Daniel Glattauer Gut gegen Nordwind

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Inhaltsangabe zu „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer

Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Große Liebe, Liebe, Liebe!!!

— Rebl

'Gut gegen Nordwind' ist ein schöner, lockerer Roman, der mich oft per Wortwitz zum Schmunzeln gebracht hat. :))

— Leni_

Schöner E-Mail Roman ohne Kitsch

— Flammenstern25

Ich konnte mich leider gar nicht mit der Protagonistin anfreunden. Sie war mir unsympathisch und nervig :(

— Laura_M

Einfach klasse geschrieben mit überraschenden Entwicklungen.

— domsjaci

Dieses ist einer meiner absoluten Lieblingsbücher. Die Geschichte ist toll in Mailform erzählt und man fiebert mit den beiden mit.

— Mari08

Fand es klasse

— Bella_936

Moderner Briefroman mit Sogwirkung.

— Annette_F

Ich Persönlich finde den Anfang gut, doch weiter geht das Buch nicht

— alexhaderer

Klasse!Die Geschichte ist so schön!

— Nicole1989

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  • Etwas vollkommen anderes

    Gut gegen Nordwind

    BonnieParker

    19. October 2017 um 18:43

    Auf dieses Buch bin ich durch einen Zufall gestoßen. Es wurde in einem anderen Buch erwähnt und diese kurze Erwähnung weckte direkt meine Neugier. Der Klappentext klang vielversprechend und ich war gespannt, wie der Autor diese Idee umsetzen würde.Ich war überrascht, dass das gesamte Buch in eMail-Form geschrieben ist. Es gibt keine festgelegten Zeitangaben, es könnte also 1999 oder 2016 spielen, es werden lediglich mal einzelne Monate benannt. Ansonsten ist die Optik eher vage, typisch eMail z. Bsp. zwei Tage später, 10 Minuten später. Die einzelnen Passagen der Hauptcharaktere Emmi und Leo werden mit RE und AW gekennzeichnet. Sollte man mal die Orientierung verlieren hilft die persönliche Anrede oder der Abschiedsgruß. Ich habe mich aber sehr gut zurecht gefunden. Durch diesen Aufbau flogen die Seiten auch nur so dahin.Nun aber zu den Charakteren. Emmi ist eine aufgeweckte Persönlichkeit, die zu Beginn jedoch viel reifer wirkt und die ich älter geschätzt hatte. Um ihr Alter macht sie lange ein Geheimnis, bis es doch irgendwann herauskommt. Über sie erfährt man nur schemenhaft etwas erst nach und nach gibt sie Privates von sich preis. Leo ist ein sympathischer Charakter, der auch ziemlich redegewandt ist. Er gibt schon mal das ein oder andere Detail über sich an Emmi weiter und so erfährt auch der Leser mehr über ihn.Beide haben eine wundervolle Art der Kommunikation und ich hatte großen Spaß bei diesen beiden mitzulesen. Man kommt sich ein klein wenig wie ein Voyeur vor und ich hatte manches mal das Gefühl in die Privatsphäre der Beiden einzudringen. Der Autor beweist hier ein sehr gutes Händchen bei der Darstellung, wie Menschen, die wir gar nicht kennen zum wichtigen Teil in unserem Alltag werden können. Ich denke der ein oder andere erkennt sich durchaus wieder. Wer schon mal gechattet hat ohne, dass dem ein Treffen folgte stellte sicher auch schnell fest, wie wichtig einem diese Person werden kann. Es gab Stellen bei denen ich sehr lachen musste und es gab Stellen bei denen ich ebenso nervös, wie die Protagonisten, war.Dieser Roman hat mich komplett in seinen Bann gezogen und der Autor hat mich mit dieser Art des Geschichtenerzählens komplett für sich gewinnen können. Seine Redegewandtheit und seine Ausdrucksweise sind einfach bezaubernd und die ein oder andere Formulierung hätte nicht treffender sein können. Und da ich Emmi und Leo noch nicht verlassen wollte habe ich mich direkt in den nächsten Roman von Daniel Glattauer “Alle sieben Wellen” gestürzt.

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  • Durchaus interessant...

    Gut gegen Nordwind

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    19. October 2017 um 10:18

    Titel: Gut gegen NordwindAutor: Daniel GlattauerReihe: Emmi und Leo #1Verlag: GoldmannGenre: Roman|LiebeSeitenanzahl: 223Klappentext:Findet ihr auf der Buchseite.Meine Meinung:Ich glaube, ich habe dieses Büchlein nur gekauft, weil ich es in einer Kiste mit Mängelexemplaren gefunden habe.Denn ganz ehrlich ? Ich hätte es mir sonst nie gekauft !Aber ich lasse mich gerne überraschen und versuche nie voreingenommen zu sein.Dennoch war dieses Buch nicht mein Fall.Ich fand die Art, wie die Geschichte erzählt wurde sehr interessant und auch toll. Der Stil gefiel mir echt gut.Aber mir gefielen die Charaktere so gar nicht !Leo und auch Emmi fand ich durchweg unsymphatisch. Irgendwie gingen sie mir nur auf den Keks und ihre Liebesgeschichte fand ich auch nicht magisch oder schön.Vielleicht habe ich diesen Roman auch gar nicht verstanden, für mich passierte irgendwie nicht so wirklich etwas....Bewertung:Zwar ist das Buch nicht schlecht, aber dennoch fand ich es auch nicht toll. Zu vieles gefiel mir nicht und die Charas mochte ich auch nicht sonderlich.Von mir gibt es: 3 von 5 Sterne

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  • Ein schöner, lockerer Roman mit intelligenten Humor

    Gut gegen Nordwind

    Leni_

    26. August 2017 um 11:04

    Können echte Gefühle entstehen, wenn man sich noch kein einziges mal real gesehen hat, sondern sich nur virtuell kennt?Kurz zum InhaltEigentlich wollte Emmi nur die Zeitschrift 'Like' abbestellen, doch durch einen Tippfehler werden ihre Mail zu Leo Leike geschickt. Langsam aber sicher entsteht ein regelmäßiger E-Mail-Austausch. Wohin soll das aber führen?Zitat》Nähe ist nicht die Unterbrechung von Distanz, sondern ihre Überwindung. Spannung ist nicht der Mangel an Vollkommenem, sondern das stete Zusteuern darauf und das wiederholte Festhalten daran.《Meine MeinungZuallererst liebe ich Bücher, die im Briefstil bzw. E-Mail-Stil geschrieben sind. Dadurch scheinen mir Romane irgendwie leichter zu lesen außerdem ist es dabei einfacher das Buch zwischendurch wegzulegen. ; )Langsam, aber sicher entsteht eine Beziehung zwischen Emmi und Leo. Die Frage, die sich durch das gesamte Werk zieht ist, ob denn eine richtige Beziehung entstehen kann, wenn man sich noch nie richtig gesehen hat. Außerdem legt das Leben und das Schicksal den beiden natürlich Steine in den weg.Besonders die Wortwitze bzw. der intelligente und ironische Humor habe mich wirklich oft zum Schmunzeln gebracht.Ich mag die beiden Figuren Emmi und Leo gerne. Sie sind manchmal etwas eigenwillig, aber umso liebenswert und authentisch.Ein weiterer Punkt ist es, dass Daniel Glattauer es schafft, trotz der meist kurzen Nachrichten zwischen den Figuren die Handlung sehr mitreißend zu gestalten. Ich bin auch weiterhin gespannt wie es mit den beiden so verschiedenen und doch so gleichen Persönlichkeiten weiter geht.Der Roman ist eine schöne, witzige, aber auch tiefgründigere Lektüre für Zwischendurch und so gebe ich ihm ★★★★★ von 5 Sternen.EckdatenGenre: RomanSeitenanzahl: 224 SeitenPreis: 17,99 € (HC), 9,99 € (TB)Verlag: GoldmannKlappentext"Schreiben Sie mir, Emmi.Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen.Schreiben ist küssen mit dem Kopf."Emmi Rothner möchte per Email ihr Abo der Zeitschrift "Like" kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder Emails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher - bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?"... einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur... " Volker Hage, Der SpiegelHier geht es zu meinem Blog :) ♥

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  • Tiefgründiger E-Mail-Roman

    Gut gegen Nordwind

    MellisBuchleben

    15. August 2017 um 13:59

    Inhalt und SchreibstilEmmi Rother möchte ihr Zeitschriften-Abonnement per E-Mail kündigen. Aufgrund eines Schreibfehlers landet die E-Mail im Postfach von Leo Leike. Die beiden beginnen einen E-Mail-Wechsel zunächst über Belangloses, später über tiefgründigere Dinge. Dies läuft auf eine Frage hinaus: Treffen oder kein Treffen?Bei "Gut gegen Nordwind" handelt es sich um einen in Kapitel unterteilten E-Mail-Roman. Meinung"Gut gegen Nordwind" hat mir richtig gut gefallen. Die Charaktere Emmi und Leo sind sich zunächst völlig fremd und nähern sich durch ihren Nachrichtenwechsel immer mehr an, was durch ihre Wortwahl und Sprache dem Leser gut übermittelt wird. Der Dialog schriftlicher Art lässt sich aufgrund des Aufbaus in E-Mails und somit kurze Textpassagen der Protagonisten gut und schnell lesen. Es ist leicht verständlich und in dem Sinne spannend, dass man sich fragt, ob das Treffen zwischen beiden tatsächlich zustande kommen kann und wie die Sache ausgehen wird. Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen und erhält somit vier Herzen von mir. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es im zweiten Teil, "Alle sieben Wellen" fortgesetzt wird.

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  • ....sehr kurz und schnell zu lesen..

    Gut gegen Nordwind

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 13:46

    Man hofft und bangt mit den beiden Protagonisten mit, dass sie nun endlich zusammen kommen! Toll gesprochen man kann fast gar nicht aufhören.

  • Überraschend gut

    Gut gegen Nordwind

    Jisbon

    21. June 2017 um 10:06

    Ich war in Bezug auf "Gut gegen Nordwind" skeptisch. Nicht wegen des E-Mail-Formats ohne jegliche Narrative außerhalb der Korrespondenz (das hat problemlos funktioniert und ich habe zuvor schon verschiedene gute Briefromane gelesen), sondern weil Emmi verheiratet ist und ich mir nicht vorstellen konnte, worauf die Geschichte hinauslaufen sollte. Würden die Mails im Sand verlaufen? Würden sie sich verlieben, einander treffen und eine Affäre beginnen? Eine ernsthafte Beziehung? Selbst während der Lektüre war ich mir nicht sicher, wie Glattauer das Buch beenden würde und mehr noch - ich war mir gar nicht sicher, was denn für mich das passende Ende wäre. Dass alles bleibt wie bisher oder dass Emmi ihren Mann verlässt und mit Leo ein neues Leben beginnt... beide Optionen schienen offen zu sein und ich war gespannt, welchen Weg der Autor gehen würde. Das Ende an sich war dann auch perfekt und ich bin mir gar nicht sicher, ob eine Fortsetzung für mich überhaupt nötig ist. Das Buch an sich hat mir sehr gefallen. Das E-Mail-Format funktioniert und es war interessant, die Charaktere auf diese spezielle Art kennen zu lernen. Man bekommt nur verstreut Informationen, eben die, die sie ihrem Gesprächspartner übermitteln (wollen), und muss sich daraus ein eigenes Bild machen. Auch wie sich die Beziehung der beiden von einer Zufallsbekanntschaft hin zu mehr entwickelt war glaubwürdig dargestellt und die Gespräche zwischen ihnen waren unterhaltsam und überraschend tiefgründig - eine gute Mischung, die klar gezeigt hat, wie sich die Beziehung zwischen ihnen wandelt, ganz langsam und unmerklich. Der Autor konnte damit wirklich überzeugen. Die Fortsetzung werde ich vermutlich der Vollständigkeit halber lesen, aber eigentlich ist "Gut gegen Nordwind" für mich so vollkommen in Ordnung und ich kann mir kein passenderes Ende vorstellen, obwohl es für die Charaktere alles andere als perfekt ist. Mal sehen, was Glattauer sich für die Zukunft ausgedacht hat.

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  • Süße Story..

    Gut gegen Nordwind

    Buecherei_geek_jana

    30. May 2017 um 16:40

    Der erste Band hat mir total gut gefallen! Ich hatte ihn auch innerhalb ein paar Stunden gelesen, weil er von Seite zu Seite doch immer besser wurde. In meinen Augen handelt es sich nicht um eine normale Lovestory - das wäre mir nämlich viel zu kitschig gewesen - es ist eine intimes Gemeinsam- und doch Getrennt-sein, verbunden mit einer niveauvollen Konversation, die einen durch das Buch verführt. Sowohl Leo Leike, als auch Emmi Rothner, behalten sich während der ganzen Geschichte ihr aussagekräftigen Charakter bei und fahren die Achterbahn der Gefühle im 5-Seiten-Takt hoch und runter. Ich, als Leser, wurde in jeden intimen Augenblick hineingelassen und konnte die Tiefgründigkeit der Geschichte und der Konversationen der Beiden wirklich erfassen, obwohl in dem ganzen Buch nur E-Mail's abgedruckt sind. Das offene Ende des Buches hat mich total schockiert und ich konnte einfach nicht wahrhaben, dass die Geschichte von Emmi und Leo so zu Ende gehen soll, so total ohne "Niveau", wie man es eigentlich von dem Buch bisher gewohnt war. Um so besser ging es mir dann, als ich bemerkt habe, dass es einen zweiten Teil gibt.

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  • Spannender Email-Roman. Kluger Liebesdialog. Hat mich richtig gefesselt.

    Gut gegen Nordwind

    carolila

    05. May 2017 um 09:06

    "Schreiben ist küssen mit dem Kopf" Tatsächlich gelingt es dem Roman, dass man als Leser Stück für Stück nachfühlen kann, was gemeint ist. Gefesselt folgt man dem schriftlichen Dialog zweier Unbekannter, die nur durch ein Versehen begonnen haben, einander zu schreiben. Wie Stück für Stück Vertrautheit zwischen den beiden Unbekannten aufgebaut wird und oft gerade das Ungesagte die Handlung voranzutreiben scheint, finde ich meisterhaft. Fünf verdiente Sterne!

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  • Überraschend flüssig

    Gut gegen Nordwind

    bluubiii

    01. May 2017 um 13:20

    Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch nur für ein Referat für die Schule lesen muss, aber trotzdem habe ich es aus einigen anderen ausgewählt. Und dafür, dass sowas für die Schule gelesen werden muss, muss ich wirklich sagen es gefällt mir sehr gut.Anfangs hatte ich Angst, dass das Buch ein wenig langweilig werden könnte, nachdem man die ganze Zeit nur den Email-Verkehr zwischen 2 Menschen liest, aber dies hat sich nicht bestätigt. Das Buch ging wirklich flüssig zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Normalerweise bin ich nicht so der Fan von Romanen und noch dazu, da das Buch eher für Erwachsene als für Jugendliche gedacht ist, zumal auch die Protagonisten Mitte 30 sind, aber das Buch hat mich überzeugt.Die Charaktere, also Leo und Emmi finde ich sehr interessant und es ist amüsant ihren Austausch zu verfolgen.Das Ende hat mich ein wenig geärgert (im positiven Sinne- ich wollte schnell mehr lesen), weil es so offen war und ich wollte sofort mit dem 2. Teil der Reihe anfangen.Insgesamt ein wirklich nettes Buch, das gut zu lesen war, obwohl es kaum spannend war, das aber (zumindest mir) nicht länger im Gedächtnis bleibt oder mich darüber nachdenken lässt.

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  • Unbedingt lesen!

    Gut gegen Nordwind

    Saruna

    22. April 2017 um 09:29

    Oft wurde mir das Buch empfohlen und oft habe ich es keines Blickes gewürdigt. Nun aber doch und ich bereue, dass ich es nicht schon viel früher gelesen zu haben! Es hat einfach alles, was ich von einer leichten Lektüre erwarte: Wortwitz, guter Schreibstil, individuelle Charaktere, eine spannende, aber weder plumpe noch übertriebene Geschichte.Ganz ehrlich? Ich habe das Buch in drei Stunden weggelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Das liegt sicherlich aber auch an der Erzählart, denn das ganze Buch ist nämlich in eMail Form und das hat mir damals bei „Für immer vielleicht“ von Cecelia Ahern schon so gut gefallen.Ich habe richtiggehend mit Leo und Emmi mitgefiebert. Treffen sie sich endlich? Wie wird das Treffen sein? Kommen sie zusammen oder nicht? Wie wird sich diese schicksalshafte Begegnung entwickeln? Unbedingt lesen!!!

