Leserpreis 2018
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orangenmaedchen

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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Gut, dann mache ich mal den Anfang, denn ich bin mit dem ersten Abschnitt jetzt schon durch. Wie erwartet gefällt mir Glattauers Schreibstil auch bei diesem Buch und ich bin daher relativ gut in die Geschichte reingekommen.

In Gerolds Leben scheint ja einiges schief gelaufen zu sein. Beruflich wirkt er ziemlich unzufrieden und auch privat läuft es alles andere als gut. Mir tut es leid für Gerold, dass seine Tochter Florentine quasi von einem Ersatzvater großgezogen wurde und dass er erst nach so vielen Jahren erfuhr, dass er noch einen Sohn namens Manuel hat. Seinen ständigen Alkoholkonsum finde ich sehr bedenklich und irgendwie habe ich das Gefühl, dass Gerold resigniert hat und das Leben irgendwie an ihm vorbeizieht.

Genauso, wie Gerolds Leben, plätscherte für mich aber auch der erste Abschnitt so dahin. Richtig fesseln konnte mich das Buch bisher noch nicht, allerdings steckt durchaus Potential in der Geschichte. Ich bin sehr gespannt, was es mit dem anonymen Spender auf sich hat und wer dahintersteckt. Außerdem hoffe ich, dass sich Vater und Sohn weiter annähern, denn Manuel scheint einen positiven Einfluss auf Gerold auszuüben und ich verfolge natürlich auch mit Spannung, ob und wann Manuel erfährt, dass Gerold in Wirklichkeit sein Vater ist.

Ebenfalls hat mir gefallen, dass Gerold seinen Job gekündigt hat, denn das gibt einen Hoffnungsschimmer, dass er nun endlich ein wenig aus seiner Lethargie erwacht. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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Gestern ist mein Buch angekommen und ich habe sofort damit begonnen.

Gerold ist ein ziemlich heruntergekommener Typ, vor allem steht ihm seine Alkoholsucht im Weg. Aber nachdem sein Vater auch zum Alkoholiker geworden ist, dürfte er das geerbt haben. Eigentlich sollte er mir gar nicht sympathisch sein, aber irgendwie ist er es doch. Trotz Alkohol und Faulheit ist sein Herz am richtigen Fleck. Als Vater ist er absolute unbrauchbar, wie man bei dem Treffen mit seiner Tochter sieht. Ich liebe seinen Zynismus und seinen schwarzer Humor! Einfach herrlich. Ich habe schon Sätze markiert, weil sie mir so gut gefallen, zum Beispiel:

»Man sagt ja immer, Blut sei dicker als Wasser, aber so dick wie Golf ist nicht mal Blut.«

Manuel scheint ihn etwas wach zu rütteln und ich bin sehr gespannt, wohin diese Beziehung noch geht. Seine Anfangs sehr verschlossene Art war verständlich. Er muss zu einem wildfremden Menschen um seine Nachmittage zu überbrücken, da wäre ich auch sauer.

Die ersten, vorsichtigen Annäherungsversuche zwischen den beiden finde ich sehr glaubwürdig. Als Manuel dann Hilfe für seinen Freund braucht, kann sich sogar Gerold überwinden, um ihn zu helfen, mit vollem Einsatz, was schon sehr lange nicht vorgekommen ist. Schade, dass sein Einsatz umsonst war.

Und jetzt die Kündigung! Na da bin ich sehr gespannt.

Was noch Rätsel aufgibt, ist der mysteriöse Spender der sich auf seine kleinen Artikel konzentriert. Hört das jetzt mit seiner Kündigung auf?

olivia

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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Also ich habe gestern Abend mit meinem Buch begonnen, nachdem ich "mit Erschrecken" festgestellt hatte, dass schon einige von Euch dazu geschrieben haben. Irgendwie wartete ich noch auf einen "offiziellen Startschuss"…, aber anscheinend gibt es so etwas in Leserunden nicht? Nun schreibe ich also dann auch einmal meine ersten Eindrücke.

Ich habe also gerade bis Kapitel 5 einschließlich gelesen und muss mich nun wirklich zügeln, nicht alles in einem Rutsch weiterzulesen, sondern meine Gedanken zu Papier zu bringen. Der Schreibstil ist nämlich - wie gewohnt bei Glattauer - so gut zu lesen und von so vielen humorvollen Begebenheiten gespickt, dass ich nun wirklich kaum aufhören konnte…..

Zunächst habe ich den etwas seltsam anmutenden Gerold nicht genau einschätzen können, doch je mehr ich ihn und seine Geschichte mitverfolge, umso sympathischer wird er, oder?

Ich finde es absolut furchtbar, dass seine Kollegin Sophie permanent seine Lorbeeren einheimst, für Meldungen, die ganz klar er geschrieben hat. Das ist so ungerecht, aber ich vertraue darauf, dass doch alles noch gut wird;-)
Gerold scheint wirklich das Herz an der rechten Stelle zu haben, denn als er spontan kündigt, tut er das einzig richtige (witzig ist doch übrigens auch, als er versucht, die Tür seines Chefs zuzuknallen, was aber aufgrund irgendwelcher Federn nicht gelingt…;-). Sein Chef ist ja auch wirklich zu inkompetent, findet ihr nicht?

Tja, was denke ich zur Zahnärztin? Irgendwie seltsam, noch wirkt sie sehr unterkühlt und er ist Feuer und Flamme. Bin gespannt, wie es hier weitergeht….

So, jetzt frage ich mich, ob ich denn eigentlich weiterlesen darf??? Vielleicht kann mir da ja jemand auf die Sprünge helfen, der mehr Erfahrung mit Leserunden hat…!

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sofie

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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Unser Protagonist ist ein richtiger Zyniker, wie er ja auch selbst sagt, und seine große Portion Galgenhumor gefällt mir richtig gut. In Wirklichkeit wäre er mir wohl nicht sympathisch, aber ich lese sehr gern über und von ihm!
Er wirkt trotz seiner Fehler sehr herzlich und das langsame Aufblühen seiner Beziehung zu seinem Sohn ist sehr schön zu lesen.
Ich habe mir auch schon einige Zitate rausgeschrieben, immer ein gutes Zeichen!

sofie

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Auch mag ich die Idee, das Thema anonyme Spende aufzugreifen und ich bin mir sicher, dass es zwischen dem Spender und Gerold eine irgendwie geartete Verbindung geben muss. Das führt mich auch schon zu meinen ersten Überlegungen, wer der Spender sein könnte. Ich glaube, der Spender weiß relativ viel über Gerolds Alltag (warum sonst ausgerechnet Gerolds Meldungen?), demnach müsste es jemand sein, der ihn regelmäßig sieht, also kommen aus meiner Sicht nur seine Freunde aus der Kneipe in Frage. Ich habe nun eine Weile darüber nachgedacht und denke, es könnte entweder Franticek oder Zoltan sein. Die beiden heben sich in meinen Augen durch ihr Verhalten (nachdenklicher, sie beteiligen sich weniger an der allgemeinen, euphorischen Diskussion) von der restlichen Gruppe ab.

Interessant Theorie! Franticek finde ich auch einen sehr interessanten Charakter, auch wenn man noch nicht so viel von ihm weiß. Ich hoffe, das ändert sich noch im Laufe des Buches.

LovLi

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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Da "Geschenkt" mein erster Glattauer-Roman ist, habe ich mich vollkommen unvoreingenommen an den 1. Leseabschnitt gemacht.
Bis jetzt hat mich das Buch noch nicht so richtig gefesselt.
Irgendwie interessiert es mich auch gar nicht, wer der anonyme Spender ist.. Interessant finde ich allerdings die Beziehung zwischen Vater und Sohn, die liebevoll zu werden scheint.

Ich kann bisher noch nicht richtig erahnen, wie es weitergehen wird.
Bin aber auf jeden Fall gespannt, wie die Handlung weitergeht und ob es noch ein wenig aufregender wird bzw. etwas unverhofftes passiert.

Bis zum 2. Abschnitt :)

mermeoth

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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Hallo!

Nachdem ich mein Buch ja ziemlich verspätet erhalten habe, bewege ich mich nun wohl leider auf einsamen Terrain hier im ersten Abschnitt, und es wurde zum Inhalt schon alles gesagt, ein paar Eindrücke möchte ich dennoch hierlassen....

Zuallerst freu ich mich riesig darüber, wieder einen typischen Glattauer in der Hand zu halten, mit all den witzigen Wortspielereien und der pointierten Art, die seinen Schreibstil auszeichnen, wie oft musste ich schon über Sätze wie "schon der Gedanke an einen Gedanken daran war denkunmöglich" schmunzeln, das Buch liest sich locker flockig und ich bin neugierig darauf, wie es weitergeht.

Gerold mag ich eigentlich sehr gerne, er ist ein sympathischer Verlierertyp, der irgendwie gar nichts auf die Reihe zu bekommen scheint, ich leide mit ihm, kämpfe allerdings ziemlich mit seinem ständigen Alkohlkonsum, weil ich so etwas ü berhaupt nicht nachvollziehen kann, obwohl ich natürlich weiß, dass diese Droge oft auch die intelligentesten Menschen mit sich reißt.

