Daniel Friedman Der Alte, der die Rache liebte

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Inhaltsangabe zu „Der Alte, der die Rache liebte“ von Daniel Friedman

„Rasant, sarkastisch, witzig.“ Stuttgarter Zeitung Im Altersheim Walhalla wird Buck von einem alten Bekannten heimgesucht, Elijah, einem der legendärsten Kriminellen von Tennessee. Buck hat mit ihm noch eine Rechnung offen: Zu Bucks Glanzzeiten hat Elijah einen meisterhaften Bankraub begangen, den Buck nicht vereiteln konnte. Und nun will Elijah sich stellen, nach fast fünfzig Jahren. Buck ahnt nichts Gutes, und bevor er sichs versieht, steckt er wieder mittendrin in einem ausgeklügelten Plan von Elijah und ist in höchster Lebensgefahr. Buck Schatz - der sympatischte, raubeinigste Alte seit Clint Eastwoods „Dirty Harry“ und Jack Nicholsons „About Schmidt“ „Toller Krimi mit einem unvergesslichen Helden.“ WDR 5

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    Der Alte, der die Rache liebte
    walli007

    walli007

    28. August 2016 um 12:59

    Nur langsam erholt sich der 88jährige Buck Schatz von der Schussverletzung, die er während seiner letzten Verbrecherjagd erlitten hat. Sogar ihr geliebtes Haus mussten er und seine Frau Rose aufgeben, weil er doch mehr Hilfe im täglichen Leben braucht. So schlecht wäre es in der Wohneinrichtung für Senioren auch nicht, käme er alleine aus dem Bett, bräuchte er die Physiotherapie nicht, gäbe es Essen, dass nicht verbrannt und gefroren gleichzeitig wäre, würde sein Gedächtnis noch funktionieren wie früher. Was will dann dieser Geist aus seiner Polizistenvergangenheit? Elijah, mit dem er vor fünfzig Jahren schon einmal aneinander geraten war, bittet ihn um Hilfe, weil er sich bedroht fühlt. Puh, alt werden möchten wir alle gerne, alt sein ist doch ganz schön schwer. Dabei geht es vielen Leuten in seinem Alter schlechter als Buck, vermutlich sind die meisten schon unter der Erde oder sie vegetieren in einem Pflegeheim. Buck Schatz kann seine Umgebung immerhin noch in den Wahnsinn treiben und nebenbei eine Drogengeschichte aufklären. Was er nicht vergessen will, schreibt er sich auf. Einfach ist es natürlich nicht, wenn man ohne Gehhilfe keine zwei Schritte gehen kann. Aber immerhin soweit hat er sich von der Schussverletzung doch erholt. Und grantig war er auch vor der Op schon. Dennoch fragt man sich, wie er es nur schaffen will, seinen alten Widersacher auszuschalten.  Wer will es schon so genau wissen, wie es ist alt zu sein. Zumindest hat Daniel Friedman wie er im Nachwort bekannt gibt, bei der Entwicklung des Charakters von Buck Schatz an seinen Großvater gedacht, der im Alter von 97 Jahren verstarb. Knorrig und grantig, sich dem Alter wiedersetzend so gut es eben geht und doch zu akzeptieren, was nötig ist. So ist es schon ein schönes Denkmal, dass in einen bissigen Krimi gekleidet ist. Die Erinnerungen an die alten Zeiten sind manchmal näher als das, was eigentlich ins Kurzzeitgedächtnis gelangen sollte. Dennoch bleibt Buck Schatz ein energischer alter Knochen, der es mit dem Verbrechen noch immer aufnehmen kann. Möglicherweise hätte dem Buch etwas mehr Witz und Leichtigkeit gutgetan, schließlich spielt es in einer Welt, die sich die vermutlich meist jüngeren Leser wohl kaum vorstellen können. 3,5 Sterne

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  • Nicht so lustig wie sein Vorgänger ...

    Der Alte, der die Rache liebte
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    01. January 2016 um 15:16

    Die Geschichte: Der Ex-Cop Buck Schatz (88) wohnt inzwischen mit seiner Frau in einem betreuten Wohnheim und kann sich mit der neuen Situation immer noch nicht anfreunden. Seine Verletzungen, die er sich bei der “Schatzjagd” mit seinem Enkel (nachzulesen in “Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten”) zugezogen hat, machen ihm immer noch zu schaffen. Trotzdem kann er sich einfach nicht zurück halten, als plötzlich sein alter Erzfeind Elijah auftaucht und um Hilfe bittet. Buck soll ihn beschützen und im Gegenzug will er einen langen zurück liegenden Bankraub gestehen. Doch noch bevor der Deal richtig anlaufen kann, wird Elijah brutal gekidnappt und Buck selbst landet schon wieder im Krankenhaus … Meine Meinung: Erst einmal würde ich euch empfehlen, vorher “Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten” zu lesen, denn darin erfahrt ihr schon vieles über Buck Schatz und seine Familie. Buck ist ein Ex-Polizist und ein ziemlich harter Hund, doch die Altersgebrechen machen ihm inzwischen extrem zu schaffen. Sein letztes Abenteuer hat indes schlimme Spuren hinterlassen: er kann fast nur noch mit einer Gehhilfe laufen und ist auch sonst recht gebrechlich geworden. Zu allem Überfluss plagt ihn eine beginnende Demenz. Doch eins hat er noch nicht verloren: seine große Klappe und die direkte Art, wie er seinem Gegenüber jederzeit ungeschönt seine Meinung sagt. Etwa die Hälfte dieses Buches nimmt uns mit in die Vergangenheit ins Jahr 1965 in Memphis, der Rest erzählt die Ereignisse in 2009. Buck bekommt im Pflegeheim überraschenden Besuch von seinem alten Erzfeind Elijah, dem damals ein spektakulärer Bankraub gelungen ist. Er nutzte als Ablenkung Unruhen in der Bevölkerung, bei denen ein Teil der afroamerikanischen Bevölkerung gegen Ausbeutung demonstriert hat. Während es im ersten Teil an vielen Stellen recht humorvoll zuging, überwiegen in diesem Buch eher die ernsteren Töne. Die jüdische Religion spielt eine sehr große Rolle, genau wie die politische Lage und die Probleme in der Gesellschaft des Jahres 1965. Daniel Friedman packt in diesen Roman mehr kritische Themen, die teilweise auch auf realen Ereignissen beruhen. Das Buch liest sich deshalb nicht ganz so locker-lustig. Auch die Gebrechen des Alters rücken noch mehr in den Mittelpunkt und drücken die allgemeine Stimmung. Natürlich kommt auch die Spannung wieder nicht zu kurz. Es ist eine wirklich gut durchdachte Story mit vielen Überraschungen und einem sehr stimmigen Ende, das auf einen schönen Lebensabend für Buck und seine Familie schließen lässt. Fazit: Nicht so lustig wie der Vorgängerroman, aber spannend und gut durchdacht. Für Fans von Buck Schatz ein Muss!

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