Daniel F. Galouye

 4 Sterne bei 25 Bewertungen

Lebenslauf von Daniel F. Galouye

Daniel Galouye (1920-1976) war ein amerikanischer Science Fiction Autor, der auch als Journalist arbeitete. In den 1950er Jahren begann Galouye Kurzgeschichten und Romane zu schreiben, von denen die Romane Dark Universe (1961) und Simulacron-3 (1964) am erfolgreichsten wurden. Letztgenannter Roman wurde gleich zweimal verfilmt – einmal als deutscher Film „Welt am Draht“ und als amerikanischer Blogbuster „Matrix“.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Daniel F. Galouye

Cover des Buches Dark Universe - Der Aufbruch (ISBN: 9783945493847)

Dark Universe - Der Aufbruch

 (12)
Erschienen am 10.05.2017
Cover des Buches Simulacron-3/Welt am Draht (ISBN: 9783937355597)

Simulacron-3/Welt am Draht

 (6)
Erschienen am 01.03.2013
Cover des Buches Weltraumschiff Nina meldet (ISBN: B0026LMVQC)

Weltraumschiff Nina meldet

 (1)
Erschienen am 01.01.1968
Cover des Buches Simulacron - Drei (ISBN: 9783453309043)

Simulacron - Drei

 (2)
Erschienen am 01.10.1991
Cover des Buches Jenseits der Barrieren (ISBN: 9783442231904)

Jenseits der Barrieren

 (2)
Erschienen am 01.06.1978
Cover des Buches Dunkles Universum (ISBN: 9783548310725)

Dunkles Universum

 (1)
Erschienen am 01.06.1987
Cover des Buches Abstieg in den Mahlstrom (ISBN: 9783548310855)

Abstieg in den Mahlstrom

 (0)
Erschienen am 01.06.1987

Neue Rezensionen zu Daniel F. Galouye

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Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne starb. Roman. ( Science Fiction)." von Daniel F. Galouye

flacher Schreibstil und profillose Figuren
Papiertiger17vor 3 Monaten

Der Roman mutet eher an wie eine Kurzgeschichte, die direkt von einer Fortsetzung gefolgt wird. Der Autor hat dementsprechend auch das Buch in zwei Teile geordnet. Die erste Geschichte baut eine gewisse Spannung auf, erinnert an einen Vorläufer von Akte X bzw. den Men-in-Black-Filmen. Auch wenn die geschilderte Agentengeschichte über einen drohenden Weltuntergang simpel gestrickt und dick aufgetragen ist, möchte man doch wissen, was hier das Ende aller Tage bewirkt. So ist das Ganze zum Ende von Teil eins hin doch recht unterhaltsam. Der zweite Teil beginnt jedoch ähnlich wie die vorangegangene Kurzgeschichte und als der Kreis der Geheimagenten beginnt die gleichen Fehler wie zuvor zu wiederholen, ist es mit der Spannung dahin. Ein flacher Schreibstil und profillose Figuren animieren da leider nicht zum Weiterlesen.

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Rezension zu "Dark Universe - Der Aufbruch" von Daniel F. Galouye

Daniel F. Galouye - Dark Universe - Der Aufbruch
einz1975vor 3 Jahren

Dunkelheit, Finsternis und kein Licht… wir befinden uns genau da wo ihr es vermutet – Tief weit unter der Erde. Wir lernen dabei Jared kennen. Ein junger Mann, welcher aus der sogenannten unteren Ebene stammt und nicht immer ganz den Gesetzen seiner Vorgesetzten treu ist. Es kommt schon vor, dass er sich in Gebiete wagt, welche er nicht betreten darf. Schon von Anfang an spürt man, dass hier etwas anders sein muss, denn es wird unter anderem von sogenannten „Klick-Steinen“ gesprochen. Wozu könnten diese wohl dienen? Richtig, um sich zu orientieren, denn in dieser Welt ist es wie anfangs beschrieben einfach nur Dunkel. Genau das macht einen wahrlich unheimlichen Reiz aus, denn wie ein Blinder lebt Jared in dieser Welt und erlebt er seine Umwelt auf eine ganz andere Art als wir.

Sein Gehör ist daher außerordentlich gut ausgeprägt und er erkennt viele Kleinigkeiten nur aufgrund des Schalls, welcher von dem Gegenstand zurückgeworfen wird. Selbst mit Pfeil und Bogen oder mit einem Speer kann er trotz Dunkelheit gut umgehen. Er trifft gleich zu Anfang auf ein gefährliches Tier, welches in diesen Höhlen zu leben scheint. Mit Glück schafft er es dennoch wieder zurück. Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass es in dem Höhlensystem anscheint auch noch andere und weitaus gefährlichere Monster gibt. Eines Tages wird er zum Rat der Einwohner gerufen, denn es ist Zeit, dass er verheiratet wird. Seine Auserwählte ist anfangs auch nicht sonderlich angetan von dieser Idee, aber im Verlauf der Geschichte ändert sich das.

Denn sie ist ebenfalls mehr als Besonders und kann sich zusätzlich doch noch auf ihre Augen verlassen, wenn auch anders als ihr eure Augen benutzt. Was aber hat das alles mit Science-Fiction zu tun? Der Roman selbst spielt nach einem verehrenden Atomkrieg, welcher vor einigen hundert Jahren auf der Oberfläche tobte. Die Menschen suchten Schutz und was daraus geworden ist, könnt ihr hier erfahren. Der Autor nimmt sich dabei sehr viel Zeit für seine Figuren. Er entwickelt zum Teil eine eigene Sprache und viele eigene Begriffe, denn Sprache steht bekanntlich niemals still. Was den Roman an einigen Stellen etwas undurchsichtig macht und man schon frühzeitig erraten will, was „Zivver“ sind oder diese Monster, welche Menschen verschwinden lassen. Eine schöne Auflösung gibt es allerdings erst zum Schluss.

Außerdem erschien Dark Universe erstmals 1962 und damit mitten zur Zeit des Kalten Krieges, kein Wunder, dass Galouye dieses Thema dermaßen beschäftigt hat. Das Ende zeigt einmal mehr, dass die Menschen damals wirklich diese Endversion eines Krieges direkt vor Augen hatten. Eine weitere, recht philosophische Frage, wird dem Leser ebenfalls beantwortet. Was ist Licht und was ist Finsternis? Einige Traumwelten, in die sich unser Held verirrt sind schon recht eigenwillig, weisen den Roman aber in genau die Richtung, wie der Autor es eben wollte. Denn vorrangig geht es nicht um Science-Fiction mit einer schönen neuen Zukunft, sondern das Ende unserer Gesellschaft und der Rückschritt zu unserer Vergangenheit als Sammler und Jäger.

Fazit:
Dark Universe – Ein post-apokalyptisches Abenteuer, welches auf seine ganz eigene Art und Weise uns Menschen zurück in die Steinzeit schickt. In dunklen Gängen wandeln mysteriöse Monster und schicken unseren Helden von einem Schrecken zum nächsten. Der Roman liest sich schnell, aber nicht immer leicht und wer sich zurückerinnert fühlen will an den Kalten Krieg und seine Folgen, der findet hier einen fast vergessenen Zeitzeugen und seine Erlebnisse.

Matthias Göbel

Autor: Daniel F. Galouye
Paperback: 280 Seiten
Verlag: Mantikore Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 10.05.2017
ISBN: 978-3-945493-84-7

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Rezension zu "Dark Universe - Der Aufbruch" von Daniel F. Galouye

