Daniel Glattauer Darum

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Inhaltsangabe zu „Darum“ von Daniel Glattauer

Denken Sie an eine nette Person aus Ihrem Bekanntenkreis, an den friedfertigsten Mann, der Ihnen einfällt. Stellen Sie sich vor, Sie erfahren, dass dieser Mann jemanden umgebracht haben soll. Es heißt, er habe in einer Kneipe scheinbar wahllos einen Menschen erschossen, ohne Streit, ohne Vorgeschichte, aus dem Nichts heraus. Er habe auch bereits ein Mordgeständnis abgelegt. Er sagt, er hätte die Tat geplant. Aber er gibt keinen Grund dafür an. Der Psychiater kann keine Krankheit an ihm feststellen. Die Menschen um ihn erkennen nichts Böses. Sie mögen ihn. Sie haben das Bedürfnis, ihn vor sich selbst zu schützen.<br />Sie erfahren ferner aus der Zeitung: Ihr Bekannter rechnet mit lebenslanger Haft. Er wünscht sie sich sogar. Er will für sein Verbrechen büßen. Aber er wird den Grund für seine Tat erst zwanzig Jahre später nennen. Können Sie so lange warten? Eben. Darum müssen Sie dieses Buch lesen.

Interessanter Lesestoff, der einen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele zulässt. Trozdem unterhaltsam und stellenweise humorvoll.

— RenateTaucher
RenateTaucher

Ein grandioser Plot, der einen nicht mehr loslässt. Alles steht Kopf...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine spannende Geschichte!

— Elizzy
Elizzy

Nach einem schwachen Start hat sich der Roman als innovative Geschichte mit überraschenden Wendungen entpuppt - wirklich großartig!

— katha_dbno
katha_dbno

Herrlich anders als ein üblicher Kriminalroman. Wendungen, Überraschungen, Unglaubliches. Tiefgründig und doch nie langweilig.

— danny72
danny72

Einfach genial!

— aba
aba

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    Darum
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    12. July 2017 um 11:32

    Darum Ich habe schon einige Bücher von Daniel Glattauer gelesen und ‚Darum‘ wurde mir von mehreren Seiten sehr empfohlen. Dieses Buch war eine Berg- und Talfahrt für mich, aber dennoch sehr lesenswert. Wer ‚Gut gegen Nordwind‘ oder ‚Ewig Dein‘ mochte, wird auch sicherlich ‚Darum‘ mögen. Inhalt Denken Sie an eine nette Person aus Ihrem Bekanntenkreis, an den friedfertigsten Mann, der Ihnen einfällt. Stellen Sie sich vor, Sie erfahren, dass dieser Mann jemanden umgebracht haben soll. Es heißt, er habe in einer Kneipe scheinbar wahllos einen Menschen erschossen, ohne Streit, ohne Vorgeschichte, aus dem Nichts heraus. Er habe auch bereits ein Mordgeständnis abgelegt. Er sagt, er hätte die Tat geplant. Aber er gibt keinen Grund dafür an. Der Psychiater kann keine Krankheit an ihm feststellen. Die Menschen um ihn erkennen nichts Böses. Sie mögen ihn. Sie haben das Bedürfnis, ihn vor sich selbst zu schützen.Sie erfahren ferner aus der Zeitung: Ihr Bekannter rechnet mit lebenslanger Haft. Er wünscht sie sich sogar. Er will für sein Verbrechen büßen. Aber er wird den Grund für seine Tat erst zwanzig Jahre später nennen. Können Sie so lange warten? Eben. Darum müssen Sie dieses Buch lesen! Meinung Mit diesem Buch hatte ich einen fulminanten Start, denn die ersten 100 Seiten habe ich an einem Abend weggelesen und war total begeistert vom Spiel des Autors mit der Frage: Hat er es getan oder nicht? Niemand hat dem Protagonisten geglaubt, dass er den Mord begangen hat. Ich selbst habe immer daran gezweifelt ob er es nun war, oder jemanden in Schutz nimmt oder geisteskrank ist und es sich bloß einbildet. Dafür, dass Daniel Glattauer den Leser so rätseln lässt gibt es einen großen Pluspunkt. Doch dann hatte das Buch einen enormen Durchhänger und ich musste mich zusammenreißen, es nicht abzubrechen. Doch es hat sich gelohnt bis zum Ende zu lesen, denn die Auflösung war genial. Außerdem hat mir gut gefallen, dass der Protagonist aus der Buchbranche stammte und man sich so als bibliophiler Mensch gut mit ihm identifizieren konnte. Glattauers Stil war wieder sehr besonders und hat mir gut gefallen. Doch die Länge in der Mitte und ein paar unnötige bzw. skurrile Szenen sorgen dafür, dass ich doch 1,5 Sterne abziehen muss. Daher erhält das Buch von mir 3,5 gute Sterne.

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  • Mit Überraschungseffekt

    Darum
    Elizzy

    Elizzy

    16. September 2015 um 15:20

    Das Buch fängt mit einem Mord an, einem Mord ohne Motiv. Niemand will Jan den Mord abnehmen. Doch er hat es getan und er will dafür bestraft werden. Mühsam versucht er, zu beweisen, dass er schuldig ist, doch jeder will ihn befreien. Man begleitet Jan vom Mord zum Geständnis bis zur Zeit in U-Haft und vor Gericht. Während der ganzen Geschichte, wird das Motiv nie erwähnt. Jan verstrickt sich immer mehr in den Mord, nur um von aussenstehenden wieder entwirrt zu werden. Niemand will im glauben. Daniel Glattauer schreibt wunderbar, doch konnte mich diese Geschichte nicht zu 100% überzeugen. Als ich das Motiv am Ende begriff, war es nicht das grosse “Boom”, dass ich erwartet hatte. Auch die Rolle der Helena sagt mir nicht gross zu - sie war mir zu charakterlos eine Nebenfigur, die gegen Ende die fast wichtigste Rolle einnahm.

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  • Überraschungspaket der anderen Art

    Darum
    katha_dbno

    katha_dbno

    24. August 2015 um 17:25

    Rezension auf Svenjas BookChallenge Was im Klappentext eher wie eine Komödie oder Satire klingt, ist in Wahrheit ein ernster Roman, der vor allem durch seine Undurchsichtigkeit und Vielschichtigkeit besticht, auch wenn einzelne humorvolle Passagen vorhanden waren. Daher war ich vom Roman sehr überrascht, aber keinesfalls enttäuscht. Allerdings gestaltete sich der Einstieg in den Roman nicht so reibungslos, wie ich es von Daniel Glattauer gewohnt bin. Ich hatte einige Schwierigkeiten mit der Story und Jan, dem Protagonisten und Ich-Erzähler, denn beides erschien mir recht wirr. Ich war gewissermaßen orientierungslos, da ich mit den Personen nichts anzufangen wusste und ich mir nicht sicher war, worauf die Handlung zusteuerte. Und, um ehrlich zu sein, habe ich mich das auch fast bis zum Ende gefragt. Der Roman ist bewusst darauf ausgerichtet, Verwirrung zu stiften und den Leser im Dunkeln zu lassen. Zwar betont Jan immer wieder, dass er den Mord geplant und durchgeführt hat und sich dafür schuldig bekennt, aber nur häppchenweise klärt sich das Verbrechen auf, allerdings auch erst, als die Verhandlungen beginnen. Man erfährt Einzelheiten über das Mordopfer, über den Ablauf und über Jans eigene Vergangenheit, aber nie etwas über sein Motiv. Er verschweigt die Gründe seiner Tat nicht nur der Richterin und den Geschworenen, sondern auch seinen Bekannten und - allen voran - dem Leser. Und genau das macht den Roman aus. Es ist dieses ständige Rätselraten, das mich bei der Stange gehalten hat. Immerzu stellt man Vermutungen an, was Jan zu dem Verbrechen bewogen hat, denn er entspricht so gar nicht dem Profil eines kaltblütigen Killers. Er ist sogar ein überaus freundlicher, aufmerksamer Mensch, der - nach Aussage seiner Bekannten - niemandem etwas zu leide tun könnte. Deshalb habe ich selbst immer wieder an seiner Schuld gezweifelt. Ob dieses Zweifel berechtigt waren, verrate ich nicht, aber ich kann versichern, dass die Auflösung keineswegs vorhersehbar war. Erst ab dem letzten Drittel etwa hatte ich einen Geistesblitz, mit dem ich dann auch ins Schwarze getroffen habe, aber bis zum Schluss war ich mir der Richtigkeit meiner Vermutung nicht sicher und Daniel Glattauer wartete noch einmal mit einigen vollkommen unerwarteten Offenbarungen auf. Bis es allerdings wirklich gefesselt war, hat es einige Seiten gebraucht. Erst mit dem Beginn der Gerichtsverhandlungen wurde es