Daniel Glattauer Ewig Dein

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Inhaltsangabe zu „Ewig Dein“ von Daniel Glattauer

Im Supermarkt lernt Judith, Mitte dreißig und Single, Hannes kennen. Kurz darauf taucht er in dem edlen kleinen Lampengeschäft auf, das Judith, unterstützt von ihrem Lehrmädchen Bianca, führt. Hannes, Architekt, ledig und in den besten Jahren, ist nicht nur der Traum aller Schwiegermütter - auch Judiths Freunde sind restlos begeistert. Am Anfang empfindet Judith die Liebe, die er ihr entgegenbringt, als Genuss. Doch schon bald fühlt sie sich durch seine intensive Zuwendung erdrückt und eingesperrt. All ihre Versuche, ihn wieder aus ihrem Leben zu kriegen, scheitern - er verfolgt sie sogar bis in ihre Träume.

Spannendes Buch. Schnell gelesen. Interessante Thematik. Schluss leider etwas zu abrupt.

— Bea-Luca

Fesselnde Geschichte von Anfang bis Ende

— Petra1984

Richtig gepackt hat mich diese Geschichte leider nicht, auch wenn es spannende Momente und eine gute Auflösung enthält.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Stalking oder alles nur Einbildung? Psychothriller mit einem enttäuschenden Ende.

— schnaeppchenjaegerin

Erst kitschiger Liebesroman (ich als Krimifan) ... und dann kurzzeitiger Spannungsaufbau und ein bißchen Psychothriller.

— ManuHerold

Hat mich nicht überzeugt.

— pohaare

Sehr beklemmend, sehr berührend, sehr sprachgewandt und bis zum Schluss überraschend. Einfach großartig!

— Stjama

Mir war es zu vorhersehbar und somit langweilig 😕

— Ernie1981

Wer einen sprachlich ambitionierten "Thriller" lesen möchte, der viel Spannung und die ein oder andere Wendung mitbringt, der ist bei Glattauers 'Ewig Dein' sehr gut aufgehoben.

— Zwischen.den.Zeilen

Wieder ein tolles Buch von Glattauer über Liebe und was diese mit einem anstellen kann.

— isybooks

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  • ..spannend...

    Ewig Dein

    Lesebegeisterte

    01. July 2017 um 15:06

    „Ewig Dein“ – einen passenderen Titel hätte sich Daniel Glattauer nicht aussuchen können. Ich fand den Roman sehr gut geschrieben, spannend und realitätsnah. Ein tolles Buch über die Schattenseiten einer Liebe mit vielen emotionalen Dialogen. Das Ende hat mich sehr überrascht!!

  • Rezension zu Ewig dein

    Ewig Dein

    KruemelGizmo

    05. May 2017 um 18:51

    Inhalt: Im Supermarkt lernt Judith, Mitte dreißig und Single, Hannes kennen: Architekt, ledig und in den besten Jahren. Hannes ist nicht nur der Traum aller Schwiegermütter – auch Judiths Freundeskreis ist restlos begeistert. Anfangs genießt Judith es, von diesem zielstrebigen Mann, der nur noch sie im Kopf zu haben scheint, auf einen Thron gehoben zu werden. Aber nach und nach werden seine ständigen Liebesbeweise belastend, seine intensive Zuwendung erdrückend. Nur, wie wird man ihn wieder los, den perfekten Schwiegersohn und Verehrer, wenn er so gar nicht weichen will... Ewig dein stammt aus der Feder von Daniel Glattauer. Das Buch ließ sich, nachdem ich mich an den Stil, vor allem was die wörtliche Rede anging, gewöhnt hatte, sehr gut und flüssig lesen. Und so tauchte ich in die Kennenlernphase von Judith und Hannes ein, die mir anfangs wirklich gut gefallen hat, leider blieb meine Begeisterung nicht dauerhaft bestehen. Für mich zog sich irgendwann die Geschichte nur noch und ich wartete auf spannende Momente und auf das Stalking. Auch konnte ich immer weniger mit Judith anfangen, die mir erst als toughe und erfolgreiche Geschäftsfrau verkauft wurde um dann reichlich naiv auf Hannes zu reagieren, irgendwann fühlte ich mich sogar ein wenig genervt. Die Geschichte plätscherte so eine ganze Weile vor sich hin um dann in einem rasanten Finale zu enden, das für meinen Geschmack dann doch viel zu kurz abgehandelt wurde. Hier hätte ich gern die näheren Umstände zur Entdeckung und Auflösung beleuchtet gehabt. Mein Fazit: Ein Buch das man gut zwischendurch lesen kann, das mich aber nicht wirklich mitreißen konnte.

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    • 9
  • Keine Liebesgeschichte

    Ewig Dein

    ZwergPinguin

    26. April 2017 um 20:08

    Ich hatte das Buch aus der Bücherei geliehen, wo es mit dem Etikett "Liebe" zwischen anderen romantischen Büchern stand - völlig fehl am Platz, denn eigentlich ist es keine richtige Liebesgeschichte, sondern eher eine Art Psychogramm und mit Liebe hat es schon bald wenig zu tun. Durch die Wortwahl bemerkt der Leser recht schnell, dass mit Hannes etwas nicht stimmt und man ahnt auch, wie die Geschichte im Großen und Ganzen weitergehen wird; sie ist also ingewissem Maße vorhersehbar. Trotzdem bleibt es spannend, wie genau Hannes sich verhält und wie er Einfluss auf Judiths Leben nimmt. Die Heldin selbst ist so schön unspektakulär normal, dass man sich gut in sie hinein versetzten kann. Besonders gut gefallen hat mir auch die Nebenfigur des Lehrmädchens Bianca, die so erfrischend direkt und sympathisch ist, obwohl oder gerade weil sie so ein einfach Mensch ist. Die Beschreibung der Psyche und die langsame, detailreiche dabei aber niemals ermüdende Entwicklung der Dinge ist dem Autor wieder einmal sehr gut gelungen.

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  • Das Blatt wendet sich....

    Ewig Dein

    Shari_Wari

    26. January 2017 um 19:49

    Judith hat sich schon lange an ihr Single da sein gewöhnt, doch als sie im Supermarkt den charismatischen Hannes trifft wendet sich das Blatt sehr schnell. Als Judith beim Ostereinkauf im Supermarkt war, trat ein junger Mann ihr auf die Fersen. Doch das dieser Fersentritt noch so weit kommen wird konnte keiner ahnen. Judith war so in ihren einkauf vertieft, dass sie sich garnicht auf den mitte dreißiger Mann konzentrieren konnte der sie anrempelte. Doch der Mann konnte sich noch ganz genau an Judith errinner.Ein paar Tage später als Judith in ihrem eigenen Lampenladen mit der Buchführung beschäftigt war, rief ihre sechzehnjährige Aushilfe Bianca nach ihr, ein Mann würde nach ihr Fragen.Als Judith nach vorne in den Verkaufsraum traf, erkannte sie ihre Supermarkt Bekannschaft wieder. Hannes der Architekt hatte sie gefunden und zutiefst beeindruckt von ihr.Als sie sich dann nach ein paar Tagen in einem Restaurant trafen war es auch im Judith geschehen. Schon am ersten Abend machte Hannes ihr ein geschenk welches sie stutzig machen sollte doch Judith nahm durch ihre Rosarotebrille auch den Ring an den sie an ihrem ersten Treffen geschenkt bekommen hat an.Es dauerte auch nicht lange bis sie zum ersten mal miteinaner schliefen und für Hannes wurde die ganze Sache immer ernster und ernster.Doch bald entpuppte sich Hannes als einen sehr besitzergreifenden Menschen und Judith versuchte den Schlussstrich zu ziehen. Nur Hannes war mit dieser Entscheidung ganz und garnicht einverstanden. Und was hat das durchgehende Zimmer 6 in seinem Wohnblock zu bedeuten?Daniel Glattauer hat es wieder einmal geschafft mich in seine Geschichte zu ziehen. Nach "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" ist auch dieser Roman von ihm ein Meisterwerk der Gefühle.Mit diesem Buch treibt er einen an darüber nachzudenken wie schnell sich Dinge ändern können und das, auch wenn ein Mensch erst noch so sympathisch war es sich auch ganz schnell ins Böse wenden kann.  Lasst euch auf dieses Buch ein und hofft für Judith das diese Geschichte für sie gut ausgehen wird. Denn niemand weiß wer in seiner Nachbarwohnung lebt.

