Daniel Galmiche

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Kochen à la Liberté, Das Brasserie-Kochbuch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Daniel Galmiche

Das Brasserie-Kochbuch

Das Brasserie-Kochbuch

 (1)
Erschienen am 25.06.2012
Kochen à la Liberté

Kochen à la Liberté

 (1)
Erschienen am 08.09.2014
Revolutionary French Cooking

Revolutionary French Cooking

 (0)
Erschienen am 01.05.2014

Neue Rezensionen zu Daniel Galmiche

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Rezension zu "Das Brasserie-Kochbuch" von Daniel Galmiche

Umfangreicher Einblick in die Französische Küche
ForeverAngelvor 4 Jahren

Im letzten Jahr habe ich bereits Daniel Galmiches Nachfolger Kochen à la Liberté rezensiert, nun war ich gespannt auf sein erstes Werk. Mittlerweile kenne ich die französische Küche etwas besser und obwohl Frankreich mich als Reiseziel nicht reizt, so habe ich doch meinen Geschmack an der französischen Kulinarik gefunden. 
  
~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~

 

 Brasserie beginnt, ähnlich wie Kochen à la Liberté, mit einer sehr ausführlichen Einleitung von Daniel Galmiche. Dort wird erklärt, woher der Begriff brasserie stammt, wofür er steht, was er heutzutage in der französischen Küche bedeutet. Wie er sich von einer Brauerei oder Bar zum angesagten Lokal entwickelte. Dass heutige Brasseries Wert auf gute und regionale Produkte setzen. Und schließlich erfährt man auch etwas über Galmiche selbst und darüber, wie er zum Kochen kam. Auf diesen Seiten bleibt viel Platz ungenutzt. Es wurden extrem große Seitenränder gewählt, die man durch Fotos oder Zeichnungen hätte auflockern können. Diese ersten acht Seiten wirken recht nackt und langweilig. 

 

Spannend wird es erst, wenn die Rezepte beginnen. Sind die Grundrezepte noch unbebildert, so wird man spätestens bei den Vorspeisen mit schön angerichteten Food Fotos belohnt. Für meinen Geschmack hätten es ruhig ein paar mehr Fotos sein können, es gibt doch einige Gerichte, die bilderlos bleiben. Das Layout der Rezeptseiten ist schlicht in den Farben der französischen Nationalflagge gehalten: blaue und rote Schrift auf weißem Grund. Gerade bei den fotolosen Seiten hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht, um die Seiten aufzupeppen. Insbesondere dann, wenn acht fotolose Rezepte aufeinander folgen. Es ist zwar alles sehr übersichtlich und geordnet, aber gleichzeitig sticht auch nichts hervor und ich ertappe mich dabei, diese Rezepte zu überblättern. 
Für die Küche ist das Buch leider kaum geeignet, da der Einband recht emfpindlich wirkt und das Buch zudem nur von zwei Seiten beschwert aufgeschlagen liegen bleibt. 
Im Anschluss an die Rezepte folgt das obligatorische Rezeptregister. Die Rezepte selbst sind folgendermaßen sortiert:

 

Grundrezepte
Vorspeisen
Fleisch, Geflügel & Wild
Fisch & Meeresfrüchte
Beilagen & Salate
Desserts

Generell hat mir die Aufmachung des Folgebandes Kochen à la Liberté besser gefallen. Wie sieht es also bei den Rezepten aus?


~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~


Positiv aufgefallen ist mir, dass die Rezepte auf den ersten Blick bodenständiger wirken als die im Folgeband. Sie sind weniger ausgefallen, mehr für die daily Küche geeignet. Auch hier habe ich auf Anhieb Einiges gefunden, das ich gerne ausprobieren würde, und es ist schön, dass auch leichte Rezepte dabei sind, die nur wenig Zutaten und wenig Aufwand benötigen. Besonders ansprechend finde ich - neben den ausprobierten Rezepten -  Schweinesteaks mit Senf-Estragon-Sauce (74), Tomatentarte mit Ziegenkäse (132) und Provenzalisches Ratatouille (148). 
Für euch getestet habe ich ein schnelles Mittagessen für zwei und ein etwas aufwendigeres Abendessen für vier. 
 
Mittags gab es Sautierte Riesengarnelen mit Chili-Knoblauch-Butter (126). Dieses Gericht ist deutlich fettiger, als ich es normalerweise koche, und die Petersilie passt in meinen Augen nicht unbedingt dazu. Es war lecker, aber fürs nächste Mal bleibe ich, was Riesengarnelen in Chili-Knoblauch angeht, doch lieber bei meinem eigenen Gericht. 

  

Das Abendessen konnte da schon mehr punkten: Boeuf Bourguignon (62). Rindergulasch mit Möhren, Speck und Champignons. Mit über zwei Stunen inklusive Vorbereitung dauert es natürlich deutlich länger als die Garnelen. Es gibt recht viele Einzelschritte, da Pilze und Speck seperat vom Gulasch gebraten und erst später hinzugegeben werden. Zudem habe ich das Gulasch zusätzlich noch mit Zucker abgeschmeckt und es etwas angedickt. Doch das Ergebnis war sehr lecker. Im Rezept steht, man solle Kartoffelbrei dazu reichen. Da wir den erst vorgestern hatten. gab es stattdessen Nudeln, welche ebenfalls zu dem Gulasch passen. Ein leckeres Gericht, das eine schöne Abwechslung zum ungarischen Gulasch bietet, das ich normalerweise koche, und das ich sicherlich noch öfter zubereiten werde. 