Ungewohnt aber gut!
Annabelvor 3 Jahren

Figuren: An sich ist die Anzahl der Figuren, die wirklich eine Rolle in der Handlung von Dark Universe spielen, recht gering gehalten. Das begrüße ich allerdings, da ich mich als Leserin sowieso mehr auf andere Dinge konzentrieren musste. So bleiben als wirklich wichtige Figuren nur zwei: Jared und Della.Jared scheint der einzige in seiner „Welt“ zu sein, der das Licht nicht nur als eine unnahbare Gottheit sieht, sondern mehr dahinter vermutet. Er ist eine sympathische Figur und muss auf seiner Suche nach Antworten einiges ertragen. Als besonders empfand ich vor allem, wie ich als Leserin wirklich mitfühlen konnte, wie sich seine Einstellung gegenüber der unterirdischen Welt, also seiner Heimat und seinem Volk, immer wieder geändert hat und wie er mit sich selbst haderte.Zu ihm gesellt sich nach einiger Zeit Della. Sie gehört einem anderen Volk an und soll mit Jared eine Verbindung eingehen, um die Welten der beiden einander näherzubringen. Ihre wahre Bedeutung für die Story wird erst recht weit am Ende des Buches offenbart, also werde ich jetzt nicht allzu viel verraten. 
Schreibstil: Ich muss zugeben, ich habe erst nachdem ich mit dem Lesen von Dark Universe begonnen hatte auf der Seite des Verlags bemerkt, dass dieses Buch erstmals 1962 veröffentlicht wurde. Überrascht hat es mich vor allem, weil ich bei dieser Jahreszahl sofort Flashbacks diverser Schul- und Unilektüre bekam. Hier kann ich euch aber beruhigen, denn dem Schreibstil merkt man sein Alter nicht an. Er lässt sich sogar wirklich angenehm lesen. Ich hatte da eher ein Problem mit der Aufteilung des Textes selbst, also mit den Absätzen. Denn teilweise finden größere Zeit- oder Ortssprünge statt, ohne, dass das optisch im Text erkennbar ist. Leider habe ich so teilweise erst nach mehreren Zeilen bemerkt, dass sich die Handlung mittlerweile irgendwann oder irgendwo anders abspielte. Nach circa der Hälfte des Buches war ich zwar darauf gefasst und auch aufmerksamer, was solche Wechsel anging, doch hat mich diese (nicht vorhandene) Trennung in den ersten Kapiteln immer wieder ins Stolpern gebracht.
Inhalt:Bei diesem Buch musste ich als Leserin wirklich vergessen, wie ich bisher gelesen habe. Denn Jared, Della und Co. leben in einer Welt unter der Erde in verschiedenen Höhlensystemen. Unsere Welt, also das „oben“ haben sie nie kennengelernt. Die Zeit, in der ihre Vorfahren auf der Erde gewohnt haben, ist so lange her, dass sich niemand mehr daran erinnert, was „oben“ überhaupt ist. Jared selbst lebt in absoluter Dunkelheit. Er und sein Volk sehen nicht wie wir, sie nehmen ihre Umwelt durch Schall wahr. Dies ist auch der Punkt, für den man wirklich offen sein muss. Natürlich werden Räumlichkeiten und Personen beschrieben.- Aber eben nicht, wie sie aussehen, sondern wie sie sich anhören, also wie der Schall zurückgeworfen wird. Ich befand mich also während des Lesens wirklich in einem „Dark Universe“. Trotzdem hat der Autor es geschafft, die gesamte Welt gerade so durch die verschiedenen Figuren zu beschreiben, dass ich mich immer zurechtfinden konnte und auch ein grobes Bild der Umgebung hatte. Öde ist es in den Höhlen allerdings nicht, auch, wenn man das vorerst meinen könnte. Denn die Menschen leben nicht allein dort unten. Es ist zu Beginn noch nicht ganz klar, was es mit den Zivvern und Subflatterern auf sich hat, aber genau das gibt dem Ganzen noch einen extra Hauch Spuk dazu. Man sieht die Gefahr, beziehungsweise das Monster, das einen verfolgt, nicht wirklich. Man kann es nur hören und riechen.Zu diesen Monstern kommt aber auch Gefahr aus den eigenen Reihen, denn die Überlebenden sind in höchst mittelalterliche Glaubensmuster zurückverfallen und Fehltritte (die sich Jared zu oft leistet) werden hart bestraft. Sie alle beten Gegenstände, „Reliquien“, aus der Vergangenheit an.- Also aus der Zeit, in der die Menschen noch auf der Erde lebten. Wozu Glühbirne und Co. allerdings so wirklich da waren, verstehen sie alle nicht, denn „hell“ und „dunkel“ kennt man dort unten auch nicht. Das einzig Gute, sofern man es so nennen will, was das Leben unter der Erde hervorgebracht hat, sind die besonderen Fähigkeiten der Bewohner. Da sie schon lange nicht mehr ihre Augen nutzen, haben sich andere Sinne wie Hören und Riechen stark verbessert. Manche einzelnen Personen haben sogar ganz besondere Fähigkeiten entwickelt, über die ich hier nicht zu viel verraten möchte.
Wenn euch Dark Universe interessiert, möchte ich euch hier auch noch ans Herz legen, wirklich am Ball zu bleiben, wenn ihr einmal mit dem Lesen angefangen habt. Es handelt sich hier um keinen dicken Schinken, also sollte das machbar sein. Denn ich muss gestehen, dass ich dieses Buch nicht seitenweise lesen konnte, sondern es kapitelweise verschlungen habe. Das allerdings nicht nur, weil es zum Ende heraus immer spannender wurde, sondern auch, weil man sonst schnell den Faden verlieren könnte. Allzu verwirrend ist zwar nichts beschrieben, aber durch die bereits erwähnten Zeit- und Ortssprünge kann man schnell aus dem Lesefluss kommen, wenn man nicht genug „Schwung“ hat. 
mehr auf: http://a-bookdemon.blogspot.de/2018/03/rezension-dark-universe.html

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Dark Universe - Der Aufbruch
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist soweit! Unser neuester Klassiker aus der Feder des Scifi Schriftsteller Daniel F. Galouye – DARK UNIVERSE - ist vor kurzem erschienen.

Da das Taschenbuch nun verfügbar ist möchten wir euch gerne zu einer Leserunde dieses spannenden Klassikers aufrufen. Hierzu spendieren wir 10 Bücher!


Darum geht es:...
Jared gehört zu den „Überlebenden“.

Vor Jahrhunderten löschte ein gewaltiger Krieg die menschliche Zivilisation
aus und machte die Erde unbewohnbar. Die wenigen Überlebenden der Katastrophe konnten sich in ein unterirdisches Tunnelsystem retten. Seit Generationen leben sie im Untergrund - ohne Licht - in völliger Dunkelheit. Ihre Sinne haben sich perfekt an die ewige Nacht angepasst. Erinnerungen an die alte Welt, sogar an Licht, sind nicht mehr als Legenden – bewahrt in den Mythen der Überlebenden.

Jared will den Geschichten auf den Grund gehen und wagt den riskanten Aufstieg…

Dark Universe erschien erstmals 1962 zur Zeit des Kalten Krieges. Die post-apokalyptische Vision einer vom Atomkrieg zerstörten Zivilisation war für den Hugo Award nominiert. Ein Meisterwerk der Science-Fiction Literatur
....

Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte braucht sich hier einfach nur zu bewerben. Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback.

Und los gehts...


Viele Grüße
euer Mantikore-Verlag

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