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  • Leider nicht ganz überzeugend

    Ewig Dein

    Heane

    30. October 2016 um 08:05

    Judith ist glückliche Single-Frau. Ihr Leben ist angefüllt mit ihrem Beruf als Inhaberin eines Lampengeschäfts. Sie ist beliebt in ihrem Freundeskreis und wird von ihrer Familie geschätzt. In einem Lebensmittelgeschäft läuft sie Hannes Bergtaler über den Weg, einem charmanten Architekten der sich anstellt ihr Herz zu erobern. Doch was wie eine zarte Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich bald zu einem undurchdringbaren Psychodschungel. Dem Buch fehlt leider eine gewisse Tiefe, die Charakterbildung wurde anscheinend zugunsten des Plotts gekürzt. So bleiben vor allem die Motive von Hannes deutlich im Hintergrund, was der Spannung abträglich ist. Judiths' Charakterzüge werden so gut wie gar nicht deutlich und es scheint eher, dass die Figur sich nur dem Plott dienlich verhält, zuerst naiv, dann verängstigt und schließlich entschlossen und voller Energie - wobei das in Anbetracht verschiedener Umstände im Verlauf des Buchs mehr als unwahrscheinlich erscheint. Daniel Glattauer hat uns zarte Romane wie "Gut gegen Nordwind" geschenkt und auf den ersten Blick scheint auch "Ewig dein" genauso ein Roman zu sein. Am Ende des Buchs wird aber kein Stein mehr auf dem anderen sein und die LeserInnen bleiben verstört zurück.

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    • 2
  • Stalking oder alles nur Einbildung? Psychothriller mit einem enttäuschenden Ende.

    Ewig Dein

    schnaeppchenjaegerin

    17. September 2016 um 14:16

    Judith ist Mitte 30 und hatte bisher noch nicht so viel Glück in der Liebe. Im Supermarkt lernt sie den auf den ersten Blick sehr charmanten Hannes kennen, der sehr von ihr angetan scheint. Judith fühlt sich von dem Interesse des smarten Architekten geschmeichelt und genießt die schon fast unterwürfige Liebe, die er ihr entgegenbringt. Nach Kurzem fühlt sich Judith jedoch von ihm und seinen Gefühlen eingeengt und versucht ihn auf Abstand zu halten. Hannes ergreift jedoch nur noch mehr Besitz und macht sich in ihrem Leben breit, indem er sich ungefragt mit ihren Freunden trifft und auf ihre Familie Einfluss nimmt. Als Judith sich letztlich von ihm trennt, kann nicht nur Hannes ihre Entscheidung nicht nachvollziehen. Auch ihre Angehörigen sind von Hannes sympathischen Auftreten so angetan, dass sie von Judiths Verhalten sichtlich irritiert sind, hat sie doch in deren Augen endlich ihren Traummann getroffen.Trotz der Trennung bleibt Hannes weiterhin in Judiths Leben präsent. Auch wenn er sich nicht mehr bei ihr meldet, fühlt sie sich beobachtet und bedrängt und ist auch aufgrund der Reaktionen ihrer Freunde unsicher. Zur Beruhigung und um schlafen zu können, nimmt sie Medikamente, so dass sie bald in ihrer Wahrnehmung getrübt ist. Als sie glaubt, verrückt zu werden und beginnt, an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln, ist überraschenderweise ihre naive Angestellte die einzige, die ihr zur Seite steht. "Ewig Dein" ist kein typischer Stalking-Roman, sondern ein spannend aufgebauter Psychothriller, bei dem der Leser bald nicht mehr weiß, wer Opfer oder Täter ist bzw. wer einer psychiatrischen Behandlung bedarf. Die Auflösung um das Verhältnis der beiden zueinander und das Ende des Romans kommen dann leider sehr abrupt und mit einer ominösen Detektivgeschichte, dass man als Leser den Eindruck gewinnen könnte, Daniel Glattauer habe die Lust an dem Roman verloren.

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  • Kitsch

    Ewig Dein

    ManuHerold

    15. September 2016 um 20:02

    Ich bin offen für alles. Aber ich habe wieder festgestellt. Ich liebe Krimis und das Buch ist kein Buch, was ich mir kaufen werde. War eine Empfehlung und ich habe es gelesen. Zu seicht für mich und auch der Stil war nicht meins. Aber ist halt Geschmacksache. Und Geschmäcker sind halt verschieden. Am Anfang fand ich es sehr kitschig, schnulzig und dann eigentlich schon absehbar Spannungsaufbau ... und das Ende nicht sehr überraschend.

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  • "Ewig Dein" von Daniel Glattauer

    Ewig Dein

    dot

    16. April 2016 um 22:15

    "Ewig Dein" von Daniel Glattauer ist ein Roman über Judith, 37, Single und Inhaberin eines Lampengeschäfts in Wien. Judith lernt Hannes im Supermarkt kennen. Hannes ist in den besten Jahren, Architekt und der Traum aller Schwiegermütter und zudem sofort sehr interessiert an Judith. Er ist aufmerksam, hilfsbereit und scheint immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Obwohl Judith eine sehr eigenständige Frau ist, genießt sie es sehr von Hannes auf Händen getragen zu werden. Doch mit der Zeit werden seine ständigen Liebesbeweise zunehmend belastend. Ihre Versuche Hannes loszuwerden scheitern. Judith's Freunde und Familie sind derartig begeistert von Hannes, dass sie nicht auf ihre Besorgnis reagieren. Was stimmt nicht mit Hannes oder leidet Judith unter Verfolgungswahn? [...] "Ewig Dein" ist eine scheinbare Liebesgeschichte, die sich zu einem kleinen Psychothriller entwickelt, die zwar ungewöhnlich aber wenig spannend wirkte.

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  • Seltsamer Schreibstiel

    Ewig Dein

    Ernie1981

    Inhalt: Im Supermarkt lernt Judith, Mitte dreißig und Single, Hannes kennen. Kurz darauf taucht er in dem edlen kleinen Lampengeschäft auf, das Judith, unterstützt von ihrem Lehrmädchen Bianca, führt. Hannes, Architekt, ledig und in den besten Jahren, ist nicht nur der Traum aller Schwiegermütter - auch Judiths Freunde sind restlos begeistert. Am Anfang empfindet Judith die Liebe, die er ihr entgegenbringt, als Genuss. Doch schon bald fühlt sie sich durch seine intensive Zuwendung erdrückt und eingesperrt. All ihre Versuche, ihn wieder aus ihrem Leben zu kriegen, scheitern - er verfolgt sie sogar bis in ihre Träume. Persönliche Meinung: Seltsamer Schreibstiel... Teilweise wie in einem Theaterstück .... Ich: Xxx Er: Xxx Ich: Xxx Boah, war das nervig... Das Thema war super interessant, leider schlecht umgesetzt ... Insgesamt zu langweilig ....

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    • 5
  • Wenn Liebe zum Albtraum wird

    Ewig Dein

    winter-chill

    28. March 2016 um 16:37

    Zunächst sieht alles nach einer klassischen Liebegeschichte aus: Im Supermarktgedränge tritt ein Mann einer Frau auf die Fersen. Judith, Mitte 30, betreibt ein kleines Lampengeschäft in Wien und ist eigentlich glücklicher Single. Hannes ist Architekt, in den besten Jahren und äußerst charmant. Wie durch Zufall begegnen sich beide wieder und Hannes beginnt Judith nach allen Regeln der Kunst den Hof zu machen. Obwohl Judith eine selbstbewusste, eigenständige Frau ist, genießt sie es, von diesem zielstrebigen, aparten Mann begehrt und auf Händen getragen zu werden. Doch dann werden seine ständigen Liebesbeweise belastend, seine Zuwendungen penetrant. Judith beschließt, einen Schlussstrich zu ziehen und plötzlich wird aus der anfänglichen Liebesgeschichte ein Albtraum, an dessen Ende die Psychiatrie wartet. Hannes möchte einfach nicht loslassen und Judith steuert immer mehr auf eine persönliche Krise zu. Wer an dieser Stelle glaubt, es nun mit einer typischen Stalker-Geschichte zu tun zu haben, der irrt aber. So einfach macht es Glattauer dem Leser nicht. Das raffinierte an diesem Roman ist nämlich, dass der Leser bald nicht mehr weiß, wer hier nun verrückt ist: Ist Hannes wirklich ein Stalker oder steigert sich Judith hier in etwas hinein? Glattauer behält sogar seinen Erzählton bei: lakonisch, hart an der Grenze zur Mündlichkeit, ironisch und mit viel Situationskomik. Und so nimmt die Geschichte Wendungen, mit denen man nicht unbedingt rechnet. Sehr gut gelungen sind Glattauer auch seine Charaktere, vor allem Judiths Innenleben wird extrem gut beschrieben. Ein wirklich außergewöhnlicher Roman mit vielen Elementen, fesselnd geschrieben und sprachlich ambitioniert.

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  • Ewig Dein

    Ewig Dein

    Themistokeles

    29. February 2016 um 09:59

    Bei diesem Roman bin ich extrem gespaltener Meinung, da er inhaltlich richtig gelungen war und man auch genau spüren konnte, was einem das Buch vermitteln sollte, aber gleichzeitig fand ich den Schriebstil des Romans an vielen Stellen extrem grauenhaft. Es begann schon damit, dass die wörtliche Rede so einen seltsamen Stil hatte, der mich irgendwie an ein Theaterstück erinnerte. Vor jedem Part wörtlicher Rede stand nämlich der Name des Sprechers und Doppelpunkte, aber sonst nichts, wie in einem Theaterskript. Diese Darstellung hat mich jedes Mal vollkommen raus gebracht aus dem Lesefluss, da dadurch einfach alles so abgehackt wirkte. Außerdem haben mich die Protagonistin und einige andere Charaktere auch, allein durch ihre Art, ein wenig aufgeregt. Alle wirken so extrem naiv und als zähle die Vergangenheit und was man mit jemandem erlebt hat, wie lange man ihn kennt etc., gar nichts. besonders jedoch war es die Protagonistin, bei der ich mich verdammt oft gefragt habe, wie man nur so dumm sein kann. Nicht von ihrem Verhalten ihm gegenüber, sondern, wie sie sich ihren Verwandten und Bekannten gegenüber verhält, ist einfach seltsam. Von daher konnte ich ihre Handlungen zwar nicht wirklich verstehen und mich in sie einfühlen, aber ich habe schon ihren Charakter klar erkennen können. Was aber ehrlich gut dargestellt ist, ist diese Situation, in der sich Judith wiederfindet, da man ihre Emotionen und ihre Verwirrung einfach spüren kann und ich vollkommen verstehe, wie sie letztendlich reagiert. Wie sie Hannes immer mehr einnimmt und irgendwann ihr ganzes Leben beeinflusst. Besonders auch der letztendliche Abschluss der Geschichte ist dahingehend extrem interessant. Jedoch, und das muss ich auch ehrlich gestehen, habe ich mich durch das Buch gequält, da der Schriebstil einfach für mich extrem seltsam und fürchterlich war, auch neben den schon erwähnten, für mich fast schlimmsten stilistischen Eigenarten. Daher kann ich das Buch auch beim besten Willen nicht sonderlich gut bewerten, auch wenn der Inhalt gut war und ich wette, es auch Liebhaber dieses Schreibstils geben wird, die das Buch dann wirklich richtig genial finden.

