Daniel Glattauer Darum

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Inhaltsangabe zu „Darum“ von Daniel Glattauer

Stell dir vor, du hast einen ermordet, und keiner glaubt dir. So geht es dem allseits beliebten Journalisten und Gerichtsreporter Jan Rufus Haigerer, der eines Abends wahllos einen Menschen niederschießt, um sich gleich darauf in die Hände der Justiz zu begeben. Dort will man ihn allerdings als Mörder partout nicht in Frage kommen lassen. Haigerer versucht mit allen Mitteln, endlich für seine Tat verurteilt zu werden. Doch sein Wille zur Sühne wird durch das unerbittliche Wohlwollen der Mitmenschen auf eine harte Probe gestellt ...

Gut vorgelesen, spannend und überraschend - trotzdem war ich nicht begeistert. Teilweise zu bös und brutal für meinen Geschmack...

— naninka
naninka

Stell dir vor, es ist Mord, und keiner glaubt dir. So geht es dem allseits beliebten Journalisten und Gerichtsreporter Jan Rufus ...

— Splashbooks
Splashbooks

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  • Darum, besprochen von Dominic Schlatter

    Darum
    Splashbooks

    Splashbooks

    21. April 2015 um 08:44

    Es verübt jemand einen Mord, gesteht die Tat und dieser Person wird nicht geglaubt. Klingt ziemlich an den Haaren herbeigezogen oder? Ist es leider auch größtenteils. Ein beliebter Journalist ist von seinem Beruf gelangweilt, in der Beziehung funktioniert es auch nicht mehr richtig und auch sonst ist Daniel Glattauers Figur kein wahrer Frohmut. Aufenthalte in dunklen Spielunken wie "Bob's Coolclub" werden als Recherche für Reportagen abgetan, doch in Wirklichkeit schmiedet Jan Rufus Haigerer einen irrwitzigen Plan. Er erschießt einen wildfremden Mann mit roter Jacke in einer Bar. Das Chaos nimmt also seinen Lauf. Zuerst gibt sich Haigerer noch als interessierter Journalist, der zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Durch sein gutes Verhältnis zum Ermittler Tomek schöpft auch erstmals niemand Verdacht. Am nächsten Morgen gesteht Mörder seine Tat und zu Beginn will ihm niemand glauben. Er als angesehener Journalist soll einen anderen Menschen getötet haben? Eine absurde Vorstellung. Doch langsam nimmt alles seinen Lauf, Haigerer sitzt in Untersuchungshaft und wie es der Zufall will, verguckt er sich in die Untersuchungsrichterin Helena Selenic. Die folgenden Szenen behandeln den Gefängnisaufenthalt des Täters bis hin zur Gerichtsverhandlung. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21671/darum

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  • Rezension zu "Darum" von Daniel Glattauer

    Darum
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    01. November 2012 um 19:31

    Jan Rufus Haigerer hat einen Mord begangen. Er hat in einer Bar vor den Augen vieler Menschen den Mann in der roten Jacke erschossen. Die Tatwaffe wurde konfisziert, es wurden nur seine Fingerabdrücke darauf gefunden. Und Jan hat ein umfassendes Geständnis abgegeben, er beteuert immer und immer wieder diesen Mord begangen zu haben...nur will ihm das niemand so recht glauben, keiner traut dem gebildeten, netten und gut aussehenden Journalisten mit Güteprädikat dieses kaltblütige Verbrechen zu. So hat er alle Mühe zuerst die ermittelnden Polizisten, danach die Juristin Helena, später die Richterin, seinen Pflichtverteidiger, die Geschworenen und alle, die den Prozess des Jahres verfolgen von seiner Schuld zu überzeugen. Zum Glück ist er kein depressiver Mensch, ansonsten könnte es ihn in den Wahnsinn treiben, dass stets neue Zeugen auftauchen, die Beweise seiner Unschuld präsentieren wollen oder Argumente vorbringen, die diese schreckliche Tat rechtfertigen sollen. Was für eine ausgeklügelte Geschichte, das hätte ich von Glattauer gar nicht erwartet. Von Peter Jordan gelesen ist Glattauers Buch zudem pure Ironie auf höchstem Niveau. Bereits in "Ewig Zweiter" hat dessen stimmliches Ausdrucksvermögen die Wortwahl des Autors extrem unterstrichen. So auch in "Darum" von Glattauer. Mit Jordans bestimmender Betonung und den von Glattauer geistreich erdachten Pointen wird das Hörbuch wohl zur Krönung dieser Story an sich. Hier würde ich mich zur Empfehlung – Hören anstatt lesen! – hinreißen lassen.

