Daniel F. Galouye

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Dark Universe - Der Aufbruch

Dark Universe - Der Aufbruch

 (12)
Erschienen am 10.05.2017
Simulacron-3/Welt am Draht

Simulacron-3/Welt am Draht

 (7)
Erschienen am 01.03.2013
Weltraumschiff Nina meldet

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 (1)
Erschienen am 01.01.1968
Simulacron - Drei

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 (2)
Erschienen am 01.10.1991
Jenseits der Barrieren

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 (2)
Erschienen am 01.06.1978
Dunkles Universum

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 (1)
Erschienen am 01.06.1987
Dark Universe

Dark Universe

 (0)
Erschienen am 08.10.2010
Der unendliche Mann

Der unendliche Mann

 (0)
Erschienen am 01.06.1987

Neue Rezensionen zu Daniel F. Galouye

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einz1975s avatar

Rezension zu "Dark Universe - Der Aufbruch" von Daniel F. Galouye

Daniel F. Galouye - Dark Universe - Der Aufbruch
einz1975vor 4 Monaten

Dunkelheit, Finsternis und kein Licht… wir befinden uns genau da wo ihr es vermutet – Tief weit unter der Erde. Wir lernen dabei Jared kennen. Ein junger Mann, welcher aus der sogenannten unteren Ebene stammt und nicht immer ganz den Gesetzen seiner Vorgesetzten treu ist. Es kommt schon vor, dass er sich in Gebiete wagt, welche er nicht betreten darf. Schon von Anfang an spürt man, dass hier etwas anders sein muss, denn es wird unter anderem von sogenannten „Klick-Steinen“ gesprochen. Wozu könnten diese wohl dienen? Richtig, um sich zu orientieren, denn in dieser Welt ist es wie anfangs beschrieben einfach nur Dunkel. Genau das macht einen wahrlich unheimlichen Reiz aus, denn wie ein Blinder lebt Jared in dieser Welt und erlebt er seine Umwelt auf eine ganz andere Art als wir.

Sein Gehör ist daher außerordentlich gut ausgeprägt und er erkennt viele Kleinigkeiten nur aufgrund des Schalls, welcher von dem Gegenstand zurückgeworfen wird. Selbst mit Pfeil und Bogen oder mit einem Speer kann er trotz Dunkelheit gut umgehen. Er trifft gleich zu Anfang auf ein gefährliches Tier, welches in diesen Höhlen zu leben scheint. Mit Glück schafft er es dennoch wieder zurück. Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass es in dem Höhlensystem anscheint auch noch andere und weitaus gefährlichere Monster gibt. Eines Tages wird er zum Rat der Einwohner gerufen, denn es ist Zeit, dass er verheiratet wird. Seine Auserwählte ist anfangs auch nicht sonderlich angetan von dieser Idee, aber im Verlauf der Geschichte ändert sich das.

Denn sie ist ebenfalls mehr als Besonders und kann sich zusätzlich doch noch auf ihre Augen verlassen, wenn auch anders als ihr eure Augen benutzt. Was aber hat das alles mit Science-Fiction zu tun? Der Roman selbst spielt nach einem verehrenden Atomkrieg, welcher vor einigen hundert Jahren auf der Oberfläche tobte. Die Menschen suchten Schutz und was daraus geworden ist, könnt ihr hier erfahren. Der Autor nimmt sich dabei sehr viel Zeit für seine Figuren. Er entwickelt zum Teil eine eigene Sprache und viele eigene Begriffe, denn Sprache steht bekanntlich niemals still. Was den Roman an einigen Stellen etwas undurchsichtig macht und man schon frühzeitig erraten will, was „Zivver“ sind oder diese Monster, welche Menschen verschwinden lassen. Eine schöne Auflösung gibt es allerdings erst zum Schluss.