spannend, die Schilderungen davor waren eher mühselig. Es war zwar nicht ereignislos, aber es schleppte sich doch sehr dahin. Genau das und ähnliche Sachen kritisiert Jan als Erzähler immer wieder an den Manuskripten, die er in seiner vorherigen Tätigkeit als Lektor gelesen hat. Und um ehrlich zu sein, war ich am Anfang sogar der Meinung, dass die Kritik auch auf Darum zutreffend ist. Ab dem Verhör nahm die Story allerdings ordentlich Wind auf, sodass ich meinen Eindruck revidiert habe. Durchweg gestört hat mich eigentlich nur, dass man abgesehen von Jan über keinen der anderen Charaktere aufschlussreiche Informationen bekommt. Sie sind nur in geringem Umfang dargestellt, je nachdem, wie wichtig sie gerade für die Handlung sind. Sie bleiben lediglich Komparsen im gesamten Verlauf, die Scheinwerfer sind allesamt auf Jan gerichtet.  Der Mord und das Geschehen im Untersuchungshaft liefern nicht wirklich die optimale Grundlage für heitere Unterhaltung, aber trotzdem musste ich aufgrund des beißenden Humors und der sarkastischen Kommentare, die stellenweise eingestreut wurden, öfter kurz auflachen. Auch Jans "Verzweiflung" war irgendwie amüsant, weil er um jeden Preis zur Rechenschaft gezogen werden will, während alle anderen (paradoxerweise) das Gegenteil erreichen wollen. Der Spieß wird also umgedreht, was eine weitere Besonderheit des Romans ist. Entsprechend schwer lässt er sich in eine Schublade stecken und ich habe erhebliche Probleme, ihn einem Genre zuzuordnen. Man kann das Buch meiner Meinung nach mit keinem anderen Werk von Daniel Glattauer vergleichen, was einmal mehr von seiner schriftstellerischen Vielfältigkeit zeugt. Genau deswegen hat es sich für mich gelohnt, dem Roman eine Chance zu geben und bis zum Schluss durchzuhalten. Fazit Am besten lässt sich Darum mit den Worten beschreiben, die der Erzähler selbst verwendet: "Ein guter Roman lebt von der Überraschung." Nach einem schwachen Start war ich richtiggehend gefesselt, weil ich ständig durch unerwartete Wendungen überrascht wurde. Die Geschichte lebt vom ständigen Zweifeln, vom Miträtseln und Hypothesenaufstellen und vom Protagonisten Jan, der die komplette Handlung trägt. Letzteres ist allerdings nur ein minimaler Kritikpunkt meinerseits.

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  • unrealistisch aber trotzdem unterhaltsam

    Darum
    dominona

    dominona

    24. October 2014 um 10:32

    Am Anfang dachte ich mir: wie unrealistisch - ein Mann, der jemanden umbringt und dem einfach niemand glauben will...Dann bleibt man aber dran und denkt sich, jetzt will ich auch wissen, warum das alles und wird am Ende belohnt. Ja, doch, das Buch hat mir Spaß gemacht und damit hatte ich, um ehrlich zu sein nicht gerechnet. Glattauer gestaltet seine Jan-Figur sympathisch, auch wenn ihm blöde Sachen wiederfahren, aber zum Glück ist Jan kein depressiver Mensch. Ihr werdet verstehen, was ich meine. Kein Thriller, eher ein Selbstversuch mit Fragezeichen.

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  • Darum....nicht!

    Darum
    Ritja

    Ritja

    30. August 2014 um 15:01

    Ich war enttäuscht von diesem Buch, da ich eigentlich Glattauer gern lese. Ich fand ihn immer witzig und komisch, aber diesmal hat er mich ganz furchtbar gelangweilt. Der Schreibstil ist gut und leicht zu lesen, aber der Inhalt hat mich bereits nach 50 Seiten genervt. Tapfer habe ich 150 Seiten gelesen, aber es wurde nicht besser, nicht spannend und interessant. Es plätscherte so vor sich ihn...darum der Abbruch und keine weitere Rezension. Schade.

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  • Darum

    Darum
    Natalie21

    Natalie21

    06. August 2014 um 14:56

    An sich sehr gut geschrieben (typisch Glattauer), toller Titel. Leider kann ich mich nicht damit anfreunden, dass Jan als eine so gutmütige Person dargestellt wird, obwohl er ein Mörder ist. Klar, das ist die Geschichte, aber es ist für mich einfach zu weit hergeholt.

  • Daniel-Glattauer-Special & Buchverlosung zu "Die Wunderübung"

    Die Wunderübung
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lange haben wir gewartet und endlich ist es soweit - mit "Die Wunderübung" erscheint im Februar ein neues Buch von Daniel Glattauer. Das haben der Deuticke Verlag und wir uns zum Anlass genommen, euch mit einem Daniel-Glattauer-Special zu  überraschen. Immer wieder begeistert uns der Autor mit seinem grandiosen Ideen und Geschichten - natürlich auch in "Die Wunderübung"! Mehr zum Buch: Die Beziehung von Joana und Valentin ist am Tiefpunkt angelangt, und die Versuche, die der Paartherapeut anstellt, um die beiden Streithähne in den Griff zu kriegen, sind ganz und gar nicht erfolgreich. Joana weiß immer schon vorher, was ihr Ehemann sagen will, und sorgt mit ihrem Redeschwall dafür, dass er oft gar nicht zu Wort kommt. Valentin straft sie dafür mit Gefühlskälte. Er nimmt jeden Missstand als gegeben hin und sieht keinen Grund für Veränderung. Doch nicht nur das Paar hat Probleme – auch der Therapeut scheint in Schwierigkeiten zu stecken. In "Die Wunderübung" erweist sich Daniel Glattauer als ein Meister darin, die feinen Zwischentöne im Dschungel unserer Gefühle darzustellen. Leseprobe | Webseite des Autors | Daniel Glattauer auf Facebook Gekonnt versetzt uns Daniel Glattauer hier in die Gefühlswelt des Paares, aber auch des Therapeuten und lässt uns tief in ihre Geschichte eintauchen! Auch in Glattauers anderen Büchern spielen Gefühle - ganz unterschiedlicher Arten - stets eine wichtige Rolle! Deshalb möchten wir jetzt von euch wissen, mit wem ihr eigentlich über eure Gefühle sprecht, wenn diese einfach raus müssen oder behaltet ihr sie doch eher für euch und wie geht es euch damit? Unter allen, die uns diese Frage bis zum 26. Februar 2014 beantworten, verlosen wir 10 Exemplare von "Die Wunderübung". Ein weiterer Gewinner darf sich außerdem über ein tolles Daniel-Glattauer-Lesepaket mit den folgenden Büchern freuen: "Die Wunderübung" "Ewig dein" "Theo" "Gut gegen Nordwind" "Alle sieben Wellen" "Schauma Mal" "Darum" "Der Weihnachtshund" Wir sind schon sehr gespannt auf eure Antworten! Bitte gebt auch mit an, ob ihr für das große Buchpaket mit in den Lostopf möchtet oder nur für "Die Wunderübung".

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    • 395
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    13. March 2014 um 07:22
  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Durchschnittlich

    Darum
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    18. June 2013 um 20:13

    Ich mochte "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" sehr, daher hab ich mich auch auf "Darum" gefreut, wenn ich mir auch nicht richtig vorstellen konnte, wie Glattauer mit seiner emotionalen und verspielten Schreibweise ein solches Thema angehen könnte. Nun er ging es nüchterner an als die Bücher um Emmi und Leo, sachlicher, ernster. Durchaus nicht verkehrt, bei einem solchen Thema. Trotzdem fand ich auch hier seinen Schreibstil unverkennbar, fast schon ein wenig poetisch. Leider hatte ich hier aber Probleme mit der Geschichte. Habe ich an vielen Stellen, als eine, die sich mit solchen Dingen auskennt, mit dem Kopf genickt und wissend vor mich hingebrummt, ja genau so läuft das vor Gericht oder im Knast oder in einer Ermittlung, hatte ich an anderen Stellen einfach nur noch Fragezeichen vor Augen, fragte mich, was der Autor mir mit dieser Liebschaftsgeschichte zwischen Mörder und Untersuchungsrichterin sagen will und zweifelte teilweise auch ein wenig an meiner Fähigkeit poetisch, literarisch und groß zu denken. Zeiweise war ich einfach nur genervt, da rettete auch der schöne Stil oder die tolle Sprache nichts mehr, da dachte ich nur noch: "Mann! JAMMER NISCH!" Das Ende kam für mich dann irgendwie auch nicht so überraschend, die Idee des Autors der zur Untermauerung seiner fiktiven Geschichten etwas Reales tut, ist halt leider nicht all zu neu oder genial. So richtig schlecht war es, Dank dieses gewissen Einfühlungsvermögens und der schönen Erzählweise dann doch nicht. Richtig gut oder gar begeisternd aber eben auch nicht. So richtig glücklich war ich mit dem Text also nicht. Leider...

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  • Rezension zu "Darum" von Daniel Glattauer

    Darum
    Ellen-Dunne

    Ellen-Dunne

    15. February 2013 um 19:58

    Kurzzusammenfassung: Ex-Lektor und Journalist Jan Rufus Haigerer ist eine freundlich-leere Hülle von einem Menschen. Eines Tages beschließt er, einen Mord zu begehen, und zwar am nächstbesten Menschen, der ihm über den Weg läuft. Danach will er nur eines: Dass ihm für seine Tat Gerechtigkeit widerfährt. Doch sein geradezu krankhaft wohlwollendes Umfeld weigert sich trotz Geständnis, Haigerer als Mörder zu akzeptieren und hindert ihn mit aller Macht daran, Buße zu tun … Meine Meinung: Daniel Glattauer ist einer meiner liebsten österreichischen Autoren, schon seit seinen wunderbaren Kolumnen für den “Standard”. “Darum” ist nicht mein erstes Buch von ihm, ich kenne schon die meisten anderen, inklusive seinem Hit Gut gegen Nordwind. Glattauers Beobachtungsgabe sowie sein Gefühl für Sprache und Wortwitz begeistern mich auch diesmal wieder und ließen mich mehr als einmal schmunzeln. Vielleicht liegt es an meinem österreichischen Erbe, aber ich kann mir Rufus’ zunehmenden verzweifelten Kampf gegen die Unschulds-Maschinerie, die da für bzw. gegen ihn ins Rollen kommt, richtig vorstellen. Doch hinter der amüsant bissigen Ironie – sogar die einzige wirklich schockierende Szene ist dadurch leichter erträglich – steckt mal wieder eine sehr düstere, beklemmende Grundstimmung, die mir auch in Ewig Dein schon auffiel und aus meiner Sicht einer der Merkmale von österreichischen Autoren ist. Diesmal geht die von Humor glasierte Düsternis aber nicht von einem Gegenspieler sondern von der Hauptfigur selbst aus. Jans innere Leere und emotionale Verwüstung sowie das am Ende aus dem Hut gezauberte Motiv (ja, es gibt doch eins!) haben mich doch berührt, auch wenn mir Jan in seiner Lethargie nicht sehr sympathisch war. Die Handlung an sich ist natürlich sehr konstruiert und teilweise an den Haaren herbeigezogen. Macht nichts. Für mich besteht die Stärke dieses Buches vor allem in der Sprache und der ironischen Gesellschaftskritik. Die ausnahmslos kurzen Sätze machen das Buch sehr einfach zu lesen, haben mich aber gerade im Mittelteil etwas ermüdet. Fazit: Psychogramm eines “Mörders ohne Motiv”, das mich mit seiner Sprache und den amüsant-erschreckenden Seitenhieben auf die Natur der Vorurteile sehr gut unterhalten hat. Doch Vorsicht – unter dem leichtfüßigen Stil liegt eine Menge Tragik begraben.

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  • Rezension zu "Darum" von Daniel Glattauer

    Darum
    Bellami

    Bellami

     

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  • Rezension zu "Darum" von Daniel Glattauer

    Darum
    awogfli

    awogfli

    06. March 2012 um 14:28

    Also da ist dem Glattauer mal ein Prachtstück gelungen, vielleicht sollte er statt Kolumnen und Liebesgeschichten mehr Krimis schreiben. Der Journalist und Gerichtsreporter Jan Rufus Haigerer hat einen Menschen erschossen, zu dem er augenscheinlich keine Verbindung hat. Der Täter ist geständig, körperlich und seelisch stark angeschlagen, fühlt sich schuldig und will bestraft werden, lediglich das Motiv bleibt völlig im Dunkeln. Von der Tat bis zur Verhaftung über die Einvernahme bis zur finalen Gerichtsverhandlung, schweigt Haigerer hartnäckig über die Motive der Tat und als Leser kann man nicht umhin, wüst zu spekulieren. Auf den letzten 100 Seiten beweist uns Glattauer, wie man in Krimis Spannung erzeugt, die Geschichte dreht sich mehrmals um 180 Grad und ist voll von überraschenden Wendungen, obwohl ja Täter und Opfer völlig klar sind. Den einen Punkt Abzug gebe ich, weil einige der Varianten der Wendungen gar zu fiktiv und unrealistisch sind. Aber das ist eben die Macht der Bücher, alles ist möglich.... Fazit: Wunderbar spannender Gerichtskrimi, nicht gruselig inzeniert sondern eher analytisch wie ein Perry Mason mit aufregenden Überraschungen. Sprachlich sehr leicht zu lesen!

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  • Rezension zu "Darum" von Daniel Glattauer

    Darum
    Winterhummel

    Winterhummel

    03. March 2012 um 22:10

    Du planst einen Mord. Führst deinen Plan aus. Bereust es nicht. Du willst dafür büßen. Aber: Keiner glaubt dir, dass du ein Mörder bist. Genau das passiert Jan Rufus Haigerer. Er erschießt in einer Kneipe einen vermeintlich Fremden , will sich nach einer Nacht der Polizeistellen und diese nimmt ihn von Anfang an nicht ernst. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Jan ein bekannter Gerichtsreporter ist und somit die meisten Polizisten ihn kennen und keiner ihm diesen Mord zutrauen kann und will. Eigentlich hören sie ihm nicht mal großartig zu. Und daraus resultiert eine Geschichte, die eigentlich absurder sein kann… Ich habe mich ja schon diverse Male als riesen Fan von Daniel Glattauer geoutet und ich werde nicht müde, das immer wieder zu tun. “Darum” ist zwar schon ein etwas älterer Roman (bzw eigentlich auch eine Art Krimi) von Glattauer aber schon damals wusste er, wie man seine Leser an das Buch und die Geschichte fesselt. Ich konnte es garnicht mehr aus der Hand legen. Und vorallem war es mal was anderes. Nachdem ich (wie fast alle anderen von euch) “Gut gegen Nordwind”, “Alle sieben Wellen” und “ Ewig dein” verschlungen habe, hat Daniel Glattauer mich wieder absolut überzeugt. Weil Glattauer, weil spannend, weil berührend, weil verzweifeld, weil groß, weil grün.. weil Darum.

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  • Rezension zu "Darum" von Daniel Glattauer

    Darum
    thorstendoerp

    thorstendoerp

    20. December 2011 um 12:00

    Darum ist ein besonderes Buch: Eine Geschichte, die man eigentlich gar nicht toll finden dürfte, mit einem Protagonisten, der einem bereits im Ansatz unsymphatisch sein müsste. Ein Roman über den Gerichtsreporter Haigerer, der eines Abends wahllos einen Menschen erschießt. Einfach mal so. Gleich nach der Tat stellt er sich der Polizei, doch keiner will ihm glauben. Es folgt eine irrwitzige Story über einen geständigen Mörder, den einfach keiner verurteilen möchte. Darum garantiert dem Leser eine Mordsgeschichte. Bildlich geschrieben, mit einem toll ausgearbeiteten Plot.

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  • Rezension zu "Darum" von Daniel Glattauer

    Darum
    Callso

    Callso

    22. October 2011 um 14:28

    Ein Buch wie ein Orkan, eine Geschichte so intensiv wie ein heftiges Gewitter. Daniel Glattauer hat ein Werk inszeniert, dem man bedingungslos folgen muss. Wie in anderen Werken hat der Autor eine Hauptperson geschaffen, an deren Innenleben man sich intensiv heftet. Das Ganze psychologisch intellektuell mit einem hohen und stetig steigenden Spannungsbogen. Das größte Lob gebührt aber dem Stil von Daniel Glattauer. Man merkt, dass der Autor jede Seite des Schreibens zelebriert. Glattauer ist in meinen Augen ein Wortabkrobat, ein Jongleur des Schreibens, ein absoluter Meister seines Fachs. Ich habe das Buch genossen, verschlungen und bin ganz tief in den geheimnisvollen Mord eingetaucht. Ein prächtiger Schluss rundet das Gesamtwerk ab. Außerdem schön bei den Büchern von Glattauer, dank der tiefen Einblicke in Gefühle und Psyche der Hauptpersonen, sind sie Geschichten unverfilmbar. Gut so!

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