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  • Es ist kein Liebesroman aber auch auf keinen Fall ein Psychothriller

    Ewig Dein

    CoffeeToGo

    07. January 2016 um 10:33

    Judith lernt Hannes scheinbar zufällig beim Einkaufen kennen. Sie verabreden sich regelmäßig und schließlich wird er auch ihrer Familie vorgestellt, die ebenfalls allesamt begeistert von ihm sind. Doch plötzlich wendet sich das Blatt und Hannes mutiert zu einem liebeskranken Kontrollfreak. Erwartet habe ich etwas anderes. Erst dachte ich an einen Roman à la Mein bis in den Tod: Thriller doch diese Annahme wurde schon am Anfang zerschlagen. Bei "Ewig dein" habe ich den klassischen Psychothriller erwartet: Frau verliebt sich in Mann, merkt zu spät, dass er ein Psychopath ist, versucht verzweifelt zu entkommen und das alles in einer alptraumhaften Atmosphäre. Das war hier jedoch nicht der Fall. Judith verliebt sich zwar in Hannes und dieser ist ein Psychopath, doch dem Ganzen fehlt die Spannung. Es plätschert vor sich hin und nirgendwo kam bei mir Gruselstimmung auf, im Gegenteil, ab der plötzlichen (und mir unbegreiflichen) Wendung Judiths habe ich nur noch das Ende herbei gesehnt. Die einzige mir sympathische Figur war ihre Auszubildende Bianca, wenn ihre Sprache nicht gewesen wäre. Zwar kommt dadurch rüber, dass sie wohl eher nicht sooo helle und viel jünger als Judith ist, doch das war viel zu übertrieben. Genauso wie die gesamte Schreibweise hat es meinen Lesefluss erheblich gestört. Andauernd kamen Wiederholungen: Judith analysiert z. B. wie Hannes sie angeschaut und gesagt hat sie sei nett. Nach jedem Analysenpunkt kommt ein "Er findet mich nett", dann ein "Er findet mich sehr nett" usw... Außerdem gab es zwischen Hannes und Judith eigentlich keine Gespräche die in der üblichen Form geschrieben wurden, sondern in Theaterstückform: Er: "Du siehst wunderschön aus." Sie: "Ja." Der Schreibstil des Buches hat mich regelrecht um den Verstand gebracht, die kurzen 200 Seiten kamen mir doppelt so lang vor. Vielleicht habe ich aber auch keine Ahnung von herausragenden Schreibweisen und rede gerade ein literarisches Meisterwerk schlecht, aber dann bin ich für diese Art von Büchern nicht gemacht. Ich liebe es zwar, wenn Autoren ihre eigenen Schreibstile haben (z. B. wie bei Das Parfum) doch hier hat es mir überhaupt nicht gefallen. Das Ende kam auch zu abrupt und wirkte für mich genau so fehl am Platz, wie Judiths Reaktionen oder ihre wundersame Wendung von der Gejagten zur Jägerin. Aus der Idee hätte man viel mehr machen können, wenn man mehr Arbeit in die Charaktere und in die Wendung bzw. das Ende der Geschichte hineingesteckt hätte.

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  • Zwar nicht ewig mein...

    Ewig Dein

    AKRD

    28. December 2015 um 13:33

    ... aber dennoch gut gemacht und wie ich fand kein reines Frauenbuch, wie mir vorher gesagt wurde . Judith fühlt sich mit ihren Mitte 30 als Single eigentlich ganz wohl so, aber ab und an sollte es dann doch ein Mann zum Kuscheln sein. Eine etwas unrealistische Vorstellung, so ein "Teilzeit-Mann". Dann trifft sie Hannes, um die vierzig, ganz unromantisch im Supermarkt. Hannes eignet sich nun leider aber gar nicht als "Teilzeit-Mann" und fällt eher in die Kategorie Klette... Schnell wird Judith klar, dass Hannes nun nicht der Mann für´s Leben ist und auch nicht der für eine Beziehung - er benimmt sich eher wie ein Klammeräffchen, scheint ohne sie nicht mehr leben zu können... Was manche Frau vielleicht noch als Kompliment auffassen würde/könnte (kommt eben auf die Bemühungen des Mannes an - hier ist dann weniger eben doch mehr...), nervt Judith sehr schnell, aber irgendwie wird sie Hannes dann doch nicht los... Witzig fand ich die quirlige Mitarbeiterin ihres Lampenladens, die hat frischen Wind in die Geschichte gebracht. Überhaupt hatte ich meinen Spass beim Lesen, auch wenn ich das Ende (natürlich verrate ich kein Sterbenswörtchen !) etwas strange und abrupt fand. Zum Glück gibt es auch noch andere Männer..!

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  • Glattauer mal anders

    Ewig Dein

    TochterAlice

    21. November 2015 um 10:43

    Daniel Glattauers neuer Beziehungsroman "Ewig Dein" spielt nicht im Internet, sondern im ganz normalen Leben: statt mit Emmi und Leo haben wir es mit Judith und Hannes zu tun, mit ihrer sich sehr langsam entwickelnden Liebesgeschichte - Hannes stösst Judith im Supermarkt an den Hacken und wird prompt zum treuen bzw. beharrlichen Bewunderer, der so weit möglich, nicht von ihrer Seite weicht und somit flott zum Begleiter mutiert. Lange wartet er auf den ersten Körperkontakt, geriert sich verbal jedoch bereits als fester Freund, der sich nur zu gern im Bekanntenkreis vorstellt. Glattauer schreibt gut und wortgewandt, mit österreichischem Charme und Esprit und entwickelt behutsam eine stringente, doch nicht allzu spannungsreiche Story. Doch die Wendungen, die die Geschichte so nimmt, lassen den Leser am Ball bleiben, um die nächste unerwartete Entwicklung nicht zu verpassen. Glattauer ist immer für Überraschungen gut, keine Frage! Und so nimmt die Geschichte um Judith und den beharrlichen Hannes ein Ende, das den Leser überrascht aufschrecken lässt. Ein Glattauer mit Biss, der mich wesentlich mehr als die beiden romantischen, leicht süßlichen Geschichten um Emmi und Leo anspricht! Für Freunde schwarzen Humors ein gefundenes Fressen!

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  • Rezension "Ewig Dein"

    Ewig Dein

    Mona90

    22. October 2015 um 13:31

    Die Geschichte: Hm... was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch in der Mayersche-Buchhandlung als Mängelexemplar entdeckt. Zwar hatte ich schon zuvor gehört, dass es nicht so gut sein soll, aber da mir "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer so gut gefallen hat, wollte ich es trotzdem ausprobieren. Der Klappentext hört sich ja auch recht vielversprechend an. Leider konnte es mich ebenfalls nicht ganz überzeugen. Anfangs plätschert die Geschichte so vor sich hin und obwohl es mit der Zeit spannender wird, passiert bis zum Schluss nicht wirklich etwas außergewöhnliches. Es hat mir das gewisse Etwas gefehlt, das ein Thriller mit solch einem Thema definitiv haben sollte. Im Grunde ging es nur um Judiths Leben und darum, dass sie sich nach einer Liebe sehnt. Irgendwann stellt sich zwar heraus, dass Hannes nicht der richtige Partner für sie ist, aber die Gefahr bleibt aus. Das meiste hat sich letztendlich in ihrem Kopf abgespielt und obwohl am Ende einiges aufgeklärt wurde, hat es für mich nicht wirklich einen Sinn ergeben. Ich denke, ich verrate nichts, wenn ich sage, dass mir hier eindeutig die Verfolgungsjagd gefehlt hat! Es handelt sich bei Hannes - wie im Klappentext beschrieben - um einen Stalker, aber davon hat man leider kaum etwas mitbekommen. Natürlich wurde dies zum Ende hin deutlicher, aber dazwischen war einfach nichts interessantes. Fazit: Jetzt fragen sich sicherlich einige, warum ich diesem Buch noch 3 Punkte gegeben habe, wenn es doch so viel zu kritisieren gab. Ich habe wirklich hin und her überlegt, aber rückblickend muss ich sagen, dass ich wirklich unglaublich schnell mit dem Buch durch war. Obwohl es kaum Spannung enthielt, wollte ich wissen wie es weitergeht. Das lag wohl daran, dass ich immer noch auf eine Wendung in der Geschichte gehofft habe. Diese kam zwar zu spät, aber sie war letztendlich da und hat dem Ganzen doch noch einen kleinen Sinn gegeben.

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