Außerdem erschien Dark Universe erstmals 1962 und damit mitten zur Zeit des Kalten Krieges, kein Wunder, dass Galouye dieses Thema dermaßen beschäftigt hat. Das Ende zeigt einmal mehr, dass die Menschen damals wirklich diese Endversion eines Krieges direkt vor Augen hatten. Eine weitere, recht philosophische Frage, wird dem Leser ebenfalls beantwortet. Was ist Licht und was ist Finsternis? Einige Traumwelten, in die sich unser Held verirrt sind schon recht eigenwillig, weisen den Roman aber in genau die Richtung, wie der Autor es eben wollte. Denn vorrangig geht es nicht um Science-Fiction mit einer schönen neuen Zukunft, sondern das Ende unserer Gesellschaft und der Rückschritt zu unserer Vergangenheit als Sammler und Jäger.

Fazit:
Dark Universe – Ein post-apokalyptisches Abenteuer, welches auf seine ganz eigene Art und Weise uns Menschen zurück in die Steinzeit schickt. In dunklen Gängen wandeln mysteriöse Monster und schicken unseren Helden von einem Schrecken zum nächsten. Der Roman liest sich schnell, aber nicht immer leicht und wer sich zurückerinnert fühlen will an den Kalten Krieg und seine Folgen, der findet hier einen fast vergessenen Zeitzeugen und seine Erlebnisse.

Matthias Göbel

Autor: Daniel F. Galouye
Paperback: 280 Seiten
Verlag: Mantikore Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 10.05.2017
ISBN: 978-3-945493-84-7

