Daniel Häni

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Erschienen am 12.05.2017

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Rezension zu "Was würdest du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?" von Daniel Häni

Ohne Arbeit zu einem Einkommen?
Sikalvor 2 Jahren

Ganz ehrlich, das hört sich für mich völlig utopisch an. Und hier bin ich auch in einer gedanklichen Zwickmühle, vielleicht ganz einfach weil ich es mir nicht vorstellen kann, dass es so läuft wie die beiden Autoren Daniel Häni und Philip Kovce in ihrem Manifest zu ergründen versuchen.

„Der Sozialstaat war die Antwort auf die Industrialisierung. Das bedingungslose Grundeinkommen ist die Antwort auf die Digitalisierung…es steht jedem zu, weil er Mensch ist, und es lässt jeden frei, weil er Mensch ist.“

Als Antwort würde ich den Sozialstaat nicht bezeichnen, eher als Ergebnis einer jahreslangen Entwicklung, in der plötzlich die Anliegen der Menschen ebenso gehört wurden, wie unternehmerische Vorrechte. Doch wie kann man nun wirklich ein bedingungsloses Grundeinkommen als Menschenrecht „verkaufen“ und wäre dies überhaupt leistbar? Denn die Finanzierbarkeit eines solchen kann ja nicht außer Acht gelassen werden. Und keinesfalls kann es so sein, dass die Arbeitenden die Aussteiger und Tagträumer mit finanzieren.

Wenn es nach den beiden Autoren geht, dann ist Kreativität und Fantasie gefordert, um diese 95 Thesen zu hinterfragen und Lösungen zu erarbeiten. Z.B. lautet hier eine These: „Verschwörungstheorie – Wir glauben, die anderen seien faul.“ Nie würden wir das uns selber zuschreiben, oder?

Als es in der Schweiz zu einer Umfrage bezüglich des Grundeinkommens (2500 Franken waren vorgeschlagen) kam, waren etwas mehr als 20% der Schweizer dafür. Für Österreich wurden von Experten ca. 1300 Euro pro Erwachsenem ermittelt, dies würde dem Staat ca. 27 Milliarden Euro kosten… Wie gesagt, Finanzierungsmöglichkeiten gibt es bestimmt, doch derzeit ist wohl vieles einfach noch nicht vorstellbar.

Auf jeden Fall liefert uns dieses Manifest einen Denkanstoß und das soll es vermutlich auch sein -konkrete Lösungsansätze sind dünn gesät. Wie würde man selbst reagieren, wenn man sich nicht um seine Existenz kümmern müsste? Was würde man gerne arbeiten und welche Arbeiten könnte man sich gar nicht vorstellen, diese freiwillig zu erledigen? Welche Faktoren würden plötzlich die Oberhand gewinnen? Welche Priorität hat die sogenannte Work-Life-Balance für jeden Einzelnen?

„Wir brauchen nicht Zuckerbrot und Peitsche, sondern Fantasie. Wir wollen nicht dressiert, sondern beflügelt werden. Das bedingungslose Grundeinkommen verleiht Flügel.“

Ob diese Weichen heute bereits gestellt sind?

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