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  • Schreiben ist wir küssen. Nur mit dem Kopf... und nur unter Glattauers Feder...

    Gut gegen Nordwind

    MyriamErich

    12. February 2017 um 12:43

    Kann man sich in einen Menschen verlieben, ohne ihn jemals gesehen, jedoch Nachricht um Nachricht von ihm erhalten und gelesen zu haben? Kann eine Liebe, die rein auf Wörtern beruht, Bestand haben? Oder verliebt man sich dabei nur in ein Trugbild, in die Illusion eines Menschen, die man sich selbst zusammenbastelt?  Mit all diesen Fragen sehen sich Emma Rothner und Loe Leike konfrontiert, als sich die zwei, mehr als zufällig, auf einen virtuellen Briefwechsel einlassen. Doch wenn eines dabei deutlich wird, dann, dass auch eine virtuelle Beziehung nichts an ihrer Tiefgründigkeit und Ehrlichkeit einbüßen kann, wenn nur genug Liebe und Leidenschaft im Spiel sind...  " Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf." Das stellt Daniel Glattauer mit seinem grandiosen Debutroman "Gut gegen Nordwind" unter Beweis. Es ist eine Hommage an die Liebe und grenzenlose Imagination, die sich zwischen den Buchdeckeln entwickelt. Eine Hommage an die Schönheit einfacher Worte und die Leichtigkeit leidenschaftlichen Schreibens. Glattauer verwebt in seinem E-Mail-Roman alle Facetten des Schreibens: ob es sich um Witz und Humor, Schlagfertigkeit und Sarkasmus, triefende Eifersucht oder einfach nur der süße Hauch der Liebe ist. Unter seiner Feder werden einfach E-Mails zu Poesie. Doch nicht nur der sanfte Hauch der Poesie, der einen mit jedem Seitenblättern immer mehr in seinen Bann zieht, lässt faszinierend anmuten. Auch die Art des Autors, tiefgründige Fragen in Sachen Liebe und virtuelle Beziehungen zu thematisieren, lässt einen nachdenklich zurück. Und schließlich kommt man zur entscheidenden Frage: Kann eine Liebe, die rein auf Worten im virtuellen Raum beruht, wahre Liebe sein?  Nach dieser Lektüre erscheint diese Frage keineswegs so fragwürdig wie bisher. Denn mit latenter Kritik an unserer Orientierung an Äußerlichkeiten wird eines besonders deutlich: Was wirklich zählt, ist nicht das Aussehen. Die Hülle kann noch so schön sein, doch wenn es nichts zum Füllen gibt, keinen Charakter, keine Leidenschaft, kein Charisma, keine Ausstrahlung, dann bleibt die Hülle nur eine hübsche, aber leere Verpackung. Dies wird besonders in den einzelnen Charakteren verdeutlicht. So vergisst Emma nicht nur einmal, dass es der Charakter ist, der wirklich zählt und lässt sie somit zu einer etwas oberflächlichen und naiven Person werden, die man entweder liebt oder hasst. Und genau hier liegt ein weiterer faszinierender Kniff des Autors: nämlich sein Talent, mit den Geschlechterrollen und -klischees aufzuräumen. Diese dreht er kurzerhand um und überträgt die Charaktereigenschaften eines auf Äußerlichkeiten fixierten Mannes auf Emma. Glattauers Roman ist wie ein Kuss: Sanft und doch fest, prickelnd aber nicht abenteuerlich, liebevoll und direkt. Eine wunderbare Geschichte, die zum Nachdenken anregt und süchtig macht. Eine Hommage ans Schreiben, ans Lesen, an die Liebe.

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  • Leo, Leo, Leo und Emmi, Emmi, Emmi