 

~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~

 

Brasserie ist ein gutes französisches Kochbuch, das einen schönen, umfangreichen Einblick in die französische Küche bietet. Die Aufmachung könnte etwas interessanter sein und ich hätte mir ein paar mehr Food Fotos gewünscht. Alles in allem hat es mir gefallen, aber nicht so gut wie seine Fortsetzung Kochen à la Liberté. 

4 von 5 Punkten
Cover 1 Punkt, Aufmachung 1/2 Punkt, Rezepte 1 Punkt, Vielfalt 1 Punkt, Preis-Leistung 1/2 Punkt
~*~ Gerstenberg ~*~ 207 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-8369-2699-7 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ Juni 2012 ~*~ 26,95€ ~*~ Format 20 x 27,5 cm ~*~

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Rezension zu "Kochen à la Liberté" von Daniel Galmiche

Aufregendes aus der Französischen Küche
ForeverAngelvor 4 Jahren

Die erweiterte Rezension inklusive Fotos, Links und nachgekochten Rezepten gibt es nur auf meinem Blog: http://booksandbiscuit.blogspot.de/2014/11/kochen-la-liberte-daniel-galmiche.html


Kochen à la Liberté sollte sich das nun ändern. Nach Das Brasserie-Kochbuch ist es bereits das zweite Französische Kochbuch von Daniel Galmiche. Für mich ist es der erste Ausflug in eine bislang unbekannte Küche. 

 

~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~

 


Galmiche teilt seine Rezepte in drei Oberktegorien ein - Liberté, Egalité undFraternité - die dann noch einmal in leichte Gerichte, Hauptgerichte und Desserts separiert sind. Vorher gibt es jedoch einiges an Informationen, beginnedn mit einem Vorwort von Heston Blumenthal und einer Einführung von Galmiche, was seine Intention hinter diesem Buch ist und was es mit der Einteilung in Liberté. Egalité und Fraternité auf sich hat. Er erzählt von seiner Familie, von seinen ersten Versuchen am Herd und wie es dazu kam. Wie sich seine Karriere entwickelt hat und wie unbeschreiblich es sich angefühlt hat, als er sein erstes eigenes Kochbuch in den Händen hielt. 


Darauf folgen eine Handvoll Grundrezepte, die ich besonders toll finde. Oftmals steht in Kochbüchern als Angabe Rinderfond, Fischfond oder Gemüsefond, aber nie, wie man ihn macht. Galmiche bietet gleich vier Fond-Rezepte, die sich bis zu vier Wochen halten. Auch Mayonnaise, Croûtons undBalsamicoreduktion zählen - unter einigen anderen - zu seinen Grundrezepten. 
Am Ende des Buches, im Anschluss an die Rezepte findet sich nebst dem obligatorischen Register auch ein Glossar. Wer kein blutiger Anfänger in der Küche ist, weiß zwar was Ablöschen undAbschrecken bedeutet, aber auch Begriffe wie en cocotte, en papillote und Velouté, die mir bislang noch nicht begegnet sind, werden hier kurz umrissen. Ich finde so etwas immer sehr schön, weil man dann beim Kochen gleich noch ein paar Vokabeln lernt. 

 


Die Food Fotos sind gestochen klar, brillant in ihren Farben und die abgebildeten Gerichte sind ansprechend angerichtet. Die Bilder wecken Appetit und machen Lust, die Rezepte auszuprobieren, sie versprühen Frische und mediterranen Flair. Leider gibt es nicht zu jedem, sondern nur zu etwa jedem zweiten Gericht ein passendes Foto. 
Die Aufmachung der Rezeptseite hätte etwas origineller sein können, sie ist sehr schlicht und simpel: schwarze Schrift auf weißem Grund. Hin und wieder hätte man vielleicht mit Hintergründen oder zumindest mit einer ins Auge springenden Überschrift spielen können. Abgesehen davon gefällt mir diese irgendwie elegante Aufmachung sehr gut. 


 

~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~


Bei den Rezepten hatte ich zunächst Angst, dass ich nicht viel finden würde, das mich anspricht. Bei Französischer Küche habe ich schnell Muscheln und Schnecken im Kopf, aber Kochen à la Libertézeigt, dass sie so viel mehr bietet. So habe ich zum Beispiel ein Rezept für Rindercarpaccio mit Tatar und Wasabi-Sahne (31) entdeckt, dass ich mir prima als Vorspeise für Silvester und ähnliche Feierlichkeiten vorstellen könnte. Oder Tarte Tatin mit roten Zwiebeln und Ziegenkäse (164), die ich die Tage noch ausprobieren möchte. 

[...]


~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~


Daniel Galmiche hat mich überzeugt, dass die Französische Küche es wert ist, sich noch gründlicher in ihr umzusehen und noch mehr auszuprobieren. Sein zweites Kochbuch begeistert durch aufregende, leckere Rezepte, ein originelles Konzept und tollen Food Fotos. 


4,5 von 5 Punkten
Cover 1 Punkt, Aufmachung 1 Punkt, Rezepte 1 Punkt, Vielfalt 1 Punkt, Preis-Leistung 1/2 Punkt
~*~ Gerstenberg ~*~ 228 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-8369-2099-5 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ August 2014 ~*~ 29,95€ ~*~ Format 25,2 x 19,6 cm ~*~

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