No Exit

von Daniel Grey Marshall 
4,3 Sterne bei169 Bewertungen
No Exit
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Positiv (139):
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nie zuvor ein Buch in dieser Richtung gelesen. Es hat mich so mitgerissen und begeistert. Ich konnte es nicht mehr weglegen.

Kritisch (9):
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Ein derbes und brutales Buch, das sich nicht die Mühe macht irgendetwas zu beschönigen. Als Leser bleibt man nur entsetzter Beobachter.

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Inhaltsangabe zu "No Exit"

Ein herzzerreißendes Porträt vom Erwachsenwerden

Der fünfzehnjährige Jim flüchtet sich vor dem gewalttätigen Vater in die warmen Arme des Alkohols. In der Freundschaft zu Phillys und Jeremy und seiner Liebe zu Leslie findet er die grundehrlichen Werte und die Wärme, die er in seiner Familie nicht kriegen kann. Da geschieht eine Katastrophe und die Achterbahn seiner Gefühle fährt mit Vollgas in den Abgrund …

„Dieser Junge macht ALLES durch. Ich habe nie zuvor nachts wach gelegen und wegen einer Figur in einem Buch geweint … Trotzdem ist das Buch auch witzig – und es geht ans Herz.“ (Janina, 13 Jahre)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570301944
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:06.06.2006

Rezensionen und Bewertungen

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    daisyscarss avatar
    daisyscarsvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: nie zuvor ein Buch in dieser Richtung gelesen. Es hat mich so mitgerissen und begeistert. Ich konnte es nicht mehr weglegen.
    Hart und mitreißend

    Ich habe noch nie zuvor ein Buch in dieser Richtung gelesen. Es hat mich so mitgerissen und begeistert. Ich konnte es nicht mehr weglegen. Grade wenn man ähnliche Erfahrungen macht, kann man sich sehr gut damit identifizieren, weil er die Szenen gnadenlos beschreibt. Wie im echten Leben halt. Wer es nicht kennt, kann vermutlich nicht sehr viel damit anfangen. Habe mit diesem Buch geweint und gelacht. Nach so vielen Jahren lässt es mich noch immer nicht los.

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    Irina1612s avatar
    Irina1612vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch beschreibt bewegend, was bei Drogen- und Alkoholmissbrauch geschehen kann
    Gab es einen Ausgang?

    Das Buch war für meinen Sohn gedacht, aber auch ich habe es gelesen. Selten ging mir eine Geschichte so ans Herz, weil sie auch eine Autobiografie ist.  Die Story reißt den Leser in eine harte Realität hinein, die von Gewalt, Sucht und Trauer geprägt ist.

    Es geht im Buch um den fünfzehnjährigen Jim, der aus seinem kalten Zuhause, dem brutalen Vater flieht. bald wird sein Leben von Drogen und Alkohol bestimmt, er sackt immer mehr ab, landet im warsten Sinne des Wortes in der Gosse, zieht sich aber wieder heraus – mein Respekt.

     

    Das Cover passt sehr gut, der Junge könnte der Protagonist sein, schaut ernst den Leser an, schwarz/weiß gehalten, passt.

    Daniel Grey Marshall’s Schreibstil ist faszinierend, er fesselt, ist spannend, bildhaft. Der Junge ist ein Talent.

    Sehr gut wurden die Charaktere herausgearbeitet, man fühlte, freute sich und litt mit ihnen.  Charaktere sind allesamt facettenreich, haben Ecken und Kanten und sind komplett unterschiedlich.


    Das Buch ist für Jugendliche zu empfehlen, um als Elternteil z. B. nicht mit dem erhobenen Zeigefinger dazustehen, denn da liest man aus der Erfahrung einer Person, die mit den Dingen konfrontiert war.

    Fazit:
    "No Exit" gehört definitiv zu den besten Autobiografien, die ich bis jetzt gelesen habe. und die sehr glaubwürdig herüberkommt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: "No Exit" ist nichts für schwache Nerven. Man möchte wissen, was die Jugendlichen aus ihrem Leben machen. Schwer wegzulegen.
    Glückliche Familie gibt es hier nicht, dafür ist Freundschaft um so wichtiger.

    In "No Exit" wird einem klar, wie wichtig das familiäre und soziale Umfeld für das Heranwachsen eines Kindes ist. 
    In diesem Buch werden die Kinder geschlagen & missbraucht, während der Vater Alkoholiker ist und die Mutter sich nicht traut, etwas gegen die Gewalt in ihrem Haus zu unternehmen, aus Angst, selbst verprügelt zu werden. 
    Für dieses Buch braucht man starke Nerven, jedoch fiel es mir schwer, es wegzulegen. Es handelt von Freundschaft, Tod, Armut und Gewalt. Gleichzeitig wird es aber so erzählt, dass man die Protagonisten ins Herz schließt, auch wenn sie später exzessiv Alkohol konsumieren, Diebstähle begehen, Waffen besitzen und Drogen nehmen. 
    Irgendwie konnte ich ihr Handeln meistens nachvollziehen und habe sie selten verurteilt. 
    Das Buch ist für alle, die einmal in eine ganz andere Welt schlüpfen wollen, in der einfache Alltag alles andere als normal ist.  Es bringt einen zum Nachdenken und hat mich auch noch Tage später nicht losgelassen. 

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    I
    InkenNvor 2 Jahren
    Zum Ende wird es gut

    Ich muss zugeben das ich das Buch schon nach den ersten Seiten abbrechen wollte, was ich dann aber nicht getan habe. Zum Ende hin wird No Exit echt fässelnd , ich habe sogar ein paar Tränchen vergossen. Kann es empfehlen für jeden der wirklich keine Bücher abbricht sondern weiter liest .

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    Popsicles avatar
    Popsiclevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein derbes und brutales Buch, das sich nicht die Mühe macht irgendetwas zu beschönigen. Als Leser bleibt man nur entsetzter Beobachter.
    Ein derbes und brutales Buch, das einen als Leser nur entsetzt beobachten lässt.

    Daniel Grey Marshall schrieb "No Exit" im zarten Alter von 15 Jahren. Während die meisten von uns in desem Alter wohlbehütet zur Schule gehen und - zumindest als ich so alt war - der größte Ausrutscher die heimlichen Zigaretten hinter irgendwelchen Büschen am Feld sind, hat Daniel Grey Marshall da schon so einiges hinter sich. "No Exit" ist keine reine, klassische Autobiographie, enthält aber sicher Teile aus seinem Leben.

    Das Buch beginnt also mit Jim, der nach Hause kommt zu seiner großen Liebe Leslie und zu seinem Bruder. Und dann beginnt Jim zu erzählen, weshalb er überhaupt die Stadt verlassen hat. Verschwunden ist. Ganz ohne vorher mit jemandem darüber zu sprechen. Man erfährt viel über die zerrüttete Familie von Jim mit dem alkoholkranken, gewalttätigen Vater, aber auch über seinen Bruder und seine Schwester, welche sehr früh im Buch auf tragische Weise ihr Leben verliert.

    Die Erzählungen Jims sind brutal und machen sich nicht die Mühe irgendetwas zu beschönigen. Zerfetzte Leichen werden ebenso genau beschrieben wie Jims erste sexuelle Erfahrung in völlig zugedröhntem Zustand. Zugedröhnt ist die Clique überhaupt sehr oft. Hustensaft, Alkohol und später Drogen. Es ist immer der verzweifelte Versuch der Wirklichkeit zu entkommen und das scheint ihnen auch erst einmal zu gelingen. In Wahrheit entgleitet ihnen die Situation - ihre eigenen Leben - aber zunehmend, bis es schließlich eskaliert und nichts mehr ist wie zuvor.

    Daniel Grey Marshall hat da ein beeindruckendes Buch geschrieben, sicher. Aber es hat mich nicht erreicht. Stilistisch mag es einwandfrei sein, aber mir war es zuviel der derben Sprache und Beschreibungen von Erbrochenem, zerfetzten Körpern und gefährlichen Aktionen von auf die schiefe Bahn geratenen, pubertierenden Jugendlichen. Ich kann nicht sagen wie viel von "No Exit" tatsächlich autobiograpisch ist. Falls es keine Fiktion ist, könnte ich mir die Art wie es geschrieben ist mit einer unglaublichen Wut des damals so jungen Autors erklären. Es war vielleicht der Wunsch diese Geschehnisse irgendwie zu verarbeiten. Im Endeffekt war es mir aber ein bisschen zu viel von allem und ich konnte mich weder in die Erzählung im Allgemeinen, noch in die Charaktere im Speziellen, hineinversetzen. Ich bin ein stiller, entsetzter Beobachter geblieben in einer Welt, die ich nicht verstehen konnte.

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    sternthaler75s avatar
    sternthaler75vor 3 Jahren
    hartes Brot

    Jim ist 15, als er von zu hause ausbricht. Sein alkoholkranker Vater verprügelt ihn, seine Mutter hält still, seine große Schwester Mandy trinkt und ist depressiv und sein kleiner Bruder Billy sah in ihm bis jetzt seinen Helden.
    Die Freunde Jeremy und Phillie sind Familienersatz für Jim, sie verstehen ihn. Als Jim selbst zu trinken anfängt und sich immer tiefer in den Abgrund säuft, geschieht etwas, das ihm jegliche Perspektive und Hoffnung nimmt. Selbst Leslie, seine erste große Liebe, kann ihn so nicht länger akzeptieren. Und so ist sein endgültiger Absturz vorprogrammiert.

    Meine Meinung

    Kennt Ihr diese Stelle im Buch, an der man eigentlich nicht weiter lesen will, weil man genau weiß, dass es schief geht, immer und immer wieder?
    So ging es mir hier beim Lesen. Und nicht nur einmal. Ich sagte mir, okay, noch schlimmer geht nicht. Doch, es geht schlimmer. Und manches tut echt weh beim Lesen.
    Der Autor hat selbst eine Vergangenheit mit Drogen und Alkohol hinter sich, und ich habe keine Ahnung, wieviel Erfahrung er hier wiederspiegelt. Aber es ist wirklich heftig und es geht einem an die Nieren, Jim's Verfall zu verfolgen.
    Erzählt aus der Sicht von Jim ist man wirklich hautnah dabei, und man spürt zwischendurch die Wut und den Hass, der sich im Verlauf immer mehr aufstaut, bis Jim letztendlich explodiert. Es ist sehr schmerzhaft, was er durchmacht, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.
    Es gibt einige Stellen im Buch, in denen ich mich etwas entspannen konnte, aber die meiste Zeit ist angespannt und beim Lesen baut sich noch mehr Spannung auf, die zeitweise kaum noch zu ertragen ist.
    Dass vieles absehbar ist, muss ich nicht noch extra erwähnen, bei dem Buchtitel erwartete ich auch keine rosaroten Wölkchen. Und obwohl es so voller Emotionen steckt, finde ich es nicht übertrieben, sondern sehr realistisch.
    Der Schreibstil ist sehr direkt, die Ausdrucksweise knallhart. Wer sich auf dieses Buch einlässt, muss mit allem rechnen, denn es werden alle Themen angegangen. Sei es Alkohol, Drogen, Missbrauch, Sex, Gewalt, einfach alles.

    Unterm Strich

    Rosarote Brille nutzt nichts, hier wird nichts geschönt.

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    oberhuukeksis avatar
    oberhuukeksivor 4 Jahren
    Weight Of Living, Pt. I

    Ich bin definitiv beeindruckt, dass das Buch von einem Teenager geschrieben wurde sowie wohl auch an High Schools/Schulen im Unterricht behandelt wird. Häusliche Gewalt ist leider grausame Realität geworden. Ebenso, dass Anzeichen dafür nicht erkannt, oder aber auch ignoriert, werden. Einer der Gründe, wieso ich es gut finde, dass mit Jugendlichen darüber gesprochen wird. Vielleicht kann Problemfällen so geholfen werden? Hier wird einem die eiskalte Wahrheit auf einem verrosteten Roster serviert, ohne auch nur etwas zu verschönigen. Entweder man hält es aus, oder auch nicht. Das Buch ist sicher nicht schlecht, ganz bestimmt nicht. Es war lediglich generell nicht so mein Ding. 

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    frozenhighwayss avatar
    frozenhighwaysvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Definitiv eines der besten Bücher über solche Themen! Sehr emotional und berührend, es fesselt und lässt so schnell nicht wieder los.
    Rezension zu "No Exit" von Daniel Grey Marshall

    Inhalt: Der 15-jährige Jim flüchtet vor dem gewalttätigen Vater in die Arme seiner Freundin Leslie und zu seinen Freunden Philly und Jeremy. Bei ihnen findet er Ehrlichkeit und Wärme, die er in seiner Familie nicht kriegen kann. Da geschieht eine Katastrophe und die Achterbahn seiner Gefühle fährt mit Vollgas in den Abgrund …

    Das Buch handelt von Angst, Gewalt und Drogen. Es handelt davon, wie schnell Jugendliche in einen Teufelskreis gelangen können, aus dem sie nur sehr schwer wieder herausfinden.
    Das Buch war definitiv eines der emotionalsten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Der 15-jährige Jim macht wirklich alles durch und dabei wird absolut nichts beschönigt oder weggelassen. Da das Buch teils autobiographische Züge des Autors enthält, wirkt es durchaus sehr realistisch, auch wenn man sich persönlich ein paar Situationen bestimmt nicht vorstellen kann.
    Wenn man erst einmal mit dem Lesen angefangen hat, kann man sich kaum noch losreißen. Es geht sehr ans Herz und lässt einen auch nach dem Ende des Buches nicht so schnell los. Man wird gnadenlos in die Geschichte hineingezogen und damit zu einem Teil der Hauptfigur. Man fühlt durchgehend mit und wird schon mal zu Tränen gerührt.

    Alles in allem finde ich es wirklich schade, dass "No Exit" das einzige Buch von Daniel Grey Marshall ist, da ich wirklich gerne noch mehr von ihm gelesen hätte. Meiner Meinung nach verdient dieses Buch nämlich volle 5 Sterne.



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    DominikBvor 5 Jahren
    Bestes Buch das ich je gelesen hab

    Hat mich sofort verschlungen konnte nicht mehr loslassen :D

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    Didi-Fischers avatar
    Didi-Fischervor 6 Jahren
    Rezension zu "No Exit" von Daniel Grey Marshall

    Packend, genial, ich hab es an 2 Abenden ausgelesen und es hat mich sehr tief berührt!

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