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Daniel ErkSo viel Hitler war selten
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So viel Hitler war selten
So viel Hitler war selten
 (8)
Erschienen am 05.01.2012
Daniel ErkSo viel Hitler war selten: Die Banalisierung des Bösen oder Warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist
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So viel Hitler war selten: Die Banalisierung des Bösen oder Warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist

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Sokratess avatar

Rezension zu "So viel Hitler war selten" von Daniel Erk

Eine Geschichte der Rezeption der Hitler-Erinnerung
Sokratesvor 5 Jahren

Daniel Erk hat Recht: Adolf Hitler geistert fast täglich durch die deutsche Medienlandschaft, ob nun als Teil der konventionellen Satireblätter, des Internets oder der Abenddokumentationssendungen eines Guido Knopp. Keine historische Epoche ist so ausführlich medial "erforscht" worden die das 3. Reich. Die seriöse Forschung sieht weit unspektakulärer aus als ihre mediale Schwester. - Das Buch widmet sich dem Massenphänomen Hitler, seiner Rezeption seit den 1980er Jahren und auch der Tabuisierung dieses Themas, die hin und wieder enormen Stilblüten treibt, wenn es darum geht, einem verklemmten Schweigen entgegenzuwirken. Keine anspruchsvolle Literatur, aber dennoch eine intelligente Auseinandersetzung mit einem aktuellen Phänomen.

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Walter_Benjamins avatar

Rezension zu "So viel Hitler war selten" von Daniel Erk

Rezension zu "So viel Hitler war selten" von Daniel Erk
Walter_Benjaminvor 6 Jahren

Einige Wahrheiten, aber lange nicht die eine, die Erk meint, zu vermitteln. Vieles viel zu polemisch, vieles viel zu vorwurfsvoll und vieeeel zu verallgemeinernd. Ich mag es nicht, wenn pauschalisiert wird. Natürlich werden viele böse und auch gefährliche Späße mit den Nazis getrieben. Die Banalisierung ist natürlich eine Gefahr. Allerdings nicht die Banalisierung von Hitler, dem "Aushängeschild" der NS-Ideologie, sondern die Banalisierung der Geschehnisse und deren Folgen, sowie die Banalisierung der "Idee Nationalsozialismus". Erk wirft einem Großteil der Deutschen vor, die Geschehnisse viel zu sehr zu personalisieren und alles auf Hitler zu schieben. Er selber macht es aber mit diesem Buch nicht anders. Sein Hitler-Blog war besser.

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