Auch Manuel (köstlich auch Gerolds Entsetzen über den Namen seines Sohnes!) habe ich direkt in mein Herz geschlossen, der arme Kerl ist auch irgendwie auf der Strecke geblieben, in diesem Fall kann ich seine Mutter überhaupt nicht verstehen, so wichtig könnte mir mein Beruf nie sein, dass ich mein (wenn auch schon halbwüchsiges) Kind für mehrere Monate irgendwo abstelle, um mich hierbei zu verwirklichen.

Zu Gerolds Exfrau samt Gatten und Vater kann ich nur sagen, dass die endlich aufhören sollten, sich in sein Leben einzumischen, Gerold ist erwachsen und sein Leben geht Gudrun nichts mehr an, auch wenn es ihn ständig von links nach rechts schleudert. Punkt.

Florentina ist für mich derzeit noch eine Randerscheinung, aber in ihrem Aufbegehren gegen das Spießertum daheim doch irgendwie ganz witzig.

Dann gibt’s da noch die Zahnärztin, von der ich zwar erwarte, dass sie Gerolds Gebiß wieder ordentlich auf Vordermann bringt, ich aber nicht glaube, dass aus den beiden was werden kann, und schließlich seine Freunde und Saufkumpanen, die ich bisher noch nichtmal namentlich im Kopf habe.

Natürlich habe auch ich mir Gedanken darüber gemacht, wer der anonyme Wohltäter sein könnte, denn es zeichnet sich ab, dass er irgendwie mit Gerold in Verbindung zu bringen ist, trotzdem glaube ich nicht daran, dass es einer seiner Freunde ist, „Monarch“ Berthold schon gar nicht. Auch wenn ich bisher völlig im Dunklen tappe, gehe ich davon aus, dass dieser Mensch im Hintergrund noch gar nicht namentlich erwähnt wurde und es jemand völlig anderes ist, wir momentan noch überhaupt nichts von ihm wissen.

Alles in Allem machen die ersten Kapitel eindeutig Lust auf mehr und darum werde ich dem lauten Ruf des Buches jetzt wieder folgen... bis zum 2. Leseabschnitt!

Antonella

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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mermeoth schreibt:
Nachdem ich mein Buch ja ziemlich verspätet erhalten habe, bewege ich mich nun wohl leider auf einsamen Terrain hier im ersten Abschnitt, und es wurde zum Inhalt schon alles gesagt,

Es gibt tatsächlich noch mehr Leute, die jetzt erst soweit sind! Deshalb werde ich jetzt auch versuchen, nicht nochmal alles Gesagte zu wiederholen.
Mir gefällt der Schreibstil recht gut, allerdings habe ich auch ein bisschen gebraucht, um wirklich in die Geschichte hineinzukommen. Inzwischen hat sie mich aber gepackt, und ich kann die Begeisterung für Glattauers Bücher nachvollziehen.
Allerdings fühle ich mich die ganze Zeit an Nick Hornby's About A Boy erinnert, geht das wirklich nur mir so?

CanYouSeeMe

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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Geri ist ja ein echter Zyniker! Ich weiß nicht, ob ich ihn im echten Leben mögen würde... Als Romanfigur ist er mir auf jeden Fall unheimlich sympathisch.
Er hat zwar seine Fehler und lebt diese auch ganz ungeniert aus aber das ist irgendwie auch ganz angenehm.
Der Schreibstil war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Gewöhnung fand ziemlich schnell statt. (:

readingstar

vor 4 Jahren

1. Leseabschnitt: Kapitel eins bis fünf
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Nun fange ich auch endlich mit der Leserunde an.
Ich muss zugeben, dass ich Gerold in den Kapiteln 1-5 irgendwie unsympathisch fand. Er hat sein Leben nicht ganz unter Kontrolle und scheint auch nicht wirklich daran interessiert zu sein dies zu ändern. Als er jedoch seinen Sohn Manuel kennenlernt und dieser ihn Tag für Tag in seinem Büro hat wird er mir sympathischer. Er scheint sogar etwas auf zu gehen bzw. offener zu werden! Mich interessiert es auch sehr, ob bald etwas zwischen ihm und der schönen Zahnärztin Laufen wird. Es freut mich, dass er nun doch irgendwie Veränderungen in seinem Leben haben möchte! Manuel scheint ihm da sehr gut zu tun. Dennoch finde ich es feige von ihm
Manuel nichts davon zu erzählen auch wenn er Angst vor der Reaktion hat.

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