Daniel Galmiche Das Brasserie-Kochbuch

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Inhaltsangabe zu „Das Brasserie-Kochbuch“ von Daniel Galmiche

Vom Käsesoufflé bis zur Entenrillettes, von der Bouillabaisse bis zur Tarte Tatin - hier finden Sie all die berühmten Gerichte, die wohl jeder kennt. Vielen dieser Klassiker hat Daniel Galmiche seinen unverwechselbaren Stempel aufgeprägt. In dieser fantastischen Rezeptauswahl gesellen sich ein fruchtiger Risotto, Moules marinières mit Zitronengras und Chili und eine Crème caramel mit Kaffee zur traditionellen Zwiebelsuppe, zu Cassoulet und Boeuf bourguignon. Und das Schönste daran ist: Man merkt diesem Kochbuch nicht an, dass es ein Sternekoch verfasst hat. Es ist klar, einfach und verständlich geschrieben und enthält eine Fülle anregender Rezepte, mit denen Sie sich im Nu eine französische Brasserie nach Hause holen können.

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  • Umfangreicher Einblick in die Französische Küche

    Das Brasserie-Kochbuch
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    20. February 2015 um 13:20

    Im letzten Jahr habe ich bereits Daniel Galmiches Nachfolger Kochen à la Liberté rezensiert, nun war ich gespannt auf sein erstes Werk. Mittlerweile kenne ich die französische Küche etwas besser und obwohl Frankreich mich als Reiseziel nicht reizt, so habe ich doch meinen Geschmack an der französischen Kulinarik gefunden.     ~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~    Brasserie beginnt, ähnlich wie Kochen à la Liberté, mit einer sehr ausführlichen Einleitung von Daniel Galmiche. Dort wird erklärt, woher der Begriff brasserie stammt, wofür er steht, was er heutzutage in der französischen Küche bedeutet. Wie er sich von einer Brauerei oder Bar zum angesagten Lokal entwickelte. Dass heutige Brasseries Wert auf gute und regionale Produkte setzen. Und schließlich erfährt man auch etwas über Galmiche selbst und darüber, wie er zum Kochen kam. Auf diesen Seiten bleibt viel Platz ungenutzt. Es wurden extrem große Seitenränder gewählt, die man durch Fotos oder Zeichnungen hätte auflockern können. Diese ersten acht Seiten wirken recht nackt und langweilig.    Spannend wird es erst, wenn die Rezepte beginnen. Sind die Grundrezepte noch unbebildert, so wird man spätestens bei den Vorspeisen mit schön angerichteten Food Fotos belohnt. Für meinen Geschmack hätten es ruhig ein paar mehr Fotos sein können, es gibt doch einige Gerichte, die bilderlos bleiben. Das Layout der Rezeptseiten ist schlicht in den Farben der französischen Nationalflagge gehalten: blaue und rote Schrift auf weißem Grund. Gerade bei den fotolosen Seiten hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht, um die Seiten aufzupeppen. Insbesondere dann, wenn acht fotolose Rezepte aufeinander folgen. Es ist zwar alles sehr übersichtlich und geordnet, aber gleichzeitig sticht auch nichts hervor und ich ertappe mich dabei, diese Rezepte zu überblättern.  Für die Küche ist das Buch leider kaum geeignet, da der Einband recht emfpindlich wirkt und das Buch zudem nur von zwei Seiten beschwert aufgeschlagen liegen bleibt.  Im Anschluss an die Rezepte folgt das obligatorische Rezeptregister. Die Rezepte selbst sind folgendermaßen sortiert:   Grundrezepte Vorspeisen Fleisch, Geflügel & Wild Fisch & Meeresfrüchte Beilagen & Salate Desserts Generell hat mir die Aufmachung des Folgebandes Kochen à la Liberté besser gefallen. Wie sieht es also bei den Rezepten aus? ~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~ Positiv aufgefallen ist mir, dass die Rezepte auf den ersten Blick bodenständiger wirken als die im Folgeband. Sie sind weniger ausgefallen, mehr für die daily Küche geeignet. Auch hier habe ich auf Anhieb Einiges gefunden, das ich gerne ausprobieren würde, und es ist schön, dass auch leichte Rezepte dabei sind, die nur wenig Zutaten und wenig Aufwand benötigen. Besonders ansprechend finde ich - neben den ausprobierten Rezepten -  Schweinesteaks mit Senf-Estragon-Sauce (74), Tomatentarte mit Ziegenkäse (132) und Provenzalisches Ratatouille (148).  Für euch getestet habe ich ein schnelles Mittagessen für zwei und ein etwas aufwendigeres Abendessen für vier.    Mittags gab es Sautierte Riesengarnelen mit Chili-Knoblauch-Butter (126). Dieses Gericht ist deutlich fettiger, als ich es normalerweise koche, und die Petersilie passt in meinen Augen nicht unbedingt dazu. Es war lecker, aber fürs nächste Mal bleibe ich, was Riesengarnelen in Chili-Knoblauch angeht, doch lieber bei meinem eigenen Gericht.     Das Abendessen konnte da schon mehr punkten: Boeuf Bourguignon (62). Rindergulasch mit Möhren, Speck und Champignons. Mit über zwei Stunen inklusive Vorbereitung dauert es natürlich deutlich länger als die Garnelen. Es gibt recht viele Einzelschritte, da Pilze und Speck seperat vom Gulasch gebraten und erst später hinzugegeben werden. Zudem habe ich das Gulasch zusätzlich noch mit Zucker abgeschmeckt und es etwas angedickt. Doch das Ergebnis war sehr lecker. Im Rezept steht, man solle Kartoffelbrei dazu reichen. Da wir den erst vorgestern hatten. gab es stattdessen Nudeln, welche ebenfalls zu dem Gulasch passen. Ein leckeres Gericht, das eine schöne Abwechslung zum ungarischen Gulasch bietet, das ich normalerweise koche, und das ich sicherlich noch öfter zubereiten werde.    ~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~   Brasserie ist ein gutes französisches Kochbuch, das einen schönen, umfangreichen Einblick in die französische Küche bietet. Die Aufmachung könnte etwas interessanter sein und ich hätte mir ein paar mehr Food Fotos gewünscht. Alles in allem hat es mir gefallen, aber nicht so gut wie seine Fortsetzung Kochen à la Liberté.  4 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Aufmachung 1/2 Punkt, Rezepte 1 Punkt, Vielfalt 1 Punkt, Preis-Leistung 1/2 Punkt ~*~ Gerstenberg ~*~ 207 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-8369-2699-7 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ Juni 2012 ~*~ 26,95€ ~*~ Format 20 x 27,5 cm ~*~

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