Neuer Beitrag

Lesen_ist

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden

Ich konnte das Buch gestern Abend vor dem Schlafen dann doch nicht aus der Hand legen.

Zoltan hatte ich zwar kurz in Verdacht der Spender zu sein, aber dann dachte ich, dass er diese E-Mails nicht schreiben würde. Es passt aber total zu ihm. Er hat eine Bar, wo auch Alkoholiker trinken, wie Gerold, das ist das schlechte Gewissen.
Ob Gerold wirklich aufhört mit dem Trinken? Diese Frage bleibt leider offen. Es bleibt auch offen, ob er sich die Unterhaltung mit Zoltan merkt.
Wie sich die Beziehung zwischen Manuel und Gerold entwickelt hat gefiel mit ganz besonders gut. Aber auch die Bezeihung zu seiner Tochter, die zum Glück nicht mehr mit dem Musiker zusammen ist, hat sich entwickelt.

Einen neuen Job hat Gerold auch und es könnte auch sein, dass sich da noch was Ernsthafteres entwickelt zwischen Gerold und Rebecca.

Für alle Beziehungen wäre es aber enorm wichtig, dass Gerold es wirklich schafft, mit dem Trinken aufzuhören! Ich denke, er leugnet noch, dass er überhaupt ein Problem hat. Wenn er das nicht einsieht, wird alles wieder den Bach runter gehen, was besonders für seine Kinder wirklich schade wäre.

Ich fand das Buch wirklich gut, was mich aber etwas stört, sind die vielen offenen Fragen am Ende. Es wird zwar klar, wer der Geldgeber ist, aber wie es weitergeht mit Gerold, seine Kinder und Rebecca bleibt weit offen.

Rezension folgt :-)

olivia

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden

Na, da hatte ich irgendwie unverhofft den richtigen Riecher…. Gestern Abend habe ich nun mein Buch beendet! Und mein Verdacht wurde bestätigt, dass Zoltan nun doch der geheimnisvolle Spender ist.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen - aber auch ich denke, dass es einfach noch viele Fragen gibt, die ohne Antwort bleiben. Vielleicht gibt es ja irgendwann ein Nachfolge-Buch?! Dann würden diese Fragen vielleicht geklärt werden….

Seltsam finde ich auch, dass Gerold zwar seiner Tochter sagt, dass Manuel sein Sohn ist, ihm selber jedoch teilt er das nicht mit...oder sollte ich das überlesen haben?! Wieder eine offene Frage….
Denkt er nicht daran, dass seine Tochter auf der anstehenden Kuba-Reise Manuel darüber informieren könnte. Oder baut er darauf, dass Manuels Mutter ihm das bis dahin selber verkündet? Keine Ahnung...

Auch wie die Geschichte mit der Zahnärztin weitergeht, wird nicht völlig geklärt. Zwar schreibt sie ihm, aber auch diese Nachricht kann man in verschiedener Hinsicht deuten. Wobei ich diese Frau bis zum Ende nicht unbedingt in mein Herz geschlossen habe!

Die Wendung mit der letzten Einrichtung und dass Gerold nun doch noch beginnt, über seinen Alkoholkonsum nachzudenken, macht mir Hoffnung darauf, dass Zoltan damit doch das erreicht hat, was er bezweckt hat….

Nun heißt es nur noch: Rezension schreiben!!!

Marapaya

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden

Mir gefällt es gut, dass nicht alle Fragen restlos auf dem Papier geklärt werden. Zoltan hatte ich zu keiner Zeit in Verdacht, aber mich interessierte die Spenderidentität ohnenhin immer nur am Rande. Gut gelöst fand ich die Aufklärung über die Motivation der ersten Spende. Es ging nicht von Beginn an um Gerold, sondern erstmal wirklich darum, jemanden etwas zurück zu geben, der einem in einer Notsituation ausgeholfen hat und nun selbst in Not geraten war. Offensichtlich muss Zoltan aufgefallen sein, dass Gerold der Bezug zu seinem Artikel im Zusammenhang mit dieser ersten Spende irgendie erreicht und berührt hat. Ich will an dieser Stelle auch mal gar nicht meckern, dass es schon ein bisschen unglaubwürdig ist, dass Zoltan soviel Geld mit seiner Kneipe beiseite legen konnte und vor allem daran interessiert ist, Gerold als ausgiebigen Konsumenten sowie Rundenausgeber in seinem Etablissement zu verlieren...
Nach allem was Manuel und Gerold zusammen erlebt haben, wird sich diese Situation der geheimen Vaterschaft sehr bald klären, wir werden nur nicht mehr als Leser dabei sein. Gerold wird den Jungen nicht mehr aufgeben, davon bin ich fest überzeugt. Und was die Liebelei mit Rebecca angeht - warum diese Geschichte auf ein Happy End der Liebe reduzieren? Rebecca muss erstmal beweisen, ob sie Geri auch verdient hat ;-) gutes Aussehen allein ist ja nicht alles...

Beiträge danach
19 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

LimaKatze

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden

Leseprinzessin1991 schreibt:
Jaaa ich hab schon im Internet geguckt wann der mal auf Lesung ist um ihn mit seinem gemeinen Ende zu konfrontieren :-)

Gute Idee! :))

LovLi

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden

Zu etwas späterer Stunde heute Abend, habe ich das Buch auch zu Ende gelesen..

An sich fand ich das Buch sehr nett, aber dieser letzte Abschnitt hat mir gar nicht gefallen...
-Warum kommt es nicht zur Aussprache zwischen Geri und Manuel?
-Was passiert zwischen Rebecca und Geri?
-Manuel und Jochen?
-Florentina?
-Wie kommt man auf einen Barbesitzer als Großspender?

Ich finde das Ende ist so nach dem Motto:
"Hauptsächlich schnell fertig".

Ein paar Seiten und Aufklärungen mehr hätten mir gut gefallen, da es auch nicht wirklich auf einen 2.Band hinausläuft.

Antonella

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden

Anders als den meisten hier gefällt mir das Ende ausgesprochen gut.
Es passt zu Gerold, so betrunken zu sein, dass er Zoltan nicht als Spender identifiziert bzw. sich am nächsten Tag wohl nicht mehr daran erinnern wird.

Die (Liebes-) Beziehung zu Rebecca ist für mich doch eher eine einseitige Angelegenheit, auch wenn von ihrer Seite aus Sympathien vorhanden sind.
Gerolds nicht abgesprochene Kubabuchung ist auch wieder sehr typisch für ihn und wird vermutlich auch bei Alice nicht unbedingt so begeistert aufgenommen werden. Manuel wird es bestimmt toll finden. Spätestens dann müsste er aber auch die Wahrheit erfahren, und das kann dann eigentlich nicht in Alices Sinn sein.

Insgesamt habe ich mich durch den Roman sehr gut unterhalten gefühlt, allerdings fand ich die Geschichte denn doch etwas unglaubwürdig. Gut geschrieben auf jeden Fall und jede Menge geniale Formulierungen, aber eher ein Märchen. Und damit meine ich weniger den unbekannten Wohltäter als die wundersame Wandlung Gerolds. Im wahren Leben wäre er wohl leider einfach nur ein Alkoholiker, der noch tiefer fallen muss, um vielleicht die Kurve zu kriegen. Aber das will man ja auch nicht in einem Unterhaltungsroman lesen. Dafür gibt es andere Bücher.

CanYouSeeMe

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden
@Antonella

Ich kann mich dir nur voll und ganz anschließen!!!

Das Ende hat für mich einen sinnvollen Abschluss ergeben. Ein Happy End mit Rebecca wäre für mich ein Ding der Unmöglichkeit und auch die offenen Fragen, die bleiben, passen irgendwie zu Gerold.

mermeoth

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden

Also für mich ist ganz klar, dass Gerold weiß, dass Zoltan der "Geldgeber" ist, sonst hätte er es im letzten Gespräch nicht so sehr betont, dass der Wohltäter von sich eben nicht als Wohltäter, sondern als Geldgeber gesprochen hat, genau so wie Zoltan ihn bezeichnet hat. Und auch der Satz von Zoltan "Das kannst du morgen deinem Buben erzählen" drückt für mich eindeutig aus, dass er Gerold grünes Licht dafür gibt, Manuel zu verraten, woher das Geld gekommen ist.

