und bearbeitet wird, sogar journalistisch zum Teil. Gut, sie haben sich was getraut, aber so ganz transparent wie es dargestellt ist, ist es nun leider nicht. Das Gefühl, was bei mir nach dem Lesen zurückbleibt: WL ist ein lustiges Experimentierfeld von Spät-Jugendlichen, die mit dem, was sie losgetreten waren, letztlich total überfordert waren und die eigentlich gute Ideen und Chancen fahrlässig verspielen. Aber auch die Erkenntnis ist nicht neu - und den Gedanken hatte ich vor dem Lesen auch schon. Also wirklich verändert hat das Buch meine Weltsicht und meine Sicht auf Wikileaks nicht, einige Vorurteile bestätigt ... und lässt mich ratlos zurück. Ich denke, ich werde mir auch noch die im April erscheinende Autobiographie von Assange zu Gemüte führen. Vielleicht verstehe ich dann noch ein bißchen mehr.

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  • Rezension zu "Inside WikiLeaks" von Daniel Domscheit-Berg

    Inside WikiLeaks

    KollegeKraftwagen

    13. February 2011 um 21:09

    Aus dem abenteuerlichen Leben eines ehemaligen Dream Teams... Wenn Daniel-Domscheidt-Bergs Buch den Untertitel Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt trägt, dann sollte man schon ungefähr wissen, was einen erwartet: Ein persönlicher Bericht, eine chronologisch am eigenen Leben entlang ERZÄHLTE Geschichte aus der Vor- und Hochzeit von WikiLeaks, voller Details und Anekdoten, mit Beschreibungen statt mit Definitionen. Letztendlich offen im Ergebnis, dabei idealerweise romanhaft und spannend geschrieben, um dem Leser die eingebauten Analysen und Technik-Exkurse schmackhaft zu machen. Das funktioniert ausgesprochen gut, was nicht verwundert, denn eigentlich ist die Geschichte von WikiLeaks eine Wahnsinns-Abenteuergeschichte, die 5 Freunde und der Server der Gerechtigkeit gewissermaßen oder Emil und die Detektive im 21. Jahrhundert: Eine Handvoll Computer-Nerds mit einem maroden Server lassen globale Unternehmen den Schwanz einziehen und führen ganze Nationen an der Nase herum. Das ist eine großartige Geschichte, und es ist großartig erzählt. David gegen Goliath – und Goliath ist chancenlos! Zu schön, um wahr zu sein. Die WikiLeaks-Story ist auch eine Art NGO-Startup-Geschichte: Aus dem Hinterzimmer an die Weltmacht in vier Jahren. Leider war nach diesen vier Jahren wegen interner Probleme auch erst mal Schluss mit dem Aufstieg. Dazu ist im Buch vieles zu lesen, mit viel Ehrlichkeit, Trauer und Herzblut geschrieben: Trauer um die vernachlässigten Ziele der Organisation und Trauer um eine enge Freundschaft – und auf diese gewesene Freundschaft richtet sich jetzt die ganze mediale Aufmerksamkeit. Die Personen rücken auf Kosten der Inhalte in den Mittelpunkt. Alle stürzen sich auf die Gefühle, weil das Sachliche eigentlich eher unsexy und abstrakt ist. Die schon vielfach aufgegriffenen Anekdoten– um Leberkäse und „Katzentraining“, um vermüllte Aktivistenzimmer und offene bzw. geschlossene Fenster, Julian mit Europalette als Tarnung auf dem Rücken in der Wiesbadener Innenstadt, Julian nächtelang vor der Laptop-Tastatur kauernd – sind das überleitende Moment, sie ergänzen und stützen den argumentativen Teil des Buches durch Beschreibungen. Deshalb sind diese Anekdoten nicht so böse, wie sie oft dargestellt werden, sie machen vielmehr die Personen lebendig, vielschichtig, bei allen Defiziten doch auch liebenswert. Naja, bei Julian fällt das Lieben irgendwann schon schwer. Klar, Julian wird als äußerst schwieriger Mensch beschrieben, aber seiner Faszination kann man sich auch als Leser lange nicht entziehen. Er ist verrückt, aber cool. Mit dem nötigen Größenwahn, um ein unglaubliches Projekt auf schnellstmögliche Weise zu einem gigantischen Erfolg werden zu lassen. Ein charismatischer Ironiker, der Rollen wechselt und Identitäten erfindet, wie andere ihre Kleider wechseln. Keiner weiß, woher er kommt, keiner weiß, wohin er geht und wer genau er ist. Ein perfektes Idol, dieser slackerhafte Superheld. Ein geborener Popstar. Als Freund, Chef oder Schatzmeister allerdings eher weniger geeignet. Ganz im Gegensatz dazu Daniel, ein unglamouröser deutscher Informatik-Ingenieur, der antritt, um der gerechten Sache, der größtmöglichen Transparenz nämlich, in präzise geregelten Abläufen zum Erfolg zu verhelfen. Transparenz auch in eigener Sache ist eines seiner wichtigsten Ziele, das gibt seinem Buch etwas Bekenntnishaftes, etwa wenn er gesteht, er habe Julian zeitweise gehasst. Redlichkeit und Moral erscheinen als seine obersten Werte, für die er auch auf eigene Kosten kämpft und notfalls mit dem Kopf durch die Wand geht. Er kommt mir vor wie einer der letzten echten Idealisten – was ihm in unseren idealismusfernen Zeiten natürlich als Egotrip ausgelegt wird. So mysteriös Julian ist, so verlässlich, bodenständig und strukturiert wirkt Daniel. Er hätte die Untergrundzelle, die die Welt erobert, gerne professionalisiert und zu einer Art ordentlich strukturierter Whistleblower-„Behörde“ gemacht, damit die politisch gewollte Anarchie des Projekts nicht im Chaos und der Intransparenz versinkt. Aufmerksamkeit erringt man auf diese Weise natürlich eher nicht. Eigentlich sind der Popstar und der Ingenieur ein Dream Team, sie ergänzen sich auf geradezu ideale Weise, gerade weil sie so extrem gegensätzlich sind. Wenn sie sich hätten einigen können, dann hätte aus WikiLeaks eine ganz große Sache werden können – das NGO-Pendant zu Google oder Facebook. Aber das war wohl unmöglich. Wenn man den Tenor in den unzähligen Artikeln und unflätigen Foren-Kommentaren mit dem tatsächlichen Inhalt des Buches vergleicht, dann begreift man schnell, warum dieses Buch nötig ist: Hier werden Infos zu WikiLeaks von einem Insider ausführlich und im Zusammenhang dargestellt, die in den Medien oft bruchstückhaft, teilweise auch falsch mit viel Phantasie zusammengeleimt werden. Und eine persönliche Notwendigkeit hat das Buch natürlich auch für seinen Autor, der sich die Deutungshoheit über sich selbst und seine ehrenamtliche Arbeit der letzten Jahre von den Medien und aus den Foren zurückholt. Wer an der Wahrheit interessiert ist, muss auch dieses Buch über WikiLeaks gelesen haben!

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