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Annabels avatar

Rezension zu "Dark Universe - Der Aufbruch" von Daniel F. Galouye

Ungewohnt aber gut!
Annabelvor 8 Monaten

Figuren: An sich ist die Anzahl der Figuren, die wirklich eine Rolle in der Handlung von Dark Universe spielen, recht gering gehalten. Das begrüße ich allerdings, da ich mich als Leserin sowieso mehr auf andere Dinge konzentrieren musste. So bleiben als wirklich wichtige Figuren nur zwei: Jared und Della.Jared scheint der einzige in seiner „Welt“ zu sein, der das Licht nicht nur als eine unnahbare Gottheit sieht, sondern mehr dahinter vermutet. Er ist eine sympathische Figur und muss auf seiner Suche nach Antworten einiges ertragen. Als besonders empfand ich vor allem, wie ich als Leserin wirklich mitfühlen konnte, wie sich seine Einstellung gegenüber der unterirdischen Welt, also seiner Heimat und seinem Volk, immer wieder geändert hat und wie er mit sich selbst haderte.Zu ihm gesellt sich nach einiger Zeit Della. Sie gehört einem anderen Volk an und soll mit Jared eine Verbindung eingehen, um die Welten der beiden einander näherzubringen. Ihre wahre Bedeutung für die Story wird erst recht weit am Ende des Buches offenbart, also werde ich jetzt nicht allzu viel verraten. 
Schreibstil: Ich muss zugeben, ich habe erst nachdem ich mit dem Lesen von Dark Universe begonnen hatte auf der Seite des Verlags bemerkt, dass dieses Buch erstmals 1962 veröffentlicht wurde. Überrascht hat es mich vor allem, weil ich bei dieser Jahreszahl sofort Flashbacks diverser Schul- und Unilektüre bekam. Hier kann ich euch aber beruhigen, denn dem Schreibstil merkt man sein Alter nicht an. Er lässt sich sogar wirklich angenehm lesen. Ich hatte da eher ein Problem mit der Aufteilung des Textes selbst, also mit den Absätzen. Denn teilweise finden größere Zeit- oder Ortssprünge statt, ohne, dass das optisch im Text erkennbar ist. Leider habe ich so teilweise erst nach mehreren Zeilen bemerkt, dass sich die Handlung mittlerweile irgendwann oder irgendwo anders abspielte. Nach circa der Hälfte des Buches war ich zwar darauf gefasst und auch aufmerksamer, was solche Wechsel anging, doch hat mich diese (nicht vorhandene) Trennung in den ersten Kapiteln immer wieder ins Stolpern gebracht.
Inhalt:Bei diesem Buch musste ich als Leserin wirklich vergessen, wie ich bisher gelesen habe. Denn Jared, Della und Co. leben in einer Welt unter der Erde in verschiedenen Höhlensystemen. Unsere Welt, also das „oben“ haben sie nie kennengelernt. Die Zeit, in der ihre Vorfahren auf der Erde gewohnt haben, ist so lange her, dass sich niemand mehr daran erinnert, was „oben“ überhaupt ist. Jared selbst lebt in absoluter Dunkelheit. Er und sein Volk sehen nicht wie wir, sie nehmen ihre Umwelt durch Schall wahr. Dies ist auch der Punkt, für den man wirklich offen sein muss. Natürlich werden Räumlichkeiten und Personen beschrieben.- Aber eben nicht, wie sie aussehen, sondern wie sie sich anhören, also wie der Schall zurückgeworfen wird. Ich befand mich also während des Lesens wirklich in einem „Dark Universe“. Trotzdem hat der Autor es geschafft, die gesamte Welt gerade so durch die verschiedenen Figuren zu beschreiben, dass ich mich immer zurechtfinden konnte und auch ein grobes Bild der Umgebung hatte. Öde ist es in den Höhlen allerdings nicht, auch, wenn man das vorerst meinen könnte. Denn die Menschen leben nicht allein dort unten. Es ist zu Beginn noch nicht ganz klar, was es mit den Zivvern und Subflatterern auf sich hat, aber genau das gibt dem Ganzen noch einen extra Hauch Spuk dazu. Man sieht die Gefahr, beziehungsweise das Monster, das einen verfolgt, nicht wirklich. Man kann es nur hören und riechen.Zu diesen Monstern kommt aber auch Gefahr aus den eigenen Reihen, denn die Überlebenden sind in höchst mittelalterliche Glaubensmuster zurückverfallen und Fehltritte (die sich Jared zu oft leistet) werden hart bestraft. Sie alle beten Gegenstände, „Reliquien“, aus der Vergangenheit an.- Also aus der Zeit, in der die Menschen noch auf der Erde lebten. Wozu Glühbirne und Co. allerdings so wirklich da waren, verstehen sie alle nicht, denn „hell“ und „dunkel“ kennt man dort unten auch nicht. Das einzig Gute, sofern man es so nennen will, was das Leben unter der Erde hervorgebracht hat, sind die besonderen Fähigkeiten der Bewohner. Da sie schon lange nicht mehr ihre Augen nutzen, haben sich andere Sinne wie Hören und Riechen stark verbessert. Manche einzelnen Personen haben sogar ganz besondere Fähigkeiten entwickelt, über die ich hier nicht zu viel verraten möchte.
Wenn euch Dark Universe interessiert, möchte ich euch hier auch noch ans Herz legen, wirklich am Ball zu bleiben, wenn ihr einmal mit dem Lesen angefangen habt. Es handelt sich hier um keinen dicken Schinken, also sollte das machbar sein. Denn ich muss gestehen, dass ich dieses Buch nicht seitenweise lesen konnte, sondern es kapitelweise verschlungen habe. Das allerdings nicht nur, weil es zum Ende heraus immer spannender wurde, sondern auch, weil man sonst schnell den Faden verlieren könnte. Allzu verwirrend ist zwar nichts beschrieben, aber durch die bereits erwähnten Zeit- und Ortssprünge kann man schnell aus dem Lesefluss kommen, wenn man nicht genug „Schwung“ hat. 
mehr auf: http://a-bookdemon.blogspot.de/2018/03/rezension-dark-universe.html

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Zsadistas avatar

Rezension zu "Dark Universe - Der Aufbruch" von Daniel F. Galouye

Rezension zu "Dark Universe"
Zsadistavor einem Jahr

Mittlerweile ist der gewaltige Krieg Jahrhunderte her. Die Menschen leben seit ewigen Zeiten unter der Erde in der Dunkelheit. Verschiedene Gruppen haben sich unter der Erde weiter entwickelt. Die eine hat sich auf hören spezialisiert. Mit Klickgeräusche verständigen sie sich. Die andere kann Temperaturen und Wärmesignaturen unterscheiden.

Doch wirklich glücklich sind die Menschen mit ihrer Situation nicht. Jared, ein Überlebender, sehnt sich nach den alten Legenden nach Licht und Farben.

Jared würde zwar gerne an die Oberfläche, doch traut er sich trotz seiner Sehnsucht nicht. Doch dann geschehen merkwürde Dinge im Dunkeln und Jared bleibt nichts anders übrig, als doch den Weg nach oben zu suchen.

„Dark Universe“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Daniel F. Galouye.

Gleich vorne weg sei zu sagen, dass der Roman bereits im Jahre 1962 geschrieben wurde. Das Buch wurde nun neu verlegt und veröffentlicht. Daher muss ich gleich erwähnen, dass der Schreibstil natürlich nicht neumodisch ist. Die Geschichte ist nun einmal 55 Jahre alt und als solche muss man sie auch lesen.

Die Katastrophe an sich wird erst spät im Buch erwähnt. Anfangs gibt es immer nur Andeutungen. Auch spielt die Religion in der Story eine große Rolle. Wobei es schon eine seltsame Sache ist, wenn man die Finsternis als das verteufelte Böse ansieht, wenn man beständig in ihr wohnt.

Die Geschichte an sich erzählt sich schon sehr interessant. Ich bin immer wieder überrascht, auf was die Autoren dieser älteren Bücher doch gekommen sind.

Zum Ende hin weißt die Geschichte jetzt nicht die große Wendung. Es endet auch nicht im großen bombastischen Finale. Mir hat die Story jedoch trotzdem gefallen. Wie schon erwähnt, man muss auch das Alter der Geschichte beachten. Es ist wie der Vergleich von alten und neuen Filmen. Die alten Filme und Bücher bestechen durch ihren Inhalt und die Darstellung, die neuen in ihrer Aktion und bildgewaltige Darstellung.

Mir hat das Buch trotz allem gut gefallen. Es ist auch mit Sicherheit ein guter Lesestoff für Liebhaber älterer Science Fiction. Für Fans der neuen SF mit allen Raumschlachten und übertriebener Aktion dürfte das Buch etwas langatmig sein. 

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Mantikoreverlags avatar
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist soweit! Unser neuester Klassiker aus der Feder des Scifi Schriftsteller Daniel F. Galouye – DARK UNIVERSE - ist vor kurzem erschienen.

Da das Taschenbuch nun verfügbar ist möchten wir euch gerne zu einer Leserunde dieses spannenden Klassikers aufrufen. Hierzu spendieren wir 10 Bücher!


Darum geht es:...
Jared gehört zu den „Überlebenden“.

Vor Jahrhunderten löschte ein gewaltiger Krieg die menschliche Zivilisation
aus und machte die Erde unbewohnbar. Die wenigen Überlebenden der Katastrophe konnten sich in ein unterirdisches Tunnelsystem retten. Seit Generationen leben sie im Untergrund - ohne Licht - in völliger Dunkelheit. Ihre Sinne haben sich perfekt an die ewige Nacht angepasst. Erinnerungen an die alte Welt, sogar an Licht, sind nicht mehr als Legenden – bewahrt in den Mythen der Überlebenden.

Jared will den Geschichten auf den Grund gehen und wagt den riskanten Aufstieg…

Dark Universe erschien erstmals 1962 zur Zeit des Kalten Krieges. Die post-apokalyptische Vision einer vom Atomkrieg zerstörten Zivilisation war für den Hugo Award nominiert. Ein Meisterwerk der Science-Fiction Literatur
....

Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte braucht sich hier einfach nur zu bewerben. Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback.

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