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  • Rezension zu "Darum" von Daniel Glattauer

    Darum
    Lesefee86

    Lesefee86

    06. June 2012 um 13:12

    an Rufus Haigerer ein Name, ein Mann, ein Täter. Ein Täter der nicht schuldig gesprochen werden soll, obwohl er sich gestellt hat und einen Menschen getötet hat. Das Leben nimmt manchmal ziemlich komische Wendungen. So ergeht es Jan, der sich präzise darauf vorbereitet einen Menschen zu töten. Warum? Darum! Er besorgt sich eine Waffe und begibt sich eines Abends in ein Lokal. Zwischen vielen Menschen eingepackt in eine dicke Jacke blickt er sich um, sondiert seine Umgebung und erschießt einen Anwesenden, der ihm passend erscheint. Die Gäste stoben auseinander und niemand kann den tödlichen Schuss zuordnen. Wo kam er her? Als die Polizei auftaucht gesteht Jan den Mord und er wird erst einmal abgeführt. Nicht nur einmal befragt ihn die Polizei, Verhör folgt auf Verhör und jedes Mal gesteht Jan seine Tat bis ins kleinste Detail. Er hat gegen viele Gesetze verstoßen, doch niemand möchte diesen netten Mann, der doch scheinbar keiner Fliege etwas zuleide tun kann verurteilen, zu nett sind die Menschen um ihn herum und nehmen sein Geständnis nicht ernst. Wie soll er da noch seine Schuld beweisen? Diese Geschichte ist eindeutig einmal eine andere. Ein Mensch der eine Tat gesteht und dennoch nicht verurteilt wird. Ein Mensch der darum kämpft bestraft zu werden und doch nicht siegen kann. Ein Mensch dem alles egal ist, selbst wenn er ins Gefängnis muss. Daniel Glattauer’s Bücher habe ich immer verschlungen und auch dieses Hörbuch schwirrt einem leicht um den Kopf herum um sich dann doch noch festzusetzen. An Stelle einer Liebesgeschichte erreicht uns hier eine Geschichte voller Ironie, Witz, Spannung und Unvorstellbarkeiten. Der Schreibstil von Glattauer kann für einige Gewöhnungsbedürftig sein, aber diese Phase ist schnell rum. Das Hörbuch kommt zu Anfang wie eine seichte Geschichte über einen Mann daher, dem mittlerweile alles egal ist und endet in einem fulminanten Ende, das kaum denkbar ist. Nur zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Darum" von Daniel Glattauer

    Darum
    dyabollo

    dyabollo

    03. October 2009 um 16:13

    ich habe in meinem Leben noch nie ein Hörbuch abgebrochen da ich immer der Meinung war, das Hören passiere nebenher und da würde man ja eigentlich keine Zeit vertrödeln, doch dieses Buch hat mich vom Gegenteil überzeugt. Ich habe es in den letzten Wochen als Schlaftablette benutzt, denn sobald es lief, schlief ich sofort ein und kam eigentlich gar nie voran. Ehrlich gesagt handelt es sich hierbei um ein Buch, das einfach nicht in die Gänge kommt. Man liest und fragt sich wozu das ganze? Was ist der Sinn dahinter? Ehrlich gesagt hat man gar kein Interesse zu erfahren wie es weitergeht und das ist ein verdammt schlechtes Zeichen. Deswegen habe ich irgendwo bei der Hälfte aufgegeben. Vielleicht, in ein paar Jahre versuche ich es wieder und werde meine Meinung ändern, was ich jedoch nicht glaube --> denn es gibt so viele lohnenswerte Bücher !!! Von Glattauer habe ich einfach zu viel erwartet, denn mein erstes Buch von ihm war Gut gegen Nordwind, danach wurde es nur schlimmer und Darum ist etwas das man sich wirklich ersparen kann!!!

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