    Gut gegen Nordwind

    caduceus

    26. January 2017 um 14:18

    Eigentlich will Emmi Rothner nur ihr Abo bei der Zeitschrift Like kündigen. Doch anstatt der Zeitschrift zu schreiben vertippt sie sich jedes Mal bei der E-Mailadresse und landet bei Leo Leike. Aus zufälligen Mails wird mehr als nur ein höflicher Plausch unter zwei Fremden. Leo und Emmi verstehen sich immer besser und die Situation scheint sich zu einem Treffen zu zuspitzen. Aber werden sie das auch tun und was passiert dann?  Tja, was soll ich nur zu diesem Buch sagen? Ich war schwer begeistert und weiß gar nicht warum ich so lange damit gewartet habe es zu lesen. Eigentlich habe ich "nur" dazu gegriffen, weil ich dieses Jahr an der Kossi-Challenge teilnehme und dies eines der Bücher von der Liste ist. Am schönsten war zu sehen, dass man sich verlieben kann auch wenn man sich noch nie im Leben gesehen hat, dass Worte einfach eine sehr große Rolle in unserem Leben spielt und viel mehr bewirken kann als wir manchmal glauben. Durch den E-Mailverkehr konnte ich selber miträtseln wie die Protagonisten eigentlich aussehen und was für einen Charakter sie haben. Teilweise habe ich mich gefühlt als wäre ich immer der/die jeweils andere, welche/r gerade auf die E-Mail antwortet. Schon verrückt! Obwohl es sich nur um E-Mails handelt finde ich hat es Daniel Glattauer dennoch geschafft mich nachdenklich zu stimmen. Ich frage mich wie ich wohl in Emmis Situation gehandelt hätte und was mir dann durch den Kopf gehen würde. Gut gegen Nordwind mag nach einer locker flockigen Geschichte im ersten Moment aussehen, aber wenn man es gelesen hat, kommt man doch ins Grübeln. Es mag vielleicht nicht oft passieren, dass man mit einem Fremden auf einmal anfängt private Nachrichten auszutauschen, aber der Autor hat es geschafft es realistisch darzustellen.

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  • kurzweilige Liebesgeschichte

    Gut gegen Nordwind

    Wordmicroscope

    22. January 2017 um 18:17

    Kurzweilige Liebesgeschichte zweier Unbekannten, die sich zufälligerweise per E-Mail kennenlernen und denen der virtuelle Raum Platz schafft für ihre eigene Sehnsüchte, Ausflüchte und Träume an ein schöneres Dasein. Hier zeigt sich, wie einfach und schnell, die virtuelle Realität das reale Leben angreifen und zerstören kann. / Entertaining love story of two unknown people, who get to know each other by e-mail and whom the virtual reality gives space for longings, evasions and dreams of a better life. Here is shown, how easy and fast a virtual reality can affect and destroy your real life. 

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  • Ein wundervoller E-Mail Roman!

    Gut gegen Nordwind

    Skipperbast

    18. January 2017 um 14:24

    Durch Zufall erhält Leo eine E-mail von Emmi. Daraufhhin entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft.Der Roman hat eine Spieldauer von ca 2 Jahren in denen wir Emmis wie auch Leos leben und ihren E-Mail Austausch erfahren.Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, es war so schön, tiefgründig, spannend und unglaublich schön zu lesen.Das Ende ist ziemlich gemein und endet in einem ziemlich miesen Cliffhanger. Ich kann dieses Buch jedoch trotzdem allen weiter empfehlen!

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  • Nicht nur gegen Nordwind

    Gut gegen Nordwind

    SDiddy

    15. January 2017 um 14:25

    Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?Ich habe das Buch einmal gelesen und gefühlte hundert Mal als Hörbuch gehört. Ich kann Passagen schon auswendig mitsprechen und rege mich jedes Mal neu auf, wenn Emmi mir tierisch auf die Nerven geht mit ihrer Art. Und trotzdem liebe ich dieses Buch heiss und innig!Und das gar nicht Mal wegen der Tiefsinnigkeit der Worte, denn die ist über weite Strecken nicht vorhanden, sondern wegen der Zeilen zwischen den Zeilen. Es gibt so viel Zwischenmenschlichkeit die nicht ausgesprochen wird, soviel Unsicherheit und Herzklopfen, die so völlig aus dem Leben gegriffen ist.Ich verstehe auch die Kritiker wirklich. Wenn man dieses Gefühl beim Lesen nicht bekommt, dann wird es langweilig. Wer aber schon selbst eine solche Situation erlebt hat, der wird nachvollziehen das man manchmal unrationell reagiert, obwohl man eine Person noch gar nicht kennt, aber sich ihr sehr verbunden fühlt.Probiert es aus! Wenn das Buch euch nicht liegt werdet ihr es schnell merken, oder ihr spürt die Energie.

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