Ich mochte den Schluß sehr, ich finde die Auflösung gelungen (ich war ja ganz vehement gegen jemanden aus der Kneipe... ;-) ) und es ist mir egal, wie ein Kneipenwirt soviel Geld zusammensparen konnte. Es ist einfach schön, dass hier jemand gibt, der selber nicht - und jetzt erst recht nicht mehr - mit Reichtum gesegnet ist und der für dieses Geld immer hart gearbeitet hat. Genauso wie oben schon jemand schrieb: JEDER kann Gutes tun! Diese Botschaft kommt damit rüber und das gefällt mir sehr.

Mir macht es auch nichts aus, dass Manuel nicht erfahren hat, dass Gerold sein Vater ist, denn dass dies bestimmt bald der Fall sein wird, hat sich schon alleine dadurch abgezeichnet, dass er es Florentina verraten hat, vielleicht wäre es an dem Familien-Weihnachtsessen passiert, das könnte ich mir jedenfalls gut vorstellen. Für mich hat es sich stimmig angefühlt, hier nicht noch mehr in die letzten Seiten reinzupressen, als notwendig war, obwohl natürlich gerade die Entwicklung der Vater-Sohn-Beziehung im Vordergrund stand und ich somit auch diejenigen verstehen kann, die sich diesbezüglich ein klareres Ende gewünscht haben.

Mit Rebecca stehe ich nach dem Zuklappen des Buches noch immer auf Kriegsfuß, daher habe ich hier auch kein Happy End gebraucht.

So ist für mich alles rundum gelungen mit diesem Ende.

Julia_20

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden

So, die letzte Seite umgeblättert...

Was für ein Buch. Der typische Glattauer Humor hat es wiedermal zu etwas besonderen gemacht!

Es war mir ein Vergnügen noch einen Glattauer lesen zu dürfen...

Zum Buch: Das Zoltan der wohltätige Spender war, hatte ich mir dann schon fast gedacht.

Ob das mit Rebecca und Geri noch etwas wird...? Ich hoffe doch, ich glaube nur mit ihr wird er sein Leben wirklich richtig auf die Reihe bringen. Schade fand ich dass es ihm nicht vergönnt war Manuel zu sagen, dass er sein Vater ist. Aber vielleicht geschieht das ja eines Tages ...

Der Stil des Buches hat mir unglaublich gut gefallen, was mich jetzt aber nicht wirklich überrascht... Auch das Cover macht sich sehr gut in meinem Bücherregal, es sticht regelrecht hinaus.

Für mich auf jeden Fall 5 von 5 Sterne! - Rezension folgt!

kugelblitz85

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel sechszehn bis zwanzig
Beitrag einblenden

So ich wollte nun meine Rezension hoch laden und habe gemerkt, dass ich noch gar nichts zum letzten Abschnitt gepostet habe.
Ich fand das offene Ende gut, denn es ist ja nur ein Ausschnitt aus Gerolds Leben, in dem er ja zum Glück auch nicht gleich alles geändert hat, was es realistischer macht.
Ich fand den letzten Auftrag ihn zu 0,00 Promile zu schicken sehr gut.
Das Zoltan der Geldgeber ist und sein Motiv in Hinsicht auf Gerold fand ich auch toll und besonders wie das Ende verpackt wurde: so angedeutet, dass man es als Leser versteht, aber nicht direkt ausgesprochen, so dass man nur spekulieren kann, ob sich Geri am nächsten Tag daran erinnert.
In Bezug auf den Alkohol weiß ich nicht, ob er es schafft, denn er sieht es ja noch nicht einmal von selber ein, sondern es kommt immer von anderen Leuten, dass er mal 1 Bier weniger trinken soll.

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks