Daniel Falb Bancor

(0)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 0 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Bancor“ von Daniel Falb

'Der lyrische Text ist kein Ding, das über andere Dinge redet, sondern ein Ding, über das geredet werden kann.'
In seinen neuen Gedichten entwickelt Daniel Falb die lyrische Sprache seines ersten Bandes, 'die räumung dieser parks', konsequent weiter und präsentiert dichte, feingliedrige Skulpturen des Sozialen. 'BANCOR' – das auf die von John Maynard Keynes im Rahmen der Bretton-Woods-Konferenz 1944 vorgeschlagene Weltwährung anspielt – arbeitet an einer Neudefinition des politischen Gedichts als einem genuin ästhetischen Objekt, das die Sprache der Öffentlichkeit in der Öffentlichkeit des Gedichts seziert. Daniel Falb zeigt damit eindrucksvoll, wie weltzugewandt experimentelles Schreiben sein und damit ins Herz des Sozialen und Politischen vordringen kann.

'Ich habe einmal das Gemälde ›Die niederländischen Sprichwörter‹ von Pieter Bruegel d. Ä. als das perfekte Gedicht bezeichnet, insofern man darin einen Naturalismus der reinen Abstraktion, der reinen Virtualität erkennen kann. Ich ziele in meiner Textproduktion ununterbrochen auf genau das: auf Gestiken der Unmittelbarkeit jenseits irgendeiner Konkretion. Wo imperative, erzählende und diskursive Momente im Text auftauchen, da zu einem anderen Zweck, das heißt als Mittel. Sie entsprechen in der Malerei den Farben, den Pinseln, der Leinwand und dem Körper des Künstlers, also den Darstellungsmitteln, mittels derer im malerischen Werk eine bestimmte Gestalt oder Plastik realisiert wird. Auch im lyrischen Text geht es letzten Endes um nichts anderes als um solche Gestalten und Plastiken. Wir sagen, dass der lyrische Text die Chance hat, eine soziale Plastik in seiner Struktur – in its fabric – in vollendeter Weise zur Darstellung kommen zu lassen. Lyrik muss aufhören, kritisch zu sein, und anfangen, reine Affirmation, reine Erfüllung zu sein. Das heißt, sie muss umstellen auf die Ästhetik der Hegemonie. Wir sind dazu verurteilt, Gedichte zu schreiben, die mit ihren eigenen Mitteln jenen hegemonialen Ton rekonstruieren, die ohne jede Ähnlichkeit die Obertöne zum Beispiel von Kants Ewigem Frieden, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Millenniumserklärung der Vereinten Nationen aufsteigen lassen.' Daniel Falb

Stöbern in Gedichte & Drama

Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke

Egal was für eine "Krankheit" man auch hat, Erich Kästner kuriert einen schneller als man denkt :P

Vanii

Des Sommers letzte Rosen

Insgesamt eine schöne Sammlung von Gedichten, die einen guten Einblick in die Landschaft deutscher Dichtkunst vermittelt.

parden

Quarter Life Poetry

Lustige Erzählungen und nette Unterhaltung! Tiefgründigkeit hat gefehlt.

Bambisusuu

Eine Wiege

ein erinnerungsbuch für einen schönen lesetag angela krauß hat eine rede in versen geschrieben, kein wort ist zuviel und kein wort fehlt

frauvormittag

Frühlingsregen

Eine psychedelische Reise in die Welt des Magischen. Aufgefangen durch die surreale Tradition.

Fritz_Nitzsch

Kolonien und Manschettenknöpfe

Ein wirrer, irrer Lyrikband, der einen sprachlich durch die Bank weg in Atemberaubendes und Luzides entführt.

Trishen77

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks