Leserpreis 2018
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olivia

vor 4 Jahren

Lieblingsstellen und Zitate
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"Ich hasste generell jede Art von großer Auswahl, sie gaukelte uns eine Freiheit vor, die im Grunde das genaue Gegenteil davon war."

Und auch….

"Ich weiß, Gudrun, aber ich sage es dir, es ist absolut sinnlos, dass du dir Sorgen machst, die ich mir nicht mache. Es sind meine Sorgen, die gehören mir. Und ich mache sie mir, wenn ich sie mir mache, und wenn ich sie mir nicht mache, dann mache ich sie mir eben nicht, und erst recht mache ich sie mir nicht, wenn du sie dir an meiner Stelle machst. Verstehst du, was ich meine?"

Petris

vor 4 Jahren

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"Aber so ein konsum-desorientierter, unrasierter, schlampig gekleideter, dezent versoffener Kerl wie ich, der es sich scheinbar leisten konnte, nichts zu leisten, und der noch dazu ihr leiblicher Vater war, hatte für sie etwas interessant Verwegenes und genoss einen gewissen Kultstatus." S. 27

"Am Donnerstag stand ich zeitig auf, ohne jetzt eine Uhrzeit nennen zu wollen, denn in der Zivilbevölkerung gibt es gigantische Auffassungsunterschiede, was zeitig ist und was nicht.! S. 146

"In der folgenden Woche schrieb ich drei große Sozialreportagen (...), das waren mindestens zweieinhalb mehr, als ich mir unter normalen Umständen zugemutet hätte, aber die Umstände waren eben nicht mehr normal, und es zeichnete sich auch kein Umschwung zurück zur Normalität ab.! S. 173

"..., wobei ich es irgendwie schaffte, den Kardinalfehler vermutlich aller um das Wohl ihrer Kinder besorgten Eltern zu vermeiden, nämlich Florentina zu diesem Schicksalsschlag inbrünstig und auf das Allerherzlichste zu beglückwünschen, ihr zu versichern, dass ihr nichts Besseres hätte passieren können,..." S. 258 f.

LimaKatze

vor 4 Jahren

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Petris schreibt:
"Am Donnerstag stand ich zeitig auf, ohne jetzt eine Uhrzeit nennen zu wollen, denn in der Zivilbevölkerung gibt es gigantische Auffassungsunterschiede, was zeitig ist und was nicht.! S. 146

Den Satz fand ich auch klasse! :)

LimaKatze

vor 4 Jahren

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Neben den Beschreibungen, wie Gerold und Manuel im Laufe der Zeit immer mehr zusammenwachsen, haben mir immer die Stellen besonders gut gefallen, in denen deutlich wurde, wie Gerold aus seiner Lethargie ständig mehr erwachte. Wenn mitunter Gefühle bei ihm aufkamen, die es schon lange nicht mehr für ihn gab. Wenn er darüber selbst so sehr berührt war, dass ihm fast die Tränen kamen.

Ein paar Beispiele:

„Ich musste so etwas sagen, weil die Tränen von meiner Augenoberfläche nicht mehr allzu weit entfernt waren. Ich hasste rührende Szenen, wenn ich selbst davon betroffen war. Man war irgendwo komplett machtlos dagegen." (Seite 120/121)

„Da stürmten meine Mundwinkel einmal so richtig weit hinauf. Leider fehlte ihnen oben der Halt. Ich war das viele Grinsen einfach nicht gewohnt.“ (Seite 158)

„Das war quasi Schokokuchen, Marke Rebecca. Ich spürte, dass so eine Art Rührung in mir hochstieg, und ich musste verhindern, dass sie die Augen erreichte.“ (Seite 301)

CanYouSeeMe

vor 4 Jahren

Lieblingsstellen und Zitate

"Fotografen sind ja im Grunde extrem bescheiden in ihren Motiv-Ansprüchen, manchmal, wenn sie als Touristen tätig sind, fotografieren sie überhaupt nur Statuen, das heißt, sie bilden Abbildungen von Abbildungen von Einbildungen ab, und dies oft mit atemberaubender Hingabe." (S. 198)

Dieser Satz hat mir sehr gut gefallen. (:

Ausgewählter Beitrag

mermeoth

vor 4 Jahren

Lieblingsstellen und Zitate

Ich weiß im Grunde gar nicht, wo ich anfangen soll, was meine Lieblingsstellen in diesem Roman betrifft, aber ein Satz ist mir ganz besonders nachhaltig in Erinnerung geblieben, weil sich das Buch für mich genauso angefühlt hat:

"Aber jeder Satz war vollgepfropft mit Leidenschaft, und das war eine Kunst, die weder eine Journalistenschule noch eine Literaturschmiede lehren konnte - aus Buchstaben gebaute Gefühle in eine Badewanne zu gießen und sein Leserpublikum dort mitten hineinzusetzen."

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