Daniel Fehr , Francesca Sanna Ein Loch gegen den Regen?

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Inhaltsangabe zu „Ein Loch gegen den Regen?“ von Daniel Fehr

Am Himmel ziehen dunkle Wolken auf. Der Hase gräbt ein Loch.Der Bär schaut zu und sagt: »Gegen den Regen gräbt man doch kein Loch. Gegen den Regen sucht man eine Höhle.« Der Hase gräbt weiter, obwohl bald auch der Specht, das Eichhorn und der Dachs besser wissen, wie man einen Unterschlupf baut. Doch der Hase lässt sich nicht von seinem Plan abbringen, selbst noch als die Kuh von der Weide her ihren Vorschlag muht. Da fallen erste Tropfen, und bald gießt es wie aus Kübeln. Der Hase schlüpft in sein Loch ? und bleibt trocken. Ein Lob auf Durchhaltewillen und Selbstwirksamkeit.

Der Hase gräbt ein Loch. Ein Loch gegen den Regen. Das finden alle anderen Tiere sehr verwunderlich und geben viele gutgemeinte Ratschläge.

— EmmyL
EmmyL

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  • Auf die eigene Stärke und Weisheit vertrauen

    Ein Loch gegen den Regen?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. December 2016 um 08:45

    Das erste von vielen weiteren ausdrucksstarken Bildern von Francesca Sanna in diesem von Daniel Fehr getexteten Bilderbuch zeigt einen Hasen, der sich gerade ein Loch gräbt.  Dann fragt ihn ein großer Bär, was er da mache. „Ich grabe ein Loch gegen den Regen“, sagt der Hase und wird sofort vom Bär belehrt. Gegen den Regen brauche man eine Höhle, behauptet er, auf seiner Welterfahrung beharrend. Genauso machen das auch im Verlauf des Buches noch viele andere Tiere. Jeder empfiehlt dem Hasen die Lösung gegen den Regen, die er kennt und praktiziert.Doch der Hase lässt sich nur vorübergehend verwirren, vertraut auf die eigene Stärke und Weisheit, und lässt sich nicht durch das Gerede der anderen von seinem Weg abbringen. Er weiß sicher, was für ihn gut ist. Und als es kurz darauf zu schütten beginnt, stehen die anderen Tiere im Regen und der Hase sitzt trocken in seinem Loch.Ein witziges Bilderbuch mit Hintersinn, den man nach dem Vorlesen mit den Kindern besprechen sollte.

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  • Eine Geschichte über Tierwohnungen

    Ein Loch gegen den Regen?
    EmmyL

    EmmyL

    30. September 2016 um 17:00

    Neben dem Hügel beginnt der Hase ein Loch zu graben. Der Bär wundert sich und fragt, was der Hase denn so treibt. Dieser erklärt, dass er sich ein Loch gegen den Regen gräbt. Wer macht denn so etwas? Der Bär ist verwundert, denn gegen den Regen sucht man sich eine Höhle. Doch kaum hat der Bär begonnen Ratschläge zu erteilen, kommt der Dachs. Er weiß natürlich, dass man eine Höhle unter einem Baum gräbt. Eine angeregte Diskussion entsteht, wo so ein Loch gegen den Regen nun eigentlich hinkommen sollte. An dieser beteiligen sich noch der Specht, das Eichhörnchen, der Bieber und sogar die Kuh. Während der ganzen Zeit gräbt der Hase fleißig weiter. Er lässt sich von den Anderen und ihren wohlgemeinten Ratschlägen weder beirren noch abhalten. Als es schließlich regnet, ist sein perfektes Versteck fertig. Der Text ist einfach und auf das wesentliche reduziert. In seinem Mittelpunkt stehen Diskussion und Dialog der Tiere. Besonders gut finde ich die fett hervorgehobenen Präpositionen. Das hat mich auch gleich dazu inspiriert, mit diesem niedlichen Buch die Präpositionen in den ersten Grundschulklassen einzuführen. Sehr viel Spaß hatten wir mit dem Stopp-Lesen in der zweiten Klasse. Sobald eine Präposition im Satz auftaucht wird das Buch an den nächsten Vorleser weitergegeben. Auch in der ersten Klasse hatten wir viel Spaß beim erarbeiten des Textes in Verbindung mit gezeichneten Löchern. Unterstichen bzw. erweitert wird die Geschichte durch ausdrucksstarke Illustrationen. Doppelseitig und vollflächig wird die gesamte Bildfläche zur Bühne der neugierigen Waldbewohner. Der Farbklang ist gedämpft. Durch die Verwendung gebrochener Farben entsteht ein trüber Bildeidruck, wie vor einem großen Regenschauer. Grün- und Brauntöne dominieren das Bildgeschehen. Sie entsprechen dem natürlichen Vorbild. Die schablonenhaften Illustrationen ohne Tiefe, konzentrieren sich auf das wesentliche und heben die tierischen Protagonisten in das Zentrum der Aufmerksamkeit. So wird der Leser nicht durch Reizüberflutung vom Dialog abgelenkt. Das Buch ist im A4 Hochformat mit Hardcover. Für die Seiten wurde ein etwas stärkeres Papier verwendet. Vorschulkinder können selbständig blättern und die Geschichte für sich erschließen. Durch den einfachen Satzbau eignet es sich für Leseanfänger in der ersten Klasse. Es kann auch einem Publikum ab drei Jahren problemlos zugänglich gemacht werden. Allerdings nur unter Aufsicht eines Erwachsenen, da Kinder in diesem Alter die Papierseiten noch nicht „unfallfrei“ umblättern können. Auf dem Cover sieht man den Hasen beim Lochbuddeln. Dabei wird er von vielen neugierigen Tieren beobachtet. Die Geschichte ist einfach niedlich und kann wegen der großen überschaubaren Illustrationen auch mit einer Kindergruppe gelesen werden. In der Kindertagesstätte haben wir dieses Buch als Themeneinstieg verwendet, um über Tierwohnungen zu sprechen Es ist als Geschenk, für zu Hause oder die Kindertageseinrichtung sehr zu empfehlen.

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