Daniel Fuhrhop

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Einfach anders wohnen, Willkommensstadt und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Daniel Fuhrhop

Einfach anders wohnen

Einfach anders wohnen

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Erschienen am 19.03.2018
Willkommensstadt

Willkommensstadt

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Erschienen am 22.08.2016
Verbietet das Bauen!

Verbietet das Bauen!

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Erschienen am 24.08.2015
Tübingen

Tübingen

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Erschienen am 22.12.2014

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Rezension zu "Einfach anders wohnen" von Daniel Fuhrhop

Einfach anders wohnen
Erdhaftigvor 4 Monaten

Die Beispiele reichen von Tiny Houses – und was man sich davon in Bezug auf große Häuser und Wohnungen abgucken kann – bis hin zum Wohnen in den eigenen vier Wänden aber mit gemeinschaftlich genutzten Bereichen. Auf etwas über 115 Seiten stellt der Architekturverleger Daniel Fuhrhop zahlreiche Möglichkeiten vor. In Kürze mit Würze, mit sprechenden Fotos und genügend Text, um sich einen guten Überblick verschaffen zu können. Beim ersten Durchblättern wirkt das Buch zwar überladen. Es lohnt jedoch den zweiten und dritten Blick. Für fast jede bauliche Situation gibt es hier drin Lösungen – mit wenig und viel Budget. Fuhrhop stellt Möbel vor, die in jede Wohnung passen als auch welche, die eine eigene Wohnform in sich darstellen und besondere Lichtverhältnisse pro Wohnung benötigen. Vorrangig dreht sich alles darum, wie knapper Wohnraum besser und neuartiger genutzt werden kann.

Wer also einen Rundum-Blick über neuartige Wohnformen und Möblierung sucht, ist mit diesem Buch gut bedient.

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Rezension zu "Einfach anders wohnen" von Daniel Fuhrhop

Innen und außen die (Lebens-) Qualität steigern
michael_lehmann-papevor 8 Monaten

Innen und außen die (Lebens-) Qualität steigern

Es geht nicht nur um ein anderes, ökologischeres oder schickeres „Design“ der eigenen „vier Wände“. Daniel Fuhrhop legt mit diesem Werk ein Gesamtkonzept rund um das Wohnen vor, dass die nahe und mittlere Zukunft in den Blick nimmt und von der Wohnung über ein Haus hin zum Leben „im Viertel“, in der Nachbarschaft zunächst konkret und direkt Möglichkeiten der qualitativen Veränderung aufzeigt, um dann zu den erweiterten Themen einer „Neu-Nutzung“ von Wohnraum bis hin zu anderen Formen des „Unterwegs-Seins“ in Hotels alles abdeckt, was mit dem Begriff „Wohnen“ aktuell in der Diskussion steht.

„Platz schaffen und Platz besser nutzen“ und das im weitesten Sinne, so findet sich der Leitfaden des Werkes in allen Bereichen wieder.

Entrümpeln, die Vorstellung von Kompaktmöbeln und „kompakten Häusern“ (Tiny-Houses) hin zur lebendigen Nachbarschaft und einem gemeinschaftlichen Wohnen.

Dabei gilt dann nicht nur „Platz sparen rettete Freiräume in den Städten und schont die Umwelt“, sondern weiter gedacht führen die 66 Anregungen im Buch ein stückweit auch „zurück“ in Arten des gemeinschaftlichen Lebens und Wohnens, wie sie in den letzten Jahrzehnten nachhaltig verloren gegangen zu sein scheinen. Somit bietet Fuhrhop auch Entwürfe und Gedanken gegen die zunehmende Isolierung und (wohn-bedingte) Einsamkeit des modernen Menschen. Was natürlich in der Lektüre zunächst klar und eindeutig „gegen den Trend“ der letzten Jahrzehnte steht. Ein Trend, der dem einzelnen immer mehr Quadratmeter statistisch bietet, aber dafür die erweiterten Räume mit weniger „gutem Leben“ wohl zu füllen scheint.

Am Ende stehen vielfach praktische, tatsächlich direkt in die Praxis der Umsetzung verweisende Hinweise, die, zu Ende gedacht, einen gangbaren Weg zu entspanntem Wohnen, lebendigen Straßen und grünen Städten führen kann.

Wobei, auch das ist klar, Fuhrhop sich vor allem auf das städtische Leben konzentriert. Was in sich stimmig ist im Rahmen der Vorgaben des Werkes, denn jene Not und mangelnde Nachhaltigkeit, die Fuhrhop zum Thema setzt, bildet sich vor allem in den immer dichter und gedrängter darstellenden Städten ab. So werden durchaus auch Leser mitangesprochen, die weniger aus Überzeugung, mehr aus der Not von Raum, Mieten, Kosten und nachlassender ökologischer Qualität des „Lebens in der Stadt finanziell vernünftige und gangbare neue Wege suchen.

„Geschickt möbliert reicht wenig Platz für gutes Wohnen“. Damit fängt es an. Bei sich selbst und dem eigenen Wohnraum oder der Planung für den zukünftigen Wohnraum (mit finanziellen, ökologischen und nachhaltigen Maßstäben betrachtet).

Dafür gehört nun auch eine gehörige Portion Psychologie. Positiv eingesetzt in diesen Ratschlägen und Hinweisen.

„Was uns wirklich bewegt, ist nicht das Gewinnstreben…..die Verlustangst wirkt stärker“.

Das ist die eigentliche Stärke des Werkes. Dass eben kein „Verlust“ (Verringerung von Quadratmetern, teurere Möbel etc.) am Ende betont im Raum verbleibt, sondern der „Gewinn“ (Qualität, Verbundenheit, Wohlbefinden, größere, tragfähige Gemeinschaften im Leben) als Essenz der Lektüre verbleibt.

Wobei auch Pflege im Haus, Wohnpartnerportale und andere eher noch ungewohnte Ideen ihren Platz im Buch finden, wie althergebrachte Lebensmöglichkeiten im Sinne eines familiären, gemeinsamen Wohnens und einer stabilen Nachbarschaft.

Insgesamt eine sachlich und ruhig dargelegte, sehr interessante Lektüre mit vielfachen Anregungen für jeden Leser, seine aktuelle Art des Wohnens zumindest zu bedenken. Und Impulse zu finden, diese im eigenen Sinne verändern zu können. Bis dahin, die „alte“ Heimat „neu zu entdecken“.

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