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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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Ich kann das Buch kaum weglegen, muss ich aber jetzt, leider.

Wie sich die Beziehung zwischen Vater und Sohn entwickelt finde ich großartig!
Natürlich lag das auch zum Teil an die Reportage über Manuels Freund und die daraus resultierende Hilfe für die Familie. Das macht den Jungen stolz, ohne zu wissen, dass er auf seinem Vater stolz ist, was aber eigentlich schade ist.

Ich finde es richtig, dass Gerold dem Jungen nicht erzählt, dass er sein Vater ist. Er muss das unbedingt zuerst mit Alice besprechen und absprechen. Obwohl sie ihm schon viel früher hätte erzählen können, dass er einen Sohn hat. Ich finde, wenn man so etwas verheimlicht dann für immer, oder man erzählt es gleich.

Manuel hat einen guten Einfluss auf Gerold, das ist unbestreitbar. Ich hoffe nur, dass es umgekehrt nicht daneben geht, wenn der Junge statt für einen Test zu lernen mit ihm unterwegs ist. Die Zahnärztin hat schon recht, wenn sie sagt, dass der Junge ihn wachrüttelt.

Was die Zahnärztin betrifft, bin ich mir jetzt sehr unsicher. Sie trifft ihn eigentlich nur deswegen privat um ihn um einen Artikel zu bitten, in der Hoffnung auf eine anonyme Spende. Ich vermute, da werden noch einige kommen.

Ich glaube, die eine E-Mail kam vom Spender. Was will er von Gerold? Was kann Gerold geben, weil er ja eh nichts hat, außer einen Artikel über Menschen oder Institutionen in finanzieller Not?

Ich liebe weiterhin den herrlichen Zynismus, den schwarzen Humor. Einfach köstlich! Hab schon mehrmals laut gelacht. Da das Ganze in Wien spielt, fühle ich mich sehr zu Hause in der Gegend, aber nicht in den Kneipen, die er frequentiert :D
Als sein Kumpel in der Bar »Geh scheißen« sagte habe ich lachen müssen, so typisch wienerisch!

orangenmaedchen

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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Ich bin nun auch mit dem zweiten Abschnitt durch und mir gefällt das Buch immer besser. Ich finde es toll, dass Gerold seine Kündigung auch wirklich durchgezogen hat und es freut mich für ihn, dass er nun quasi für eine "bessere" Zeitung schreiben darf. Auch das er sich so sehr für Manuels Freund engagiert, finde ich super.

Die Annährung zwischen Gerold und Manuel kommt ja nun auch so langsam in Schwung. Man hat das Gefühl, dass Manuel Gerold mittlerweile irgendwie cool findet, was vor allem auch daran liegt, dass Gerold sich für Manuels Freund so sehr ins Zeug legte.

Wie die Zahnärztin in die Geschichte passt, ist mir noch nicht so ganz klar. Hat sie ehrliches Interesse an Gerold? Geht es ihr nur um einen Artikel?

Außerdem frage ich mich, wie viele Spenden es noch geben wird und ob wir bald mehr über den mysteriösen Spender erfahren. Im Moment tappe ich da noch komplett im Dunkeln.

olivia

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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Ich muss sagen, je weiter ich mich in dem Buch fortbewege, um so besser gefällt es mir.

Gerold ist irgendwie ein verrückter Typ, den man einfach ins Herz schließen muss. Obwohl mich sein Alkoholkonsum manchmal echt ein wenig nervt… Aber seine Gedanken, sein Humor, seine Ausdrucksweise….einfach super witzig. Der (ironische) Wortwitz, der aus ihm heraussprudelt, lässt mich andauernd laut auflachen….
Ich bin froh, dass er - trotz einiges Drucks von außen - standhaft bei seiner Kündigung geblieben ist, und jetzt bei Neuzeit ernstgenommen und - vor allem - gerecht behandelt wird. Seine Chefin, Clara, gefällt mir sehr, toller Charakter, der (hoffentlich auch weiterhin) gut zu ihm ist!

Ich zermartere mir echt das Hirn, wer denn nur der geheimnisvolle Spender sein könnte! Vielleicht doch einer von Gerolds Freunden ? Ich hab echt keinen blassen Schimmer….

Die Zahnärztin mag ich leider irgendwie immer noch nicht…ich hoffe, dass sich ihr Charakter noch ein wenig verändert! Über ihre Rolle bin ich mir nicht so ganz im klaren, hm…

Und dass sich seine Beziehung zu Manuel weiter so gut entwickelt, auch das ist einfach wunderbar. Beim Lesen habe ich die ganze Zeit irgendwie das Gefühl, dass Manuel weiß, dass er sein Vater ist, da er auf einmal solch (nahtloses) Vertrauen zu ihm gefasst hat. Das freut mich sehr für Geri! Bin gespannt, ob Manuel es denn auch wirklich irgendwann erfährt?!

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Leseprinzessin1991

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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Ich mag es wie glattauer die Welt der journalisisten kritisch zeichnet. Neben dieser Kritik gefällt mir dann noch diese Vater Sohn Beziehung. Ich war gespannt wie Manuel es schließlich erfahren wird, dass gerold sein Vater ist. Überhaupt mag ich diese etwas verkorkste aber charmante Figur Geri, die sich so gar nicht in ein Klischee zwängen lässt.
Das mit der Zahnärztin fand ich auch etwas merkwürdig. Vorallem dass Geri so schnell von ihr angetan ist.

Antonella

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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sofie schreibt:
Die Geschichte mit der Zahnärztin finde ich etwas überflüssig, aber die Zwischenüberschrift "Von der Zahnwurzel zum Herzen" hat mir dann doch sehr gut gefallen. Überhaupt gefallen mir diese kleinen Zwischenüberschriften, sie sind ein bisschen wie bei der Hector-Reihe von Lelord, nur viel zynischer.

Stimmt! An Hector habe ich auch gedacht. Und alleine für diese Überschriften lohnt es sich schon, "Geschenkt" zu lesen.
Die Zahnärztin muss meiner Meinung nach auch nicht sein.

Antonella

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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Jetzt ist hier schon so viel über den Inhalt geschrieben worden...

Mir geht es wie den meisten anderen hier, ich habe keine Ahnung, wer der anonyme Spender ist. Aber ich frage mich, wie es jetzt weitergehen kann. Denn inzwischen weiß ja jeder, dass der Spender sein Geld aufgrund eines Artikels von Gerold verschenkt. Er wird also zukünftig nicht nur von der Zahnärztin angesprochen werden. Und über wen soll er dann schreiben? Gerold muss also entweder aufhören oder tatsächlich - wie er an einer Stelle anmerkt - Gott spielen. Und nach welchen Kriterien soll er entscheiden, wer am bedürftigsten ist?

mermeoth

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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Es wird wirklich immer spannender.

An Gerolds Stelle möchte ich ehrlich gesagt nicht sein... dieses Wissen, dass man selbst quasi dafür verantwortlich ist, wer die Chance auf eine derart großzügige Spende hat, ist schon ein enormer Druck. Und Druck mag Gerold ja bekanntlich gar nicht. ;-)

Die Beziehung zwischen ihm und Manuel entwickelt sich sehr schön, ich hab nur etwas Angst vor dem Moment, in dem der Junge erfährt, wer Gerold ist, ich könnte mir vorstellen, dass seine Reaktion darauf, zumindest im ersten Moment, nicht besonders angenehm für alle Beteiligten sein wird.

Frau Dr. Linsbach mag ich nicht. Auch, wenn Sie quasi als Bittsteller vorgeschickt wird, empfinde ich dieses Vorgehen als eine Frechheit, ganz abgesehen davon, dass ich keinen einzigen armen Zahnarzt kenne... wenn alle Wiener Zahnärzte ein bißchen was von ihrem gut gefüllten Portemonnaie abgeben würden, wäre diese Ordination gerätetechnisch schnell auf dem neuesten Stand. Natürlich ist die Idee dahinter schön, aber da gibt es meines Erachtens viel Bedürftigere Menschen, wie eben zum Beispiel Machmuts Familie.

@sofie, das mit den beiden Zeitungsnamen war mir überhaupt nicht aufgefallen, aber Du hast völlig recht, eine schöne Idee ist das und sicher mit Absicht so gewählt!

CanYouSeeMe

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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sofie schreibt:
Mir ist gerade noch aufgefallen, dass die Zeitungsnamen ja auch sehr schön sind: Erst "Tag für Tag", zu der sich Gerold auch Tag für Tag schleppen musste und nun da sein neues Leben anfängt, arbeitet er für die "Neuzeit"!

Das ist mir auch aufgefallen, ein schönes Detail, wie ich finde!

CanYouSeeMe

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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Der zweite Abschnitt hat mir sogar fast noch besser gefallen, als der erste.
Es geht spannend und spendenreich weiter und ich habe das Gefühl, dass Geri da unabsichtlich was ins Rollen gebracht hat...

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readingstar

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel sechs bis zehn
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In diesen Kapiteln fand ich natürlich die Pajews am interessantesten. Es hat mich bewegt, wie sehr sich Manuel und Gerold für diese Familie eingesetzt haben! Schlimm fand ich die Reaktion der Gratiszeitung "Tag für Tag" auf Gerolds tollen Artikel. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass dies auch in Wirklichkeit passiert. Die konsequente Handlung von Gerold fand ich super und damit hat er meine Sympathie gewonnen! Und belohnt wird er ja auch. Sein Leben scheint sich nun zum Guten zu wenden und ich bin nach wie vor gespannt, wer nun der Spender bzw. die Spenderin sein wird.

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